Bücher-Herbst – Literarischer Wochenendgruß vom 26.09.14

Liebe Literaturfreunde,

es herbstelt in diesen Tagen aller Orten. In dieser Woche sagt uns auch der Kalender: Der Herbst hat begonnen. Nicht nur bei einem Spaziergang durch die schöne Natur wird es bunter.

Dazu reden und schreiben gerade jetzt viele vom sogenannten „Bücher-Herbst“. Eine Vielzahl von Büchern erscheint gerade in dieser Jahreszeit – nicht nur weil bald die Frankfurter Buchmesse beginnt.

Am kommenden Samstag gibt es beim 3. Fechenheimer Literaturfestival Gelegenheit, noch unbekannte Autorinnen und Autoren zu entdecken. An 15 verschiedenen Orten in Frankfurt-Fechenheim werden sie ihre Bücher vorstellen. Hinweise dazu finden Sie am Ende des Wochenendgrußes.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

„Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand,
entführt uns von einer Blüte zur nächsten
und lässt den Himmel ahnen.“
(Lao-Tse)

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Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen Kelkheim-Fischbach am Morgen)

Träume nur, Seele …
In den verdämmernden Herbsttag hinein
zauberst du lachenden Sonnenschein,
und aus der Blätter vergilbendem Flor
blühen dir duftige Veilchen empor,
träumende Seele.
Tönt denn der Glocken dumpfhallender Klang
dir wie ein schmetternder Lerchengesang?
Siehst du der Erde verweintes Gesicht,
fühlst du die eisigen Nebel denn nicht,
träumende Seele? –
Träume nur, träume … der Frühling ist weit;
Rosen hat’s nimmer im Winter geschneit –
dumpf nur und klagend, verweht vom Nordwest,
läuten die Glocken zum Totenfest.
Träume nur, Seele …
(Clara Müller)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Herbst

O du wunderschöner Herbst,
Wie du die Blätter golden färbst,
Deiner reinen Luft, so klar und still.
Noch einmal ich freuen mich will.

Ich geh’ den Wald, den Weiher entlang;
Es schweigt das Leben, es schweigt Gesang,
Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf –
Erinnerungen ziehen herauf.

Erinnerungen sehen mich an,
Haben es wohl auch sonst getan.
Nur eins hält nicht mehr damit Schritt:
Lachende Zukunft geht nicht mehr mit.

Vergangenheit hält mich in ihrem Bann,
Vergangenheit hat mir’s angetan;
Den Blick in den Herbst, den hab ich frei,
Den Blick in den Herbst. Aber der Mai? –

Theodor Fontane

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Herz, nun so alt und noch immer nicht klug,
Hoffst du von Tagen zu Tagen,
Was dir der blühende Frühling nicht trug,
Werde der Herbst dir noch tragen!

Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Immer zu schmeicheln, zu kosen.
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
Abends verstreut er die Rosen.

Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Bis er ihn völlig gelichtet.
Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
Was wir geliebt und gedichtet.

(Friedrich Rückert)

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Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen Kelkheim-Fischbach am Morgen)

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.

Thomas Carlyle

Ich wünsche Ihnen ein schönes Bücher-Wochenende. Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag, 27.09. beim Fechenheimer Literaturfestival.

Mit literarischen Grüßen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hinweise:

Informationen über das Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter:

http://www.fechenheimer-literaturfestival.de/

oder über meine WordPress-Seite unter:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/category/fechenheimer-literaturfestival-2014/

Noch 2 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 4. Teil

Fechenheim, 25.09.14

Der 3. Teil unseres Rundgangs endete gestern bei Schimpf Sonnenschutz

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Wir blicken auf die andere Straße und sehen gegenüber Optik Maschler (Alt-Fechenheim 78). Das Schaufenster ist bücherfestlich geschmückt.

Folgende Autorinnen und Autoren erwarten dort die Zuhörerinnen und Zuhörer:
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Susanne Esch
“Der Savant von Innis” Jugendfantasy
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Tanja Bruske
“Die Leuchte” Mystery-Thriller
17:15 Uhr – 18:00 Uhr Thomas Berger
“Solopart – Inseln im Zeitstrom” Erzählungen
Musikalisches Rahmenprogramm bei “Optik Maschler”:
“Stefan Otto“

Wir verlassen mit hoffentlich gutem Durchblick das Geschäft. Nur wenige Meter weiter nach rechts in Richtung Café Lounge Jasmin befindet sich das „Büro Aktive Kernbereiche“ (Alt-Fechenheim 80).

