Ein Tag für die Literatur“ am Sonntag, 07.05.17 – Mit dem Hessischen Rundfunk rund um den Rettershof

Ein Tag für die Literatur“ am Sonntag, 07.05.17 – Mit dem Hessischen Rundfunk rund um den Rettershof

Auf literarischen Pfaden rund um den Rettershof

Kelkheim-Fischbach, 21.04.2017

Liebe Freunde der Literatur,
große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Am Sonntag, 7. Mai 2017, feiert Hessen seinen „Tag für die Literatur“. Dabei steht die Literatur aus und über Hessen im Mittelpunkt. Das Festival findet bereits zum sechsten Mal im zweijährigen Turnus statt. Über 140, zum Teil ungewöhnliche, Orte und Veranstaltungen zeigen die große Vielfalt der Literatur in Hessen.

Initiiert und organisiert wird dieses besondere Literaturfestival vom Hessischen Rundfunk – hr2 kultur
Brina Stein und ich freuen uns, dass wir bei diesem Festival mitwirken zu können.

Unter dem Titel „Auf literarischen Pfaden rund um den Rettershof“ präsentieren 4 Autorinnen und Autoren aus der Region, d. h. Kelkheim und Eppstein, ihre Geschichten und Gedichte.
Die einzelnen Stationen der literarischen Tour möchte ich Ihnen nachstehend präsentieren:

Begrüßung:
Am Treffpunkt „Unter der Linde“ am Rettershof beginnt der Spaziergang um 14:30 Uhr.

Hier erwartet Sie Uta Franck, die aus ihren Märchen aus der Region vorliest.

Am Schlosshotel Rettershof hat Ortwin Kloß einiges über die Vergangenheit des Schlosshotels zu berichten. Er ist einer der 50 Autorinnen und Autoren von „Kelheim schreibt ein Buch“ und weit über die Grenzen hinaus bekannter Kommunalpolitiker.

Wir steigen hinab zum Rettershof und treffen auf die Autorin Brina Stein, nicht nur für Wasser und mehr bekannt, an einem alten Torbogen. Es wird besonders spannend, da viele die historischen Hintergründe des Torbogens nicht kennen.

Wir schreiten des Weges und erreichen den „Liebespfad“. Dieser liegt in unmittelbarer Nähe des Landgasthofes „Zum fröhlichen Landmann“.
Dort erwartet uns Paul Pfeffer, der mit seiner Lebensgefährtin Christina Eretier die Kelkheimer Kultur- und Literaturszene, bereichert. Er präsentiert aus seinem Verlag Edition Pauer“ Liebesgedichte und Geschichten.

Nach so viel Geistreichem können sich die Teilnehmer im Reiterstübchen beim „Zum fröhlichen Landmann““ bei Kaffee und Kuchen und anderen Köstlichkeiten erholen.
Für die Organisation dieses Nachmittages sind wir für einen Kostenbeitrag von 8 Euro dankbar.

Auf einen unterhaltsamen literarischen Nachmittag freuen sich
Gerd Taron und Brina Stein

Weitere Informationen unter:
http://www.hr-online.de/website/specials/literaturland/index.jsp?rubrik=97116&key=standard_document_63604408

In Kelkheim gibt es bereits um 10:30 Uhr mit der bekannten Kinderbuchautorin Brigit Gröger „Alima, das Mädchen aus Aleppo“ in Kelkheim-Münster eine weitere Veranstaltung

Grenzwerte – Literarischer Wochenendgruß vom 21.04.17

Grenzwerte – Literarischer Wochenendgruß vom 21.04.17

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

unser alltägliches Leben wird oft von Grenzen bestimmt. Die Werte, die unser Leben erleichtern sollen, dienen vielen Ratgebenden zu eigenen egoistischen und profitablen Zwecken. Dies wird mir immer wieder deutlich an den oft willkürlich festgesetzten „Grenzwerten“ im medizinischen Bereich. Wann sind diese wirklich schädlich für mich und wann nicht? Wann ist zum Beispiel ein Cholesterinwert wirklich schädlich für mich und wann nicht?

