Ehrlich währt am längsten? Literarischer Wochenendgruß vom 25.09.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen steht nicht nur in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wieder eine besondere Tugend im Vordergrund: Ehrlichkeit. Auch im privaten Umfeld wird immer wieder unehrliches Verhalten beklagt.

Wie im Kleinen und im Großen scheint es mit der Moral offensichtlich nicht mehr so weit her zu sein. „Lügen haben kurze Beine“, sagt der Volksmund.

Warum scheint es so schwer zu sein, ehrlich und offen miteinander umzugehen? Geht es um den eigenen Vorteil, um mein Ego? Irgendwann, manchmal sehr spät, kommt die Wahrheit doch ans Tageslicht. Das Vertrauen ist nachhaltig zerstört. Verlorenes Vertrauen lässt sich nur schwer wieder gewinnen. Das dauert oft länger, als alle Bemühungen etwas zu vertuschen und nicht ehrlich zu sein.

Die heutige Ausgabe enthält wieder einige Gedankenanstöße zu diesem Thema.

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

ehrlichkeit ist in den modernen kommunikationsstrategien verloren gegangen. es geht darum, sich perfekt zu präsentieren und zu verkaufen.
es geht darum – allem eine marke aufzudrücken.
sogar menschen …
Angelika Wende

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Welt braucht Männer und Frauen…
die nicht gekauft werden können
die Ihre Versprechen halten
die Charakter über Geld stellen
die eine Meinung und Willen besitzen
die innere Größe über äußere Karriere stellen
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren
die ehrlich im Kleinen wie im Grossen sind
die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind
die nicht sagen: “Wir machen es, weil alle anderen es auch machen”
die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben
die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind , die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist, die mit Entschiedenheit “nein” sagen können, auch wenn die ganze Welt “ja” sagt
Dr. Elijah Morgan

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Foto: Gerd Taron

Ich mag die Menschen,
die offen und ehrlich sind.
Die ihre Anschauung vertreten
und sie raus posaunen.
Die sich selbst auch
ihre Schwächen eingestehen.
Die nicht lamentieren, imitieren
und ihr Ego durch andere aufpolieren.
Die sich selbst akzeptieren
und sich nicht so wichtig nehmen.
Denn diese Menschen braucht die Welt,
um wieder zu gesunden.
Marita Wo – gefunden bei facebook

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich sehne mich nach einfachen Formen, nach einer stillen, natürlichen Lebensweise, wo Herz zum Herzen spricht und wo man das Beste hat, was man haben kann, Ehrlichkeit, Liebe, Freiheit.

Theodor Fontane

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Kirchenfenster in St. Stephan Mainz – Foto: Gerd Taron

In letzter Konsequenz

Menschen sind oft unvernünftig, unlogisch und ichbezogen.
Vergeben Sie ihnen trotzdem.
Wenn Sie freundlich sind, kann es sein, dass andere Ihnen eigennützige
Motive und Hintergedanken vorwerfen.
Seien Sie trotzdem freundlich.
Wenn Sie erfolgreich sind, gewinnen Sie vielleicht ein paar falsche Freunde
und ein paar echte Feinde.
Seien Sie trotzdem erfolgreich.
Wenn Sie ehrlich und offen sind, kann es sein, dass man Sie übers Ohr haut.
Seien Sie trotzdem offen und ehrlich.
Was Sie jahrelang aufgebaut haben, kann ein anderer über Nacht zerstören.
Bauen Sie es trotzdem auf.
Wenn Sie gelassen und glücklich sind, kann es sein, dass andere
eifersüchtig sind.
Seien Sie trotzdem glücklich.
Das Gute, das Sie heute tun, werden die Leute morgen oft vergessen haben.
Tun Sie trotzdem Gutes.
Geben Sie der Welt das Beste, das Sie haben, auch wenn es nie genug sein wird.
Geben Sie der Welt trotzdem ihr Bestes.
Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen Ihnen und Gott.
Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen Ihnen und den Anderen.