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Sie haben ihre Räume für folgende Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Thabita Waters
“Heroin – Liebe spielt nie fair” Jugendbuch, Autobiografie
14:45 Uhr – 15:00 Uhr Thabita Waters
“Midnight Clan – Blutliebe” Vampir-Fantasy, Kurzgeschichten
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Sabine Wallefeld
“Hinter dem Rot” Belletristik, Roman
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Claudia Kociucki
“bandsalat” Humor, 80er Jahre-Story
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Petra M. Jansen
“Die Heike” Belletristik, Roman
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Peter Völker
“Blumenwind “ Jugendroman
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Madison Clark
“Verraten und Verkauft “ Gay Romance Thriller
Musikalisches Rahmenprogramm im “Büro Aktive Kernbereiche”:
“Nick & June” und “Marina Rogovski“

Wir haben es geschafft! Auf unserem Spaziergang durch Fechenheim haben wir uns 15 verschiedene Leseorte des Festivals mit dem jeweiligen Programm angesehen.

Das Festival können wir dann im gemütlichen Café Lounge Jasmin ausklingen lassen. Bei kulinarischen Köstlichkeiten des Hauses ist das sicher eine gute Idee.

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Flammkuchen á la Jasmin im Café Jasmin Lounge

Schon jetzt gilt mein besonderer Dank Elke Dippel und Jasmin Ehrlich. Ohne deren unermüdliche Tatkraft ist ein solches kulturelles Großereignis nicht möglich.

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Spendenbox des Fechenheimer Literaturfestivals im Café Lounge Jasmin

Ich würde mich freuen, wenn die Festival-Spendenbox (Copyright Karin Schmitt, Autorin und mehr – http://www.karin-schmitt.eu ) reichlich gefüllt würde.

Auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen beim 3. Fechenheimer Literaturfestival freut sich
Ihr/Euer

Gerd Taron
PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Hier ein Überblick über die vergangenen Ausgaben des virtuellen Rundgangs:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/22/nur-noch-5-tage-das-fechenheimer-literaturfestival-am-samstag-27-09-14-ab-13-uhr/

Ausgabe vom 22.09.14 mit Café Lounge Jasmin, Metzgerei Meisinger, Kindertagesstätte St. Hildegard Fechenheim Nord, Gaststätte Bootshaus

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/23/noch-4-tage-fechenheimer-literaturfestival-am-27-09-14/

Ausgabe vom 23.09.14 mit Kunstraum „Kleines Haus“, Kulturladen, Der Frisör – Beauty & Style, evangelische Kirchengemeinde Melanchtonkirche

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/24/noch-3-tage-fechenheimer-literaturfestival-am-27-09-14/

Ausgabe vom 24.09.14 mit Eiscafé Venezia, Rastaurant „Kastanie“, Hair & Flair Diana, Frankfurter Verband, Schimpf – Sonnenschutz

Noch 3 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 3. Teil

Fechenheim, 24.09.14

Der 2. Teil unseres Rundgangs endete an der evangelischen Melanchtonkirche in der Pfortenstraße.

Wir gelangen nun auf unserem Weg in das Herzstück von Fechenheim – Alt-Fechenheim.

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Eiscafé Venezia

Beim Abbiegen nach links sehen wir das Eiscafé Venezia (Alt-Fechenheim 122). Neben Eisspezialitäten und anderes gibt es an diesem Samstag auch was zu hören.
Folgende Autorinnen und Autoren sind dabei:

14:45 Uhr – 15:30 Uhr Gerrit Fischer
“Adria-Express” Reiseliteratur
15:30 Uhr – 16:15 Uhr Joachim Krizsan
“Gedanken und Erinnerungen” Lyrik
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Nathalie Kutscher
“Der Kuss des Meeres” Frauenabenteuer
17:15 Uhr – 18:00 Uhr Noch offen wegen krankheitsbedingter Absage einer Autorin
18:15 Uhr – 19:00 Uhr Dr. Maria Zaffarana
“Die Wahrheit ist ein Schlund” Belletristik, Roman

Musikalisches Rahmenprogramm im “Eiscafé Venezia”:
“Harad Andres” und “Viola Engelbrecht & Bernd Brettschneider“

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Restaurant „Die Kastanie“

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Wir bleiben nun auf der rechten Seite der Straße von „Alt-Fechenheim“. Nach wenigen Metern sehen wir ein Schild „Die Kastanie“: Von dort gibt es einen Eingang (Leinwebergasse 4 – 6). In einem romantisch gelegenen Innenhof befindet sich das Restaurant „Die Kastanie“.

