Wenn’s um Geld geht – Literarischer Wochenendgruß vom 27.02.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes und alle neuen Abonnenten und Leser,

kennen Sie noch den obigen Werbespruch aus früheren Zeiten? Oder ein ähnlicher, ebenfalls Werbung für ein Kreditinstitut: Mein Haus, mein Auto …

Diese Werbesprüche kommen mir wieder in den Sinn, wenn ich die Schlagzeilen von diversen Tageszeitungen lese und verfolge. Das materielle Wohlergehen scheint das Wichtigste im Leben zu sein. Wie lege ich mein Geld sicher an? Wo lasse ich mein Geld am besten „arbeiten“?

Andererseits verarmen unsere sozialen Beziehungen immer mehr. Vereinsamung in unserer Gesellschaft, in unserem unmittelbaren Umfeld scheint ein Tabu-Thema zu sein. Dabei sehnen sich so viele Menschen nach Zuwendung, nicht nur in den Alters- und Pflegeheimen. Auch viele jüngere Menschen, erfolgreiche gut situierte, sind davon nicht ausgenommen. Das fällt mir bei vielen Gesprächen und in diversen Kreisen der letzten Monate auf.

Einige literarische Gedankenanstöße habe ich zu diesem Thema zusammengestellt. Vielleicht hilft es einmal darüber nachzudenken, was mich wirklich reicht macht.

1402_Feb(11) 175_1-03

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Für Geld bekommt man alles.
So sagt man.
Das aber ist nicht wahr.

Man kann Essen kaufen,
aber keinen Appetit.
Man kann Medikamente kaufen,
aber keine Gesundheit,
Wissen, doch keine Weisheit,
Glanz, aber keine Schönheit,
Spaß, doch keine Freude,
Mitarbeiter, aber keine Freunde.

Alles wahrhaft Schöne, Wahre
und Wichtige entsteht im Inneren
und ist nicht käuflich.

Verfasser unbekannt

1403_März(6) 069_1-03

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tische setzen.

Marie von Ebner-Eschenbach

1402_Feb(10) 048_1-03

Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Je reicher die Menschen sind,
desto eher betrachten sie ihre Privilegien und Vorzüge
als eine Selbstverständlichkeit.

Wenn wir uns bester Gesundheit erfreuen
und das Leben uns zudem mit vielen günstigen
Gelegenheiten beschenkt,
nehmen wir diese wahrscheinlich ebenfalls für selbstverständlich,
was nicht gerade unsere Zufriedenheit mehrt.

Zufriedenheit wächst vielmehr aus der Dankbarkeit,
die wir für alle positiven Lebensumstände fühlen.

Wir können nirgendwo zu Hause sein,
wenn wir uns nicht selbst Zuflucht und Heimat sein können,
wenn wir uns nicht entspannen, in uns keine Ruhe finden.

Wo unser Herz ist, fühlen wir uns zu Hause,
nicht wo unser Körper ist.

Deswegen sind wir endlich zu Hause angekommen,
sobald wir unser Herz öffnen,
sobald wir ein Gefühl liebevoller Wertschätzung spüren,
sobald wir dankbar, zufrieden, erleichtert und sorglos sind.

Wenn wir uns so fühlen,
sind wir überall auf diesem Erdball,
ja im ganzen weiten Universum zu Hause.

~Ayya Khema~

1403_März(6) 060_1-03

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wenn du dich reich fühlen möchtest,
dann denk an die vielen unbezahlten Geschenke in deinem Leben…

ZAUBERHAFTE Lichtblicke deines Lebens…
Elfi Egger

Das Glück der Menschen liegt nicht in Geld und Gut,
sondern es liegt in einem Herzen,
das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.