Mutter Theresa

Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer Menschen begegnen, die Ihnen gegenüber ehrlich und offen sind. Nur so ist für alle ein gesundes Miteinander möglich.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Ein Hinweis:
Am Samstag, 26.09. findet das 4. Fechenheimer Literaturfestival in Frankfurt-Fechenheim. Um 14 Uhr wird im Café Jasmin (Alt-Fechenheim 80) diese Veranstaltung eröffnet. Die Frankfurter Neue Presse hat dazu deinen Artikel veröffentlicht – siehe nachstehenden Link:
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Auf-zur-Literatur-Rallye;art675,1606419

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0)6195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Das 4. Fechenheimer Literaturfestival 2015 – Rundgang 3. Teil

Das 4. Fechenheimer Literaturfestival 2015
Ein Rundgang zu den Veranstaltungsorten und den jeweiligen Autoren und Musikern
in alphabetischer Reihenfolge – 3. Teil

Metzgerei Meisinger – Optik Maschler – Café Jasmin

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Metzgerei Meisinger – Baumertstraße 12, Foto Gerd Taron

15:00 Uhr – 15:45 Uhr Tanja Maria Pütz
“Bono und Ora” Kinderliteratur 6-10 Jahre

15:45 Uhr – 16:30 Uhr Veronika M. Dutz
“Anthologie zum Valentinstag”, “Muttergefühle” romantische Kurzgeschichte und Lyrik

16:45 Uhr – 17:30 Uhr Sören Prescher
“Marty 1” Mystery-Thriller

17:45 Uhr – 18:30 Uhr Larissa Reiter
“ ”
18:45 Uhr – 19:30 Uhr Nina Schmidt
„Literatur aus dem Alltag“ Kurzgeschichten

Musikalisches Rahmenprogramm:
Jorg Schmitz
Akustik Folk – Pop – Rock
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 16:30 Uhr, 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
Musik zum Ausklang: 19:30 bis 20:00 Uhr

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Optik Maschler, Alt-Fechenheim 78 – Foto: Gerd Taron

15:00 Uhr – 15:45 Uhr Meddi Müller
“Im Schatten der Schwester” historische Krimis

15:45 Uhr – 16:30 Uhr Rainer Franke
“Lieblich bis zartbitter – Mittendrin und Drumherum” Kurzgeschichten / Liebesgeschichten

16:45 Uhr – 17:30 Uhr Viktor R. Georges
“OULIPO Eine Gebrauchsanweisung” Lyrik u. Erzählungen

17:45 Uhr – 18:30 Uhr Sabine Wallefeld
“Hinter dem Rot” Liebesroman

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Frank Schuster
“Das Haus hinter dem Spiegel “ Fantasy, Jugendbuch

Musikalisches Rahmenprogramm:
Harald Andres
Singer / Songwriter
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 16:30 Uhr, 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
Musik zum Ausklang: 19:30 bis 20:30 Uhr

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Café Jasmin

14:30 Uhr – 15:15 Uhr Eike Jochen Schniebs
“Funkenflug und andere …” / “Mein Katzenbuch” Lyrik / Erzählung / amüsante Miniaturen

15:15 Uhr – 16:00 Uhr Volkmar Steininger
“Mordshexe (Band 1 bis 3)” Niederbayern-Mystery-Krimi

16:30 Uhr – 17:15 Uhr Olaf Jahnke
“Tod eines Revisors” Krimi

18:00 Uhr – 18:45 Uhr Apolline Ledoux
“Getäuschte Gefühle” Liebesroman

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Nicole Schröder
“Schwanendämmerung” / “Die Akte Krähennebel” Nordlandkrimi

19:45 Uhr – 20:30 Uhr Uwe K. Alexi
“Niemand wird dich vermissen” Thriller

20:45 Uhr – 21:15 Uhr Lily Konrad
“1001 Angst” (Psycho-)Thriller

Musikalisches Rahmenprogramm:
Ton-3
Pop-Rock-Chansons
Musik zwischen den Lesungen (jew. 30-45 Min.): ab 16:00 Uhr und 17:15 Uhr
Sternentramper
Akustik – Poesie – Rap – Chanson
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 19:30 Uhr und 20:30 Uhr

Alle Informationen gibt es unter
http://www.fechenheimer-literaturfestival.de

Gerd Taron

Das 4. Fechenheimer Literaturfestival 2015, Rundgang 2. Teil

Das 4. Fechenheimer Literaturfestival 2015
Ein Rundgang zu den Veranstaltungsorten und den jeweiligen Autoren und Musikern
in alphabetischer Reihenfolge – 2. Teil

Gaststätte Bootshaus – Hair & Flair Diana – Evangelische Melanchtonkirche (statt Kulturladen)

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Gaststätte Bootshaus – Fechenheimer Leinpfad 1, direkt am Main-Ufer – Foto: Gerd Taron

16:00 Uhr – 17:00 Uhr Das gibt es nicht!

