Aus der Geschichte lernen – Literarischer Wochenendgruß vom 13.03.15

Liebe Leserinnen und Leser,

am Tage dieser Ausgabe des literarischen Wochenendgrußes werden in Königstein im Taunus wieder vor Häusern Stolpersteine in Gedenken an ehemalige jüdische und andere Mitbewohner der Stadt verlegt. In vielen Städten nicht nur in unserem Land sind diese Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig eine wichtige Erinnerung an Zeiten, wo Menschen verfolgt und ermordet wurden.

Bis heute müssen viele Menschen auf unserer Erde ähnliches erleben. Es scheint, als ob die Menschheit aus all dem Grauen der Geschichte nichts gelernt hat.

Warum nimmt die Gewalt gegenüber Menschen kein Ende? Warum sind wir so oft ohnmächtig und lediglich Zuschauer aber kein Handelnde, die diesem Leiden ein Ende setzen?

Immer wieder haben sich Dichterinnen und Dichter, Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ihren Texten darüber Gedanken gemacht..

Dass es auch friedfertige Möglichkeiten gibt, Konflikte innerhalb einer menschlichen Gemeinschaft zu lösen, zeigt in wunderbarer Weise, die Wiedervereinigung Deutschlands vor 25 Jahren.

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Foto: Gerd Taron (Klosterkirche Kelkheim im Taunus)

DIE GROSSEN DER GESCHICHTE
Sie ziehn an uns vorbei, so greifbar lebend
wie sonst kein Lebender, die hohlen Schatten.
Wie drängen ihre Werke sich erhebend
uns auf, die wir die Unsrigen bestatten
in Massengräbern der Vergessenheit.

Du, Cäsar, lebst. Du, Brutus, stößt den Dolch
noch täglich in sein Herz. Was sind dagegen
ein toter Narr im Bunker und ein Strolch,
kopfabwärtshängend? Alexanders Degen
schnitt durch den Knoten, den sie heute binden,
die sogenannten Führer unsrer Welt.

Doch ist das wirklich so? Hat Phantasie
im Rückblick sie aufs Postament gestellt,
jene so weit Entrückten, weil sie nie
mit uns Gemeinschaft hatten? Kann die Zeit
den Blick verzerren, weil wir uns gemein
empfinden? Bilden Wissenschaft, Kultur
und Technik Eines, oder sind wir klein
dank unsrer Herrschaft über die Natur?

In welchem Buch könnt‘ ich die Antwort finden?

Erich Vio (1910 – 1999, Dichter und Arzt)
Aus der Sammlung Auftrag und Erfüllung. Späte Gedichte

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Foto: Gerd Taron (Am Rettershof im Taunus, Kelkheim-Fischbach)

Das Feld der Geschichte

Der Pflug hat aufgeschnitten
Das dunkle Ackerfeld.
Ich stehe still inmitten
Und sind‘ es wohlbestellt.

Es lehrt mich Früchte ahnen,
Wie sie uns bringt das Jahr.
Den Weg soll ihnen bahnen
Des Pfluges scharfe Schar. —

Das Feld auch der Geschichte
Zeigt tiefen Furchenschnitt;
Doch, Trauer im Gesichte,
Hemm‘ ich dabei den Schritt.

Weil schneidende Geschicke
Mir ruhn im Kreis des Blicks
Und sich noch birgt dem Blicke.
Die Frucht des Weltgeschicks,

Vermess‘ ich mich, zu klagen.
Vom Acker unbelehrt,
Der einst in spätem Tagen
Sein Korn gen Himmel kehrt.

Karl Mayer, 1856
Aus der Sammlung 1856.

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Foto: Gerd Taron

Schalom

An Pfingsten hören wir im Evangelium, wie Jesus den Jüngerinnen und Jüngern erscheint. Er wünscht ihnen das, was wir Menschen am meisten brauchen: FRIEDEN.
In der Muttersprache Jesu heißt dies: SCHALOM.
SCHALOM meint nicht nur Frieden im Gegensatz zum Krieg.
SCHALOM hat viele Inhalte, die wir im Deutschen nicht in einem oder zwei Worten wiedergeben können.
SCHALOM meint Zufriedenheit des Herzens, Ganzsein, Heilsein, Geborgenheit, Ruhe, Vergebung von allem, was dem Leben entgegensteht. Der Friede sei mit uns.
SCHALOM ist das gute Verhältnis zwischen den Einzelnen, und dem Einzelnen und der Gemeinschaft, aber auch das gute Verhältnis des Geschöpfes zu seinem Schöpfer.
SCHALOM ist nach den Aussagen der Bibel eine Gabe Gottes, die Gott den Menschen schenkt auf Grund seiner Verheißung.
SCHALOM ist das Leben, das Leben in Fülle ” ༺ಌ༺

Autor unbekannt

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Friedensblumen.

