Die Farben des Sommers – ein stimmungsvoller Abend im Sommergarten bei Familie Albers

Die Farben des Sommers – ein stimmungsvoller Abend im Sommergarten bei Familie Albers

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Kelkheim-Fischbach, 29.07.2016

Ich möchte dir ein wenig Ruhe schenken…
lass mich deine Seele schweigend berühren
– streicheln
für einen kleinen Moment –
Stille im Denken –
ein kleines bisschen Harmonie und Liebe
lasse dich fallen –
für kurze Zeit –
lehn dich zurück
für ein kleines
bisschen Seelenglück…
(Rainer Maria Rilke)

Haben Sie auch manchmal den Wunsch, sich zurück zu lehnen, abzuschalten vom Alltag und von allem anderen, was das Leben so mühsam erscheinen lässt?

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Im Sommergarten von Familie Albers in Kelkheim-Fischbach wurde dies möglich.
Connie Albers und Gerd Taron, Antiquar aus Kelkheim-Fischbach, hatten passende Texte zu den Farben des Sommers ausgewählt.

Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
so bunt wie das Leben mal ist.
Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
damit Du die Welt nicht vergisst.

Ich wähle die schönsten Farben
von Rot bis Himmelblau.
Gelb für die aufgehende Sonne
Braun für die Augen,
in die ich gern schau.

Grün für die Wiesen im Sommer.
Weiß für den Schnee, der bald fällt.
Schwarz als Zeichen der Trauer.
auch sie gehört in unsere Welt.

Tausend Farben möchte ich haben
nur für einen einzigen Tag.
Ich möchte alles Glück auf einmal malen.
weil ich Glück und Freude mag.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß.
mische ich die Farben neu.
Und male ein Bild nur für Dich,
ein Bild, das Dich erfreut.

Autor unbekannt

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Bei musikalischer Begleitung von Connie Albers auf dem Monochord, einem uralten Zupfinstrument, was bereits der Herr Pythagoras aus dem alten Griechenland kannte, konnten sich die Besucher des Abends hineinfühlen.

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Mutter Natur ergänzte durch einen erfrischenden Sommerregen unter dem geschützten Vordach den Abend und ein kleines knisterndes Sommergarten-Feuer trug zu einem klangvollen Abend bei.

Gerd Taron mit Connie Albers , http://www.connie-albers.de
alle Fotos: Gerd Taron

Wer ebenfalls einen entspannten Sommerabend genießen möchte, ist herzlich eingeladen bei den nächsten Freitagabenden dabei zu sein:
Freitag, 05.08. und Freitag, 12.08. jeweils ab 19 Uhr

Ort: Sommergarten, Eppsteiner Str. 50, 65779 Kelkheim-Fischbach bei Connie Albers, http://www.connie-albers.de

Genießerpauschale: 15 Euro

Anmeldungen und weitere Informationen bei Gerd Taron, Taron-Antiquariat
Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach, Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de
Internet: https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/
PS:
… auch die Witchi, die Katzendame des Hauses, war sehr entspannt …

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Endlich Zeit für mich – Literarischer Wochenendgruß vom 29.07.16

Endlich Zeit für mich – Literarischer Wochenendgruß vom 29.07.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

haben Sie bereits auf den Urlaubsmodus umgeschaltet oder sind Sie immer noch im Einsatz? Die Ferienzeit hat überall Einzug gehalten. „Wir haben Betriebsferien von … bis …“ liest man aller Orten. Es beginnt die Zeit der Entspannung – hoffentlich auch für Sie.

Die neue Ausgabe des Wochenendgrußes möge Ihnen dazu wieder einige Gedankenanstöße geben.

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Windmühle im Hessenpark bei Neu-Anspach – Foto: Gerd Taron

Die Zeit
Die Zeit rast.
Ja, sie überholt mich fast.
Manchmal wird mir ganz schwindelig.
So schnell ist sie.
Wo will sie nur hin, um diese Zeit.
Kann sie nicht auch langsamer, frage ich.
Warum tut sie das?
Will sie mir etwas sagen, etwas zeigen?
Könnte es nicht etwas langsamer gehen –
mit der Zeit?
Anhalten kann ich sie nicht.
Würde ich es tun, rast sie dennoch weiter. Unaufhaltsam – die Zeit.
Genieße sie, bevor sie ist vorüber.
Entdecke sie.
Spüre sie.
Atme sie ein.
Hauche sie aus, ganz langsam.
Einholen kannst du sie nicht,
überholen auch nicht.
Ignorieren schon gar nicht.
Sie tut es trotzdem.
Sie rast – die Zeit

Franziska von Schleyen

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Im Sommergarten bei Familie Albers in Kelkheim-Fischbach – Foto-Gerd Taron

Ich möchte dir ein wenig Ruhe schenken…
lass mich deine Seele schweigend berühren
– streicheln
für einen kleinen Moment –
Stille im Denken –
ein kleines bisschen Harmonie und Liebe
lasse dich fallen –
für kurze Zeit –
lehn dich zurück
für ein kleines
bisschen Seelenglück…
(Rainer Maria Rilke)

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Am Rettershof in Kelkheim-Fischbach – Foto: Gerd Taron

Die Bank

An einem sonnigen Sommerabend stand eine Bank sehr einsam und all ihre Gedanken richteten sich an die Sonne. Diese bemerkte das sogar und bemühte sich stärker zu strahlen als je zuvor, denn sie kannte dieses Gefühl und wollte der Bank etwas Gutes tun und sie mit ihren Strahlen erwärmen. Diese bemerkte das , und fühlte sich erwärmt und etwas geborgen dadurch. Trotzdem nahm Niemand auf ihr Platz und somit fühlte sie sich trotz der Strahlen die sie erwärmten einsam. Niemand rang oder sehnte sich an diesem sonnigen Abend nach ihr. So blieb sie allein und hatte zu dem Zeitpunkt zu viel Zeit zum Nachdenken. Das war da gerade gar nicht gut für sie und sie musste trotzdem an ihrem festen Platz ausharren. Die Sonne ging langsam unter und verlor ihre Kraft weiter zu strahlen und die Bank fühlte sich immer leerer. Es war ja Niemand da, der sich an sie lehnte und wo sie spüren konnte das das Leben sich auf ihr bewegt.

