Die kleinen Wunder des Alltags – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Buchhandlung Herr in Kelkheim

Die kleinen Wunder des Alltags – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Buchhandlung Herr in Kelkheim

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Die Geschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte

Kelkheim, 19.11.16

Lesungen mit der Bad Sodener Autorin Karin Schmitt sind immer besondere Erlebnisse. Wer eine Lesung von ihr besucht, darf darauf gefasst sein mit in ihren Büchern einbezogen zu werden. Diese Interaktion zwischen Autorin und Zuhörern haben ihren besonderen Reiz.
Dies konnten die Besucher bei der Lesung am Samstag in der Buchhandlung Herr erfahren.

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Rebekka Remer von der Buchhandlung Herr begrüßt Karin Schmitt

In der Wohlfühlatmosphäre die Rebekka Remer in ihrer Buchhandlung zauberte, hatte Karin Schmitt sehr schnell für gute Laune gesorgt.
Im ersten Kapitel des Buches beschreibt sie den Beginn einer Geschichte, in dem Zeitungsreporte „Dorfblatt-Dennis“ und Rita Roggenbrot von der Bäckerei eine Rolle spielen.

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Dorfblatt-Dennis alias Gerd Taron und Rita Roggenbrot alias Rebekka Remer mit der Autorin Karin Schmitt in Aktion

In der Lesung durfte ich dann sinnigerweise die Rolle von Dorfblatt-Dennis übernehmen. Rebekka Remer glänzte in einer Doppelrolle als Rita Roggenbrot und als junger Mann vom Kastanienweg.
Da holt einem doch glatt der Wichtel – ein wichtiges Zitat von Dorfblatt-Dennis in diesem Kapitel.

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Das erste Kapitel stellt als Thema die kleinen Wunder des Alltags in den Vordergrund. Und an jedem weiteren Tag (Kapitel) sind es andere Themen. Dazu gibt Karin Schmitt am Ende eines jeden Kapitels Impulse zum Nachdenken.
Ein Buch, dass so gut in die bevorstehende Weihnachtszeit passt.

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Informationen zu Karin Schmitt und ihrem Buch gibt es auf ihrer Internet-Seite http://www.karin-schmitt.eu/

Gerd Taron

Im 7. Himmel geschehen immer wieder Wunder – Premierenlesung mit Karin Schmitt

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Eschborn-Niederhöchstadt, 22.11.15

Es war eine wundervolle Lesung, die zahlreiche Zuhörer, klein und groß, in der Buchhandlung „7. Himmel“ in Eschborn-Niederhöchstadt erleben durften. Die Premierenlesung des neuen Buches von Karin Schmitt – Die Geschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte – war voller Überraschungen und kleinen Wundern.

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Obwohl es erst der 22. November war, durften alle bereits auf die Geschichte vom 01. Dezember lauschen. Dabei geht um eine Gute-Laune-Brot und einen Briefkasten, der sprechen kann. Da wird von einem Reporter namens „Dorfblatt-Dennis“ berichtet, der über die wundersamen Geschichten berichtet.
Wer Karin Schmitt noch nicht persönlich erlebt haben sollte – Sie haben etwas verpasst! Wie bei ihren Lesungen üblich, sind die Zuhörer aktiv beteiligt. Sie dürfen ihre schauspielerischen und Vorlese- und andere Talente entfalten.

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Ein Höhepunkt des Nachmittags war ein kleines Mitmach-Spiel, an dem sich alle beteiligten. Auf Zuruf der Autorin bildeten sich spontan jeweils ein Paar. Diese mussten im Gespräch entdecken, welche Gemeinsamkeiten es zwischen den beiden gibt. Was für wundersame Geschichten dabei herauskamen: Über eine gemeinsame Begegnung bei einem Literaturfestival, eine Liebe zu einer Sportart, von gemeinsamen Aktivitäten in einem Chor usw.

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Ein Nachmittag voller kleiner Wunder ging viel zu schnell zu Ende. Sicher gibt es noch weitere Lesungen. Auf der Internet-Seite http://www.karin-schmitt.eu kann Mann/Frau diese erfahren und noch viel mehr über die Autorin.

