Die Farben des Sommers – ein stimmungsvoller Abend im Sommergarten bei Familie Albers

Die Farben des Sommers – ein stimmungsvoller Abend im Sommergarten bei Familie Albers

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Kelkheim-Fischbach, 29.07.2016

Ich möchte dir ein wenig Ruhe schenken…
lass mich deine Seele schweigend berühren
– streicheln
für einen kleinen Moment –
Stille im Denken –
ein kleines bisschen Harmonie und Liebe
lasse dich fallen –
für kurze Zeit –
lehn dich zurück
für ein kleines
bisschen Seelenglück…
(Rainer Maria Rilke)

Haben Sie auch manchmal den Wunsch, sich zurück zu lehnen, abzuschalten vom Alltag und von allem anderen, was das Leben so mühsam erscheinen lässt?

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Im Sommergarten von Familie Albers in Kelkheim-Fischbach wurde dies möglich.
Connie Albers und Gerd Taron, Antiquar aus Kelkheim-Fischbach, hatten passende Texte zu den Farben des Sommers ausgewählt.

Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
so bunt wie das Leben mal ist.
Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
damit Du die Welt nicht vergisst.

Ich wähle die schönsten Farben
von Rot bis Himmelblau.
Gelb für die aufgehende Sonne
Braun für die Augen,
in die ich gern schau.

Grün für die Wiesen im Sommer.
Weiß für den Schnee, der bald fällt.
Schwarz als Zeichen der Trauer.
auch sie gehört in unsere Welt.

Tausend Farben möchte ich haben
nur für einen einzigen Tag.
Ich möchte alles Glück auf einmal malen.
weil ich Glück und Freude mag.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß.
mische ich die Farben neu.
Und male ein Bild nur für Dich,
ein Bild, das Dich erfreut.

Autor unbekannt

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Bei musikalischer Begleitung von Connie Albers auf dem Monochord, einem uralten Zupfinstrument, was bereits der Herr Pythagoras aus dem alten Griechenland kannte, konnten sich die Besucher des Abends hineinfühlen.

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Mutter Natur ergänzte durch einen erfrischenden Sommerregen unter dem geschützten Vordach den Abend und ein kleines knisterndes Sommergarten-Feuer trug zu einem klangvollen Abend bei.

Gerd Taron mit Connie Albers , http://www.connie-albers.de
alle Fotos: Gerd Taron

Wer ebenfalls einen entspannten Sommerabend genießen möchte, ist herzlich eingeladen bei den nächsten Freitagabenden dabei zu sein:
Freitag, 05.08. und Freitag, 12.08. jeweils ab 19 Uhr

Ort: Sommergarten, Eppsteiner Str. 50, 65779 Kelkheim-Fischbach bei Connie Albers, http://www.connie-albers.de

Genießerpauschale: 15 Euro

Anmeldungen und weitere Informationen bei Gerd Taron, Taron-Antiquariat
Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach, Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de
Internet: https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/
PS:
… auch die Witchi, die Katzendame des Hauses, war sehr entspannt …

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Endlich Zeit für mich – Literarischer Wochenendgruß vom 29.07.16

Endlich Zeit für mich – Literarischer Wochenendgruß vom 29.07.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

haben Sie bereits auf den Urlaubsmodus umgeschaltet oder sind Sie immer noch im Einsatz? Die Ferienzeit hat überall Einzug gehalten. „Wir haben Betriebsferien von … bis …“ liest man aller Orten. Es beginnt die Zeit der Entspannung – hoffentlich auch für Sie.

Die neue Ausgabe des Wochenendgrußes möge Ihnen dazu wieder einige Gedankenanstöße geben.