So wurde sie noch trauriger und hoffte das doch noch Jemand an diesem schönen Abend den Weg zu ihr finden würde.
Aber die Bank blieb leer. Als der neue Tag begann, fragte sie sich weshalb dieser Platz solange leer bleiben sollte und erneut fing sie an nachzudenken. Nun wurde ihr bewusst das sie an dem Tag einfach allein sein sollte um sich neu zu fühlen und zu spüren wie schön es mit ihr allein sein kann. Zudem ist es auch nicht immer schön den Platz besetzt zu haben und auszuhalten oder mit anzuhören welche Art von Menschen auf ihr Platz nehmen.

So entschied sie sich einfach auch in Zukunft öfter unbesetzt zu sein und bekam von einem lieben Freund ein Schild gebastelt, welches Sie daran befestigte, wenn ihr danach war allein zu sein. Und je öfter sie das war , umso mehr liebte sie diese Zeit nur für sich , und fühlte sich mit der Zeit auch ohne Sonne und mehr nie mehr allein, sondern zufrieden und viel unabhängig er und sie suchte sich auch nun aus , wer bei ihr Platz nehmen durfte.
( @ Bea S.)

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Die „Viertelstunden-Bank“ in der Nähe des Atzelberg-Turms Kelkheim-Eppenhain – Foto: Gerd Taron

Obwohl zum Innehalten die Zeit nicht ist,
wird einmal keine Zeit mehr sein,
wenn man jetzt nicht innehält.
Lebst Du jetzt, wirklich?
In diesem Augenblick, ganz und gar?
Wann, wenn nicht jetzt?

(Christa Wolf)

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Bild: Connie Albers

Sich dem Treiben entziehen
Es ist nötig,
manchmal anzuhalten,
auszusteigen,
sich dem Treiben zu entziehen,
selbst wenn es noch gut geht,
selbst wenn es noch läuft,
selbst wenn ich noch produktiv bin.
Ich will anhalten,
meinen Atem spüren,
mir in die Augen sehen,
meine inneren Bilder leuchten lassen.
Ich muss anhalten,
zur Ruhe kommen,
zu mir kommen,
damit ich anderen begegnen kann.
Max Feigenwinter

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Entdeckung auf dem Weg– Foto: Gerd Taron

Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben

(Irischer Segenswunsch)

Ich wünsche Ihnen viel Zeit für sich und für Ihre Lieben. Genießen Sie den Sommer, wie auch immer das Wetter sein möge.
Entspannte Sommertage wünscht Ihnen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hier noch 2 Veranstaltungshinweise für das kommende Wochenende passend zum Thema des Wochenendgrußes::

Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers beginnt am Freitag, 29.07. und setzt sich an 2 weiteren Freitagen jeweils ab 19 Uhr (05.08. und 12.08.) fort.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.
Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!
Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person
Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen nehmen entgegen:
Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
oder
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim am Sonntag, 31.07.16 um 14 Uhr

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim am Sonntag, 31.07.16 um 14 Uhr

Ein literarischer Spaziergang mit Geschichten einer ungewöhnlichen Frau

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Bei diesem literarischen Spaziergang im Rheingau begeben wir uns auf die Spuren der Hildegard von Bingen im Rheingau, in Rüdesheim.
Um 1165 erwarb sie das Doppelkloster in Rüdesheim-Eibingen. Zu Ihren Lebzeiten besuchte sie regelmäßig, zweimal wöchentlich, das Kloster. Dort befindet sich heute die Wallfahrtskirche St. Hildegard. In ihrem Inneren sind die Reliquien der Hildegard von Bingen aufbewahrt.
Von unserem Treffpunkt, der Haupteinfahrt des Parkplatzes Eibinger Tor in Rüdesheim, begeben wir uns dort hin. Dort besteht die Möglichkeit die Wallfahrtskirche zu besuchen.

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Der Weg führt uns dann weiter durch die Weinberge hinauf zur Benediktinerinnen-Abtei St. Hildegard in Eibingen. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen.

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Auf dem Spaziergang werden an ausgewählten Stellen Texte über Ihr Leben über und von Hildegard von Bingen gelesen.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Informationen des Spazierganges:

Wann? Sonntag, 31.07.16 – 14 Uhr

Wo? Rüdesheim am Rhein, Haupteinfahrt Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Kontakt und Anmeldung:
Gerd Taron (Taron-Antiquariat) Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in unruhigen Zeiten. Dieser Satz klingt für einige vielleicht etwas oberflächlich, wenn wir die Nachrichten in der Welt der letzten Tage betrachten. Aber wenn es das persönliche Umfeld betrifft, macht dies umso mehr betroffen. Wie können wir dem standhalten, bei all dem was uns auf uns einstürmt?