Wenn in kriegsgeballten Zeiten,
die Angst und die Gewalt regiert.
Wenn Zuversicht und Hoffnung sterben,
der Tod keinen mehr interessiert.

Dann keimt ein Samenkorn des Lebens,
in den Aschen, die verglühen,
und auf den Gräbern unserer Lieben
werden Friedensblumen blühen.

Anne M. Pützer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich wünsche Ihnen ein friedvolles und entspanntes Wochenende. Setzen Sie in ihren Begegnungen mit anderen Zeichen des Friedens auf Ihre persönliche Weise. Das kann jeder mit seinen Gaben und Fähigkeiten.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Ein Hinweis .auf eine interessante Veranstaltung:

Am Mittwoch, 18.03. ab 19 Uhr findet bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim, Bahnstraße 13, eine besondere Lesung mit Kathrin Höhne und Gästen statt:

Es wird das Buch präsentiert:

Meine Freiheit – Geschichten aus Deutschland
25 Menschen aus Ost und West –
Ihre Schicksale, ihre Geschichten und ihre Gedanken zur Freiheit.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2015/03/11/meine-freiheit-geschichten-aus-deutschland-eine-besondere-buchempfehlung-und-lesung/

Gerd Taron
Taron-Antiquariat – Bücher und mehr
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 49+(0)6195-676695

Internet: http://www.gerdtaronantiquariat.wordpress.com
und
http://www.taron-antiquariat.de

E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de
oder taron-antiquariat@gmx.de

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Von der Freiheit

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Foto: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

 

Ein Freigeist
lässt sich nicht anbinden,
passt sich ungern an,
liebt sein Individualität
und findet immer Wege,
seinen Ketten und Käfigen zu entfliehen.
Er liebt sein Ich
und sucht stets nach Möglichkeiten,
seine Träume zu einer realen Welt werden zu lassen.

(C) A.M. Pützer

 

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Foto: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

 

Nur deine Illusionen hindern dich an der Erkenntnis,
dass du frei bist – und es immer warst.

~Anthony de Mello~

Freiheit – Literarischer Wochenendgruß vom 04.10.13

Liebe Kulturfreunde in nah und fern,

 am 03. Oktober feiern wir in Deutschland der Tag der Einheit. Einige können sich vielleicht noch an den Tag erinnern, als die Mauer fiel. Freudentränen flossen aller Orten, nicht nur an der deutsch-deutschen Grenze.

 Die Mauern stürzten ein, Stacheldrähte wurden überwunden. Menschen die getrennt waren, fanden zueinander.

 Mit dieser Ausgabe des Wochenendgrußes zum Thema „Freiheit“ möchte ich mit Texten und Marina Rupprecht mit ihren Fotos an diesen Tag erinnern. Tage, wo für viele Menschen, der Weg in die Freiheit begann.

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Wir haben kein Verbot der Meinungsfreiheit, aber die Kosten der Meinungsfreiheit sind sehr gestiegen.

Max Frisch

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Schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind! Seid misstrauisch gegen ihre Macht, die sie vergeblich für euch erwerben müssen.! Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, wenn mit der Leere eurer Herzen gerechnet wird.

 

Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet! Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!

Günter Eich

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O Deutschland!

 

Mondschein und Giebeldächer

In einer deutschen Stadt –

Ich weiß nicht, warum der Anblick

Mich stets ergriffen hat.

 

Dort drüben bei Lampenscheine

Ein Jüngling starrt ins Licht,

Und schwärmt und schluchzt und empfindet

Sein erstes und bestes Gedicht.

 

Dort sitzt eine junge Mutter,

Die wiegt ihr Kind zur Ruh,

Sie lächelt und sinnt und betet,

Und singt ein Lied dazu.

 

Es blickt auf die mondhellen Giebel

Tiefsinnend ein Greis hinaus,

Er hält in der Hand eine Bibel,

Drin liegt ein welker Strauß.

 

Die Bäume rauschen, es funkeln

Die Sterne ab und zu;

Dort unten liegen die dunkeln

Häuser in tiefer Ruh.

 

Es plätschert in alter Weise

Am Simonsplatze der Born,

Von weitem tutet leise

Der Wächter in sen Horn …

 

O Deutschland! Mit tat’s gefallen

In manchem fremden Land –

Dir aber hat Gott vor allen

Das beste Teil erkannt.

 

Du lebst und schwärmst und dämmerst,

In tiefer Seelenruh,

Wenn du dein Eisen hämmerst,

Erklingt ein Lied dazu.