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Ein besonderes Dankeschön gilt den Gastgeberinnen der Buchhandlung im 7. Himmel in der Niederhöchstadt. Der Raum war wunderschön gestaltet und trug zu einem unvergessenen Nachmittag bei.
Mehr über diese etwas ungewöhnliche Buchhandlung kann Mann/Frau hier erfahren:
http://www.7himmel.info/

Gerd Taron, der außerdem für alle Fotos zuständig war

PS: Auf der Rückfahrt erlebte der Autor dieses Berichte mit Karin Schmitt noch ein kleines Wunder: Die Fahrt begann im Sonnenuntergang und endete kurz vor Erreichen des Zieles in einem Schneesturm. Dazwischen lagen nur wenige Minuten.

Nachstehend die Informationen zum Buch

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Die Geschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte

Ein kleiner Junge möchte die Welt verbessern. Gemeinsam mit seiner engsten Vertrauten, Stoffschildkröte Lise, findet er tatsächlich heraus, wie ihm das gelingen kann. Als Erwachsener macht er eine Kleinstadt zum Paradies auf Erden. Doch dann taucht der Großunternehmer Herr Maßlos auf und es wird düster im Glücksdorf …

Begleitend zu der spannend-besinnlichen Fortsetzungsgeschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte gibt es tägliche Mitmach-Aktionen, die die Adventszeit für Jung und Alt zum besonderen Erlebnis werden lassen.

Taschenbuch: ISBN 978-3-95802-168-6 – Preis: 11,99 €

Hardcover: ISBN-978-3-95802-169-3 – Preis: 18,99 @

Ankommen – Literarischer Wochenendgruß vom 20.02.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

ankommen – so heißt das Thema einer besonderen Literaturveranstaltung „Tag der langen Bücher“ in Frankfurt, die zum 12. Mal im Haus am Dom stattfindet.

Ankommen, ein Thema mit dem sich auch die heutige Ausgabe des literarischen Wochenendgrußes beschäftigt.

Wie sieht es in Ihrem Leben aus? Sind Sie bereits angekommen oder befinden Sie sich noch auf der Reise? Wann bin ich, wann sind Sie in Ihrem Leben angekommen? Wenn sich zum Beispiel ein lang ersehnter Wunsch erfüllt?

Einige der nachfolgenden Texte mögen Sie neu inspirieren und nachdenken lassen.

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Foto Hans Joerg Kampfenkel

Vom Reisen und Ankommen

Wenn ich damals mehr Mut gehabt hätte.
Wenn ich damals besser zugehört hätte.
Wenn ich mehr auf mein Herz als auf meinen Verstand geachtet hätte.
Wenn ich das Du und das Ich nicht ständig in Frage gestellt hätte.
Wenn ich nicht so entsetzlich schwarzweiß gemalt hätte.
Wie bunt und großartig könnte heute meine Reise sein?
Dennoch mag ich mich vom Hätte, Wenn und Aber verabschieden und fragen:
Kommst Du mit auf einen spontanen Trip? Raus aus Komfortzonen, der Enge aus Zweifeln und Ängste. Ins Unbekannte und Neue?
Vielleicht wird aus dem Trip ja eine Reise und am Ende ein Ankommen – Dort wo es bunt und großartig ist. Dort wo aus dem Hätte ein Ist wird.
Dort wo das Ich das Du findet.
Wo wir einander fühlen und bereichern!

Oliver Grabowski – PerspektTIefen (facebook)

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Foto Hans Joerg Kampfenkel

Die Menschen machen weite Reise um zu staunen:
über die Höhe der Berge,
über riesige Wellen des Meeres,
über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans,
und über die Kreisbewegung der Sterne.
An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus

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Foto Gerd Taron

Wer irgendwo ankommen will,
Muss sich irgendwann auf den Weg machen.