Foto: Gerd Taron

Der Strom der Gedanken hat eine enorme Triebkraft, die dich leicht mitreißen kann. Jeder Gedanke gibt vor, sehr wichtig zu sein. Er will deine Aufmerksamkeit auf sich konzentrieren.
Der Verstand ist ein nützliches, machtvolles Werkzeug, aber er ist auch
sehr einengend, wenn du dein Leben vollkommen ihm überlässt und nicht
erkennst, dass er nur ein kleiner Aspekt des Bewusstseins ist, das du bist.
„Die Freiheit beginnt mit der Erkenntnis, dass du nicht der „Denker“ bist. In
dem Augenblick, in dem du den Denker zu beobachten beginnst, wird eine
höhere Bewusstseinsebene aktiviert.“

Eckart Tolle

Foto: Gerd Taron

Wenn du meine Grenzen schützt
Der Sohn
Vater, wenn Du meine Grenzen schützt,
werde ich wissen, dass ich Grenzen habe.
Diese Grenzen erlauben mir, zu erstarken
und meine Kräfte zu sammeln.
Vater, wenn Du meine Grenzen schützt,
kann ich mit Dir meine Kraft und Fähigkeit trainieren.
Diese Kraft und Stärke werde ich brauchen,
um die Grenzen anderer zu schützen.
Die Tochter
Vater, wenn Du meine Grenzen schützt,
werde ich wissen, dass ich Grenzen habe.
Ich werde wissen, dass ich sicher bin
und mich dem Leben in mir hingeben kann.
Vater, wenn Du meine Grenzen schützt,
werde ich für das Leben Sorge tragen können.
Ich werde in mir halten können, was des Haltes bedarf
und nähren können, was der Nährung bedarf.
Geliebter, wenn Du meine Grenzen schützt,
werde ich Dir meine Grenzen öffnen können.
Gemeinsam werden wir Leben erschaffen.
Es nähren und schützen können.
Vater, wenn Du unsere Grenzen nicht schützt,
wird unsere Suche nach Deiner inneren Stärke
über unser Leben bestimmen.
Erst wenn wir diese Stärke in uns gefunden haben,
werden wir schützen und nähren können,
werden wir sein können, was wir wirklich sind.

Sita Hahn

Foto: Gerd Taron

Seit ich die Grenzen,
die man mir setzte,
nicht mehr anerkenne,
nicht mehr als Grenze erlebe,
spüre ich erst, wie stark ich bin –
wie grenzenlos ich sein kann.
.
Kristiane Allert-Wybranietz

Foto: Gerd Taron

Lass niemals zu,
dass andere bestimmen,
wo die Grenzen deiner Träume sind

Autor unbekannt

Foto: Gerd Taron

Alle Grenzen entstehen im Herzen
Alle Grenzen entstehen im Herzen.
Alle Linien auf Landkarten
wurden zuerst in Herzen gezogen.
Tief in uns geschehen die Trennungen.
Wo ziehen wir beide die Linie?
Die Linie macht uns zu Fremden.
So urteilen, trennen und sondern wir ab.
So entfremden und isolieren wir uns und werden einsam.
Nichts tötet so wie die Linie durchs Herz.
Zuerst sterben die anderen, aber am Ende auch wir.
Verachtung, Abscheu und Hass sind teuer.
Die neue Welt fordert von uns,
dass wir unsere Herzen glätten,
damit sie durchquert werden können,
wie endlose Weizenfelder der Nahrung ohne Zäune,
dass wir unseren Geist verwandeln
in eine Wiese, auf der sich alle versammeln können,
um einander zu feiern,
dass wir selbst Gärten voller Überfluss für die Hungrigen werden,
Feste der Freude für die Niedergeschlagenen
und eine Zuflucht für die Hilfsbedürftigen.
Weigere dich, kleinlich zu werden,
mache dein Herz nicht zu einem Abgrund des Misstrauens,
lass dich nicht zählen, wenn die Zerstörer wieder einmal aufrechnen,
wen sie auf ihrer Seite haben.
Es ist Zeit,
die Welt wie vom Weltraum zu sehen, ohne Grenzen,
weil die Zeit der Reiche und des Herrschens vorbei ist.
Es ist Zeit für das internationale Abenteuer der Liebe.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

Mögen die Grenzen, an die du stößt,
einen Weg für deine Träume offen lassen.

Altirischer Segenswunsch

Ich wünsche Ihnen ein grenzenlos schönes Wochenende.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Die Hoffnung stirbt zuletzt – Literarischer Ostergruß 2017

Die Hoffnung stirbt zuletzt – Literarischer Ostergruß 2017

Liebe Freunde der Literatur,

die Nachrichten der letzten Tage, sei es in der großen weiten Welt aber auch im eigenen Umfeld zeigen, wie zerbrechlich unser eigenes Leben ist. Innerhalb kürzester Zeit ist es manchmal nicht mehr so wie es war. Ein sicheres Leben gibt es das? Was gibt uns Hoffnung nicht zu verzweifeln?