Aus ihren Werken lesen dort folgende Autoren:
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Tanja Meurer
“Der Rebell” – “Die blaue Phiole” – “Raunacht” Horror, Mystery-Thriller, Steamfantasy, Steampunk
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Bernar LeSton
“Dr. LeSton’s Kabinett der unheimlichen Geschichten” Horror, Mystery
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Juliane Seidel
“Die vergessenen Kinder – Assjah II” – “Geisterkinder” – “Nachtschatten” Fantasy, Kinderbuch, Jugendbuch
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Andrea Conrad
“Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz” Historischer (Gay-)Liebesroman
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Yvonne Pioch “Altraterra” Fantasy, Jugendbuch

Musikalisches Rahmenprogramm in der “Kastanie”:
“The acoustic Noir“

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Hair & Flair Diana

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Wir verlassen das Restaurant und kommen sicher gerne wieder. Wir wollen aber auf den Spuren des Literaturfestivals bleiben.

Auf der rechten Seite der verkehrsberuhigten Straße „Alt-Fechenheim“ sehen wir nach einigen hundert Metern einen Friseursalon: Hair & Flair Diana (Alt-Fechenheim 85).

Dort präsentieren sich folgende Autoren:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Madison Clark
“Pech & Schwefel” Mystery
14:45 Uhr – 15:30 Uhr Tanja Nasir
“Am Anfang war die Mail” Jugendbuch
15:45 Uhr – 16:30 Uhr Lily Konrad
“Staub von den Sternen” – „Was andere nicht haben“ Frauenroman, Schicksalsroman
16:45 Uhr – 17:30 Uhr Bernd Kissero
“Das dunkle Zimmer” Thrilller

Musikalisches Rahmenprogramm im “Hair & Flair Diana”:
“Noelpunkt“

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Der Frankfurter Verband – ein Begegnungszentrum nicht nur für Literaten

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Nur 2 Häuser entfernt befinden sich die nächsten beiden Leseorte: Der Frankfurter Verband (Alt-Fechenheim 89) und Schimpf – Sonnenschutz (ebenfalls Alt-Fechenheim 89:

In den Räumlichkeiten des Frankfurter Verbands lesen:
15:00 Uhr – 15:45 Uhr Mara Laue
“Träume im Sternkristall” Lyrik
16:00 Uhr – 16:45 Uhr “Trudy” Mielke
“Rentner-Disco” Belletristik, Roman
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Uta Franck
“In dem Land zwischen zwei Meeren” Autobiografie
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Bettina Weber
“Der Rosenmagier” Fantasy
Musikalisches Rahmenprogramm im “Frankfurter Verband – Begegnungszentrum”:
“Wuthe & Faust“

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Schimpf – Sonnenschutz

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Bei Schimpf – Sonnenschutz treffen wir folgende Autoren:
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Dorothee Sargon
“Ein Leben ist für mich nicht genug” Biografie, Belletristik
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Karin Schmitt
“Die unverstandenen Geschenke des Lebens” philosophischer, heiterer Roman
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Felicitas Pommerening
“Was will ich und wenn ja, wie viele?” Entscheidungsroman
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Viktoria Vonseelen
“Puder und Pomade- literarische Schätze rund um das Thema Schönheit” Prosa und Lyrik

Musikalisches Rahmenprogramm bei “Schimpf – Sonnenschutz”:
“Wait for June“

Noch zwei Stationen – dann haben wir unseren Ausgangspunkt das „Café Lounge Jasmin“ erreicht. Wir schauen dann bei „Optik Maschler“ und im „Büro Aktive Kernbereiche“ vorbei.

Einen erholsamen Literatur-Tag wünscht allen

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Noch 4 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Noch 4 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 2. Teil

Fechenheim, 23.09.14

Der gestrige 1. Teil unseres Rundgangs zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals endete in der Gaststätte Bootshaus.

Von der Gaststätte Bootshaus spazieren wir weiter über den Linnè-Platz und gehen nach links in die Ankergasse Richtung Pfortenstraße.

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Auf der linken Seite befindet sich – klein aber fein – der Kunstraum „Kleines Haus“ (Ankergasse 2).

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Dort ist folgendes Programm vorgesehen:
14:15 Uhr – 14:45 Uhr Katrin Hennings
“Lena geht in den Kindergarten” – Teil 1 und 2 Kinder ab 4
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Anja Wondraschek
“Jaron und der Nadelkönig” Kinder ab 6
15:45 Uhr – 16:15 Uhr Franziska Franz
“Satzzeichengeschichten” Kinder ab 6
16:30 Uhr – 17:00 Uhr Christina Gruber
“Sternenglanz Zauber” Kinder ab 6
17:00 Uhr – 18:00 Uhr Kerstin Merkel
„Gleißen“ Fantasy

Musikalisches Rahmenprogramm im “Kunstraum Kleines Haus” :
Rainer Ewald

Gegenüber befindet sich der „Kulturladen“ (Ankergasse 1).