Autor unbekannt

Nicht müde werden, sondern dem Wunder,
leise, wie ein Vogel, die Hand hinhalten…
Hilde Domin

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Foto Gerd Taron

Wenn Lärm die Haut deiner Seele entstellt,
leg dir den Mond aufs Gesicht, und beschweige die Welt…

Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772 – 1810)

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Foto Gerd Taron

Zyklen beenden…
Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut,
sondern einfach nur, weil sie nicht mehr in dein Leben passen.
Schließe die Tür, lege eine andere Platte auf,
räum dein Haus auf, schüttele den Staub aus.
Höre auf zu sein, der Du warst,
und werde der, der Du bist.

~Paulo Coelho~

Kommen Sie gut in dieses Wochenende an und genießen Sie viele schöne Momente der Ruhe und Entspannung.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Mehr Informationen über den „Tag der langen Bücher“ am 22.02.15 von 11 bis 21 Uhr in Frankfurt am Main, Haus am Dom, gibt es hier:

http://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Literatur/LangerTagderBuecher/1235/0/42683/mod164-details1/6.aspx

Dazu gibt es einen Bouquinisten-Markt im Foyer mit vielen interessanten Aussteller mit antiquarischen Büchern

Streiflichter – Literarischer Wochenendgruß vom 05.12.14

Liebe Literaturfreunde,

in diesen Tagen war ich wieder mit der Straßenbahn in Frankfurt unterwegs – im Dunkeln. An mir vorbei zogen die vielen Autos mit ihren Lichtern. Immer wieder leuchteten die Bremslichter auf, wenn z. B. die Ampel auf „rot“ stand, oder etwas anderes zum Anhalten zwang.

In den Autos saßen Menschen, manchmal einer, manchmal mehrere, manchmal sogar sehr viele, wenn ein Bus vorbei fuhr.

Menschen mit ihren Fahrzeugen – Streiflichter auf den Straßen und Wegen, besonders in dieser Jahreszeit. In meinem, in Ihrem Leben, begegnen wir immer wieder Menschen, die unser Leben streifen. Manchmal gehen oder fahren sie nur eine kurze Zeit in unserem Lebensfahrzeug mit, manchmal fahren wir sehr weit, sogar bis zum Lebensende, mit ihnen gemeinsam durch das Leben.

Manche steigen unterwegs aus und um, und meinen mit einem anderen schneller voran zu kommen.

Wie heißen Ihre menschlichen Streiflichter? Sind sie nur kurz sichtbar oder werden sie zum „Dauerbrenner“? Viele wünschen sich menschliche Wärme – Herzenswärme – die ein Licht in ihrem Leben schenken.

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Foto_ Gerd Taron (St. Stephan, Mainz)

Das Wunder des Weges
Früher haben wir von Zielen gelebt,
wir waren beseelt von ihrer Erfüllung.
Wir haben Strapazen auf uns genommen,
weil wir an den Erfolg dachten.
Aber immer fehlte noch etwas.
Die Bedingungen stimmten nicht,
der Frühling fiel in den Winter,
mitten in unserem Roman fehlte ein Kapitel.
Bis wir begriffen,
dass alles, ohne Ausnahme, Weg ist.
Die Reise selbst ist es, die Reise selbst.
Kein Schritt ist der erste, keiner der letzte,
alle haben Verbindungen nach hinten und vorne.
Jede Sackgasse unseres Lebens hat eine Vorgeschichte
und auch wenn wir gestorben sind,
wird noch eine Wirkung von uns ausgehen.
Mit dieser Sicht tut sich das Unerfüllte auf
und zeigt seine Vollkommenheit.
Sogar unsere Fehler bekommen eine andere Bedeutung.
So leben wir das Wunder des Weges,
auf dem wir nie fertig werden.

Ulrich Schaffer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ein unsichtbarer roter Faden
verbindet jene,
deren Bestimmung es ist,
sich zu treffen,
unabhängig von Zeit,
Ort oder Umständen.
Der Faden kann sich dehnen
oder verwickeln,
nie aber wird er reißen.