Das bevorstehende Osterfest erinnert uns daran, wie extrem ein Leben sein kann. Zwischen Abgrund und neuem Horizont ist es manchmal nicht weit. Und wer besondere Lebenssituationen durchstanden hat, sieht ein Lichtstrahl und kann wieder hoffnungsvoll gen Himmel blicken.

Möge Ihnen dieser literarische Ostergruß ein Zeichen der Hoffnung geben, auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben.

Burgruine Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Auferstehung

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.
Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.
Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht…….

Marie-Luise Kaschnitz

Foto: Gisela Michaelis

Auferstehung

Im Süden
brachen schon die Krusten auf.
Aus Knospen blüht es
weiß und rot und blau;
die Wiesen leuchten hell herüber,
stolz geht mit ihrem Kind
die Frau.
Bei uns
bläst noch der eis’ge Wind,
die Bäume frieren
und Berggipfel sind schneebedeckt.
Und doch: der Frühling kommt.
Die junge Sonne
hat ihn endlich aufgeweckt.
Schon morgen wird bei uns
das Licht der Blumen bunt erblühn,
das Grün
aus heut noch dürren Ästen wachsen
und Osterfriede
in die Herzen ziehn.

© Ingrid Streicher
Quelle: »Der Amsel Lied«

Foto: Gerd Taron

Des Lebens Frühling

Des Lebens Frühling ist ein flüchtig Wesen,
will schnell bemerkt und rasch ergriffen sein.
In alle Thäler pflanzt er sein Blüten;
Sein ist die Schuld nicht, wenn der Keim verdirbt,
Die Schuld nicht sein, wenn viele Zweige welken.
Es muß der Mensch mit klugbedachter Sorgfalt,
was aus dem langen Winterschlafe bricht,
zur schönen Sommerpflanze sich erziehen.
Wer nicht die Strahlen lockt in seinen Garten,
darf nicht den Kelch verlangen und die Frucht.

Theodor Körner
(gefunden in einem alten Gedichtbuch um 1900)

Im Woogtal – Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Dein GLAUBE und deine HOFFNUNG
können das Gefäß zum Überfließen bringen.
Alles zählt. Nichts ist unwichtig,
nicht der Schmetterling, der in China mit seinen Flügeln schlägt,
nicht der Teenager, der in einer Mall in Los Angeles sein Geld ausgibt,
nicht die Gebetswachen in Toronto oder die Zinssätze in Japan,
nicht die Sonnenprotuberanzen oder die sich erwärmenden Ozeane,
nicht die Fluten in Indien und die Dürrezeiten in Afrika,
weder die Energie deiner Suche
noch die Wellen des Glücksgefühls in deinem Körper,
nicht die steigende Börse noch der verschwindende Regenwald.
Es gibt eine Balance zwischen dem Leid und dem Hochgefühl,
zwischen Freude und Schmerzen, zwischen jetzt und nie,
zwischen oben und unten, offen und geschlossen,
zwischen Ursache und Wirkung,
und jeder von uns löst es aus und spürt es.
Es läuft durch unsere Knochen, unsere Innereien,
unsere Seele und unseren Geist.
Es färbt und legt fest, es zerfetzt und streicht,
es regt auf und segnet auf geheimnisvolle Weise.
Das Leben entfaltet sich mit Dringlichkeit
inmitten seiner geologischen Zeit.
Du und ich sind beteiligt an jeder Falte,
an jeder Ausdehnung und jeder Kontraktion.
Wir sind ein Teil der Wehen und des Schmerzes,
aus dem etwas Neues geboren wird.
Wir sind Patienten, Hebammen und Ärzte in einem.
Wie eine einzige Stimme einen Politiker
an die Macht bringen kann,
so können einem Gebet,
einem Wunsch Beine oder Flügel wachsen,
oder ein Mund findet Worte,
die in das Brachland einer Seele fallen,
die darauf gewartet hat, berührt zu werden.
Und weil eine Bewegung zu einer anderen führt,
so kommt die Hand zum Auge, das Auge zum Mund,
der Mund zur Seele, die Seele zu den Worten
und die Worte zum Geist,
und eine Welt in einer Welt wird geboren.
Die Entfaltung geschieht, und wieder einmal entsteht Leben.
Die Spiritualität der Veränderung ist kompliziert
und nicht da zu finden, wo wir sonst suchen.
Die Welt liegt nicht in den Händen einiger,
Geld regiert nicht,
und der mutlose Glaube,
dass du und ich nichts tun können in unserer Winzigkeit,
ist nur ein Glaube, den niemand beweisen kann.
Ich wähle es, anders zu glauben und anders zu leben.
Die Entscheidung eines Mannes,
seine Seele nicht zu verkaufen, reicht sehr weit,
und die feste Überzeugung einer Frau
gibt ihr ihr eigenes Leben zurück.
Durch geheimnisvolle Verbindungen ist uns
das Schicksal der Welt in die Hände gelegt.
Dass du vergibst, anstatt nachzutragen,
macht einen Unterschied,
dein Lächeln, dein Wohlwollen, deine Dankbarkeit
haben eine ungeahnte Wirkung.
Sogar deine Sekundenhoffnung zählt
und dein Minutenmut,
deine Tagesfreude und dein Jahresernst.
So hältst du andere Leben in deiner Hand,
jetzt vielleicht meins, ohne dass ich es weiß.
Und wenn ich meine Fehler zugebe,
wenn ich mich gegen ein Vorurteil wehre,
wenn ich in meiner Liebe schöpferisch werde,
wenn ich mir selbst vergebe,
reicht meine Entscheidung bis zu dir,
wo immer du auch bist.
So lieben wir einander, ohne dass wir uns kennen.
Und weil die Welt immer viel mehr war
als nur ein mechanisches System mit physikalischen Gesetzen,
darum sind Ursache und Wirkung
unbegreiflich miteinander verbunden,
und es geschieht immer viel mehr, als wir denken,
und mehr, als wir denken können.
Unermesslich ist die Verbindung,
in die wir eingebettet sind.
Der Segen liegt im Geheimnis,
und das Geheimnis ist in jedem Herzen