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Folgende Autoren werden sich dort präsentieren:
14:00 Uhr – 14:30 Uhr Gerda Jäger Lyrik
14:30 Uhr – 15:00 Uhr Almut Aue Lyrik
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Marina D’Oro Lyrik
15:30 Uhr – 16:00 Uhr Ewart Reder Lyrik
16:00 Uhr – 16:30 Uhr Heike Reich Lyrik
16:30 Uhr – 17:00 Uhr Sela König Lyrik
17:00 Uhr – 17:30 Uhr Sylvia Schopf Lyrik
18:30 Uhr – 19:15 Uhr Ella Theis “Biosuppe mit tödlicher Einlage” Krimi
19:15 Uhr – 20:00 Uhr Ewart Reder “Die Liebeslektion” Belletristik, Roman
20:15 Uhr – 21:00 Uhr Dieter Stiewi “Saliha Durmaz: Hexenwerk” Krimi

Musikalisches Rahmenprogramm im “Kulturladen”:
“Best Before After” und “Duo PC – Günter Bozem + Susanne Hirsch (Percussion + Cello)“

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Von dort aus gehen wir geradeaus weiter in die Pfortenstraße. An der Kreuzung Baumertstraße/Pfortenstraße (mit Ampel) hat der Salon „Der Frisör – Beauty & Style“ (Baumertstraße 48) seine Türen für die Zuhörer geöffnet.

Folgende Autorinnen und Autoren sind dort zu finden.

14:00 Uhr – 14:20 Uhr Corinna Schattauer
“Florentinische Herzen” Historical Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy
14:20 Uhr – 14:40 Uhr Fabian Dombrowski
“Mutterliebe” Historical Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy
14:40 Uhr – 15:00 Uhr Isabelle Wallat
“Das einfallsreiche Fräulein Helena Roth” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:00 Uhr – 15:20 Uhr Ashley Kalandur
“Der Wunsch” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:20 Uhr – 15:40 Uhr Daniel Huster
“Proterius’ Konservendose” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:40 Uhr – 16:00 Uhr Katharina Fiona Bode
“Erasmus Emmerich und der Messing-Türknauf” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:00 Uhr – 16:20 Uhr Markus Cremer
“Archibald Leach und der Plan des Kaisers” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:20 Uhr – 16:40 Uhr Fabian Dombrowski
“Der Mann in Schwarz” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:40 Uhr – 17:00 Uhr Stefanie Mühlsteph
“Blutschwur” Urban Fantasy / Romantic Thrill
17:30 Uhr – 18:15 Uhr Amadeus Firgau
“Sorla Flusskind“ und Folgebände Fantasy

Musikalisches Rahmenprogramm bei “Der Frisör – Beauty & Style”:
Ralph Eno’s “2B2 Live!“

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Danach gehen wir wieder zurück und finden auf der linken Seite auf der Pfortenstraße vor dem Einbiegen in die Straße „Alt-Fechenheim“ die evangelische Melanchtonkirche.

Im dortigen Gemeindesaal präsentieren folgende Autorinnen und Autoren ihre Werke:
18:00 Uhr – 18:40 Uhr Claudia Kociucki und Alfred Berger
“Von tausend Schatten” Kurzgeschichten
18:40 Uhr – 19:15 Uhr Alfred Berger
“Brainfuck/Spiegelberg” Horror, Grusel
19:30 Uhr – 20:15 Uhr Laura Jane Arnold
“Das Amulett der Seelentropfen” Fantasy
Musikalisches Rahmenprogramm im Gemeindesaal der Melanchtonkirche:
“On a Sunday“

Elke Dippel, Jasmin Ehrlich und alle anderen Helferinnen und Helfer sind sehr dankbar, dass die evangelische Kirche kurzfristig ihre Räumlichkeiten für die „Vitrine“ zur Verfügung gestellt hat.

In der evangelischen Kirche endet unser heutiger Rundgang. Morgen setzen wir unseren Rundgang in Alt-Fechenheim fort.

Bis dahin wünsche ich allen viele lesereiche Stunden

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Nur noch 5 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14 ab 13 Uhr

Nur noch 5 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14
Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren

Fechenheim, 22.09.14

Die Vorfreude auf ein großes Literatur-Ereignis wächst. Ich meine damit nicht die Frankfurter Buchmesse. In Frankfurt-Fechenheim gibt es ein kulturelles Kleinod. Dieser Ort heißt Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim, Hausnummer 94. Jasmin Ehrlich betreibt dieses Café mit großer Unterstützung der Familie, insbesondere ihrer Mutter Elke Dippel.

Vor 3 Jahren rief Elke Dippel das Fechenheimer Literaturfestival ins Leben. Erst waren es 20 Autoren, ein Jahr später bereits 51 – und jetzt lesen 64 Autoren an 15 verschiedenen Leseorten. Dazu begleiten 17 Musiker (Einzelkünstler, Duos, Bands9 das Festival.