~ Adolph Kolping ~

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende, dass Sie Ihren persönlichen Reichtum erfahren, auch ohne Euro oder Cent, sondern in schönen und wertschätzenden Begegnungen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Ankommen – Literarischer Wochenendgruß vom 20.02.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

ankommen – so heißt das Thema einer besonderen Literaturveranstaltung „Tag der langen Bücher“ in Frankfurt, die zum 12. Mal im Haus am Dom stattfindet.

Ankommen, ein Thema mit dem sich auch die heutige Ausgabe des literarischen Wochenendgrußes beschäftigt.

Wie sieht es in Ihrem Leben aus? Sind Sie bereits angekommen oder befinden Sie sich noch auf der Reise? Wann bin ich, wann sind Sie in Ihrem Leben angekommen? Wenn sich zum Beispiel ein lang ersehnter Wunsch erfüllt?

Einige der nachfolgenden Texte mögen Sie neu inspirieren und nachdenken lassen.

1403_März(3) 111_1 - Kopie-02

Foto Hans Joerg Kampfenkel

Vom Reisen und Ankommen

Wenn ich damals mehr Mut gehabt hätte.
Wenn ich damals besser zugehört hätte.
Wenn ich mehr auf mein Herz als auf meinen Verstand geachtet hätte.
Wenn ich das Du und das Ich nicht ständig in Frage gestellt hätte.
Wenn ich nicht so entsetzlich schwarzweiß gemalt hätte.
Wie bunt und großartig könnte heute meine Reise sein?
Dennoch mag ich mich vom Hätte, Wenn und Aber verabschieden und fragen:
Kommst Du mit auf einen spontanen Trip? Raus aus Komfortzonen, der Enge aus Zweifeln und Ängste. Ins Unbekannte und Neue?
Vielleicht wird aus dem Trip ja eine Reise und am Ende ein Ankommen – Dort wo es bunt und großartig ist. Dort wo aus dem Hätte ein Ist wird.
Dort wo das Ich das Du findet.
Wo wir einander fühlen und bereichern!

Oliver Grabowski – PerspektTIefen (facebook)

0805_Mai4 029_1-02

Foto Hans Joerg Kampfenkel

Die Menschen machen weite Reise um zu staunen:
über die Höhe der Berge,
über riesige Wellen des Meeres,
über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans,
und über die Kreisbewegung der Sterne.
An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto Gerd Taron

Wer irgendwo ankommen will,
Muss sich irgendwann auf den Weg machen.

Autor unbekannt

Nicht müde werden, sondern dem Wunder,
leise, wie ein Vogel, die Hand hinhalten…
Hilde Domin

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto Gerd Taron

Wenn Lärm die Haut deiner Seele entstellt,
leg dir den Mond aufs Gesicht, und beschweige die Welt…

Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772 – 1810)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto Gerd Taron

Zyklen beenden…
Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut,
sondern einfach nur, weil sie nicht mehr in dein Leben passen.
Schließe die Tür, lege eine andere Platte auf,
räum dein Haus auf, schüttele den Staub aus.
Höre auf zu sein, der Du warst,
und werde der, der Du bist.

~Paulo Coelho~

Kommen Sie gut in dieses Wochenende an und genießen Sie viele schöne Momente der Ruhe und Entspannung.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Mehr Informationen über den „Tag der langen Bücher“ am 22.02.15 von 11 bis 21 Uhr in Frankfurt am Main, Haus am Dom, gibt es hier:

http://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Literatur/LangerTagderBuecher/1235/0/42683/mod164-details1/6.aspx

Dazu gibt es einen Bouquinisten-Markt im Foyer mit vielen interessanten Aussteller mit antiquarischen Büchern

Moderne Zeiten – Literarischer Wochenendgruß vom 13.02.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in technisch modernen Zeiten. Alles funktioniert automatisch – ein Knopfdruck, das Berühren eines Bildschirmes und schon heißt es „Sesam öffne Dich“. Wie von Zauberhand scheint die Technik unseren Alltag zu erleichtern.