Ulrich Schaffer

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Hast Du eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen soll,
so fange einen Schmetterling, und flüstere ihm Deinen Wunsch !
Schmetterlinge geben keinen Laut von sich, und verraten niemandem etwas, außer dem Himmel ! Laß ihn Deinen Wunsch in den Himmel tragen,
und er wird erhört…
Alte hawaiianische Weisheit

Foto: Gerd Taron

Möge der schönste Sonnenaufgang, den du gesehen hast in deinem Leben, im Herzen dir bewahrt sein wie in einem Speicher: auf dass vor deinem inneren Auge das zarte Rosa und der leuchtend rote Horizont Hoffnung und Zuversicht in dunklen Zeiten sind.

Irischer Segenswunsch

Ein gesegnetes Osterfest mit vielen hoffungsvollen Begegnungen wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Eine besondere Buchempfehlung passend zum Thema des Ostergrußes:

Die unverstandenen Geschenke des Lebens von Karin Schmitt
Taschenbuch 368 Seiten
Erschienen im Robert Betz Verlag
ISBN:978-3-942581-94-3
Preis 15,50 Euro
https://www.karin-schmitt.eu/inspirierende-produkte/

PS:
Einen Rückblick auf die ersten literarischen Veranstaltungen finden Sie unter

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/04/12/literatur-und-natur-ein-rueckblick-auf-3-wundervolle-literarische-spaziergaenge/

Literatur und Natur – Ein Rückblick auf 3 wundervolle literarische Spaziergänge

Literatur und Natur – Ein Rückblick auf 3 wundervolle literarische Spaziergänge

Kelkheim-Fischbach, 12.04.2017

Liebe Literatur-Freunde,

drei literarische Frühlings-Sonntage bei bestem Wetter konnten interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vergangenen Wochen erleben.

Es gab viele schöne Begegnungen und Gespräche bei diesen Touren. Ein kleiner Rückblick in Wort und Bild möchte ich gerne weitergeben.

Sonntag, 26.03.17 – Literarischer Frühlings-Spaziergang rund um den Rettershof

Die literarische Freiluftsaison ist eröffnet. In heimatlichen Gefilden wurden Gedichte und Geschichten von weniger bekannten Autoren der Alt- und Neuzeit präsentiert.

Stellvertretend seien zwei davon hier zitiert:

Mit lächelnden Augen
Ihr Boten des Frühlings,
wo kommt ihr nur her?
Mit lächelnden Augen aus tiefen Tälern
erscheint ihr wie Elfen im Morgentau.
Osterglocke, welch Grazie
liegt in deiner Erscheinung?
Welch Lächeln in deiner
sonnigen Krone?
Kennst du denn nicht
den Schmerz des Winters?
Den eisigen Wind
beim sanften Erinnern?
Ihr Rufer erwachender Zweige,
woher nehmt ihr den Mut
zum fröhlichen Singen?
Singt ihr von Freiheit
oder von Liebe?
Vom durchlittenen Schmerz oder
vom Weh nach der Lust?
Euer liebreizend Locken
schmiegt sich heilend
an meine Wange,
erzählt von dem,
was paradiesisch kann sein.
Ihr Boten des Frühlings
nach harten Tagen
schenkt mir zurück die Fülle der Farben
und Düfte im zarten Blütengesicht!
Sonne, komm ganz, weich auf meine Erde!
Lass sprießen in mir
seliges Lachen und wonnige Lust!
Ihr Sterne der Frühlingsnächte, küsst mich
auf den wartenden Mund und die heiße Stirn!
Singt mir die Sehnsucht
in den Mund, dass er brenne
für den träumenden Wandrer der Nacht!
Oh Frühling, Geliebter, durchdringe mich ganz
mit deinem Zauber, lass sonnige Heimat mich sein
für alle, die wohnen in mir!

