Von der Kunst Märchen zu schreiben und zu erzählen – Lesung mit Uta Franck in Hohfieim am Taunus

Von der Kunst Märchen zu schreiben und zu erzählen – Lesung mit Uta Franck in Hohfieim am Taunus

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Hofheim am Taunus, 27.10.2016

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Landrat Michael Cyriax lud im kunstvollen Ambiente des Landratsamtes in Hofheim zu einer besonderen Lesung ein. Uta Franck las aus ihrem neuen Märchen-Buch „Sieben Tage, sieben Nächte“. Viele interessierte Zuhörer folgten der Einladung und kamen, um Uta Franck zu erleben.

„Märchen bündeln beispielhaft das Leben, schärfen den Blick für das Zauberhafte. Sie erwecken unser Erstaunen wie das Leben selbst.“
Mit diesen ersten Sätzen im Vorwort beschreibt Uta Franck sehr anschaulich die Faszination von Märchen. Uta Franck versteht es, den Zuhörer mit ihren selbst verfassten Märchen in den Bann zu ziehen. Mit ihrem neuen Buch ist ihr dies in besonderer Weise gelungen. Die neuen Märchen, insgesamt 36, die über den langen Zeitraum von 14 Jahren entstanden sind, verbinden das Hier und Jetzt mit Vergangenem. Es sind sehr aktuelle Themen, die angesprochen werden, wie z. B. im Märchen von „König Bleistift“.

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Uta Franck mit Barbara Heier-Reiner Foto: Maren von Hoerschelmann

Die sehr schönen Illustrationen von Barbara Heier-Rainer sind ein belebendes Element des Buches.

Von dieser Lesung möchte ich das Märchen „Vom richtigen Leben“ herausgreifen, weil es mich sehr berührt hat und so aktuell für Zeit ist. Darin wird die Geschichte einer beliebten Königin beschrieben, die sich auf eine Wanderschaft begibt. Sie möchte inkognito erfahren, wie ihre Untertanen leben und ob sie mit ihrem Leben zufrieden sind. Die Königin bekommt viele unterschiedliche Antworten. Sie sind so unterschiedlich wie das Leben der jeweiligen Untertanen selbst.

Gibt es den einen Weg, um glücklich und zufrieden zu leben? Die Antwort ist in diesem Märchen nachzulesen.

Dieses und die anderen Märchen, „König Bleistift“ – „Das Wasser der Erkenntnis“ – „ Die dunklen Vögel der Ruhelosen“ – „Der Oligobär“ – „Der Aal und die Scholle“ (eine besondere Liebesgeschichte), die Uta Franck präsentierte, sind in diesem Buch nachzulesen.

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Foto: Gerd Taron

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Allen Zuhörern war dieser märchenhafte Abend ein Genuss.
Gerd Taron

Die Buchhandlung Viola’s Bücherwurm aus Kelkheim– Von links nach rechts: Viola Chrsit-Ritzer, Maren von Hoerschelmann und Landrat Michael Cyriax – Foto: Gerd Taron

Zum Buch:

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Sieben Tage, sieben Nächte, Illustriert von Barbara Heier-Rainer

24,80 €
Format:
128 Seiten, Bild- und Textband
ISBN:978-3-95542-219-6

Einen Bericht von der Premierenlesung des Buches „Sieben Tage, sieben Nächte“ bei Viola’s Bücherwurm am 26.08.2016 finden Sie hier:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/09/06/sieben-tage-sieben-naechte-oder-es-ist-wahr-und-es-ist-nicht-wahr-premierenlesung-mit-uta-franck-bei-violas-buecherwurm-in-kelkheim/
Dort sind einige weitere Märchen kurz beschrieben.

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Sieben Tage, sieben Nächte oder Es ist wahr und es ist nicht wahr – Premierenlesung mit Uta Franck bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim

Sieben Tage, sieben Nächte oder Es ist wahr und es ist nicht wahr –
Premierenlesung mit Uta Franck bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim

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Begrüßung durch Viola Christ-Ritzer von Viola’s Bücherwurm – Foto: Gerd Taron

Kelkheim, 26.08.2016

Es ist wahr: Die Premieren-Lesung von Uta Franck fand statt – trotz hoher Temperaturen an einem warmen Sommerabend. Viola Christ-Ritzer, Maren von Hoerschelmann und André von Hoerschelmann hatten für die Besucher wieder alles sehr schön hergerichtet und für angenehme Lesungs-Temperaturen gesorgt.