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Windmühle im Hessenpark bei Neu-Anspach – Foto: Gerd Taron

Die Zeit
Die Zeit rast.
Ja, sie überholt mich fast.
Manchmal wird mir ganz schwindelig.
So schnell ist sie.
Wo will sie nur hin, um diese Zeit.
Kann sie nicht auch langsamer, frage ich.
Warum tut sie das?
Will sie mir etwas sagen, etwas zeigen?
Könnte es nicht etwas langsamer gehen –
mit der Zeit?
Anhalten kann ich sie nicht.
Würde ich es tun, rast sie dennoch weiter. Unaufhaltsam – die Zeit.
Genieße sie, bevor sie ist vorüber.
Entdecke sie.
Spüre sie.
Atme sie ein.
Hauche sie aus, ganz langsam.
Einholen kannst du sie nicht,
überholen auch nicht.
Ignorieren schon gar nicht.
Sie tut es trotzdem.
Sie rast – die Zeit

Franziska von Schleyen

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Im Sommergarten bei Familie Albers in Kelkheim-Fischbach – Foto-Gerd Taron

Ich möchte dir ein wenig Ruhe schenken…
lass mich deine Seele schweigend berühren
– streicheln
für einen kleinen Moment –
Stille im Denken –
ein kleines bisschen Harmonie und Liebe
lasse dich fallen –
für kurze Zeit –
lehn dich zurück
für ein kleines
bisschen Seelenglück…
(Rainer Maria Rilke)

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Am Rettershof in Kelkheim-Fischbach – Foto: Gerd Taron

Die Bank

An einem sonnigen Sommerabend stand eine Bank sehr einsam und all ihre Gedanken richteten sich an die Sonne. Diese bemerkte das sogar und bemühte sich stärker zu strahlen als je zuvor, denn sie kannte dieses Gefühl und wollte der Bank etwas Gutes tun und sie mit ihren Strahlen erwärmen. Diese bemerkte das , und fühlte sich erwärmt und etwas geborgen dadurch. Trotzdem nahm Niemand auf ihr Platz und somit fühlte sie sich trotz der Strahlen die sie erwärmten einsam. Niemand rang oder sehnte sich an diesem sonnigen Abend nach ihr. So blieb sie allein und hatte zu dem Zeitpunkt zu viel Zeit zum Nachdenken. Das war da gerade gar nicht gut für sie und sie musste trotzdem an ihrem festen Platz ausharren. Die Sonne ging langsam unter und verlor ihre Kraft weiter zu strahlen und die Bank fühlte sich immer leerer. Es war ja Niemand da, der sich an sie lehnte und wo sie spüren konnte das das Leben sich auf ihr bewegt.

So wurde sie noch trauriger und hoffte das doch noch Jemand an diesem schönen Abend den Weg zu ihr finden würde.
Aber die Bank blieb leer. Als der neue Tag begann, fragte sie sich weshalb dieser Platz solange leer bleiben sollte und erneut fing sie an nachzudenken. Nun wurde ihr bewusst das sie an dem Tag einfach allein sein sollte um sich neu zu fühlen und zu spüren wie schön es mit ihr allein sein kann. Zudem ist es auch nicht immer schön den Platz besetzt zu haben und auszuhalten oder mit anzuhören welche Art von Menschen auf ihr Platz nehmen.

So entschied sie sich einfach auch in Zukunft öfter unbesetzt zu sein und bekam von einem lieben Freund ein Schild gebastelt, welches Sie daran befestigte, wenn ihr danach war allein zu sein. Und je öfter sie das war , umso mehr liebte sie diese Zeit nur für sich , und fühlte sich mit der Zeit auch ohne Sonne und mehr nie mehr allein, sondern zufrieden und viel unabhängig er und sie suchte sich auch nun aus , wer bei ihr Platz nehmen durfte.
( @ Bea S.)

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Die „Viertelstunden-Bank“ in der Nähe des Atzelberg-Turms Kelkheim-Eppenhain – Foto: Gerd Taron

Obwohl zum Innehalten die Zeit nicht ist,
wird einmal keine Zeit mehr sein,
wenn man jetzt nicht innehält.
Lebst Du jetzt, wirklich?
In diesem Augenblick, ganz und gar?
Wann, wenn nicht jetzt?