„Hamlet rot/weiß“ – tragikomisches Shakespeare-Remake literarisches Kabarett mit Claudia Kociucki, Louis Jansen und Michael Meyer

17:00 Uhr – 18:30 Uhr Juliane Seidel und Tanja Meurer

“Nachtschatten – Unantastbar” / “Die Seelenlosen” / Kurzgeschichten aus der Anthologie “Zusammen finden” Urban Fantasy, Gay Steam Fantasy, Gay Kurzgeschichten

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Monika Baitsch
“Oceanbay – Höllentrip Türkei” Krimi

19:45 Uhr – 20:30 Uhr Dieter Stiewi
“Königserbe” Krimi

Musikalisches Rahmenprogramm:
Herr Ebu
deutsche Songs, Texte, Ebulala … (Gitarre und Gesang)
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 18:30 Uhr und 19:30 Uhr
Musik zum Ausklang: 20:30 bis 21:30 Uhr

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Hair & Flair Diana, Alt-Fechenheim 85, Foto: Gerd Taron

14:30 Uhr – 15:15 Uhr Sören Prescher
“Marty 1” Mystery-Thriller

15:30 Uhr – 16:15 Uhr Yvonne Pioch
“Keith. Aus dem Leben eines Steins” Philosophie, Fantasy, Kurzgeschichten

16:30 Uhr – 17:15 Uhr Caroline Susemihl
“Geheimnisvoll und Liebestoll“ Erotische Kurzgeschichten und Lyrik

Musikalisches Rahmenprogramm:
Eric Hölzel
Liedermacher (Blues)
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 15:15 Uhr und 16:15 Uhr
Musik zum Ausklang: 17:15 bis 18:00 Uhr

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Evangelische Kirche, Pfortenstraße 4, Foto: Gerd Taron

Eröffnung durch Franziska von Schleyen

15:30 Uhr – 16:15 Uhr Franziska von Schleyen
“Momentums – gestrandete Geschichten” Lyrik

16:30 Uhr – 17:15 Uhr Katja Faßhauer
“Der neunundreißigste Brief” Erzählung

17:30 Uhr – 18:15 Uhr Volkmar Steininger
“Mordshexe” (Band 1 bis 3) Niederbayern-Mystery-Krimi

18:30 Uhr – 19:15 Uhr Eike Jochen Schniebs
“Funkenflug und andere …” / “Begegnungen mit Lissabon” Lyrik u. Reise-Erzählungen

19:30 Uhr – 20:15 Uhr Viktoria Vonseelen
“Es hat ein Kuss mir Leben eingehaucht” Lyrik und Prosa

Musikalisches Rahmenprogramm:
Stefan Otto
Liedermacher
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 16:15 Uhr, 17:15 Uhr und 18:15 Uhr
Best before after
Rock-Pop unplugged
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 19:15 Uhr
Musik zum Ausklang: 20:15 bis 21:30 Uhr

Alle Informationen gibt es unter
http://www.fechenheimer-literaturfestival.de

Gerd Taron

Das 4. Fechenheimer Literaturfestvial 2015 am Samstag, 26.09.

Ein Rundgang zu den Veranstaltungsorten und den jeweiigen Autoren und Musikern in alphabetischer Reihenfolge

Als Einstimmung startet heute ein Rundgang zu den Veranstaltungsorten.

Teil 1: Büro Aktive Kernbereiche – Der Frisör – Eiscafé Venezia – Frankfurter Verband

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Café Jasmin – Alt-Fechenheim 80 – Foto. Gerd Taron

Um 14 Uhr eröffnet hier Elke Dippel bereits zum 4. Mal das Fechenheimer Literaturfestival.