© Lissy Theissen

Frühling

Die Vögel jubeln – lichtgeweckt –,
die blauen Weiten füllt der Schall aus;
im Kaiserpark das alte Ballhaus
ist ganz mit Blüten überdeckt.
Die Sonne schreibt sich hoffnungsvoll
ins junge Gras mit großen Lettern.
Nur dorten unter welken Blättern
seufzt traurig noch ein Steinapoll.
Da naht ein Lüftchen, fegt im Tanz
hinweg das gelbe Blattgeranke
und legt um seine Stirn, die blanke,
den blauenden Syringenkranz.

Rainer Maria Rilke

Sonntag, 02.04.17 – Literarischer Märchen-Spaziergang rund um den Gimbacher Hof

Eine Waldfee besuchte die Teilnehmer im Zauberwald und las ein Waldmärchen in zauberhafter Kulisse. Auf dem Sonnenweg in der Nähe der Gundelhard gab es aus „Kelkheim schreibt ein Buch“ eine phantastische Geschichte von Martin Schumacher über „Gewagte Weisen“. Oberhalb des Spielplatzes des Gimbacher Hofes empfing uns die Autorin Ananta Corte und präsentierte märchenhaftes aus ihrem Roman „Erzähl mir Liebe“.

Foto: Ira Lenski

Sonntag, 09.04.17 – Literarischer Frühlings-Spaziergang rund um die Burg Eppstein und die Altstadt

Am Bahnhof Eppstein gab es zur Begrüßung eine Geschichte von der Burg Eppstein. In einer Sage wird berichtet, wird der edle Ritter Eppo seine Angebetete Bertha von einem Riesen erlöste.

An der nächsten Station der katholischen Kirche wurden Frühlingsgedichte präsentiert, unter anderem dieses hier.

Die Tulpe

Dunkel
war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.
Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?
Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.
Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.
Josef Guggenmos

Foto: Ira Lenski

Da konnten wir noch nicht ahnen, dass Claire Pfisterer vom Devi-Zentrum mitten in der Altstadt ihre Wohlfühl-Oase präsentierte und den literarischen Frühlings-Spaziergängern als Wegbegleitung eine gelbe Tulpe überreichte.

An alten Gemäuern rund um die Burg Eppstein wurden aus alten Büchern unbekannte Frühlingsdichter gelesen.

Passend dazu ein Gedicht einer Neuzeit-Autorin

Sei still und lausche.

An alten Gemäuern und Ruinen
hörst du Geschichten flüstern.

Es ist ein Moment,
der dich einlädt zum innehalten.
Du tauchst ein in die Vergangenheit
und deine Vorstellungskraft malt dir
Bilder von früherem Leben,
von Menschen und ihren Gefühlen,
von Schicksal und Freude.
Du fühlst dich ein
und wirst Zeuge fremder Schicksale.
Gewesene Realität,
gelebte Geschichte.
Deine Gedanken,
dein Rückwärts- horchen,
dein Erinnern
weckt diese Zeit
für Minuten
zu neuem Leben.
Nichts und niemand
kann so vergessen werden.

(A.M.Pützer)

Dies soll als Einblick und Rückblick genügen. Hier noch eine kurze Übersicht über die bevorstehenden Veranstaltungen im Wonnemonat Mai:

Freitag, 05.05.17 –14 – 17 Uhr Büchermarkt Eppstein

Mit regionalen Autoren und Verlagen sowie einem literarischen Spaziergang rund um die Burg Eppstein

Sonntag, 07.05.17 – ab 14:30 Uhr – Ein Tag für die Literatur
Auf literarischen Pfaden rund um den Rettershof

Bei diesem Literaturfestival steht die Literatur aus und über Hessen im Mittelpunkt. Das Festival findet bereits zum sechsten Mal im zweijährigen Turnus statt.
Initiiert und organisiert wird dieses besondere Literaturfestival vom Hessischen Rundfunk
Wir, Brina Stein und ich, freuen uns, dass unsere Veranstaltung im Programm dieses Festivals aufgenommen wurde.