Bis Samstag erscheint jetzt jeden Tag ein Rundgang zu den Orten mit den jeweiligen Autoren und Musiker.
Der Rundgang beginnt dort, wo alles angefangen hat – im Café Lounge Jasmin, Alt-Fechenheim 94.

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Um 13:00 Uhr wird dort das Festival von Elke Dippel feierlich eröffnet.
Die Besucher können dort ab 13:30 Uhr folgende Autoren und Musiker erleben:

13:30 Uhr – 14:15 Uhr
“Meleons magische Schokoladen” Fantasy
14:30 Uhr – 17:00 Uhr Michael Meyer & Rainer Wüst
“Lückentext__Show: Auswärtsspiel” Skurrile Satire-Show
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Anja Wondraschek
“Salz in deinem Kopf” Krimi
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Brigitte Vollenberg
“Wolkenlos chaotisch und Alltagsgeschichten” Urlaubsgeschichten
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Dirk Juschkat
“Leise Gedanken, Abgebogen” Lyrik
19:45 Uhr – 20:15 Uhr Nina Sedano
“Die Ländersammmlerin” Sachbuch
Musikalisches Rahmenprogramm im in der “Café Lounge Jasmin”:
“Nadine Fingerhut“

Vom Café Lounge Jasmin gehen wir weiter zur Metzgerei Meisinger in der Baumertstraße 12:

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Folgende Autoren und Musiker sind dort zu Gast:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Brina Stein
“Wellengeflüster Band I und II – Seegänge” Humorvolle Kurzgeschichten
15:00 Uhr – 15:45 Uhr Nico Salfeld
“Die vier Diamanten und das Erbe der Grauen” Fantasy, Jugendbuch
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Uta Franck
“Sagenhafter Main-Taunus” Sagen und Märchen
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Monika Mantz
“Die verlorerne Insel” Autobiografie
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Britt Glaser
„Dunkle Gestalten der Nacht u.a.“ Krimi
Musikalisches Rahmenprogramm in der “Metzgerei Meisinger”:
“Jutta Loskill“

Wir machen einen Abstecher nach Fechenheim-Nord zur Kindertagesstätte Sankt Hildegard, Cassellastraße 2

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Nachstehende Autoren sind dort vertreten:
14:00 Uhr – 14:30 Uhr Dorothee Sargon
“Brummi, der kleine Bär” Band 1-4 Kinder ab 4
14:30 Uhr – 15:00 Uhr Marc Rybicki
“Wer hat den Wald gebaut” Kinder ab 3
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Britt Glaser
“Das Herz von Arkamoor” Kinder ab 10

Auf unserem Rundgang kehren wir zurück nach Alt Fechenheim und können genüsslich am Main-Ufer spazieren gehen, bis wir an der Endhaltestelle der Linie 11 „Schießhüttenstraße“ gelangen.

Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zur Gaststätte Bootshaus, Fechenheimer Leinpfad 1

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Die nachstehenden Autoren und Musiker sind dort anzutreffen;
16:45 Uhr – 17:45 Uhr Valuta Tomas
“Losing Game – Zwischen Liebe und Gesetz” Belletristik, Frauenliteratur
17:45 Uhr – 18:30 Uhr Mara Laue
“Dalmore Jazz” Krimi

20:00 Uhr – 20:45 Uhr Martin Olden
“Frankfurt Ripper” Krimi
Musikalisches Rahmenprogramm in der “Gaststätte Bootshaus”:
“Lauschig” und “Instant-IQ“

Damit beenden wir unseren Rundgang für heute. Morgen geht es weiter mit dem 2. Teil.
Mit literarischen Grüßen
Ihr/Euer
Gerd Taron
PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Hier spricht die Maschine! Literarischer Wochenendgruß vom 19.09.14

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

kennen Sie auch die Stimme einer freundlichen Dame oder eines freundlichen Herrn am Telefon, die Ihnen mitteilt, dass sie mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden werden? Und dann geschieht es tatsächlich, dass sie mit einem Menschen sprechen, der irgendwo auf dieser Welt in einem sogenannten „Call-Center“ sitzt. Sie schildern ihr/ihm ihr Problem. Dabei „spricht“, sieht er auf seine Maschine, genannt Computer, und versucht Ihnen bei der Lösung des Problems zu helfen.

Sehr oft gelingt das auch – und wenn nicht, dann ist der Computer (= Maschine) daran schuld.

Es gab Zeiten, und gelegentlich kommt es auch heute noch vor, dass Sie mit lebendigen Menschen direkt über ihr Problem sprechen können. Sie können ihn ansehen und gemeinsam, versuchen weiter zu kommen.

