Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

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sie führt zu Deinen Erinnerungen.

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Tief in einem Wald ist eine Tür in ein andres Land …

 

 

Den Rest des Tages hatte ich dieses Lied im Ohr – und sang es zuhause zur Klimperei auf meiner Gitarre. Oh ja, diese Serie («Der Mann in den Bergen» / «The Life and Times of Grizzly Adams») habe ich gerne gesehen, ja: geliebt. Und deren Titellied von Tom Pace (“Maybe”) kam mir in den Sinn, als ich vor ein paar Tagen an dieser Tür vorbeilief, in der Nähe des Opernhauses, am «Zauberberg» hier in Halle (Saale).

 

 

Schade, daß sie so übermalt wurde. Und schade, daß ich (noch) nichts über ihre Bedeutung herausgefunden habe … Aber schön ist, daß ich das Lied noch immer komplett auswendig auf meiner Gitarre spielen und singen kann!

Der…

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Erfolg, Erfolg, Erfolg, Erfolg und nochmal Erfolg (#300)

Für mich auch mein zweiter Reblogg ERFOLG
Danke schön

Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Grund zur Freude und für den Stolz

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Gestern war ein erfolgreicher Tag. Gibt es etwas besseres gegen die Depression, als Erfolg zu haben und ihn zu zelebrieren?

Positiv am 25. Oktober 2012 war:

Erfolg Nº Eins:
Gestern hab ich mich am Morgen nicht verzettelt, nichts verschüttet, für alles Zeit gehabt – ich war nämlich ziemlich gut ausgeschlafen.
 
Erfolg Nº Zwei:
Gestern nachmittag hatte ich ein verabredetes Telefoninterview zu führen.
 
Oh Gott! Noch nie habe ich ein Telefongespräch über das Sende-/Schneidepult aufgezeichnet! Und unser Technischer Spezialist war nicht da. So viele Knöpfe, Schieberegler, Zettel mit Vorbereitungen!
 
Es half nichts, ich mußte es alleine machen. Moralische Unterstützung hatte ich im Studio vom dritten Redaktionsmitglied. Also hab ich es einfach getan. Anrufen, Hybrid einschalten und hochziehen, Mic auf, Kopfhörer, Aufnahme starten, kurze Klärung des Ziels: Nach 20 Min fertig…

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Johannis-Büchermarkt Mainz

Mainzer Johannisnacht 2012: Bücher, Drucken, Literatur

Aktionen rund um die schwarze Zunft

Samstag bis Montag jeweils von 10 bis 22 Uhr
Ballplatz, Schillerplatz, Weißliliengasse
Johannis-Büchermarkt
Auf dem Johannis Büchermarkt auf dem Ballplatz gibt es Altes, Skurriles und nicht selten Wertvolles zu entdecken.

Im nächsten Jahr findet der Johannis-Büchermarkt von Samstag, 22.06. bis Montag, 24.06. 2013 in der Mainzer Altstadt statt.

Eingang zum Johanns-Büchermarkt

In der Mainzer Altstadt

Antiquariat am Ballplatz

Johannes Gutenberg (Gensfleisch)

Der Mainzer Dom

Wasserspiele

Gutenberg-Antiquariatsmarkt in Mainz rund um das Gutenberg-Museum

Der antiquarische Büchermarkt im Innenhof des Museums

Antiquarischer Büchermarkt im Innenhof des Gutenberg-Museums.
Antiquarischer Büchermarkt im Innenhof des Gutenberg-Museums.

Der antiquarische Büchermarkt in Mainz findet an jedem ersten Samstag im Monat, jeweils von 8.00 bis 14.30 Uhr, im Innenhof des Gutenberg-Museums statt. Gehandelt werden alte und wertvolle Bücher, aber auch weniger wertvolle und überhaupt alles antiquarisch gedruckte Papier.

Zur Mainzer Johannisnacht verwandelt er sich in den Johannis-Büchermarkt und Bücherstände durchziehen die Mainzer Innenstadt (Schiller- bis Ballplatz) und er wird zu sicherlich einem der schönsten Büchermärkte Deutschlands.

Veranstalter:
Jürgen Kipp / Minipressen-Messe

Veranstaltungsort:
Hof Gutenberg-Museum
Seilergasse
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
06131/12-26 76

Veranstaltungszeit:
jeden ersten Samstag im Monat von 8-14 Uhr (Nicht an Feiertagen)

Die verlorene Insel – Lesung mit Monika Mantz am 21.10.11

Monika Mantz, Autorin  aus Kelkheim, präsentierte ihre Autobiographie sehr bewegend den Zuhörern im Taron-Antiquariat.