Sonntag, 21.05.17 – 12 – 18 Uhr
Kelkheimer Stadtmarkt mit und bei Viola’s Bücherwurm, Kelkheim, Bahnstraße 13

Sonntag, 28.05.17 –14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz.
Ein literarischer Spaziergang durch die Mainzer Altstadt zu St. Stephan und anderen Kirchen

Mit literarischen Ostergrüßen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Weide meine Lämmer – literarischer Wochenendgruß vom 07.04.17

Weide meine Lämmer – literarischer Wochenendgruß vom 07.04.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

dieses Zitat ist dem Neuen Testament aus dem Johannes-Evangelium, Kapitel 21, Verse 15 – 17 entnommen.

Am kommenden Sonntag feiert die Christenheit den Palmsonntag. Dabei wird an dein Einzug von Jesus nach Jerusalem gedacht, wo er von seinen Anhängern begeistert empfangen wird. Es sollte der Anfang von seinem Ende werden.

Bei aller Unruhe des Umbruchs in jenen Zeiten ähnlich wie in unserer modernen Welt, ruft er trotz aller Bedrängnis zu Gelassenheit auf. Stellvertretend als Symbol wählt er Schafe, die ihre besonderen Eigenschaften haben.

Fpto: Gerd Taron

Dies wurde mir beim Betrachten von Schafherden in meiner unmittelbaren Umgebung bewusst. Sie lassen sich selten durch äußere Umstände beeinflussen. Manchmal sind sehr neugierig, wenn sie bekannte Stimmen erkennen. Und zur Osterzeit gibt es bei Schafen, aber nicht dort, Nachwuchs – die kleinen Osterlämmer.

Foto: Gerd Taron

Wer kann gebieten den Vögeln,
Still zu sein auf der Flur?
Und wer verbieten zu zappeln
Den Schafen unter der Schur?
Stell ich mich wohl ungebärdig,
Wenn mir die Wolle kraust?
Nein! Die Ungebärden entzwingt mir
Der Scherer, der mich zerzaust.
Wer will mir wehren zu singen
Nach Lust zum Himmel hinan.
Den Wolken zu vertrauen.
Wie lieb sie mirs angetan?
Johann Wolfgang von Goethe

Foto: Gerd Taron

Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen Entwicklung erhabenen Gelassenheit “ ༺ಌ༺

Christian Morgenstern (1871 – 1914)

Foto: Gerd Taron

Ich wünsche dir Gelassenheit,
und Hoffnung, Mut, Beständigkeit.
Ich wünsch dir Kraft
auch schwach zu sein,
sieh Fehler nach und Fehler ein.
Ich wünsch dir Freunde für dein Leben
und Größe, Feinden zu vergeben.
Ich wünsch dir Träume für den Tag,
und dass ein Stern dir leuchten mag.
Ich wünsch dir Zeit zu allein Zeiten,
lass dich nicht hetzen, lass dich leiten
von deinem Herz, der inneren Uhr,
und gehe nach Verstand nicht nur.
Ich wünsche Glück dir immerzu,
mir wünsche ich, mein Kind, bleib du “ ༺ಌ༺

Ruth W. Lingenfelser (*1952)

Ein gelassenes Wochenende wünscht allen Lesern

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS . Ein Veranstaltungshinweis:
Sontag, 09.04.17 – 15 Uhr
Literarischer Frühlings-Spaziergang rund um die Burg Eppstein und der Altstadt von Eppstein.
Treffpunkt: Bahnhof Eppstein
Kostenbeitrag: 5 Euro

Von der Lebensfreude – Literarischer Wochenendgruß vom 31.03.17

Von der Lebensfreude – Literarischer Wochenendgruß vom 31.03.17

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen erwacht die Natur in aller ihrer Pracht. Es blüht und spießt in Flur und Feld, Das ist Lebensfreude pur.

Aber nicht nur die Natur, sondern auch viele Künstler zeigen mit ihren Werken ihre eigene Lebensfreude. In den vergangenen Wochen hatte ich die große Freude bei zwei Vernissagen von zwei Künstlerinnen dabei zu sein. Lissy Theissen präsentierte im Künstlerkreis in Kelkheim in der ‚Ausstellung „Lichtsamkeit“ einige ihrer Werke. Mit ihr und ihrem Mann Johannes Theissen verbindet mich mittlerweile eine liebevolle Freundschaft.