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Elke Dippel – Foto: Gerd Taron

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Stadtteilbüro Aktive Kernbereiche – Alt-Fechenheim 80 – Foto: Gerd Taron

Büro Aktive Kernbereiche

14:30 Uhr – 15:15 Uhr Michael Meyer
“Piss-Pott – Das Leben ist (k)ein Kinderspiel” Skurriles, Humorvolles, Philosophisches

15.15 Uhr – 16:00 Uhr Peter Dippold

“Frankfurt Lindenstraße – Der Fußballspieler mit dem gelben Stern”
Historischer Roman

16:00 Uhr – 16:45 Uhr Jana Martens

“Verloren ohne dich”
Gay Romance

17:15 Uhr – 18:00 Uhr Susanne Esch

“Solus – Reise in die Vergangenheit”
Fantasy

18:15 Uhr – 19:00 Uhr Daniela Jäger und Ele Otto

“Wie werde ich Witwe?”, “Frankfurter Morde u.a.”, “Niemals oder für immer” Krimi / Mystery / Fantasy

Musikalisches Rahmenprogramm:
Georg Grieg
Liedermacher – Gitarre und Gesang
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 17:00 Uhr und 18:00 Uhr
Musik zum Ausklang: 19:00 bis 20:00 Uhr

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Der Frisör – Baumertstraße 18 – Foto: Gerd Taron

Der Frisör – Beauty & Style

15:00 Uhr – 15:45 Uhr Bettina Weber

“Phantasie kennt keine Grenzen” Fantasy / Kinder ab 8 J.

16:00 Uhr – 16:45 Uhr Monika Baitsch

“Lucy und die abenteuerliche Zeitreise” Kinderbuch

17:45 Uhr – 18:30 Uhr Eva Maria Höreth

“Moonwitch – Die dunkle Seite” (Teil 2 der Moonwitch-Trilogie) Romantic / Fantasy

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Maya L. Heyes

“Heart Hard Beat” Romantic /Jugend

Musikalisches Rahmenprogramm:
Denkerskind
Liedermacher
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15-30 Min.): ab 15:45 Uhr,18:30 Uhr und 19:30 Uhr
Konzert: 16:45 bis 17:45 Uhr

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Eiscafé Venezia – Alt-Fechenheim 122 – Foto: Gerd Taron

Eiscafé Venezia

15:00 Uhr – 15:45 Uhr Sigrid Krekel
“Cafe Sternstein und andere Erzählungen” Erzählungen

15:45 Uhr – 16:30 Uhr Bernar LeSton
“Dr. LeStons Kabinett der seltsamen Szenarien” Kurzgeschichten

16:45 Uhr – 17:30 Uhr Bernhard Montua
“Pascal und die Invasion der Schnecken” Phantasiegeschichten für Kinder

17:45 Uhr – 18:30 Uhr Louis Jansen
“Momente im Jetzt” Skurriles, Humorvolles, Düsteres und Philosophisches

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Juliana Fabula
“Wortmagie” Kurzgeschichten

Musikalisches Rahmenprogramm:
Rotten before Christmas
Bues-Rock-Balladen
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 16:30 Uhr, 17:30 Uhr und 18:30 Uhr
Musik zum Ausklang: 19:30 bis 20:00 Uhr

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Frankfurter Verband – Alt-Fechenheim 89 – Foto: Gerd Taron

Frankfurter Verband – Begegnungszentrum

15:00 Uhr – 15:45 Uhr Bernhard Montua
“Pascal und die Invasion der Schnecken” Phantasiegeschichten für Kinder

15:45 Uhr – 16:30 Uhr Hans-Josef Rautenberg
(gelesen von Sabrina Faber)
“Shorts – Kurzgeschichten der besonderen Art” Krimi / Thriller / Humor

16:45 Uhr – 17:30 Uhr Nicole Schröder
“Der Rattenkönig” Europakrimi

17:45 Uhr – 18:30 Uhr Robert Maier
“Punkfurt” Unterhaltungsroman

18:45 Uhr – 19:30 Uhr Rita Maria Fust

“Der Kaufmann von Lippstadt” Historischer Roman
Musikalisches Rahmenprogramm:
Sleepwalkers Station
Songwriter / Akustischer Indie Folk
Musik zwischen den Lesungen (jew. 15 Min.): ab 15:15 Uhr und 16:15 Uhr
Musik zum Ausklang: 17:15 bis 18:00 Uhr