Aus China

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Foto: Gerd Taron (St. Stephan, Mainz)

Ich lebe …

Nicht zuletzt wegen der Menschen, die mich auf meinem Weg begleiten.
Auch Dank derer, die meine Wege kreuzen.
Die mir das Gefühl geben, eine wichtige Rolle in ihrem Leben zu spielen.
Die mir mit Kleinigkeiten Freude machen,
mich besondere Dinge erleben lassen, mich inspirieren,
neue Ansichten des Lebens mit mir teilen,
meiner Einsamkeit den Kampf ansagen,
mein Leben lebenswert machen, meine Hand halten, mich umarmen.
Gedanken an mich verschwenden – irgendwo,
für mich da sind – egal wann, mein Glück unterstützen,
meine Trauer mit mir teilen.
Ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern,
Liebe und Fröhlichkeit in mein Leben bringen,
einfach an mich glauben!

(Autor unbekannt)

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Foto: Gerd Taron (St. Stephan, Mainz)

Ich wünsche Ihnen für den 2. Advent viele Streiflichter, die dann hoffentlich zu einem beständigen Licht in Ihrem Leben werden. Mögen Sie viele schöne Begegnungen und Gedanken durch diese Zeit führen.
Ihr/Euer

Gerd Taron
PS: Wer mag, kann mich am Wochenende hier antreffen und begleiten:

Freitag, 05.12. von 18 – 19 Uhr: Literarischer Weihnachtsspaziergang in und um die Kelkheimer-Stadtmitte mit dem Weihnachtsmarkte in der Stadtmitte Süd
Treffpunkt: Viola’s Bücherwurm, Bahnstraße 13, Kelkheim

Samstag, 06.12. von 17 – 18 Uhr: Literarischer Weihnachtsspaziergang in Frankfurt-Fechenheim anlässlich des dortigen Weihnachtsmarktes
Treffpunkt: Café Lounge Jasmin, Alt-Fechenheim 80, 60386 Frankfurt am Main

Sonntag, 07.12. von 17 – 18 Uhr Literarischer Weihnachtsspaziergang in und um die Kelkheimer-Stadtmitte mit dem Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte Süd
Treffpunkt: Viola’s Bücherwurm, Bahnstraße 13, Kelkheim

Lebe! – Literarischer Wochenendgruß vom 07.03.2014

Liebe Freunde schöner Künste,

wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erleben und entdecken. So erging es mir in dieser Woche, als ich einen Ausflug in den schönen Rheingau unternahm.

Dort traf ich eine bisher unbekannte Autorin, Karin Schneider-Jundt. In ihrem großen Archiv schlummerten seit langem ihre Texte, die sie größtenteils auch vertont hat. Ich hatte das Vergnügen, in ihre Schatzkiste zu blicken.

Von ihren vielen schönen Texten möchte ich heute zwei präsentieren. Vielleicht werden es bald noch mehr.

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

Der erste Text verbindet und ergänzt die vergangenen beiden Ausgaben in wunderbarer Weise:

Berührungen

 

Komm, ergreife meine Hand,

wir sind doch als Mensch verwandt.

Fühlst du nicht, ich mein’ es gut?

Sei nicht ständig auf der Hut!

Wenn du meine Nähe fühlst,

und dich nicht in Mißtrau’n hüllst,

kann ich dir die Sorgen nehmen

und dir Halt und Zuflucht geben.

Komm, ich streichle dein Gesicht.

Schäm’ dich deiner Tränen nicht.

Ob du Frau bist oder Mann –

darauf kommt es doch nicht an.

Einsam sind wir allesamt.

von den meisten oft verkannt.

Lass’ uns eine Brücke bau’n

aus Verständnis und Vertrau’n.

Nimm auch du mich in den Arm.

Halte mich ganz fest und warm.

Brauche heute deinen Trost.

Meine Ängste sind so groß.

Dein Berühren stillt den Schmerz,

dringt als Hoffnung in mein Herz.

Was den Worten nie gelingt,

stets ein kleines Streicheln bringt.

Komm und fahr’ mir über’s Haar.

Denk dabei nicht an Gefahr.