Monika Mantz liest aus ihrem Buch „Die verlorene Insel“

Die Geschichte:

Marianne kommt auf einer Insel im Berliner Müggelsee zur Welt und wird von dieser zauberhaften Landschaft geprägt.
Von den Kommunisten enteignet, flüchtet ihr Vater mit ihr gerade noch rechtzeitig mit der S-Bahn in den Westen. Der gesamte Besitz der Familie ist verloren.
Nach der Scheidung der Eltern pendelt Marianne regelmäßig zwischen West- und Ostberlin, um ihre Mutter zu besuchen ­- bis der Eiserne Vorhang fällt. Den Mauerbau und die damit verbundene Trennung von der Mutter erlebt sie durch das DDR-Regime als grausam und Menschenrechte verletzend. Und immer wieder sehnt sie sich nach ihrer Insel, die ihr bis zum Mauerfall verschlossen bleibt. In kurzen, autobiographisch erzählten Sentenzen schildert sie ihren Alltag, ihre Spiele, ihre Ängste und Freuden in der Nachkriegszeit.
Dann kommt die Wende und mit ihr der Mauerfall. Überglücklich kann Marianne erstmals zurück an den Müggelsee. Doch was ist aus ihrer Insel geworden?

ISBN: 978-3-86683-735-5 – Größe: 13 x 20 cm – Seitenzahl: 206 Seiten
Gewicht: 260 Gramm – Preis: 7,90 € inkl. MwSt

erschienen im Wagner-Verlag

Über Monika Mantz:

Monika Mantz, geboren 1947 in Berlin, war Zeit ihres Lebens berufstätig, ist Mutter zweier Kinder und lebt heute in Kelkheim.
Aufgewachsen im geteilten Berlin, war sie es von Kindheit an gewohnt, ihre Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen, denn die Mutter lebte jenseits des Eisernen Vorhangs und Post war lange Zeit die einzige Möglichkeit, sich mitzuteilen. Und vermutlich liegen hier die Wurzeln ihrer Schreiblust. Monika Mantz schreibt seit 1996 Geschichten, Gedichte und Märchen. Seit November 2006 ist sie Mitglied der Kelkheimer Autorengruppe. „Die verlorene Insel“ – ihre ganz persönliche Geschichte – ist ihr erstes Buch.

Kelkheimer Märchen und Sagen mit Uta Franck am 13.04.2011

Uta Franck erzählte Kelkheimer Märchen und Sagen bei ihrer Lesung am 13.04. Besonders zu erwähnen ist das Märchen vom Bücherprinz, das vor allem bei Gerd Taron großen Anklang gefunden hatte. Wer weiß, ob er eines fernen oder baldigen Tages seine Bücherprinzessin findet …

Der Bücherprinz

Mehr über Uta Franck können erfahren hier:

http://www.uta-franck.de/

Liebeslyrik zu Gitarrenklängen mit Sigrun Hassel, Thomas Berger am 01.04.2011

Einen wundervollen  Abend bescherte uns Sigrun Hassel zusammen mit Thomas Berger (Lyriker aus Kelkheim) und Thomas (Percussion) auf der improvisierten Kleinkunstbühne in der Fahrschule T 8 von Andrea Tacht.

Zu Gitarrenklängen mit eigenen Texten von Sigrun Hassel und ergänzt durch die Lyrik von Thomas Berger wurde es für alle Besucher ein unvergesslicher Abend.

Zeitreise mit Lesesteinen am 11.05.2012 mit Birgit Bender

Birgit Bender zeigte uns an diesem Abend sehr anschaulich von mitgebrachten Fossilien wie es vor Urzeiten bei uns im Taunus aussah.

Zusammen mit Alexander Stahr hat Birgit Bender ein Buch veröffentlicht:

Der Taunus – Eine Zeitreise – Entstehung und Entwicklung eines Mittelgebirges

ISBN 978-3-510-65224-2

Matinee am 22.01.2012 – Vom Glück des Lesens

Vom Glück des Lesens – so hieß das Thema des Kelkheimer Lyrikers Thomas Berger. Bei Taron-Antiquariat hielt er anlässlich des 2jährigen Bestehens des Ladensgeschäfts einen spannenden und interessanten Vortrag.