Alle Informationen gibt es unter
http://www.fechenheimer-literaturfestival.de

Gerd Taron

Das Leben als Gerüst – Literarischer Wochenendgruß vom 18.09.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

wenn ich in diesen Tagen und Wochen durch meine Stadt und anderen Gegenden gehe, fallen mir die vielen Gerüste um die Häuser oder andere Bauwerke wie zum Beispiel Brücken auf. Es wird renoviert und repariert. Altes wird instandgesetzt oder durch Neues ersetzt.
Das filigrane Gerüst muss Wind und Wetter standhalten, in Balance bleiben, damit es nicht in sich zusammenbricht.

Wie sieht es mit unserem Lebensgerüst aus? Die nachfolgenden Texte mögen wieder zum Nachdenken und zur Inspiration dienen.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Balance
zu halten in all
den inneren
und
äußeren Stürmen des Lebens,
in der Balance aller Kräfte
sich selbst finden,
die Balance der eigenen
Mitte spüren
und
da bleiben,
sicher,
still,
geborgen
bei sich selbst
in der Liebe,
der Wertschätzung
und
der Leichtigkeit
zu sich selbst
mit uns selbst,
mit den Dingen sein –
das ist wahre Meisterschaft
im Leben!
-BALANCE-

Anja Schindler

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Foto: Gerd Taron – Sonnenaufgang am Hof Gimbach in Kelkheim im Taunus

Was du denkst, schafft Wirklichkeit
Es ist der alte, gewohnte Trick,
den wir jeden Tag erfolgreich ausführen:
Mit einigen Gedanken rücken wir alles
an seine ihnen zugewiesenen Plätze.
Wir ordnen die Welt,
wir stellen alles an seinen gewohnten Platz –
die Dinge, die Menschen, die Theorien, die Meinungen.
Wir wissen wohin alles gehört,
und was wir mit dem Unverständlichen machen.
Aber diese Ordnung ist voller Grenzen
und erkennt die Größe der Welt nicht an,
die diese in jeder Faser trägt.
Wir laufen Gefahr, das Haus unserer Seele zu klein zu bauen.
Zu leicht drehen wir uns im Kreis
und glauben nicht, dass es unendlich viel mehr gibt.
Wir verarmen, auch wenn wir reich sein könnten.
Was du denkst, schafft Wirklichkeit.
Jeder Gedanke ist ein Gerüst, um den ein Haus entsteht.
Darum denke die Weite, die du in dir trägst.
Breite die Arme aus und lass deine Seele in sie fließen.
Die ganze Welt ist deine Muschel.
Du kannst das Glück bewohnen.

Ulrich Schaffer

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Foto: Gerd Taron

Sei stark und gerüstet auf jedem Gebiet und pflege das Leben, wo du es antriffst. Bekümmere dich um die Deinen und halte dich selber aufrecht, auf daß dein Herz erleuchtet werde in der Sonne. Gib die Sorge für die dir Anvertrauten nicht auf.
Hildegard von Bingen (1098 – 1179), deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige

Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Lebensgerüst Ihnen sicheren Halt gibt.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Ein Hinweis:
Am kommenden Sonntag, 20.09. findet von 12 – 18 Uhr der verkaufsoffene Sonntag anlässlich der Kelkheimer Möbeltage statt. Wie in den vielen Jahren zuvor, bin ich dort gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13 wieder dabei. Diesmal findet er in ungewohnter Umgebung für mich statt: Vor einem Gerüst, was mich auf die Idee zu diesem Wochenendgruß inspiriert hat.

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Gerd Taron
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Neuigkeiten von Taron-Antiquariat – Bücher und mehr – Veranstaltungen September/Oktober 2015

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

die Ferien sind vorbei – der Alltag hat uns wieder. Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Ihnen der Neustart in den Spätsommer und beginnenden Herbst leichtgefallen ist.

Es wird Zeit, Ihnen wieder eine Übersicht über meine kommenden Veranstaltungen der nächsten Wochen zu geben.

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Foto. Gerd Taron

Sonntag, 20.09. von 12 – 18 Uhr verkaufsoffener Sonntag anlässlich der Kelkheimer Möbeltage.

Gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13 gibt es wieder Gelegenheit in schönen Büchern zu stöbern.

Wie dem Foto zu entnehmen ist, wird dort in diesen Tagen die Fassade renoviert. Alles ist etwas anders an diesem Sonntag, aber Bücherfreunde lassen sich von solchen Äußerlichkeiten nicht abhalten.

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Foto: Gerd Taron

Sonntag, 11.10. – 13 Uhr – Literarischer Spaziergang anlässlich des Erntedank- und Handwerkerfestes auf dem Rettershof

Rund um den Rettershof lese ich Geschichten und Gedichte zum Erntedankfest.

Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof

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PREMIERE: Früher war alles besser … ?

Donnerstag, 22.10. – 19 Uhr – Viola’s Bücherwurm in Kelkheim, Bahnstraße 13

Es ist soweit: Nach der Frankfurter Buchmesse starte ich mit meinem neuen Literatur-Programm.

Aus alten Original-Büchern lese ich Passagen über Kultur und Gesellschaft wie es vor Zeiten mal war und auch heute noch aktuell ist. In 90 kurzweiligen Minuten stehen Themen wie Ernährung, Mode, Wohnkultur in Wort und Bild im Vordergrund. Die Liebe und die Romantik darf da auch nicht fehlen.

In der Pause und nach dem Programm gibt es alte Bücher zum Anfassen und stöbern und auch zu kaufen, wer mag.

Eintritt: 5 Euro

Anmeldungen bitte direkt an violas-buecherwurm@t-online.de oder telefonisch 06195-900818

Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, hier gibt es weitere Möglichkeiten dabei zu sein:

Donnerstag, 29.10. – 19:30 Uhr – Kelkheim, Buchhandlung Herr

Freitag, 30.10. – 16 Uhr und Sonntag, 08.11. – 15 Uhr:

Frankfurt, Karlsruher Str. 5, Cafè Nussknacker in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes (Seitenstraße vom Parkplatz Südseite)

Freitag, 20.11. – 19:30 Uhr – Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim, Café Jasmin

Weitere Einzelheiten folgen bei meinen nächsten Neuigkeiten.

Zum Schluss möchte ich noch auf einen besonderen literarischen Höhepunkt hinweisen:

Am Samstag, 26.09. beginnt ab 14 Uhr das 4. Fechenheimer Literaturfestival in Frankfurt-Fechenheim. Nähere Informationen unter http://www.fechenheimer-literaturfestival.de

Mit literarischen Grüßen

Ihr/Euer

Gerd Taron

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Von der Berufung – was bin ich? – Literarischer Wochenendgruß vom 11.09.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

einige von Ihnen werden sich noch an das heitere Beruferaten mit Robert Lembke „Was bin ich?“ erinnern.

Vor einigen Tagen hatte ich das Vergnügen einen interessanten und spannenden Vortrag des Lokalhistorikers Hermann Groß in der Stadtbibliothek Königstein zu erleben. Unter dem Thema „Berufe und Tätigkeiten in früheren Zeiten aus der Region“ stellte er Berufe vor, die es vor Zeiten einmal gab. Manche hielten sich noch bis in die Nachkriegszeit, andere sind der modernen Technik gewichen.

Wussten Sie, was zum Beispiel ein Auslaufer oder Ausscheller war? Als es noch kein Internet oder Fernsehen gab, hatte der „Auslaufer“ die Aufgabe eines Boten. Ein „Ausscheller“ war der Mann (Frauen damals dafür nicht vorgesehen), der Nachrichten im Ort an einer zentralen Stelle veröffentlichte. Eine sehr wichtige Aufgabe hatte auch der „Türmer“, der bei Gefahren die Sturmglocke läutete oder bei Bränden per Signalflagge den richtigen Weg zur Feuerstelle wies. Heute gibt es ja das Navi. Das soll meines Wissens auch nicht immer so ganz zuverlässig sein ..

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Beim Erntedank- und Handwerkermarkt auf dem Rettershof im Taunus – Foto: Gerd Taron

Dabei wurde mir klar, wie sehr man in früheren Zeiten aufeinander angewiesen war durch seinen speziellen Beruf, den vor allem der Mann oder die Frau ausübte.
Beruf ist auch eine „Berufung‘“. Eine Tätigkeit, eine Aufgabe die mein Leben erfüllt und die meinen Fähigkeiten und Begabung entspricht. Idealerweise kann man damit seinen Lebensunterhalt bestreiten.
All das gilt auch heute und besonders in unserer modernen Zeit, wo sich die Arbeitswelt radikal verändert.