Bei meinem literarischen Spaziergang am vergangenen Samstag „Rund um den Frankfurter Hauptbahnhof – Vom Reisen“ habe ich mir bei unserem Zusammensein im Café Nussknacker ein sehr schönes Zitat notiert: „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, dann plane.“

Wir können unser Leben nicht planen. Unser voller Terminkalender, unsere Aktivitäten, geben uns keine Sicherheit. Aber wenn wir im Einklang mit unserem Schöpfer, uns selbst, unseren Mitmenschen, der Natur leben, ist es sicher leichter, den Stürmen des Lebens zu begegnen und zu widerstehen.

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Foto: Birgit Böllinger

In Einklang mit uns selbst kommen wir nicht nur, indem wir nach innen gehen. Auch das Wahrnehmen der äußeren Welt kann uns zu innerem Frieden führen.
Wenn ich ganz im Schauen der Natur um mich herum aufgehe, dann bin ich bei mir, dann bin ich eins mit mir selbst.

Anselm Grün

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Glück ist,
wenn deine Gedanken,
deine Worte und
dein Tun
im Einklang sind

Mahatma Gandhi

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Foto: Connie Albers

Die Glaubwürdigkeit eines Menschen leidet unter
der Diskrepanz zwischen Worten und Taten.
Dann darf man sich nicht wundern,
wenn das Vertrauen schwindet oder
gar nicht erst aufgebaut werden kann
und es immer wieder zu Problemen
im zwischenmenschlichen Bereich kommt.
Sag, was du fühlst und denkst.
Tue, was du sagst.
Erst, wenn das, was wir denken,
fühlen und tun im Einklang ist,
wird es im Miteinander deutlich leichter
und authentischer.
Nur so ist ein wahrhaftiger und ehrlicher Umgang
miteinander möglich.
Viele Menschen reden zwar vorzüglich,
aber handeln entweder schlecht
oder völlig konträr zu dem Gesagten
oder gar nicht!
Und auch das hat eben seine Wirkung
auf die Menschen in unserem Umfeld.
Denk mal darüber nach.

Güler Temiz, Übersetzung Irene Söding

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Bekenntnis

Ich glaube an unsere tiefe Liebe
zu dieser Erde mit ihren Geschöpfen.

Ich glaube, dass viele bereit sind,
Opfer zu bringen, um die Erde nicht
mit Forderungen in den Abgrund zu stürzen.

Ich glaube, dass unsere Reife uns zeigen wird,
wie gefährlich es ist, jetzt so weiter zu leben,
wie wir in den letzten Jahrzehnten gelebt haben.

Ich glaube, dass unsere Fantasie
gangbare Wege finden wird,
wie wir im Einklang mit der Natur
auf allen Erdteilen ohne Not leben können.

Ich glaube, dass sich die Anzahl derer,
die sich intensiv Gedanken machen,
wie die Welt zu retten ist, jeden Tag wächst
und dass diese Menschen schon bald
eine kritische Masse bilden,
durch die das Neue überzeugend
überall auf der Welt sichtbar werden wird.

Ich glaube, dass wir uns selbst überraschen werden
durch unsere Fähigkeit,
umfassender zu lieben, aufbauender zu hoffen
und die Welt in ihrem inneren Gefüge
noch besser wahrzunehmen und zu verstehen.

Ich glaube, dass uns noch große Entdeckungen
auf inneren Abenteuerreisen bevorstehen.
Ich glaube, dass wir unser Pontential
noch nicht annähernd erreicht haben
und uns noch beglückende Entwicklungen
und verblüffende Einsichten erwarten.

Ich glaube, dass wir irgendwann
mit einem vergebenden Lächeln
auf diese Zeit zurückblicken werden,
weil wir erkennen, dass wir
als gesamte Menschheit noch jung,
unerfahren und voller Ungeduld waren.

Ich glaube, dass mit dem, was zu Ende geht,
auch etwas Neues geboren wird.

Ich glaube, in Zukunft wird
unser Dasein selbst und nicht, was wir leisten,
das erstaunlichste sein. Das Wunder,
das jeder ein einmaliger Mensch ist,
wird uns noch tiefer beeindrucken.

Ich glaube, dass unser Blick
für das Gute im Menschen
die Welt verwandeln wird.

Ich glaube, dass wir zunehmend mehr
den Zugang zu einem Wissen finden werden,
das schon lange in uns gelebt und
darauf gewartet hat, ausgedrückt zu werden.

Ich glaube, dass wir vor dem Quantensprung
in eine neue Wirklichkeit stehen,
in der wir sorgfältiger und liebevoller
miteinander umgehen werden.
Ich bin zuversichtlich,
dass wir noch eine lange Zukunft
auf diesem wunderbaren Planeten haben.

Ulrich Schaffer

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Foto. Gerd Taron

Du bist einmalig, niemand verfügt über deine Fähigkeiten. Lebe so, wie es dir entspricht, und vergleiche dich nicht ständig mit deiner Umgebung. Du kannst deine unverwechselbaren Begabungen am besten entfalten, wenn du selbstbewusst zu deinen Stärken und deinen Schwächen stehst. Stehst du im Einklang mit dir selbst, brauchst du nicht jeden gefalllen. Du bist nicht besser oder schlechter, du bist unvergleichbar

Thomas Romanus

Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz der vielen negativen Nachrichten nicht mutlos werden, sondern selbst Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander sein können.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Sommerferien-Programm – Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Sommerferien-Programm – Taron-Neuigkeiten Nr. 8 vom 21.07.16