Weitere Informationen über Thomas Berger finden Sie hier:

http://www.autor-thomas-berger.de/index.html

                       Gerd Taron und Thomas Berger begrüßen die Gäste

                       Ein Blick auf aufmerksame Zuhörer

  Zwei Autorinnen (Birgit Bender, links und Marion Schmitt, rechts im Gespräch

Kelkheimer Möbeltage 16.09.12

Anlässlich der Kelkheimer Möbeltage öffneten die Geschäfte am Sonntag ihre Pforten. Am 16.09.2012 war es wieder soweit. Das schöne Wetter lud zum Bummeln ein. Taron-Antiquariat präsentierte gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13 in Kelkheim alte und neue Bücher. Dazu gab es vielen schöne Begegnungen und Gesprächen.

Hier einige Eindrücke von einem schönen Tag:

Literarischer Rundbrief vom 26.10.12

Liebe Freunde der Literatur,
die heutige Ausgabe des literarischen Rundbriefes beschäftigt sich mit dem Thema „Kommunikation“ – manchmal ein etwas schwieriges, wie ich aus vielen Gesprächen und Erfahrungen in dieser Woche entnehmen konnte.
Zwei Zitate habe ich dazu gefunden, die vielleicht etwas gegensätzlich sind, aber zum Nachdenken anregen sollen.
„Antworte jedem, der dich ruft.
Gehe zu dem, der schweigt.“
Jean Galot
„Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.“
Kurt Tucholsky

Foto : Gerd Taron (bei einer Herbstwanderung nahe Kelkheim-Ruppertshain)

Gute Gespräche am Wochenende und mit schönen Büchern wünscht allen Ihr/Euer

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat
Langstraße 30

65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 49+(0)6195-676695

Einladung zum Fischbacher Weihnachtsmarkt 2012

E I N L A D U N G  zum Fischbacher Weihnachtsmarkt in Kelkheim-Fischbach im Taunus

Am 1. Advent-Wochenende 01.12. und 02.12.2012

        Sa 01.12. von 15:00 – 22:00 Uhr

        So 02.12. von 11:00 – 22:00 Uhr

 

Sie finden meine festlich geschmückte Weihnachtshütte  vor der Dreifaltigkeitskirche links abbiegend (siehe Foto).

 

Dort werden antiquarische Büchern aus verschiedenen Bereichen präsentiert. Außerdem gibt es Engelkalender und Engelkarten von Connie Albers (Internet www.connie-albers.de ), sowie Hessen-Puzzles, vorgestellt von Bodo Siebert.

 

 

Zu jeder vollen Stunde werden Weihnachtsgedichte aus der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ vorgetragen. Am Samstag ist die Studiosprecherin Viktoria Vonseelen in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr zu Gast und wird eine Auswahl von Gedichten präsentieren.

 

Auf Ihr Kommen freut sich

 

Gerd Taron

 

Besuchen Sie auch meine Nachbarhütte von Basteleithy“(http://www.basteleithy.de mit Magda El-Leithy und Team

Es werde Licht – Lesung vom 20.09.2011

Es werde Licht

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde, die ganze Welt. Auf der Erde war es noch wüst und unheimlich; es war finster, und Wasserfluten bedeckten alles. Über dem Wasser schwebte der Geist Gottes.

Da befahl Gott: „Licht soll aufstrahlen und es wurde hell.“(1.   Mose 1, 1 – 3 aus „Die Bibel in heutigem Deutsch“)

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

Wie ergeht es Ihnen in der sogenannten „dunklen“ Jahreszeit? Wünschen Sie sich manchmal die Sonnenstrahlen des Frühlings, des Sommers und die Farbenpracht des Herbstes zurück? Die Tage sind kurz, es wird schnell dunkel – die Finsternis der Nacht bricht bereits früh herein.

Es war vor wenigen Wochen an einem Freitag. In meinem Antiquariat fand am Abend eine Autorenlesung mit der bekannten Fischbacher Autorin Anna Theresia Fußnegger statt. Das Thema hieß so wie ihr Buch „Am Spinnrad unserer neuen Zeit“. Alles war bereitet – wir warteten gespannt auf die Gäste. In meinem Laden brannte hell das Licht, die Tür stand offen. Wenige hundert Meter begann die Fischbacher Kerb ihren Betrieb.

Plötzlich trat ein älterer Herr herein und fragte, was denn bei uns „geboten“ wird. Wir erklärten ihm, dass gleich eine Autorenlesung mit Gedichten und Prosa stattfindet. Dann erzählte er uns kurz seine Geschichte. Er war Schausteller (Autoscooter – „Boxerautos“, wie er sie nannte). Ihm war es auf dem Rummelplatz zu laut und er suchte etwas Ruhe. Er war so glücklich, dass er bei uns diese Ruhe gefunden hatte. Fast andächtig lauschte er den Gedichten und Geschichten von Frau Fußnegger. Es entwickelte sich im weiteren Verlauf ein interessantes Gespräch zwischen uns allen.