(Christa Wolf)

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Bild: Connie Albers

Sich dem Treiben entziehen
Es ist nötig,
manchmal anzuhalten,
auszusteigen,
sich dem Treiben zu entziehen,
selbst wenn es noch gut geht,
selbst wenn es noch läuft,
selbst wenn ich noch produktiv bin.
Ich will anhalten,
meinen Atem spüren,
mir in die Augen sehen,
meine inneren Bilder leuchten lassen.
Ich muss anhalten,
zur Ruhe kommen,
zu mir kommen,
damit ich anderen begegnen kann.
Max Feigenwinter

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Entdeckung auf dem Weg– Foto: Gerd Taron

Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben

(Irischer Segenswunsch)

Ich wünsche Ihnen viel Zeit für sich und für Ihre Lieben. Genießen Sie den Sommer, wie auch immer das Wetter sein möge.
Entspannte Sommertage wünscht Ihnen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hier noch 2 Veranstaltungshinweise für das kommende Wochenende passend zum Thema des Wochenendgrußes::

Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers beginnt am Freitag, 29.07. und setzt sich an 2 weiteren Freitagen jeweils ab 19 Uhr (05.08. und 12.08.) fort.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.
Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!
Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person
Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen nehmen entgegen:
Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
oder
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim am Sonntag, 31.07.16 um 14 Uhr

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim am Sonntag, 31.07.16 um 14 Uhr

Ein literarischer Spaziergang mit Geschichten einer ungewöhnlichen Frau

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Bei diesem literarischen Spaziergang im Rheingau begeben wir uns auf die Spuren der Hildegard von Bingen im Rheingau, in Rüdesheim.
Um 1165 erwarb sie das Doppelkloster in Rüdesheim-Eibingen. Zu Ihren Lebzeiten besuchte sie regelmäßig, zweimal wöchentlich, das Kloster. Dort befindet sich heute die Wallfahrtskirche St. Hildegard. In ihrem Inneren sind die Reliquien der Hildegard von Bingen aufbewahrt.
Von unserem Treffpunkt, der Haupteinfahrt des Parkplatzes Eibinger Tor in Rüdesheim, begeben wir uns dort hin. Dort besteht die Möglichkeit die Wallfahrtskirche zu besuchen.

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Der Weg führt uns dann weiter durch die Weinberge hinauf zur Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Eibingen. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen.

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Auf dem Spaziergang werden an ausgewählten Stellen Texte über Ihr Leben über und von Hildegard von Bingen gelesen.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Informationen des Spazierganges:

Wann? Sonntag, 31.07.16 – 14 Uhr

Wo? Rüdesheim am Rhein, Haupteinfahrt Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Kontakt und Anmeldung:
Gerd Taron (Taron-Antiquariat) Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in unruhigen Zeiten. Dieser Satz klingt für einige vielleicht etwas oberflächlich, wenn wir die Nachrichten in der Welt der letzten Tage betrachten. Aber wenn es das persönliche Umfeld betrifft, macht dies umso mehr betroffen. Wie können wir dem standhalten, bei all dem was uns auf uns einstürmt?

Bei meinem literarischen Spaziergang am vergangenen Samstag „Rund um den Frankfurter Hauptbahnhof – Vom Reisen“ habe ich mir bei unserem Zusammensein im Café Nussknacker ein sehr schönes Zitat notiert: „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, dann plane.“

Wir können unser Leben nicht planen. Unser voller Terminkalender, unsere Aktivitäten, geben uns keine Sicherheit. Aber wenn wir im Einklang mit unserem Schöpfer, uns selbst, unseren Mitmenschen, der Natur leben, ist es sicher leichter, den Stürmen des Lebens zu begegnen und zu widerstehen.

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Foto: Birgit Böllinger

In Einklang mit uns selbst kommen wir nicht nur, indem wir nach innen gehen. Auch das Wahrnehmen der äußeren Welt kann uns zu innerem Frieden führen.
Wenn ich ganz im Schauen der Natur um mich herum aufgehe, dann bin ich bei mir, dann bin ich eins mit mir selbst.