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

die Ferienzeit hat überall begonnen. Viele Familien sind jetzt unterwegs in den wohl verdienten Urlaub und erholen sich vom Alltag. Andere können aus den verschiedensten Gründen nicht verreisen.
Mit meinem Sommerferien-Programm möchte ich eine Alternative anbieten, zur Ruhe zu kommen, sich zu entspannen.
Hier ein Überblick über das Sommerferien-Programm:

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Jeweils Samstag, 23.07. und Samstag, 30.07. von 14 bis ca. 18 Uhr:
Auf meiner Terrasse gibt es wieder eine kleine Bücherstube mit der Gelegenheit zu stöbern und auch sich mit anderen Literaturinteressierte sich auszutauschen.
Wo? In der Langstraße 30 in Kelkheim-Fischbach

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Eine besondere Veranstaltungsreihe mit einer lieben Freundin und Künstlerin, Connie Albers beginnt am Freitag, 29.07. und setzt sich an 2 weiteren Freitagen jeweils ab 19 Uhr (05.08. und 12.08.) fort.
Unter dem Thema „Farben des Sommers – Phantasiereisen und Geschichten“ gibt es im stimmungsvollen Malgarten der Familie Albers Gelegenheit sich wohlzufühlen und zu entspannen.

Endlich ich – Zeit für mich! Freuen Sie sich auf stimmungsvolle und farbige Sommerabende bei hausgemachtem Apfelwein, Gebäck, Klangreisen, Geschichten und Gedichten!

Die Genießerpauschale beträgt 15 Euro pro Person

Treffpunkt: Familie Albers, Eppsteiner Str. 50, Kelheim-Fischbach
Anmeldungen nehmen entgegen:

Connie Albers, conniealbers@gmx.de, Tel. 06195-63600
oder
Gerd Taron, taron-antiquariat@gmx.de, Tel. 06195-676695

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Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen, wo die Reliquien von Hildegard von Bingen aufbewahrt werden

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Samstag, 06.08.16 – 17:00 Uhr
Literarischer Sommerabend-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof
Kostenbeitrag: 5 Euro
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ zu verweilen.

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Sonntag, 14.08.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein – vom Reisen
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Mit literarischen Sommergrüßen
Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariatqgmx.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Alles wahr? Literarischer Wochenendgruß vom 15.07.16

Alles wahr? Literarischer Wochenendgruß vom 15.07.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

jeden Tag werden wir von unzähligen Informationen überflutet. Das gilt nicht nur für die Medien sondern auch und vor allem für unser eigenes Umfeld.

Wie oft lassen wir uns durch Bilder und Worte täuschen und Emotionen, die dadurch ausgelöst werden. Die Gefahr der Manipulation durch vorgetäuschte Wahrheiten ist sehr groß.

Manchmal ist es schmerzhaft, wenn wir zu spät erfahren, wie wir aus unserem Familien –und/oder Freundeskreis für deren Wahrheiten benutzt werden.

Diese Ausgabe des Wochenendgrußes möge dazu beitragen, unsere eigene Wahrnehmung neu zu entdecken.

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In der Nähe des Gimbacher Hofes in Kelkheim – 2 verschiedene Perspektiven.

Das obere Foto zeigt den „Ginnheimer Spargel“ von Frankfurt in unmittelbarer Nähe,
das untere Foto entspricht der „Wahrheit“ eher – es ist weiter entfernt.

Alle Fotos: Gerd Taron

Wir nehmen die Dinge niemals so wahr, wie sie sind,
sondern stets nur, wie wir sie erleben –
gebrochen durch das Prisma
unserer Erfahrungen,
unseres Wissens,
unserer Gefühle,
unserer Stimmungen,
unserer Erwartungen,
unseres Selbstkonzepts,
unserer augenblicklichen Befindlichkeit…
Ich sehe, höre, schmecke, rieche, taste nicht, was ist,
sondern wofür ich es halte.
Die Welt ist immer nur meine Welt,
die Welt, die ich mir erschaffen habe
und in jedem Moment immer wieder neu erschaffe.
Die Wirklichkeit gibt es nicht.
Es gibt nur meine Wirklichkeit
und die der anderen
und also viele Wirklichkeiten.
Meine Wirklichkeit ist die Wahrheit für mich.
Deine Wirklichkeit ist die Wahrheit für dich.

Also begegne ich deiner Wahrheit mit Respekt.

Elfi Egger

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Foto: Gerd Taron

Das Wunder der Wahrnehmung
Wenn ich vor dir stehe,
bist du zunächst ein Mensch, den ich kenne,
der mich aber nicht besonders berührt:
einer unter vielen, auf einem Weg,
wie viele ihn gehen.
Es gibt wenig zu bemerken an dir.
Wir ziehen aneinander vorbei wie zwei Schiffe,
die sich im Dunkel der Nacht begegnen
und einander nur auf Radarschirmen erkennen.
Dann aber, wenn ich der Aufmerksamkeit
eine Chance gebe, wenn ich mich
für die Achtsamkeit öffne
und nicht mehr vergleiche,
werde ich mit der Liebe zum Leben erfüllt,
um die alles geht, alles.
Dann entstehst du in der Buntheit der Bilder,
die dein Leben ausmachen.
Plötzlich, als hätte dich eine Künstlerhand verwandelt,
wirst du unauswechselbar. Du bekommst ein Profil.
Deine persönliche Geschichte ist wie ein Roman,
was du erlebt hast, ist aufregend.
Da will ich dich halten,
will die gemeinsamen Wege suchen,
will den Tag, das Leben mit dir teilen,
aber es geht nur begrenzt.
Während ich so an dir vorbeigehe
spüre ich den Reichtum deines Wesens.
Ich spüre die Wucht all dessen,
was noch auf dich zukommt.
Ich ahne deine Sehnsucht.
Ich erkenne mich wieder
in deinem Denken, in deiner Unsicherheit,
und du entstehst als Bruder, als Schwester,
als Mutter, als Vater, als Tochter.
Du wirst jetzt für mich
nicht nur alltäglich sein.
Ich habe dich gesehen
und etwas von dir erkannt.
Ulrich Schaffer