Ich möchte die modernen Errungenschaften wie Internet, Waschmaschine, das eine oder andere Küchengerät nicht missen. Aber manchmal frage ich mich doch, ob wirklich alles mit einer Fernbedienung zu regeln ist? Begeben wir uns nicht in neue Abhängigkeiten? Sind wir nicht doch etwas zu bequem geworden?

Ein sehr lieber Freund von mir fährt ein altes Auto. Es hat keine elektronischen Bauteile. Die Türen öffnen sich nicht von alleine per Knopfdruck. Hier ist manche Reparatur dank der Mechanik leichter, da nicht ein größeres Elektronik-Bauteil ausgewechselt werden muss.

Ich erinnere mich noch gut an einen längeren Stromausfall und die Folgen, die sich daraus ergeben haben.

Derzeit merke ich selbst, wie abhängig ich von der Technik bin. Der PC, der Drucker, wichtige Programme funktionieren nicht mehr. Diese Ausgabe erscheint daher ausnahmsweise ohne die beliebten Fotos von Hans Joerg Kampfenkel

Denk mal drüber nach…
Heute haben wir größere Häuser, jedoch kleinere Familien…
Mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit…
Wir haben einen höheren Bildungsgrad mit mehr Wissen, aber weniger gesunden Menschenverstand und Urteilsvermögen…
Wir haben mehr Experten, aber mehr Probleme…
Mehr Medizin, aber weniger gute Gesundheit…
Wir geben uns zu unbekümmert
Lachen zuwenig
Werden zu schnell ärgerlich
Stehen zu spät auf
Lesen zu wenig
Sehen zuviel TV und sind weniger rücksichtsvoll…
Wir haben unsere Besitztümer multipliziert, aber unsere Werte reduziert…
Wir reden zuviel, lieben zu wenig und lügen zu oft…
Wir haben gelernt, wie man einen Lebensunterhalt verdient, aber nicht das Leben…
Wir haben Jahre zu leben, aber nicht dem Leben Jahren hinzuzufügen…
Wir haben höhere Gebäude, aber niedrigere Temperamente…
Breitere Straßen, aber schmalere Standpunkte…
Wir geben mehr aus, aber haben weniger…
Wir kaufen mehr, genießen es noch weniger…
Wir sind die ganze Strecke zum Mond und zurück gewesen, aber wir haben Mühe, die Straße zu überqueren, um unsere Nachbarn zu treffen…
Wir haben das Atom, aber nicht unser Vorurteil gespalten…
Wir schreiben mehr, lernen weniger, planen mehr, aber vollenden weniger…
Wir haben gelernt zu eilen, aber nicht zu warten…
Wir haben höhere Einkommen, aber niedrigere Moral…
Wir bauen mehr Computer, um mehr Information zu halten, mehr Kopien zu erzeugen, aber um weniger persönliche Kommunikation zu haben…
Wir haben mehr Quantität statt Qualität…
Dies sind die Zeiten des Fast Foods und großen Männer mit wenig Charakter…
Mehr Freizeit, aber weniger Spaß – mehr Arten der Nahrung – aber weniger Ernährung…
Zwei Einkommen – aber mehr Scheidungen…
Schönere Häuser – aber gebrochene Heime…
Deshalb schlagen wir vor:
Bewahre nichts für einen speziellen Anlass,
denn jeder Tag, den Du lebst ist ein spezieller Anlass.
Suche nach Wissen, lies mehr,
sitze auf Deiner Veranda
und bewundere was Du siehst,
ohne Deinen Bedürfnissen
Aufmerksamkeit zu schenken.
Verbringe mehr Freizeit mit Deiner Familie
und Deinen Freunden,
iss Deine Lieblingsspeisen,
besuche die Orte die Dir gefallen
und wo es Dir wohl ist.
Das Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse;
nicht nur des Überlebens.
Brauche Deine kristallenen Gläser.
Spare Dein bestes Parfüm nicht auf.
Brauche es täglich, wenn Du Dich danach fühlst.
Streiche aus Deinem Wortschatz Worte wie
“eines Tages” und “irgendwann”.
Lass uns den Brief schreiben,
den wir schon längst schreiben wollten
“eines Tages”.
Lass uns der Familie / Partner/in und den Freunden sagen,
wie sehr wir sie lieben.
Verschiebe nichts, was Deinem Leben
Gelächter und Freude bringt.
Jeder Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.
Und Du weißt nicht,
ob es Deine letzte gewesen ist.
Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist,
etwas darzustellen als zu sein.
Wo moderne Technik einen Text wie diesen
in Windeseile in alle Welt tragen kann,
und wo Wir die Wahl haben:
Etwas zu ändern …
Erkennen Sie, dass jeder Tag, jede Stunde und jede Minute einmalig ist.
(Verfasser unbekannt)
Gefunden bei „Netzfrauen“ – facebook
——————————————————————————————-