Anselm Grün

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Glück ist,
wenn deine Gedanken,
deine Worte und
dein Tun
im Einklang sind

Mahatma Gandhi

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Foto: Connie Albers

Die Glaubwürdigkeit eines Menschen leidet unter
der Diskrepanz zwischen Worten und Taten.
Dann darf man sich nicht wundern,
wenn das Vertrauen schwindet oder
gar nicht erst aufgebaut werden kann
und es immer wieder zu Problemen
im zwischenmenschlichen Bereich kommt.
Sag, was du fühlst und denkst.
Tue, was du sagst.
Erst, wenn das, was wir denken,
fühlen und tun im Einklang ist,
wird es im Miteinander deutlich leichter
und authentischer.
Nur so ist ein wahrhaftiger und ehrlicher Umgang
miteinander möglich.
Viele Menschen reden zwar vorzüglich,
aber handeln entweder schlecht
oder völlig konträr zu dem Gesagten
oder gar nicht!
Und auch das hat eben seine Wirkung
auf die Menschen in unserem Umfeld.
Denk mal darüber nach.

Güler Temiz, Übersetzung Irene Söding

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Bekenntnis

Ich glaube an unsere tiefe Liebe
zu dieser Erde mit ihren Geschöpfen.

Ich glaube, dass viele bereit sind,
Opfer zu bringen, um die Erde nicht
mit Forderungen in den Abgrund zu stürzen.

Ich glaube, dass unsere Reife uns zeigen wird,
wie gefährlich es ist, jetzt so weiter zu leben,
wie wir in den letzten Jahrzehnten gelebt haben.

Ich glaube, dass unsere Fantasie
gangbare Wege finden wird,
wie wir im Einklang mit der Natur
auf allen Erdteilen ohne Not leben können.

Ich glaube, dass sich die Anzahl derer,
die sich intensiv Gedanken machen,
wie die Welt zu retten ist, jeden Tag wächst
und dass diese Menschen schon bald
eine kritische Masse bilden,
durch die das Neue überzeugend
überall auf der Welt sichtbar werden wird.

Ich glaube, dass wir uns selbst überraschen werden
durch unsere Fähigkeit,
umfassender zu lieben, aufbauender zu hoffen
und die Welt in ihrem inneren Gefüge
noch besser wahrzunehmen und zu verstehen.

Ich glaube, dass uns noch große Entdeckungen
auf inneren Abenteuerreisen bevorstehen.
Ich glaube, dass wir unser Pontential
noch nicht annähernd erreicht haben
und uns noch beglückende Entwicklungen
und verblüffende Einsichten erwarten.

Ich glaube, dass wir irgendwann
mit einem vergebenden Lächeln
auf diese Zeit zurückblicken werden,
weil wir erkennen, dass wir
als gesamte Menschheit noch jung,
unerfahren und voller Ungeduld waren.

Ich glaube, dass mit dem, was zu Ende geht,
auch etwas Neues geboren wird.

Ich glaube, in Zukunft wird
unser Dasein selbst und nicht, was wir leisten,
das erstaunlichste sein. Das Wunder,
das jeder ein einmaliger Mensch ist,
wird uns noch tiefer beeindrucken.

Ich glaube, dass unser Blick
für das Gute im Menschen
die Welt verwandeln wird.

Ich glaube, dass wir zunehmend mehr
den Zugang zu einem Wissen finden werden,
das schon lange in uns gelebt und
darauf gewartet hat, ausgedrückt zu werden.

Ich glaube, dass wir vor dem Quantensprung
in eine neue Wirklichkeit stehen,
in der wir sorgfältiger und liebevoller
miteinander umgehen werden.
Ich bin zuversichtlich,
dass wir noch eine lange Zukunft
auf diesem wunderbaren Planeten haben.