Das Wahre ist immer schlicht, einfach, haarscharf, es verträgt kein aufgebauschtes Gewand.
Anselm Feuerbach

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Foto: Kathi Widera

Ob jemand echt ist,
autark,
stark
im Herzen,
verbunden
ist in
tiefer
Wahrheit
mit dem Leben –
siehst Du hier nicht,
hörst Du nicht,
liest Du nicht –
Du spürst es!
Mit jeder Faser seines Seins
lebt dieser Mensch Wahrheit –
auch
ohne Publikum,
ohne Applaus,
gegen alle Strömungen,
seiner Wahrhaftigkeit wegen.
-WAHRHAFTIGKEIT-

Anja Schindler

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Bild: Suzana Horvat

Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht 100 Bilder über dasselbe Thema malen.

Pablo Picasso

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel – ein Spinnengewebe in besonderem Licht

Die große, die Natur übertreffende Wahrheit gelangt nicht durch Reden von einem Geschöpf zum anderen. Die Wahrheit sucht die Stille, um der liebenden Seele ihre wirkliche Bedeutung aufzutun…

(Khalil Gibran)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie dem Leben mit Ihrer eigenen persönlichen Wahrnehmung begegnen. Allen Urlaubern mögen erholsame Ferien verbringen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz am Sonntag, 17.07. ab 14:30 Uhr

Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz am Sonntag, 17.07. ab 14:30 Uhr

Ein literarischer Spaziergang durch die Mainzer Altstadt zu St. Stephan und anderen Kirchen

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Treffpunkt des literarischen Spazierganges: Der Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz) in Mainz

Der literarische Spaziergang führt uns vom Treffpunkt durch die Altstadt hoch zu St. Stephan. Sie erfahren mehr, wie es zu den Chagall-Fenstern in St. Stephan kam. Dazu werden passende Gedichte und Geschichten präsentiert.

In der Kirche St. Stephan besteht ausreichend Gelegenheit – jeder für sich persönlich – die Chagall-Fenster und die seiner Schüler zu betrachten.
Von dort aus führt uns der Weg durch die Altstadt Richtung Mainzer Dom, den wir je nach Zeit uns näher von innen anschauen können.

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St. Stephan in Mainz

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Die Chagall-Fenster in St. Stephan

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Der Mainzer Dom

Hier zusammengefasst die wichtigsten Daten des literarischen Spazierganges:
Sonntag, 17.07.16 – 14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz
Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz)
Kostenbeitrag: 8 Euro

Ich freue mich über eine zahlreiche Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquaruat.de pder taron-antiquariat@gmx.de

Vom Reisen – Literarischer Spaziergang am Samstag, 16.07 ab 15 Uhr rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

Vom Reisen – Literarischer Spaziergang am Samstag, 16.07 ab 15 Uhr rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

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Treffpunkt des literarischen Spazierganges: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße

Ein weiterer literarischer Spaziergang führt uns rund um den Frankfurter Hauptbahnhof. Am Freitag haben in Hessen die Schulferien begonnen. Die Atmosphäre des Hauptbahnhofes ist ein geeigneter Schauplatz für Geschichten und Gedichten rund um das Reisen. Diese werden von mir an ausgewählten Orten präsentiert.

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Gleis 1 Frankfurt Hauptbahnhof: Hier ist die erste Lesestation

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Café Nussknacker in der Karlsruher Straße 5 in Frankfurt

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Am Ende des Spaziergangs, gegen 16:30 Uhr, besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.
Nachstehend alle Informationen zusammengefasst:

Samstag, 16.07.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Vom Reisen
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Kostenbeitrag: 5 Euro

Ich freue mich über eine zahlreiche Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquaruat.de pder taron-antiquariat@gmx.de

Unterwegs sein – Literarischer Spaziergang am Samstag, 16.07 ab 12 Uhr an ausgewählten Orten in der Frankfurter Innenstadt

Unterwegs sein – Literarischer Spaziergang am Samstag, 16.07 ab 12 Uhr an ausgewählten Orten in der Frankfurter Innenstadt

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Innenhof „Haus des Buches“, Braubachstraße 16 in Frankfurt. Hier präsentieren verschiedene Antiquare ihre Bücherschätze beim Bouquinistenmarkt

Anlässlich des Bouquinistenmarktes (Antiquariatsmarkt) findet ein literarischer Spaziergang statt. An ausgewählten Orten werden Geschichte und Gedichte von bekannten und unbekannten Autoren vorgestellt und auch aus alten Büchern zitiert.
Treffpunkt: Frankfurt, Haus des Buches, Braubachstraße 16 (zwischen Hasengasse und Domplatz bzw. südliche Parallelstraße der Berliner Straße) am Bouquinistenmarkt
Beginn: 12 Uhr – Ende da. 13:30 Uhr – Kostenbeitrag 5 Euro
Vielleicht inspiriert der Spaziergang sich auf dem Bouquinistenmarkt näher umzuschauen und Bücherschätze zu entdecken. Der Markt findet in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr
Und hier ein paar Impressionen von den Schauplätzen des literarischen Spazierganges:
Vom Bouquinistenmarkt geht es hinunter zum Frankfurter Dom, wo sich die erste Station befindet:

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Der Frankfurter Dom – eine Lese-Station
Der Spaziergang führt weiter zum Main über die Alte Brücke auf die andere Seite des Flusses:

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Auf der anderen Seite des Flusses in Frankfurt-Sachsenhausen

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Über den Eisernen Steg geht es zurück entlang des Mains zum Bouquinistenmarkt.