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Foto: Gerd Taron (Frankfurt-Fechenheim, Main-Ufer)

Zu den Steinen hat einer gesagt „Seid menschlich“.
Die Steine haben gesagt: „Wir sind noch nicht hart genug“

Erich Fried

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Nicht die, die gleiche Sprache sprechen verstehen einander,
sondern diejenigen, die das gleiche Gefühl teilen.

*Rumi*

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es gibt soviel schöne Begegnungen
und alle sind auf Ihre Art mit nichts
auf der Welt zu bezahlen.
(unbekannt)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Einen Blumenstrauß verschenken, einem armen Menschen zuhören, ein Kind erfreuen oder einem Menschen durch Verstehen helfen, der sich auf dieser Welt nicht mehr zu trösten weiß, das sind die großen Dinge des Lebens!

(Helene Böhlau)

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Foto: Gerd Taron (Kelkheim-Ruppertshain – „Zauberberg“)

Einfachheit ist die Sprache des Herzen`s,
und erfolgt nicht nur durch Worte,
sondern auch durch kleine Gesten.
Wer aus dem Herzen spricht,
wird selten missverstanden.
ANTONIO CURNETTI

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Foto: Gerd Taron

Dank jedem Lächeln des Alltags
das ein glückliches Leuchten in den Augen verursacht
ist es auch kurz und vergänglich
ist es doch nicht ungeschehen.

Antonia Dullnig

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende, dass Sie Menschen begegnen und keine Maschinen. Vielleicht sogar schon übermorgen beim verkaufsoffenen Sonntag bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim in der Bahnstraße 13. Dort und an vielen anderen Orten gibt es Möglichkeit, sich zu begegnen, persönlich, von Auge zu Auge, von Ohr zu Ohr.

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen Leser des Wochenendgrußes am Sonntag wiederzusehen oder einmal persönlich kennenzulernen.

Ihr/Euer

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Spannende Zeiten mit der Autorin Sylvia Schopf – 6. und letzter Teil

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 6. Und letzter Teil

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Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 17.09.2014

Noch zwei Tage: Dann wird uns Sylvia Schopf auf einem Spaziergang am Museumsufer ihren neuen Krimi „Zeit für Rache“ vorstellen. Am Freitag, 19.09. ab 17:00 Uhr treffen wir uns in der Krimi-Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen, Brückenstraße 34.

Heute folgt der 6. und letzte Teil ihrer Leseproben:

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Foto: Sylvia Schopf

6. Einsatz in Ouagadougou, Burkina Faso

Am nächsten Morgen fuhren sie in einen der Außenbezirke von Ouagadougou. Durch ein hohes, mausgraues Tor betraten sie einen schmalen Hof, der rechts und links von je einem lang gezogenen einstöckigen Wohnhaus begrenzt wurde. Es reihte sich Eingang an Eingang. Vor jedem hing ein bunter Vorhang, regungslos, weil kein Lüftchen wehte. Monsieur Kéré näherte sich einem der Eingänge, blieb davor stehen und klatschte mehrmals kurz in die Hände.
Voss warf Maddeleine einen fragenden Blick zu. „Die burkinische Art der Türklingel“, raunte sie ihm zu. Da trat eine füllige Afrikanerin mit einem Kleinkind auf dem Arm aus dem Haus. Sie beäugte Voss neugierig, wandte sich an den Autovermieter und schickte schließlich einen Jugendlichen aus der Nachbarschaft los, um ihren Mann zu holen. Nachdem sie den drei Besuchern eine Holzbank in den Schatten gestellt hatte, zog sich ins Haus zurück.
Nach einer Weile erschien der Chauffeur, und es war gut, dass Voss nicht alleine bei ihm aufgetaucht war. Der Mann reagierte mit Abwehr auf ihn, den fremden Weißen, und beantwortete nur zögernd die Fragen seines Chefs. Wohin er mit Charlotte Behring gefahren sei, daran könne er sich nur noch vage erinnern. Jaja, nach Tengodoko, das sei richtig. Dann sprach er von einem Feriendorf am See, einem Krankenhaus. Als Voss fragte, ob sie denn zusammen dorthin fahren könnten, wurde der Mann panisch. ….
Für alle die eine Folge verpasst haben sollten, hier eine Zusammenfassung aller bisher erschienenen Leseproben (Teile 1 – 5):

1. Wie alles begann … ein Sommersonntag in Frankfurt
Mitten in den Vorbereitungen zu einer Ausstellung im Weltkulturen Museum verschwindet die attraktive Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus spurlos