 

O lasse dir niemals rauben

Die alte Schwärmerei

Für Frauen, Freiheit und Glauben –

Bleib unentwegt dabei!

 

Daß du vom Born der Sage

Mögst schöpfen Frömmigkeit

Und Kraft zu wuchtigem Schlage

Nun und in Ewigkeit,.

Prinz Emil von Schönaich-Carolath

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Ich wünsche Ihnen viele freiheitliche Gedanken, gerade in diesen Tagen, die unsere deutsche Geschichte bewegt.

Ein erholsames und friedvolles Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Alle Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet!

Vom Turm in die Freiheit ?! Ein Nachruf für einen lieben Menschen

Vom Turm in die Freiheit?!

Ein besonderer Nachruf für einen lieben Menschen

 

Am Abend des vergangenen Freitag erreichte mich eine Todes-Nachricht von einem Menschen, die mich sehr berührt hat.

Dieser Mensch hatte eine besondere Bedeutung in meinem Leben und ist eng mit meiner eigenen Lebensgeschichte verbunden.

In der vergangenen Woche nahm sie sich das Leben. Sie stürzte sich von einem hohen Turm in den Tod. Da ich ihre Lebensumstände gut kenne, kann ich mir vorstellen, was sie möglicherweise zu diesem Entschluss bewegt hat.

Sie hat sich nicht aus ihren Fesseln, aus dem Stacheldraht, der sie umgab, befreien können und sah offensichtlich keinen anderen Ausweg mehr als den Freitod.

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An dieser Stelle möchte ich einige persönliche Zeilen an sie richten:

Liebe A.,

 als ich Dich und Deine Familie vor 3 Jahren zum letzten Mal besucht habe, warst Du in einer sehr schwierigen Situation. Damals erschien alles hoffnungslos für Dich. In der darauf folgenden Zeit gab es dann wieder neue Hoffnung.

 Es schien, als ob ein Regenbogen Dir neuen Mut geben würde.

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Was Du nicht wissen konntest: Dieser Besuch hatte für mich eine große Bedeutung mit großen Nachwirkungen. Es war der Beginn in mein neues Leben.

Ähnlich wie Du habe ich gespürt, dass es nicht so weitergehen kann. „Ich will das ändern“ war meine Erkenntnis. Aber wo ist der Ausweg aus diesen Abhängigkeiten, in der wir uns beide befanden? Auf der Heimfahrt war mein Entschluss gefasst. Ich komme nie mehr an diesen Ort zurück – und: ich werde mich aus meinem familiären Umfeld  trennen. Das Buch von Rainer Wälde „Meine Reise zum Leben“ gab den allerletzten Anstoß.

Wie Dir bekannt, war ich bereits zu diesem Zeitpunkt krank. Du selbst hast mich einmal behutsam auf die schleichende Krankheit hingewiesen, die mein Leben zu ruinieren drohte. Diese Krankheit nennt sich „Alkohol“. Von einer Abhängigkeit begab ich mich in eine andere. – der Sucht. Heute weiß ich nach einer erfolgreichen Therapie, dass Alkohol als Lebensbewältigung und als Betäubungsmittel ungeeignet ist und alles zerstören kann. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen.

In wenigen Tagen jährt sich der Tag, an dem ich mich entschloss, abstinent zu werden. Es wird ein besonderer Tag werden.

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Liebe A.

Ich danke Dir, dass ich Dich ein kleines Stück Deines Lebens habe begleiten dürfen. Durch Dein Leben hast Du mir neue Wege aufgezeigt, auch wenn es Dir nicht bewusst war.

Erst durch Dich habe ich den Weg in die Freiheit gefunden. Das ist das größte Geschenk, was Du mir machen konntest.

Du wirst jetzt sicher alle meine Aktivitäten, mein Leben, jetzt von oben begleiten. Und es ist sicher in Deinem Sinne, dass ich anderen Menschen durch mein Dasein, durch meine Lebenserfahrung, Wege in die Freiheit zeige. Wege heraus aus Abhängigkeiten, sei es durch Menschen, materielle Dinge oder durch Erkrankungen, wie z. B. Alkoholismus.

Ich wünsche allen, die diese Zeilen lesen, insbesondere den Angehörigen, die Du hinterlässt, dass Dein Leben auch ein Leben zur Hoffnung war und ist. Dafür werde ich alles tun, um anderen Hoffnung und Mut zu geben.

Gerd

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Wenn die Sonne erwacht in den Bergen – Sonnenaufgang über dem Taunus

Auf dem Atzelberg-Turm in Kelkheim-Eppenhain – in der Mitte der Feldberg, rechts der Altkönig. – an einem Donnerstagmorgen gegen 06:30 Uhr

 

Ein neuer Tag beginnt – und das Leben!