Der moderne Mensch wird in einem Tätigkeitstaumel gehalten..
damit er nicht zum Nachdenken über den Sinn seines Lebens
und der Welt kommt.

Albert Schweitzer

———————————————————————————————-

Wir haben alle an der Schöpfung teil,
Wir alle sind Könige, Dichter, Musiker…
Man braucht uns nur wie Lotosblumen zu öffnen,
um zu entdecken, was in uns liegt

Henry Miller

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende ohne technischen Schwierigkeiten. Und wer an diesem Wochenende Fasching, oder Karneval feiert, dem wünsche ich eine fröhliche Zeit.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Farbwelten – Die bunte Welt der Connie Albers

Farbwelten – Die bunte Welt der Connie Albers
Eine Kunstausstellung der besonderen Art im Herrenhaus in Sulzbach/Taunus

1525736_764598136961397_5984229090527825043_n

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Connie Albers vor ihren Kunstwerken

Sulzbach, 02.02.2015

Schön war’s und wird es mindestens bis zum 31.03.15 bleiben: Die Bildergalerie im Herrenhaus in Sulzbach im Taunus. Jochen Till und Ines Günther, verantwortlich im Herrenhaus für kulturelle Veranstaltungen, sind liebevolle Gastgeber der Ausstellung „Farbwelten“.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Jochen Till – einer der Verantwortlichen für die Kultur im Herrenhaus in Sulzbach/Taunus neben Ines Günther
Zahlreiche Kunstliebhaber waren der Einladung gefolgt und durften Augen- und Ohrenzeugen der Vernissage von Connie Albers sein.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Gudrun Choquet (Harfe – leider verdeckt) und Jürgen Choquet (Gitarre)

Gudrun und Jürgen Choquet von der Gruppe „Momento“ begleiteten die Ausstellung mit ihren wunderbaren Instrumenten (Harfe und Gitarre) und Gesang.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Himmelrot – Connie Albers

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Mit ihren farbenfrohen Bildern präsentiert Connie Albers – „Engelwerkstatt Connie“ – Kunstwerke aus den letzten 4 Jahren. Für Connie Albers ist Malen eine ausgezeichnete Möglichkeit, um zu „innerem Frieden“ zu gelangen. Malen ist Entspannung pur – Kreativität ist „Wellness für die Seele“ so Connie Albers in ihrer Eröffnungsrede.

„Jeder muss seinen Frieden in sich selber finden, und soll der Friede echt sein, darf er nicht von äußeren Umständen beeinflusst werden..“.

Mahatma Gandhi

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

„Universe“ (oben)
Außergewöhnliche Collagen, von Connie mit dem Begriff „Cosmics“, einer Wortschöpfung aus Cosmos und Mischtechnik (Mix) kreiert, bereichern die Gemäldegalerie.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ich wünsche Connie Albers viele Interessenten. Vielleicht findet sich ja demnächst das eine oder andere ihrer ausdrucksstarken Bilder in einem schönen Ambiente wieder.