Ich freue mich über eine zahlreiche Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gerd Taron
Alle Fotos: Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquaruat.de pder taron-antiquariat@gmx.de

Eine Seefahrt, die ist lustig – Unterhaltsame Lesung mit der „Wellengeflüster“-Autorin Brina Stein

Eine Seefahrt, die ist lustig

Unterhaltsame Lesung mit der „Wellengeflüster“-Autorin Brina Stein bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim

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Begrüßung durch Viola Christ-Ritzer, Inhaberin von Viola’s Bücherwurm – Foto: Maren von Hoerschelmann

Kelkheim, 08.07.16

Wer Wasser und das weite Meer liebt, war bei dieser Lesung mit Brina Stein an einem sommerlichen Freitagabend genau richtig. Urlaubsgefühle kamen bei den zahlreich erschienen Besuchern auf, als Brina Stein unterhaltsame Passagen aus ihren Büchern präsentierte.

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Es begann mit der Geschichte „Immer wieder dienstags“. Wussten Sie, dass Schiffe sprechen können? Dann sollten Sie mal das Buch „Wellengeflüster II – Neue Seegänge mit Brina Stein“ lesen. Da unterhalten sich Schiffe am Anlegeplatz in Gran Canaria– es sind natürlich besondere, wie z. B. die „Scandinavian Sun“, „Adia Ram“, „Silver Cinderalla“ und „Dein Dampfer 4“. Wenn dann auch noch unerwartet ein weiteres Schiff, die „MS Germania“ anlegen will, kann das zu besonderem Gesprächsstoff unter Schiffen geben.

Eine weitere Geschichte beschreibt das Treffen von 3 Landfrauen und 3 Herren auf Madeira. Wenn Frauen mal auf einer Kreuzfahrt Ausgang haben und auf Shopping-Tour gehen – dann können die Leser was erleben. Und wenn diese in einer Bar auf 3 nette Herren treffen, kann es fast geschehen, dass aus lauter gegenseitiger Sympathie vergisst rechtzeitig zurück vom Landgang zu sein. Die Geschichte ist in dem Buch „Jahresausklang auf Madeira“ in allen Einzelheiten nachzulesen.

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Foto: Maren von Hoerschelmann

In der Pause wurden neben einem erfrischenden Sommerwein „Haut-Marin“ der auch auf dem Eppsteiner Wochenmarkt jeden Freitag Furore macht, eine besondere kulinarische Köstlichkeit den Gästen kredenzt. Wellengeflüster-Muffins, gebacken von Viola Christ-Ritzer, der Inhaberin, persönlich.

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Maren von Hoerschelmann und die letzten Muffins – Foto: Gerd Taron

Nach der Pause wurde es gespenstisch. Wussten Sie, dass es auf Sylt im Kapitänshaus „Haus Erwin“ 2 Geister gibt. Erwin und Paul heißen die beiden. Für Erwachsene unsichtbar, aber für Kinder und Tiere nicht, erleben sie Geschichten von Menschen wie Du und ich. Natürlich sind 3 Landfrauen und die 3 Herren wieder mit von der Partie. Denn hier treffen sie sich zu einem großen Wiedersehen zu Silvester wieder.

Eine romantische Hochzeit im Luxus-Hotel „Stadt Hannover“ darf auch nicht fehlen.

Alles das ist nachzulesen im Buch „Jahresausklang auf Sylt“

Eine gewisse Parallele mit der Autorin Brina Stein gibt es in der Realität. 2005 heiratete sie ihren Mann in Westerland auf Sylt. Wo die beiden sich kennen gelernt haben? Bei einer Kreuzfahrt – oder hätten Sie, liebe Leserinnen und Leser etwas anderes vermutet?

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Nicole Olpeter und Heike Schulz vom Reisebüro TUI Kelkheim (oben von links) und die Autorin Brina Stein freuen sich über einen gelungenen Abend – Foto. Maren von Hoerschelmann

Ein kurzweiliger Abend fand viel zu schnell ein Ende. Auch das Reisebüro von TUI Kelkheim war mit an Bord und hatte besonders interessante Angebote über Kreuzfahrten im Gepäck bzw. in einer großen Umhängetasche. Keine Überraschung, oder?

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Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm überreichte Brina Stein ein kleines, aber besonderes Abschiedsgeschenk: Ein Journalisten-Block für unterwegs

Gerd Taron

PS: Bei Viola’s Bücherwurm gibt es solange der Vorrat reicht , signierte Bücher von Brina Stein.

Eine Übersicht der erschienen Bücher von Brina Stein finden Sie hier:
http://www.brina-stein.de/1.html

Mit offenen Augen – Literarischer Wochenendgruß vom 08.07.16

Mit offenen Augen – Literarischer Wochenendgruß vom 08.07.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen war ich zwecks Vorbereitungen für meine literarischen Spaziergänge am 16.07. in Frankfurt und am 17.07. in Mainz unterwegs. Dabei wurde mir wieder besonders bedeutsam, die Augen offen zu halten – für neue Entdeckungen, für neue Begebenheiten. Die Umgebung ist vertraut und doch ist es immer wieder spannend, Ungewöhnliches zu sehen und aufzunehmen.