Sie musste die Polizei einschalten. Und zu Polizei fiel ihr zuerst der große, graue Kasten am Alleenring ein, das Polizeipräsidium, an dem sie immer vorbeikam, wenn sie ins Büro nach Sachsenhausen fuhr.
Teresa stieg ins Auto, ließ die Protzhäuser des Deutschherrnviertels hinter sich und fuhr Richtung Mainbrücke. Der Fluss lag träge in der Nachmittagssonne, auf beiden Seiten flanierten Sonntagsspaziergänger. Sonnenhungrige saßen auf den Bänken der Uferanlage oder lagen in Badesachen auf dem Rasen, begierig nach Sonnenbräune.
Rasch hatte Teresa die Innenstadt durchfahren. Nur wenige Autos waren unterwegs. Schon bald kam stadtauswärts das Polizeipräsidium in Sicht. Während Teresa nach einem Parkplatz suchte, überlegte sie, ob sie schon jemals in ihrem Leben auf einem Polizeirevier war. Eigentlich kannte sie das nur aus dem Fernsehen. Wie würde es wohl in Wirklichkeit sein, so ein riesiges, unnahbares Gebäude zu betreten, zu einem Beamten geschickt zu werden, dem sie dann erzählte, dass Ilena noch nicht von ihrer Geschäftsreise zurückgekehrt war?

2. Fetisch-Welten
Nachforschungen im Fall der vermissten Ausstellungsleiterin führen die beiden Kripobeamten Christian Voss und Marina Ewers ins Weltkulturen Museum. Dort treffen sie auf den stellvertretenden Museumsdirektor.

„Und wofür benutzt man einen Nagelfetisch?“, erkundigte sich Voss.
Marina Ewers schaute ihren Kollegen verwundert an. Der hörte interessiert den Ausführungen des stellvertretenden Museumsdirektors zu. Nur hin und wieder verriet seine Mimik eine gewisse Skepsis.
„Also kurz gesagt“, fuhr Ebsdorf in seinem Vortrag fort, „Nagelfetische sind die berühmten, mit Eisennägeln gespickten Holzfiguren aus dem Kongo, die man zur Krankenheilung benutzt, aber vor allem um Rache zu üben und Diebe und Verbrecher zu verfolgen. Und sie werden auch in der so genannten schwarzen Magie verwendet. Das heißt, man betreibt mit ihnen Schadenszauber, um jemanden eine Krankheit, irgendein Unglück oder gar den Tod – tja, wie soll ich sagen? – nennen wir es mal ‚anzuhexen‘.“ Ebsdorf lächelte seine Besucher zuvorkommend an. „Wie Sie sehen, stecken in diesen Fetischen komplexe Lebens- und Glaubenswelten. Und wenn Sie sich dafür interessieren, dann kann ich Sie herzlich einladen, sich unsere Ausstellung anzuschauen, die wir Ende Oktober eröffnen.“ Ebsdorf hielt inne. „Hoffentlich“, fuhr er mit veränderter Stimme fort. „Also, ich hoffe doch sehr, dass sich die Situation mit Frau Willecke-Berghaus bald klärt. Und natürlich positiv.“
„Viele der Vermisstenfälle gehen gut aus“, beruhigte ihn Marina Ewers.

3 Unheilvolle Erinnerungen

Die Nachricht vom Verschwinden der Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus versetzt Charlotte Behring, die Afrikafachfrau des Museums, in große Unruhe …

… Der Anrufbeantworter sandte schon eine Weile nur noch ein monotones rotes Blinksignal aus, als Charlotte regungslos neben dem Telefon stand. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Frau Willecke-Berghaus – verschwunden. Die Worte der Sekretärin wiederholten sich in ihrem Kopf wie eine hängen gebliebene Schallplatte. Mechanisch begann sie im Flur auf und ab zu gehen, dann streifte sie ziellos durch die Wohnung, ging schließlich ins Bad, wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, trocknete es sorgfältig ab und schaute auf. Zwei Augen starrten sie aus tief liegenden Höhlen an und die Lippen formten lautlos ein Wort: Verschwunden!
…. Es war vor knapp einem Jahr. Ich war gerade von einer Konferenz aus Mali zurückgekommen. Gut gelaunt und ahnungslos betrat ich die Verwaltungsvilla – und wusste sofort, wer mir da auf den knarrenden Treppenstufen entgegen kam. Mein Herz begann sofort wie wild zu schlagen. Alarm! Alarm! Alarm! Strahlend und elegant herausgeputzt, die einst langen, dunklen Haare jetzt modisch kurz geschnitten, ging Ilena an mir vorbei, grüßte nur flüchtig. Und da war es wieder, dieses Aschenputtel-Gefühl. Tat Ilena nur so oder hatte sie mich wirklich nicht erkannt? Wir hatten nicht nur dasselbe Fach an derselben Uni studiert, sondern auch zusammen im Forschungsprojekt der Frankfurter Universität gearbeitet. Plötzlich blieb Ilena stehen und drehte sich zu mir um. …..