Sehne mich nach Zärtlichkeit,

die die Seele mir  befreit.

Sieh, ich bin ein Kind wie du,

suche Schutz und Trost und Ruh.

Hülle mich in deine Wärme,

gebe dir von meiner Stärke.

Karin Schneider-Jundt

 

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

 

 

Lebe!

Lach mit der Sonne und träum’ mit dem Mond.

Glaube ganz fest, dass das Leben sich lohnt.

Öffne dein Herz für die Schönheit der Welt.

 Zeige dem andern, dass er dir gefällt.

Sing’ mit den Vögeln und pfeif’ mit dem Wind.

Bleibe im Herzen für immer ein Kind.

Wunder gescheh’n auch in unserer Zeit.

Halte dich offen und für sie bereit.

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

Wein’ mit dem Regen und schrei’ mit dem Wolf.

Kummer und Sorgen, die geben dann auf.

Schenke dem andern dein wahres Gesicht,

wage zu trotzen und schäme dich nicht.

Tanz’ mit den Wolken und spring mit dem Reh,

dann wirst du sehen, verfliegt jedes Weh.

Lerne zu fallen und steh’ wieder auf.

Spuck’ auf die Schrammen und nimm sie in Kauf.

Liebe dein Leben und lebe es heut!

Dann kannst du sagen: „Ich hab’ nichts bereut!“

Liebe den andern und liebe auch dich.

Denke daran: Lass dich niemals im Stich!

Karin Schneider-Jundt

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Foto: Hans Jörg Kampfenkel

Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie das Leben in voller Blüte genießen können. Lassen Sie sich an diesem Wochenende berühren von dem Zauber der Natur und von Ihren Mitmenschen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Wer mehr über die Künstlerin Karin Schneider-Jundt wissen möchte:

http://www.lieder-von-karin-schneider.de/wpKarin/

 

Alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich geschützt – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

Franziskus als Naturwunder – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Der neue Papst ist gewählt. Viele Erwartungen werden an ihn gerichtet. Für die Europäer soll er liberal sein, uns als Evangelische soll er ökumenisch ausgerichtet sein, für Lateinamerikaner soll er sich weiter für die Gerechtigkeit einsetzen. Und noch viele andere haben Ansprüche an ihn.

Ganz bestimmt sind diese Erwartungen und Ansprüche zu hoch gegriffen. Wie schwer fällt es, die Person einfach so zu lassen. Und gelassen zu schauen, was sie für dieses Amt mitbringt. Mir geht oft auch im persönlichen Bereich so. Da habe ich Erwartungen, Wünsche und Ansprüche an den oder die andere. Manchmal versuche ich auch, sie oder ihn so zu ändern, wie ich es gern hätte.

Vielleicht tut es uns gut, wenn wir den anderen (auch einen Papst) oder die andere als Naturwunder betrachten, wie der Psychologe und Psychotherapeut Carl Rogers es empfiehlt:

„Eines der befriedigendsten Gefühle habe ich, wenn ich einen Anderen auf dieselbe Weise genieße wie zum Beispiel einen Sonnenuntergang. Menschen sind genauso wundervoll wie ein Sonnenuntergang, wenn ich sie sein lassen kann. Ja, vielleicht bewundern wir einen Sonnenuntergang gerade deshalb, weil wir ihn nicht kontrollieren können. Wenn ich einen Sonnenuntergang betrachte, höre ich mich nicht sagen: »Bitte das Orange etwas gedämpfter in der rechten Ecke und etwas mehr Violett am Horizont und ein bisschen mehr Rosa in den Wolken.« Das mache ich nicht. Ich versuche nicht, einem Sonnenuntergang meinen Willen aufzuzwingen. Ich betrachte ihn mit Ehrfurcht.“

Ich wünsche Dir, dass Du den anderen als Wunder, als Gottes Wunder betrachten kannst, denn, so schreibt der Apostel Paulus (Gal 3,26), ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.

Gottes Segen für Dich!

Andreas Schmalz-Hannappel – Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Kelkheim-Fischbach