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Ulrike Beyer (Harfe – links) – Uta Franck (Mitte) – Brigitte Hunkel (Tenorblockflöte – rechts im Bild)

Für mich war es wieder eine große Freude, Uta Franck bei einer Premieren-Lesung zu erleben. Sie wurde unterstützt von wunderbaren musikalischen Klängen der Harfenistin Ulrike Beyer und der Tenorflötistin Brigitte Hunkel.

Das neue „moderne“ Märchen-Buch entstand über den langen Zeitraum von 14 Jahren. Ideen wurden im Laufe der Jahre gesammelt und niedergeschrieben. An diesem Freitag war es dann soweit, dass das Werk endlich der Öffentlichkeit vorgestellt werden konnte.
Es enthält viele nachdenkenswerte Märchen. Uta Franck stellte den Besuchern in der voll besetzten Buchhandlung eine Auswahl von 6 Märchen vor. Im Vorwort des Buches beschreibt Uta Franck sehr schön die Faszination von Märchen. Die Zuhörer werden dem sicher zustimmen können.

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Im Märchen „Der Stein aus Granit“ wird von der Geschichte eines jungen Mädchens berichtet, die in einer Runde von Märchenerzählerinnen ein modernes Märchen vorstellt. Sie stellt die Frage „Warum soll ein neues Märchen nicht genau so aufregend sein wie ein altes?“
Darüber kommt es zu einem Streit zwischen ihr und einer Alten, was böse Folgen hat für das junge Mädchen: Sie wird von der Alten mit deren Zauberstab in einen Stein aus Granit verwandelt.
Ob das Märchen ein gutes Ende hat, sei an dieser Stelle nicht verraten. Das kann man in “Sieben Tage, sieben Nächte“ nachlesen.
Vor der Pause trug Uta Franck außerdem die Märchen „Bruder Zapfen und Hagebuttenkind“ und „Die dunklen Vögel der Ruhelosen“ vor.

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„Pausengespräche“ – Foto: Gerd Taron

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„Mundschenk“ André von Hoerschelmann versorgt die Besucher mit Getränken – Foto: Gerd Taron

Nach der Pause folgten drei weitere Märchen.

Uta Franck ist ein „Küstenkind“ und stammt aus Schleswig-Holstein. Wen wundert es daher, wenn es dazu ein Märchen gibt? In „Der Aal und die Scholle“ wird die wundersame und berührende Liebesgeschichte eines Aals und einer Scholle erzählt.

Im letzten Märchen des Abends, das uns Uta Franck vorstellte, regierte „König Bleistift“. Es ist sehr modern, werden hier doch aktuelle Themen aus dem Bereich Natur, Umwelt und Klimawandel angesprochen.

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Die Illustratorin Barbara Heier-Rainer – Foto: Maren von Hoerschelmann

Das Buch enthält zauberhafte Illustrationen von Barbara Heier-Rainer. Zu Beginn stellte sie ihre Werke vor.
Ein lauer, unterhaltsamer, märchenhafter Sommerabend war viel zu schnell zu Ende.

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Zum Abschied gab es für alle Mitwirkenden ein kleines Dankeschön– Foto: Maren von Hoerschelmann

Wer eine weitere Lesung von Uta Franck mit ihrem neuen Buch erleben möchte, ist herzlich eingeladen am Sonntag, 18.09. ab 18 Uhr im Salon Café Chocolat bei Angelika Steiger, Sandweg 51 in Frankfurt-Bornheim/Ostend dabei zu sein.

Gerd Taron

Und wenn Sie jetzt fragen, welches Lieblingsmärchen von Uta Franck der Autor dieser Zeilen hat: Es ist schon lange her, dass es in „Kelkheimer Märchen und Sagen“ erschienen ist. Es heißt „Der Bücherprinz“….
Und wenn sie nicht gestorben sind …

Zum Buch:

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Sieben Tage, sieben Nächte Illustriert von Barbara Heier-Rainer

24,80 €
Format:
128 Seiten, Bild- und Textband
ISBN:978-3-95542-219-6

Märchenstunde im Café Lounge Jasmin

Ein literarischer Nachmittag mit Gerd Taron aus Kelkheim-Fischbach

Fechenheim, 26.01.14

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Zum ersten Mal, und künftig an jedem letzten Sonntag im Monat, präsentierte Gerd Taron literarische Köstlichkeiten im Café Lounge Jasmin.