Im Alltag versäumen wir es allzu oft, die Augen für unsere Mitmenschen, für unsere Umgebung offen zu halten. Unsere Augen müssen so viel wahrnehmen und manchmal verlieren wir dabei den Blick für das Wesentliche oder für das Unscheinbare.
Die neue Ausgabe des Wochenendgrußes möge unsere Augen zu einem neuen Sehen führen.

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St. Stephan Mainz – Foto: Gerd Taron

Wenn wir unsere Erde mit offenen Augen betrachten: Welch ein herrlicher Planet mit seinen Tieren, Pflanzen, Bergen, Seen, Meeren… Fast alles, was uns betrübt, kommt nicht von der Erde, sondern von den Menschen. In der Natur können wir – und unser Herz und die Seele – frei aufatmen. Geht mehr in die Natur, lernt sie lieben! Dann hat Betrübnis nur noch wenig Platz in Euren Herzen “ ༺ಌ༺
Werner Braun (1951 – 2006), deutscher Aphoristiker

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Foto: Bettina Johl

So wie jemand sehen kann,
wenn seine Augen offen sind,
so kann jemand verstehen,
wenn sein Herz offen ist.
Hazrat Inayat Khan

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Foto: Birgit Böllinger

Vom Augenfenster und Herzfenster
Fynn sagt, dass alle Menschen zwei verschiedene Arten von Fenstern haben: die Augenfenster, davon haben sie zwei, und das Herzfenster, davon hat jeder nur eins. Die Augenfenster sind da, um rauszugucken, und das Herzfenster ist da, um nach innen reinzugucken.
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„Wenn man weint“, sagt Fynn, „dann ist das nicht nur wegen etwas Traurigem. Es ist auch dafür, dass man mal die Augenfenster putzen muss. Wenn sie dann sauber geworden sind von den Tränen, kann man besser durchgucken, und dann ist die Welt wieder viel heller als vorher.“
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Manchmal guck ich lieber durchs Herzfenster als durch die Augenfenster.
Weil, draußen kenn ich bald alles, was es zu sehen gibt.
Aber wenn ich durchs Herzfenster nach innen reingucke, da seh ich immer Neues. Bei mir auch.
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„Denn von innen“, sagt Fynn, „kennt sich niemand so gut, wie er seinen Garten kennt oder die Leute von gegenüber. Und das ist, weil das Herzfenster aus anderem Glas ist. Nach draußen, durch die Augenfenster, siehste meistens klarer“, findet Fynn.
.
Aber ich glaub, ich seh mit dem Herz besser.
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aus: “Anna schreibt an Mister Gott“

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Gedenkstätte St. Christoph Mainz – Foto Gerd Taron

Augen in der Großstadt
Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
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im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? vielleicht dein Lebensglück…
vorbei, verweht, nie wieder.
Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast’s gefunden,
nur für Sekunden…
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück…
Vorbei, verweht, nie wieder.
Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber …
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider –
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

Kurt Tucholsky

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Unsere Augen sind es…
die das Licht der Wahrheit brechen
Unsere Augen sind es…
die die funkelnden Kristalle unserer Gefühle ausdrücken
Unsere Augen sind es…
die uns unsere Liebe reflektieren
Unsere Augen sind es…
die uns Geschichten von Unendlichkeit erzählen
Unsere Augen sind es…
durch die wir unser Inneres, unsere Gedanken
zur Realität werden lassen
Und unsere Augen sind es…
die nur durch die Tränen unserer Kinderseele wieder in unschuldiger Klarheit erstrahlen können

Alexandra Schnetz

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die größten Geschenke sind oft die,
die von alleine in dein Leben kommen.
Ich wünsche dir viele Geschenke
und große Freude beim Auspacken.
Ich wünsche dir offene Augen.
Einen Blick auf das Gute, dass dir begegnet
und ein wenig Muße
um auf alles Schöne zu blicken,
dass du in der Vergangenheit
in deinem Leben geschenkt bekommen hast.
Und dass du erkennst,
welches Geschenk das Leben selbst ist ღ♥

Luc de Clapiers Vauvennargues –

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende mit großen offenen Augen für Ihr persönliches Umfeld.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hinweise zu den erwähnten Veranstaltungen am Wochenende 16.07./17.07.
Samstag, 16.07.16 – 12:00 Uhr (Ende ca. 13:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang an ausgewählten Orten in der Frankfurter Innenstadt
Treffpunkt: Frankfurt, Haus des Buches, Braubachstraße 16 (zwischen Hasengasse und Domplatz bzw. südliche Parallelstraße der Berliner Straße) am Bouquinistenmarkt
Von 10:00 bis 16:00 Uhr finden Bücherfreunde auf dem Bouquinistenmarkt eine reichhaltige Auswahl von antiquarischen Büchern. Der Spaziergang startet und endet hier.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 16.07.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 17.07.16 – 14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz
Ein Spaziergang führt uns durch die Mainzer Altstadt hoch zur Kirche St. Stephan. Auf dem Weg dorthin werden ausgewählte Texte präsentiert. In der Kirche St. Stephan besteht ausreichend Gelegenheit – jeder für sich persönlich – die Chagall-Fenster und die seiner Schüler zu betrachten.
Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz)
Kostenbeitrag: 8 Euro

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Alles vorbei? Ein Nachruf – Literarischer Wochenendgruß vom 01.07.16

Alles vorbei? Ein Nachruf – Literarischer Wochenendgruß vom 01.07.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

das Thema der heutigen Ausgabe bezieht sich nicht auf die politischen und sportlichen Ereignisse der letzten Tage. Der neue Wochenendgruß ist ein Dank und letzter Gruß an einen lieben Menschen, meinem Nachbarn von gegenüber.

„Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.
Franz Grillparzer
… und wenn die Zeit vorbei ist, bleibt uns erhalten
die Erinnerung an gemeinsame Freude“

Diese Zeilen in der Todesanzeige haben mich sehr berührt. Er bleibt vielen als ein sehr hilfsbereiter Mann in Erinnerung, nicht nur durch sein Engagement für die Feuerwehr. Ihm und seiner Familie habe ich in schwierigen Zeiten durch tätige Hilfe viel zu verdanken.

In Zeiten der Muße las er viel. Er liebte Bücher. So manches mal schmuggelte er Bücher an seiner Familie vorbei und der Bücherberg wuchs und wuchs. Daran denke ich, wenn ich diese Zeilen verfasse.

Dieser Wochenendgruß ist ihm und den vielen anderen nicht bekannten und bekannteren Menschen gewidmet, die unsere Erde verlassen haben.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es sind nicht immer die Lauten stark,
nur weil sie Lautstark sind !
Es gibt so viele, denen das Leben ,
leise besser gelingt.

Konstantin Wecker

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Foto: Christina Eretier
Die Liebe weint mit den Weinenden, freut sich mit den Frohen, ist glücklicher über des anderen Wohl als über das eigene.

Katharina von Siena

Sonnenaufgang Ostsee

Foto: Christina Eretier

Ich denke, es sind gerade
die traurigsten Menschen,
die alles dafür geben,
dass andere glücklich sind.
Sie wissen nämlich,
dass man sich traurig
absolut wertlos fühlt,
und daher tun sie alles dafür,
dass es anderen nicht genau so ergeht.

Robin Williams,
Übersetzung von Irene Söding

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Foto: Birgit Böllinger

Glückliche Menschen

Sie sind frei von Gier und dankbar für jede Gabe.
Sie brauchen nur wenig, um glücklich zu sein.
Sie haben in ihrem Herzen ein Paradies,
da ist die ganze Welt willkommen.

Sie haben ein weites Herz und viel Verständnis.
Sie geben ihren Mitmenschen Raum, dass der eine
so und der andere anders sein kann und Freiheit für
den eigenen Lebensrhythmus findet.

Sie machen sich gegenseitig Mut.
Sie sind voller Hoffnung an der Grenze des Lebens,
frei von Ängsten und Begierden,
voller Freude auf die Geborgenheit
eines unsterblichen Lebens.

Phil Bosmans

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Blick vom Atzelberg-Turm in Kelkheim-Eppenhain auf den Feldberg und den Altkönig – Foto: Gerd Taron

Ich wünsch dir Arme,
die dich halten,
wenn es dir schlecht geht.
Ich wünsch dir Ohren,
die dir zuhören,
wenn dir alles bis zum Halse steht.

Ich wünsch dir Hände,
die dir über die Wange streichen,
um dich aufzumuntern.
Ich wünsch dir Augen,
die dich in deiner vollen Schönheit bewundern.

Ich wünsch dir den Mut,
jeden Schritt nach vorne zu setzen.
Ich wünsch dir die Ruhe,
auch mal zu entspannen und nicht zu hetzen.

Ich wünsch dir die Gelassenheit,
gegebene Dinge einfach so zu akzeptieren.
Ich wünsch dir die Stärke,
niemals die Hoffnung zu verlieren.

Ich wünsch dir die Zuversicht,
immer das Gute in allem zu sehen.
Ich wünsch dir die Kraft,
stets wieder aufzustehen.

Ich wünsch dir die Ehrlichkeit,
immer deine Meinung zu sagen.
Ich wünsch dir die Neugierde,
öfter mal etwas zu hinterfragen.

Ich wünsch dir die Güte,
anderen ihre Fehler zu vergeben.
Ich wünsch dir die Hartnäckigkeit,
stets ein Ziel anzustreben.

Ich wünsch dir die Lebensfreude,
lächelnd das Leben zu genießen.
Ich wünsch dir die Zeit,
auch mal die Augen zu schließen.

Irische Weisheit

Alles vorbei? Meine Antwort lautet nein. Unser irdisches Leben ist begrenzt. Wie es in der anderen Welt aussehen mag, bleibt uns hier auf Erden verborgen. Trotz aller Trauer dürfen wir auf eine bessere Welt hoffen. Es ist immer wieder schön zu erleben, dass es Menschen gibt, die Zeichen der Hoffnung sind.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Abschließend zwei Veranstaltungs-Hinweise in eigener Sache:

Samstag, 02.07.16 ab 09:00 Uhr – Ende ca. 18:00 Uhr

Im Rahmen des Hof-Flohmarktes von „Blumen und Geschenke Stumpf“ gibt es auf der Terrasse eine kleine Bücherstube von Taron-Antiquariat. Dabei kann Mann/Frau Bücherschätze entdecken und auch erwerben.
Ort: Kelkheim-Fischbach, Langstraße 30 – auf dem Hof und auf der Terrasse

Sonntag, 03.07.16 – 15:00 Uhr

Literarischer Sommer-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach

Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof

Kostenbeitrag: 5 Euro

Kontakt:

Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de