Zwei Bilder von ihr haben mich bei dieser Vernissage besonders inspiriert, weil sie auf ihre Art voller Lebensfreude sind:

Die andere Künstlerin, Margot Seibert aus Kellenbach, zeigt ihre Werke unter dem Thema „Wie im Himmel, so auf Erden“ noch bis zum 26.05.2017 im KirchenFenster Schwalbe 6, in Wiesbaden, Schwalbacher Str. 6. Das untenstehende Bild „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit“ versinnbildlicht ebenfalls auf besondere Weise Lebensfreude.

Informationen und Kontaktdaten zu den beiden Künstlerinnen finden Sie am Ende des literarischen Wochenendgrußes.

Die nachfolgenden Texte und Fotos mögen diesen lebensfreudigen Wochenendgruß ergänzen.

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Frühling

Die Vögel jubeln – lichtgeweckt –,
die blauen Weiten füllt der Schall aus;
im Kaiserpark das alte Ballhaus
ist ganz mit Blüten überdeckt.
Die Sonne schreibt sich hoffnungsvoll
ins junge Gras mit großen Lettern.
Nur dorten unter welken Blättern
seufzt traurig noch ein Steinapoll.
Da naht ein Lüftchen, fegt im Tanz
hinweg das gelbe Blattgeranke
und legt um seine Stirn, die blanke,
den blauenden Syringenkranz.

Rainer Maria Rilke

Im Woogtal von Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Frühlingslied

Hör‘ mal,
was sie verkünden,
die Schönheiten
in Flur und Feld,
in Gärten und inneren Räumen,
vereint mit der Anmut der
zartesten Blüten
für dich und mich,
für uns alle!
Wehmut
streift dich
wie Windböen,
gelegentlich.
Vergangenheit spült hoch.
Da, ein neues Rauschen:
Der Ruf der Wildnis
frohlockt dir
im Gemüt.
Haare wehen weich und lockig,
der Gesang geht weit
in unbekanntes Land.
Trag mich!
Trag mich hinauf mit
dem Säuseln des Windes!
Wo ist die Weite
des zartbunten Schmetterlings?
Erinnern und Hoffen,
Schmerz und Freude
stehen manchmal
wie Rose und Dornen am Strauch.
Der Duft und die Anmut
der bezaubernden Rose bleibt.
Möcht fliegen mit dir!
Ganz leicht, ganz federleicht
in luftige, sonnige Höhen.
Nichts haben,
nur sein,
nur selig sein.

© Lissy Theissen 2016

Foto: Gerd Taron

Siehst du den Frühling keimen,
an deinem Ruhebaum?
Spürst du die Natur erwachen,
rings um dich her?
Riechst du die milde, warme Luft,
die auf Herzen Balsam streichelt?
Wäre nicht jetzt die Zeit,
wieder Lebensfreude und Liebe zu finden?….
*Ich hätte dir so viel zu sagen.

Anne M. Pützer

Foto: Gerd Taron

Ich wünsche dir
die Fröhlichkeit eines Vogels am Ebereschenbaum am Morgen,
die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag,
die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend

Irischer Segenswunsch

Ein frühlingshaftes Wochenende voller Lebensfreude wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron

Informationen und Kontaktdaten zu den genannten Künstlerinnen:
Lissy Theissen
http://www.lissy-theissen.de/
Margot Seibert
E-Mail: margot-seibert@web.de
Tel. 06765-7018

Hinweis auf eine märchenhafte Lesung und Spaziergang am kommenden Sonntag, 02.04.17 – Beginn 15 Uhr:
Auf märchenhaften Pfaden rund um den Gimbacher Hof
Die Autorinnen Sonja von Saldern als Waldfee, Ananta Corte und der Kelkheimer Antiquar Gerd Taron präsentieren unbekannte und ungewöhnliche Märchen aus alter und neuer Zeit. Zum Spaziergang gehört auch ein Besuch eines Zauberwaldes
Treffpunkt: Vor dem Eingang am Gimbacher Hof in Kelkheim

Da wohnt niemand mehr – Literarischer Wochenendgruß vom 24.03.17

Da wohnt niemand mehr – Literarischer Wochenendgruß vom 24.03.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

„Da wohnt niemand mehr“. Dies war der letzte Satz eines Polizisten in einem Telefonat mir gegenüber. Der Polizist antwortete damit auf meine Frage, warum seit vielen Tagen keine Zeitung mehr ins Haus einer Abonnentin geholt wurde. Sie bekam ihre Tageszeitungen nach Absprache direkt vor die Haustüre ihres kleinen Häuschens in einem Wochenendgebiet gelegt. Aufgrund ihres hohen Alters war sie nicht mehr in der Lage, die Zeitungen an ihrem eisernen Tor entgegen zu nehmen.