Für diesen Nachmittag hatte Antiquar Gerd Taron in seine Bücher-Schatzkiste gegriffen. Märchen und Sagen waren sein Thema.  In dem Buch „Schlesische Kinder- und Hausmärchen ging es um einen verzauberten Prinz und eine Rose.

Aus Frankfurt und dem Taunus präsentierte er geheimnisumwobene Sagen.

Aus dem Buch Rheinlands Wunderhorn, einem Reprint, im Orginial um 1900 erschienen, wurde die Sage von Kaiser Karls Rechtsbruch erzählt und die Geschichte vom buckligen Geiger aus Frankfurt.

Aus dem Buch von Uta Franck, einer bekannten Kelkheimer Autorin, las er die Märchen vom „neugierigen Nichts“ und vom „Wartestein“.

Da dürfte das Märchen vom „Bücherprinz“ von uta Franck als besonderer Höhepunkt natürlich nicht fehlen.

Für alle Besucher war es ein unterhaltsamer Nachmittag. Der nächste literarische Nachmittag mit Gerd Taron im Café Lounge Jasmin findet wieder am Sonntag, 23.02.14 von 15:00 bis 17:00 Uhr statt.

Gerd Taron

Kelkheimer Lesecafé: Garten wilder Anmut

Kelkheimer Lesecafé: Garten wilder Anmut

 

 Neue Prosa und neue Lyrik präsentierten die bekannten Kelkheimer Autoren Uta Franck und Thomas Berger im Kelkheimer Kulturbahnhof Münster am 17.03.2013.

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Thomas Berger (links) und Uta Franck (rechts) im Gespräch

Zu Beginn las Thomas Berger die Geschichte „Adam in Prag“. Die Hauptsehnsucht von Adam: literarisches Schreiben. Da hat er sicher mit dem Autor einiges gemeinsam.

Danach las Uta Franck zwei Gedichte nach Franz Kafka: „Eine kleine Fabel“ und „Ich glaube“. Danach folgten Gedichte – Schreiben in Gedichtform:

–          Labyrinth

–          In der Nacht

–          Mein Gedicht

–          Es ist schwer ein Haiku zu schreiben, das lacht

–          Dienstagabend

–          Die Sprache

–          Wortgeklapper

–          Dichten ist Glück

Vor der Kaffeepause präsentierte Thomas Berger zwei Geschichten aus seinen Werken: „Aufbruch“ und „Werktag“

Uta Franck las dann die Geschichte von den „Datteln“ und die „Das Büchlein aus dem Insel-Verlag.“

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Nach der Pause setzte Thomas Berger die Lesung mit Glaubensgedichten fort. Thomas Berger ist Lehrer für Latein und Religion an einem Privatgymnasium.

–          Nunc stans (über die Ewigkeit)

–          Auf dem Weg

–          Korinthische Variation (Das Hohelied der Liebe)

–          Descensus (Jesu Gang ins Totenreich)

–          Wintermond

–          Nach der Tat (nach dem biblischen Gleichnis von der Ehebrecherin:„Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“)

–          Das Mädchen zu Nain

–          Talitha kum (Erweckungswunder)

–          Geheimnisvoll

–          Bangnis

–          Transzendenz

Danach folgte Uta Franck mit einem schönen Märchen: „ Die dunklen Vögel der Ruhelosen“.

Mit Liebesgedichten setzte Thomas Berger den Schlusspunkt unter einer gelungenen Lesung.

Die Titel seiner Liebesgedichte aus seinen Büchern:

–          Unerlässlich

–          Nocturne

–          Herzblut

–          Serenade

–          Cupido

–          Tausch

–          Nachtpfad

–          Sehnen

–          Sehnlich

–          Erspüren

–          Lebensgabe

–          Ganz sein

–          Surrogat

–          Phantasma

Wer über die Uta Franck und Thomas Berger wissen möchte, kann sich informieren unter

http://www.autor-thomas-berger.de/ (Thomas Berger)

und

http://www.uta-franck.de/ (Uta Franck)

Bericht: Gerd Taron

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Alle Fotos: Gerd Taron

Kelkheimer Märchen und Sagen mit Uta Franck am 13.04.2011

Uta Franck erzählte Kelkheimer Märchen und Sagen bei ihrer Lesung am 13.04. Besonders zu erwähnen ist das Märchen vom Bücherprinz, das vor allem bei Gerd Taron großen Anklang gefunden hatte. Wer weiß, ob er eines fernen oder baldigen Tages seine Bücherprinzessin findet …

Der Bücherprinz

Mehr über Uta Franck können erfahren hier:

http://www.uta-franck.de/