Ulrich Schaffer

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Foto. Gerd Taron

Du bist einmalig, niemand verfügt über deine Fähigkeiten. Lebe so, wie es dir entspricht, und vergleiche dich nicht ständig mit deiner Umgebung. Du kannst deine unverwechselbaren Begabungen am besten entfalten, wenn du selbstbewusst zu deinen Stärken und deinen Schwächen stehst. Stehst du im Einklang mit dir selbst, brauchst du nicht jeden gefalllen. Du bist nicht besser oder schlechter, du bist unvergleichbar

Thomas Romanus

Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz der vielen negativen Nachrichten nicht mutlos werden, sondern selbst Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander sein können.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Sommerferien-Programm – Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Sommerferien-Programm – Taron-Neuigkeiten Nr. 8 vom 21.07.16

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

die Ferienzeit hat überall begonnen. Viele Familien sind jetzt unterwegs in den wohl verdienten Urlaub und erholen sich vom Alltag. Andere können aus den verschiedensten Gründen nicht verreisen.
Mit meinem Sommerferien-Programm möchte ich eine Alternative anbieten, zur Ruhe zu kommen, sich zu entspannen.
Hier ein Überblick über das Sommerferien-Programm:

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Jeweils Samstag, 23.07. und Samstag, 30.07. von 14 bis ca. 18 Uhr:
Auf meiner Terrasse gibt es wieder eine kleine Bücherstube mit der Gelegenheit zu stöbern und auch sich mit anderen Literaturinteressierte sich auszutauschen.
Wo? In der Langstraße 30 in Kelkheim-Fischbach

Teich

Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers beginnt am Freitag, 29.07. und setzt sich an 2 weiteren Freitagen jeweils ab 19 Uhr (05.08. und 12.08.) fort.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.

Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!

Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person

Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen nehmen entgegen:

Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
oder
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695

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Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen, wo die Reliquien von Hildegard von Bingen aufbewahrt werden

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Samstag, 06.08.16 – 17:00 Uhr
Literarischer Sommerabend-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof
Kostenbeitrag: 5 Euro
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ zu verweilen.

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Sonntag, 14.08.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein – vom Reisen
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Mit literarischen Sommergrüßen
Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariatqgmx.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Alles wahr? Literarischer Wochenendgruß vom 15.07.16

Alles wahr? Literarischer Wochenendgruß vom 15.07.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

jeden Tag werden wir von unzähligen Informationen überflutet. Das gilt nicht nur für die Medien sondern auch und vor allem für unser eigenes Umfeld.

Wie oft lassen wir uns durch Bilder und Worte täuschen und Emotionen, die dadurch ausgelöst werden. Die Gefahr der Manipulation durch vorgetäuschte Wahrheiten ist sehr groß.

Manchmal ist es schmerzhaft, wenn wir zu spät erfahren, wie wir aus unserem Familien –und/oder Freundeskreis für deren Wahrheiten benutzt werden.

Diese Ausgabe des Wochenendgrußes möge dazu beitragen, unsere eigene Wahrnehmung neu zu entdecken.

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In der Nähe des Gimbacher Hofes in Kelkheim – 2 verschiedene Perspektiven.

Das obere Foto zeigt den „Ginnheimer Spargel“ von Frankfurt in unmittelbarer Nähe,
das untere Foto entspricht der „Wahrheit“ eher – es ist weiter entfernt.

Alle Fotos: Gerd Taron

Wir nehmen die Dinge niemals so wahr, wie sie sind,
sondern stets nur, wie wir sie erleben –
gebrochen durch das Prisma
unserer Erfahrungen,
unseres Wissens,
unserer Gefühle,
unserer Stimmungen,
unserer Erwartungen,
unseres Selbstkonzepts,
unserer augenblicklichen Befindlichkeit…
Ich sehe, höre, schmecke, rieche, taste nicht, was ist,
sondern wofür ich es halte.
Die Welt ist immer nur meine Welt,
die Welt, die ich mir erschaffen habe
und in jedem Moment immer wieder neu erschaffe.
Die Wirklichkeit gibt es nicht.
Es gibt nur meine Wirklichkeit
und die der anderen
und also viele Wirklichkeiten.
Meine Wirklichkeit ist die Wahrheit für mich.
Deine Wirklichkeit ist die Wahrheit für dich.

Also begegne ich deiner Wahrheit mit Respekt.