Diese Geschichte ereignete sich erst vor wenigen Tagen und veranlasste mich trotz des frohmachenden Frühlingsanfangs dieses traurige Ereignis zum Thema des neuen Wochenendgrußes zu wählen.

Foto: Gerd Taron

An Mauern hin

Es geht ein alter Weg entlang
An wilden Gärten und einsamen Mauern.
Tausendjährige Eiben schauern
Im steigenden fallenden Windgesang.

Die Falter tanzen, als stürben sie bald,
Mein Blick trinkt weinend die Schatten und Lichter.
Ferne schweben Frauengesichter
Geisterhaft ins Blau gemalt.

Ein Lächeln zittert im Sonnenschein,
Indes ich langsam weiterschreite;
Unendliche Liebe gibt das Geleite
Leise ergrünt das harte Gestein.

Georg Trakl

Foto: Gerd Taron

Das ist die Sehnsucht: Wohnen im Gewoge
und keine Heimat haben in der Zeit.
Und das sind Wünsche: Leise Dialoge
täglicher Stunden mit der Ewigkeit.
Und das ist Leben. Bis aus einem Gestern
Die Einsamste von allen Stunden steigt,
die, anders lächelnd als die andern Schwestern,
dem Ewigen entgegenschweigt.

(Rainer Maria Rilke)

Foto: Gerd Taron

Ihr sollt nicht eure Flügel falten,
damit ihr durch Türen kommt,
noch eure Köpfe beugen,
damit sie nicht gegen eine Decke stoßen,
noch Angst haben zu atmen,
damit die Mauern nicht bersten und einstürzen.
Ihr sollt nicht in Gräbern wohnen,
die von den Toten für die Lebenden gemacht sind.
Und obwohl von Pracht und Glanz,
sollte euer Haus weder euer Geheimnis hüten,
noch eure Sehnsucht beherbergen.
Denn was grenzenlos in euch ist,
wohnt im Palast des Himmels,
dessen Tor der Morgennebel ist und dessen
Fenster die Lieder und die Stille der Nacht sind.
(Khalil Gibran)

Foto: Gerd Taron

Abendphantasie

Vor seiner Hütte ruhig im Schatten sitzt
Der Pflüger, dem Genügsamen raucht sein Herd.
Gastfreundlich tönt dem Wanderer im
Friedlichen Dorfe die Abendglocke.
Wohl kehren itzt die Schiffer zum Hafen auch,
In fernen Städten, fröhlich verrauscht des Markts
Geschäftger Lärm; in stiller Laube
Glänzt das gesellige Mahl den Freunden.
Wohin denn ich? Es leben die Sterblichen
Von Lohn und Arbeit; wechselnd in Müh‘ und Ruh
Ist alles freudig; warum schläft denn
Nimmer nur mir in der Brust der Stachel?
Am Abendhimmel blühet ein Frühling auf;
Unzählig blühn die Rosen und ruhig scheint
Die goldne Welt; o dorthin nimmt mich,
Purpurne Wolken! und möge droben
In Licht und Luft zerrinnen mir Lieb‘ und Leid! –
Doch, wie verscheucht von töriger Bitte, flieht
Der Zauber; dunkel wirds und einsam
Unter dem Himmel, wie immer, bin ich –
Komm du nun, sanfter Schlummer! zu viel begehrt
Das Herz; doch endlich, Jugend! verglühst du ja,
Du ruhelose, träumerische!
Friedlich und heiter ist dann das Alter.
(entstanden und gedruckt 1799)

Johann Christian Friedrich Hölderlin
Genießen Sie die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings an diesem Wochenende. Es gehört zum Leben. Der Frühling, der Sommer, der Herbst und der Winter.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Zwei Hinweise:

Informationen zum literarischen Wochenendgruß
Untenstehend habe ich einige Informationen zum literarischen Wochenendgrußes beigefügt. Immer wieder ich gefragt, wie viel Aufwand die Erstellung des Wochenendgrußes bedeutet und ob er kostenlos ist usw. Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie fort entsprechend.

Literarischer Frühlings-Spaziergang am Sonntag, 26.03. – 15 Uhr
Am kommenden Sonntag mit der beginnenden Sommerzeit startet meine literarische Freiluft-Saison. Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein, wenn Geschichten und Gedichte rund um den Frühling präsentiert werden. Treffpunkt ist die Linde am Rettershof in Kelkheim-Fischbach.