Bei der Kerb habe ich ihn mehrfach wieder getroffen. Er war von tiefstem Herzen dankbar für das Erlebte an diesem Freitagabend.

Das helle Licht und die offene Tür hat in dieser Begebenheit einen Menschen zu neuen literarischen und menschlichen Ufern geführt.

Abschließen möchte ich mit einem Gedicht von Anna Theresia Fußnegger aus dem bereits genannten Buch:

Zurück zum Leben

Der Glaube an das Licht

so alt wie unser Leben

und unser Durst

Der Körper welkt

die Seele reift

Umnachtet unser Stern

der Hoffnung

Der Atem ringt

mit der Vergänglichkeit

bezwingt die Kräfte

unserer Dunkelheit

führt uns zurück zum Leben

Anna Theresia Fußnegger

Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz des weihnachtlichen Stresses die Ruhe finden und Ihr persönliches Licht leuchten lassen. Öffnen Sie Ihre Türen des Herzens und Ihres Hauses oder Wohnung für Menschen, die dies so dringend benötigen.

Eine gesegnete Zeit wünscht Ihnen

Gerd Taron

Literarischer Rundbrief vom 19.10.12

Ein herzliches guten Morgen an alle Literaturfreunde,
in dieser Woche habe ich im Radio einen interessanten Bericht gehört. Eine Kirchengemeinde in England hat eine CD aufgenommen, um die Renovierung ihrer Kirche zu finanzieren. Was ist auf dieser CD zu hören? Ein Orgelkonzert, ein Gottesdienst, ein Chorkonzert, eine Andacht? Sie hören – (fast) nichts. Eine halbe Stunde sind nur Außengeräusche zu vernehmen (Straßenlärm, Passanten die vorbei gehen) Ansonsten – Stille pur….
Die CD war schnell vergriffen und verkauft. Eine Überraschung? Wahrscheinlich nicht, kommt doch hier für viele die Sehnsucht nach Stille.wieder in den Sinn.
Da lag es für mich nahe, das Thema „Stille“ zu wählen. Ich habe dazu ein Gebet und ein Gedicht ausgewählt. Es sind Orte, wo ich persönlich Stille erfahren habe und immer wieder erfahre.
„Herr,
lehre mich schweigen.
In mir ist so viel Lärm.
Meine Gedanken sind verwirrt
von der Unruhe des Tages.
Bilder bedrängen mich,
Nachrichten, Meinungen, Auseinandersetzungen,
Erlebnisse und Wünsche.
Sie fordern mich, sie ergreifen mich,
sie zerstreuen meine Kräfte.
Herr, lehre mich Abstand gewinnen, von mir selbst
und von den Dingen, die nur wichtig scheinen.
Gib mir die Kraft zur Konzentration.
Ich schließe meine Augen.
Ich atme die Stille in mich hinein.
Ich gehe weit von mir weg.
In deinem Schweigen finde ich mich wieder.
Dort bin ich dein.“
Eva Maria Rahlfs
Eine persönliche Anmerkung: Bei Bedarf nehme ich mir die Zeit (oft nur 5 Minuten) um mich auf einer Kirchenbank der hiesigen katholischen Kirche der Stille hinzugeben.
Feldeinsamkeit
„ich ruhe still im hohen, grünen Gras
und sende lange meinen Blick nach oben,
Von Grillen rings umschwirrt ohn‘ Unterlaß,
Von Himmelsblaue wundersam umwoben.
Die schönen weißen Wolken ziehn dahin
Durchs tiefe Blau, wie schöne, stille Träume;
Mir ist, als ich ob längst gestorben bin
Und ziehe selig mit durch ew’ge Räume.“
Hermann Allmers
Aus dem Buch „Zum Vortrage – Eine Sammlung deutscher Gedichte“ herausgegeben von Elise Bartels, königlicher Professor – erschienen um 1900
Ich wünsche Ihnen/Euch an diesem Wochenende Augenblicke der Stille, an welchem Ort auch immer. Vielleicht schreiben Sie mir/schreibst Du, wo Sie/Du an diesem Wochenende oder zu anderer Zeit Ihren/Deinen Ort der Stille gefunden hast.
Herzliche Grüße

Gerd Taron