4 Eheprobleme

Interessante Neuigkeiten erfährt Hauptkommissar Christian Voss, als er Teresa de Lay, Mitarbeiterin der Vermissten, in ihrem Büro in Alt-Sachsenhausen besucht:, das sich in einem edel renovierten Altbau befindet …

„Da ist etwas. Das sollte ich wohl noch erzählen“, begann Teresa. „Ich weiß nicht, ob es von Bedeutung ist. Aber, Ilena hat sich ja von ihrem Mann getrennt. Vor etwa zwei Monaten ist sie ausgezogen. Und kurz darauf, es war schon spät am Abend, wir hatten noch so viel zu tun und saßen hier zusammen, da tauchte er plötzlich auf. Er war wütend. Total wütend, beschimpfte und bedrohte sie. Es … es war so schrecklich. Ich dachte, jeden Augenblick geht er auf sie los. Ich habe sie bewundert, wie ruhig und gelassen sie geblieben ist. Aber das hat ihn nur noch wütender gemacht – und dann hat er die Hand zum Schlag ausgeholt.“ Nur mühsam kamen die Worte aus Teresa heraus. „Und Ilena sagte ganz ruhig: ‚Mach nur! Wenn du es für nötig hältst. Mach nur, wenn du es fertig bringst!‘ Ganz ruhig hat sie das gesagt. Und da hat er sich plötzlich umgedreht und ist hinausgestürmt. Am Eingang hat er dann eine Vase …“ Teresa schluckte und bemühte sich um Fassung. „Er hat die Vase genommen und sie Ilena vor die Füße geschleudert. Mit Wucht! Mit solcher Wut! Und wie er sie angestarrt hat! Voller Zorn und Hass. Diesen Blick werde ich nie vergessen!“ Einen Moment wirkte Teresa wie ein verängstigtes, kleines Mädchen, und Voss musste an seine Tochter denken.
„Gab es denn häufiger solche Auseinandersetzungen?“, fragte er und bemühte sich um einen sehr sachlichen Ton.
„Ich habe es nur einmal erlebt. Aber das hat mir gereicht. An diesem Abend hat mir Ilena erzählt, dass sie sich deswegen von ihrem Mann getrennt hat. Weil er krankhaft eifersüchtig ist.“ Teresa hielt inne. „Haben Sie mit ihm schon gesprochen?“

5. Verdächtig

„Teresa de Lay hält Lars Willecke für den Täter“, informierte Voss seine Kollegin. „Sie hat mir gerade erzählt, dass Willecke schon vor dem Abend mit dem Wutausbruch immer mal wieder ums Büro herumgeschlichen sei. Außerdem sei Ilena Willecke-Berghaus in dieser Zeit beim Joggen im Park von einem vermummten Mann angegriffen worden, hatte aber ihr Tränengas dabei. Und dann gab es einen weiteren Angriff auf Ilena Willecke-Berghaus. In der Nähe ihres Büros in Sachsenhausen ist sie einmal spät abends angefahren worden. Absichtlich. Ein paar blaue Flecken und Prellungen, nichts Schlimmes, meinte Teresa de Lay. Aber weil es zu dunkel war, konnte Ilena Willecke-Berghaus das Auto nicht erkennen.“
„Na ja, so was kann im Kneipenviertel von Sachsenhausen schon mal passieren“, warf Marina ein, gab Gas und lenkte den Wagen aus dem Villenviertel auf die Hauptstraße. „Hat sie denn Anzeige erstattet?“, erkundigte sie sich.
„Keine Ahnung. Aber das überprüfen wir. Für Teresa de Lay steht fest, dass hinter all den Vorfällen Lars Willecke steckt. Er ist ihrer Meinung nach der Täter! Er hat seine Frau umgebracht. Der Grund: Verschmähter Liebe Pein.“
„Der gehörnte Ehemann rächt sich“, bemerkte Marina und bog auf die Autobahn. „Und wer außer dem Ehemann hätte noch ein Tatmotiv?“, wollte Marina wissen. „Du hast doch vorhin gemeint, es gäbe noch jemanden.“
„Na, die anonyme Anruferin!“

Wer sich für den Krimi-Spaziergang noch anmelden möchte, hier die Kontaktdaten:

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Treffpunkt ist am 19.09. um 17:00 Uhr in der Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen (http://www.die-wendeltreppe.de/ )

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag in Sachsenhausen

Ihre

Sylvia Schopf und Gerd Taron

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Foto: Gerd Taron (Blick vom Museumsufer)