Gerd Taron

WEitere und mehr Informationen über die Künstlerin Connie Albers Unter: http://www.connie-albers.de/

Farbiges Leben – Literarischer Wochenendgruß vom 06.02.15

Liebe Kunst- und Literaturfreunde,

in dieser Woche hatte ich Gelegenheit bei einer Vernissage einer lieben Freundin, Connie Albers, dabei zu sein. Ihre Ausstellung „Farbwelten“ hat mich zum heutigen Thema inspiriert.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Universe – – „Cosmics Acryl-Mischtechnik – von Connie Albers – Foto: Gerd Taron

Wie bunt ist doch unser Leben. Nicht nur die schönen Bilder in der Ausstellung zeigen es, sondern bei genauerer Betrachtung ist auch unser eigenes Leben eine Farbenpracht. Unsere Persönlichkeit ist eine Palette voller bunter Farben.

Bedauerlicherweise nehmen wir es oft in unserem Alltagsgrau nicht wahr. Doch ein Blick oder mehrere lohnen sich.

Die Texte sollen dies mit den Fotos und zwei Bildern aus der Ausstellung verdeutlichen.

0801_Jan1 242_1

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

FARBENPRACHT.

Mit dem Pinsel
tauche ich ein
in die Farbenpracht
meiner Palette.
Ich wiege mich
mit frühlings- frisch grünen Grashalmen
im Wind,
geschmückt von den ersten Blumen,
die mich wie bunte Knöpfe umgeben.
Sie recken sich hinauf,
wo die korngelbe Sonne
wie eine wärmende Scheibe
am tiefblauen Himmel steht.
Pferde galoppieren den Hügel herab,
ausgelassen ihre Bewegungsfreiheit genießend.
Glänzendes Schwarz und Schokoladenbraun
nehmen ein Bad im Grün der Natur.
Farbenprächtig!

©Anne M. Pützer

1403_März(6) 037_1

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Gemeinsam neue Farben schreiben,
Tränen süßen,
Himmel röten,
Blumen grüßen,
Traurige in Liebe kleiden,
Lachen lenken,
Regen schenken,
Briefpapier verteilen,
Im Lebensfluss verweilen,
Buchstaben erfinden,
Mimosen rinden,
Sturheit brechen,
Mit Stummen sprechen,
Küssen erlauben,
Umarmungen rauben…
HERZEN, bis es schmerzt !
by Elfi Egger

1403_März(5) 066

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Sieh dir die Farben an

Die Sonne versinkt im Ozean
sieh dir die Farben an
sie zeigen dir
wie dein Leben sein kann
sieh dir die Farben an

Denn niemand weiß wie lange hier
die Sonne uns morgen noch scheint.
Und weiß schon heute die Welt
die nur Märchen erzählt
sieh dir die Farben an

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
sieh dir die Farben an

Viel zu kurz ist die Zeit
die Welt ist so weit
lebe den Tag jetzt und heut‘ und sieh doch

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
sieh dir die Farben an.

Dort singt ein Mann uns sein kleines Lied
hör dir die Stimme an.
Was er dir heut‘ nur erzählen kann
hör dir die Stimme an.

Denn niemand weiß wie lange hier
die Sonne uns morgen noch scheint.
Und weiß schon heute die Welt
die nur Märchen erzählt
hör dir die Stimme an.

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
hör dir die Stimme an.

Viel zu kurz ist die Zeit
die Welt ist so weit
lebe den Tag jetzt und heut‘
Godewind – Sieh dir die Farben an 1993

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Himmelrot – Connie Albers – Foto: Gerd Taron

Ich wünsche Ihnen ein farbenfrohes Wochenende. Entdecken Sie wo und wie auch immer ihre persönliche Farben-Vielfalt.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hinweis:

Die Ausstellung von Connie Albers „Farbwelten“ ist noch bis einschließlich 31.03.15 im Herrenhaus in Sulzbach im Taunus, Cretzschmarstr. 6, zu sehen.