Elfi Egger

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Foto: Gerd Taron

Das Wunder der Wahrnehmung
Wenn ich vor dir stehe,
bist du zunächst ein Mensch, den ich kenne,
der mich aber nicht besonders berührt:
einer unter vielen, auf einem Weg,
wie viele ihn gehen.
Es gibt wenig zu bemerken an dir.
Wir ziehen aneinander vorbei wie zwei Schiffe,
die sich im Dunkel der Nacht begegnen
und einander nur auf Radarschirmen erkennen.
Dann aber, wenn ich der Aufmerksamkeit
eine Chance gebe, wenn ich mich
für die Achtsamkeit öffne
und nicht mehr vergleiche,
werde ich mit der Liebe zum Leben erfüllt,
um die alles geht, alles.
Dann entstehst du in der Buntheit der Bilder,
die dein Leben ausmachen.
Plötzlich, als hätte dich eine Künstlerhand verwandelt,
wirst du unauswechselbar. Du bekommst ein Profil.
Deine persönliche Geschichte ist wie ein Roman,
was du erlebt hast, ist aufregend.
Da will ich dich halten,
will die gemeinsamen Wege suchen,
will den Tag, das Leben mit dir teilen,
aber es geht nur begrenzt.
Während ich so an dir vorbeigehe
spüre ich den Reichtum deines Wesens.
Ich spüre die Wucht all dessen,
was noch auf dich zukommt.
Ich ahne deine Sehnsucht.
Ich erkenne mich wieder
in deinem Denken, in deiner Unsicherheit,
und du entstehst als Bruder, als Schwester,
als Mutter, als Vater, als Tochter.
Du wirst jetzt für mich
nicht nur alltäglich sein.
Ich habe dich gesehen
und etwas von dir erkannt.
Ulrich Schaffer

Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf, es verträgt kein aufgebauschtes Gewand.
Anselm Feuerbach

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Foto: Kathi Widera

Ob jemand echt ist,
autark,
stark
im Herzen,
verbunden
ist in
tiefer
Wahrheit
mit dem Leben –
siehst Du hier nicht,
hörst Du nicht,
liest Du nicht –
Du spürst es!
Mit jeder Faser seines Seins
lebt dieser Mensch Wahrheit –
auch
ohne Publikum,
ohne Applaus,
gegen alle Strömungen,
seiner Wahrhaftigkeit wegen.
-WAHRHAFTIGKEIT-

Anja Schindler

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Bild: Suzana Horvat

Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht 100 Bilder über dasselbe Thema malen.

Pablo Picasso

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel – ein Spinnengewebe in besonderem Licht

Die große, die Natur übertreffende Wahrheit gelangt nicht durch Reden von einem Geschöpf zum anderen. Die Wahrheit sucht die Stille, um der liebenden Seele ihre wirkliche Bedeutung aufzutun…

(Khalil Gibran)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie dem Leben mit Ihrer eigenen persönlichen Wahrnehmung begegnen. Allen Urlaubern mögen erholsame Ferien verbringen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz am Sonntag, 17.07. ab 14:30 Uhr

Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz am Sonntag, 17.07. ab 14:30 Uhr

Ein literarischer Spaziergang durch die Mainzer Altstadt zu St. Stephan und anderen Kirchen

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Treffpunkt des literarischen Spazierganges: Der Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz) in Mainz

Der literarische Spaziergang führt uns vom Treffpunkt durch die Altstadt hoch zu St. Stephan. Sie erfahren mehr, wie es zu den Chagall-Fenstern in St. Stephan kam. Dazu werden passende Gedichte und Geschichten präsentiert.

In der Kirche St. Stephan besteht ausreichend Gelegenheit – jeder für sich persönlich – die Chagall-Fenster und die seiner Schüler zu betrachten.
Von dort aus führt uns der Weg durch die Altstadt Richtung Mainzer Dom, den wir je nach Zeit uns näher von innen anschauen können.

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St. Stephan in Mainz

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Die Chagall-Fenster in St. Stephan

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Der Mainzer Dom

Hier zusammengefasst die wichtigsten Daten des literarischen Spazierganges:
Sonntag, 17.07.16 – 14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz
Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz)
Kostenbeitrag: 8 Euro

Ich freue mich über eine zahlreiche Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquaruat.de pder taron-antiquariat@gmx.de