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Am Hof Gimbach im Taunus (Kelkheim) – Foto. Gerd Taron

Von der Genügsamkeit und einer Begegnung

Auf meiner „Geschichtenwanderung 2010“ in der Nähe von Mühlhausen saß ein Geschäftsreisender frühmorgens in der Pension an meinem Tisch. Wir unterhielten uns und er war erstaunt, dass ich erstens den Beruf einer Geschichtenerzählerin habe und dann auch noch wie in alter Zeit auf die Wanderschaft gehe. „Aber Sie müssen doch von irgendetwas leben!“ platzte er heraus.

Ich antwortete: „Irgendwann will ich mal davon leben …“ und dann erläuterte ich noch, dass ich ja einen „zweiten Beruf als Trainerin und Beraterin“ habe und Seminare gebe.

Später habe ich festgestellt, ich war wieder einmal in eine „Denk- und Rechtfertigungsfalle“ geraten. Mir wurde im Nachdenken über diese Situation … und wenn man einfach nur alleine wandert auf einsamen Wegen, dann hat man viel Zeit, nachzudenken … klar:

* Ich habe gar keine zwei Berufe … es gibt für mich nur noch einen einzigen, den der „Erzählkünstlerin“. Das ist das, was ich wirklich machen will und auch tue. Diese Tätigkeit findet sich ganz einfach in der anderen wieder … in meinen Workshops und Coachings tue ich nichts anderes.

* Ich LEBE doch schon davon … Ich habe zwar kein dickes Konto, aber es hat bisher immer gereicht, um alle Ausgaben zu decken … ich lebe nicht in Armut … ich kann stolz auf meine Kinder sehen, bei denen zwar auch nicht alles einfach gelaufen ist … ich kann mich angemessen kleiden und ernähren … ich fühle mich wohl.

Und bestätigt wurde mir das dann einige Kilometer weiter von einer alten Frau, die mich in einem Dorf einfach ansprach. Wir unterhielten uns einige Zeit angeregt im leichten Nieselregen und am Ende sagte sie:

„Wissen Sie, mir ging es heute morgen eigentlich gar nicht gut. Ich fühlte mich krank und elend. Aber ich musste ja mit dem Hund raus. Und ich bin sehr froh, dass ich Sie angesprochen habe. Ich bin froh, dass wir uns so unterhalten haben …“ und dann strahlte sie und fügte hinzu: „Sie haben mich richtig glücklich gemacht!“

Für dieses Lächeln gibt es keinen Betrag auf meinem Konto! (*)

Walburga Kliem – Geschichtenerzählerin
Mehr Informationen unter http://www.meine-lichtblicke.de/

Wahrer Beruf für den Menschen ist nur, zu sich selbst zu kommen.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpr. f. Lit.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

„Und noch etwas ist wichtig, wenn man Neuland betritt: Neugierde. Man muss das neue Land, den neuen Beruf, die neuen Nachbarn kennenlernen wollen. Das geht nicht ohne eine gewisse Extrovertiertheit. Nur wer aus seiner Isolation heraustreten kann, Hürden überwindet, bereit ist an fremden Türen zu klingeln, sich vorzustellen und Kontakt aufzunehmen, wird vom Neuland profitieren können.“
Aus dem Buch „Meine Reise zum Leben“ von Rainer Wälde

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Foto: In Kroatien

Du wirst keine Meere entdecken,
solange du nicht dem Mut hast,
die Küste aus den Augen zu verlieren.
Verfasser unbekannt

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre Berufung gefunden haben oder finden werden.
Gehen Sie auf eine Entdeckungsreise, es lohnt sich!

Ihr/Euer
Gerd Taron

Ein Hinweis
Von einer besonderen Lesung am vergangenen Sonntag im Neufvilleturm in Eppstein im Taunus finden Sie hier einen Bericht:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2015/09/09/perspektiven-wechsel-aus-liebe-zum-meer/

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