Mit einem Zitat möchte ich meinen Nachruf schließen

 „Denn ohne Freiheit welkt die Blume der Poesie, wo immer sie auch blühen mag.“ Astrid Lindgren in „Das entschwundene Land“ (eine wunderschöne Autobiographie!).

 

Gerd Taron

Die ersten drei Fotos wurden mir freundlicherweise von Marina Rupprecht zur Verfügung gestellt.

 Weitergabe von Text und Foto nur mit Genehmigung gestattet

Yes we can – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Yes, we can.

Mit diesem Worten wird der US-Präsident persifliert. Seit Wochen sind nun schon die Beziehungen zwischen Deutschland bzw. großen Teilen der Welt und den USA gespannt, weil der amerikanische Geheimdienst alle Welt ausspioniert. War Amerika lange Zeit das Sinnbild für Freiheit, so scheint es jetzt für totale Kontrolle zu stehen.
Dabei spielt sich jedes Leben, das von Staaten ebenso wie von Institutionen oder Personen zwischen „Laissez- faire“ und Kontrolle, positiver zwischen Freiheit und Bindung statt.

Diese Spannung hat der Dichter Antony de Mello eindrucksvoll in einem kurzen Gleichnis zusammengefasst:

Ein Schaf fand ein Loch im Zaun und kroch hindurch. Es war so froh abzuhauen. Es lief weit weg und fand nicht mehr zurück. Und dann merkte es, dass ihm ein Wolf folgte. Es lief und lief, aber der Wolf blieb ihm auf den Fersen, bis der Hirte kam, es aufnahm und liebevoll zurück in den Pferch trug. Und trotz allen Drängens weigerte sich der Hirte, das Loch im Zaun zu vernageln.

So stellt jede Gemeinschaft einen Raum zur Verfügung. Ob dieser kontrolliert und abgeschlossen, oder durchlässig und auf Freiwilligkeit beruhend ist, muss jede Gesellschaft oder Gemeinschaft selbst entscheiden.
Ich erfahre den Gott der Bibel als einen Gott, der mich zur Freiheit führt und mir trotzdem verlässliche Regeln (Zaun) schenkt. Dieser Zaun ist aber nicht, um mich einzusperren, sondern um mir die Möglichkeit zu geben die Freiheit zu leben.

So wünsche ich Dir die Freiheit und die Bindung, die Du in der Gesellschaft und in den Beziehungen zu anderen brauchst, leben zu können.

Gottes Segen für Dich.

Andreas Schmalz-Hannappel

Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes, Kelkheim-Fischbach

Freiheit und Einfachheit – Literarischer Wochenendgruß vom 01.02.13 – 100. Ausgabe

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes in nah und weiter Ferne,
heute am 01.02.2013 erscheint der Wochenendgruß bereits zum 100. Mal. Viele Themen wurde in dieser Zeit mit Zitaten, Gedichten, Lyriks, Geschichten literarisch begleitet. In der ersten Ausgabe vom 27.05.2011 waren Freiheit und Einfachheit meine ersten Themen, deren noch viele Weitere folgen sollten. Sie sind für mich auch jetzt wieder sehr aktuell geworden.
Das erste Zitat über die Freiheit stammt aus meinem Lieblingsbuch „Das entschwundene Land“ von Astrid Lindgren (eine wunderschöne Autobiographie!):
Aus dem Kapitel „Kleines Zwiegespräch mit einem künftigen Kinderbuchautor“:
Denn ohne Freiheit welkt die Blume der Poesie, wo immer sie auch blühen mag.
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Blick vom Feldberg im Taunus auf Burg Reifenberg (Foto: Gerd Taron)
Das zweite Zitat findet sich in dem Buch „Entdeckungen“ – der Autor heißt Roland Grieser:
Das wirklich Schöne im Leben liegt meist im Einfachen, im ganz und gar Einfachen. Die komplizierten und scheinbar großartigen Dinge machen das Leben schwierig! Nur haben wir es verlernt, nach dem Einfachen zu leben. Die Erfüllung der kleinen Dinge machen im Leben die große Liebe und das tiefe Glück aus.
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                                         Foto:  Gerd Taron
Genießen Sie Ihr Wochenende in Freiheit und in der Gemeinschaft und Begegnung mit lieben Menschen.
Herzliche Grüße in aller Einfachheit aus dem Taunus
Ihr/Euer

Gerd Taron

Sollten Sie daran interessiert sein, diesen jeden Freitagvormittag in Ihrem E-Mail-Postfach vorzufinden,  senden Sie eine E-Mail an verkauf@taron-antiquariat.de.  Er wird per anonymen Verteiler versandt.