Bücher-Herbst – Literarischer Wochenendgruß vom 26.09.14

Liebe Literaturfreunde,

es herbstelt in diesen Tagen aller Orten. In dieser Woche sagt uns auch der Kalender: Der Herbst hat begonnen. Nicht nur bei einem Spaziergang durch die schöne Natur wird es bunter.

Dazu reden und schreiben gerade jetzt viele vom sogenannten „Bücher-Herbst“. Eine Vielzahl von Büchern erscheint gerade in dieser Jahreszeit – nicht nur weil bald die Frankfurter Buchmesse beginnt.

Am kommenden Samstag gibt es beim 3. Fechenheimer Literaturfestival Gelegenheit, noch unbekannte Autorinnen und Autoren zu entdecken. An 15 verschiedenen Orten in Frankfurt-Fechenheim werden sie ihre Bücher vorstellen. Hinweise dazu finden Sie am Ende des Wochenendgrußes.

0610_Okt1 121_b-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

„Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand,
entführt uns von einer Blüte zur nächsten
und lässt den Himmel ahnen.“
(Lao-Tse)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen Kelkheim-Fischbach am Morgen)

Träume nur, Seele …
In den verdämmernden Herbsttag hinein
zauberst du lachenden Sonnenschein,
und aus der Blätter vergilbendem Flor
blühen dir duftige Veilchen empor,
träumende Seele.
Tönt denn der Glocken dumpfhallender Klang
dir wie ein schmetternder Lerchengesang?
Siehst du der Erde verweintes Gesicht,
fühlst du die eisigen Nebel denn nicht,
träumende Seele? –
Träume nur, träume … der Frühling ist weit;
Rosen hat’s nimmer im Winter geschneit –
dumpf nur und klagend, verweht vom Nordwest,
läuten die Glocken zum Totenfest.
Träume nur, Seele …
(Clara Müller)

0610_Okt1 478_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Herbst

O du wunderschöner Herbst,
Wie du die Blätter golden färbst,
Deiner reinen Luft, so klar und still.
Noch einmal ich freuen mich will.

Ich geh’ den Wald, den Weiher entlang;
Es schweigt das Leben, es schweigt Gesang,
Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf –
Erinnerungen ziehen herauf.

Erinnerungen sehen mich an,
Haben es wohl auch sonst getan.
Nur eins hält nicht mehr damit Schritt:
Lachende Zukunft geht nicht mehr mit.

Vergangenheit hält mich in ihrem Bann,
Vergangenheit hat mir’s angetan;
Den Blick in den Herbst, den hab ich frei,
Den Blick in den Herbst. Aber der Mai? –

Theodor Fontane

1010_Okt(15) 071_1AK-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Herz, nun so alt und noch immer nicht klug,
Hoffst du von Tagen zu Tagen,
Was dir der blühende Frühling nicht trug,
Werde der Herbst dir noch tragen!

Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Immer zu schmeicheln, zu kosen.
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch,
Abends verstreut er die Rosen.

Lässt doch der spielende Wind nicht vom Strauch,
Bis er ihn völlig gelichtet.
Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch,
Was wir geliebt und gedichtet.

(Friedrich Rückert)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen Kelkheim-Fischbach am Morgen)

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rainer Maria Rilke)

1111_Nov(1) 168_1b-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

In Büchern liegt die Seele aller vergangenen Zeiten.

Thomas Carlyle

Ich wünsche Ihnen ein schönes Bücher-Wochenende. Vielleicht sehen wir uns ja am Samstag, 27.09. beim Fechenheimer Literaturfestival.

Mit literarischen Grüßen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hinweise:

Informationen über das Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter:

http://www.fechenheimer-literaturfestival.de/

oder über meine WordPress-Seite unter:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/category/fechenheimer-literaturfestival-2014/

Noch 2 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 4. Teil

Fechenheim, 25.09.14

Der 3. Teil unseres Rundgangs endete gestern bei Schimpf Sonnenschutz

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir blicken auf die andere Straße und sehen gegenüber Optik Maschler (Alt-Fechenheim 78). Das Schaufenster ist bücherfestlich geschmückt.

Folgende Autorinnen und Autoren erwarten dort die Zuhörerinnen und Zuhörer:
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Susanne Esch
“Der Savant von Innis” Jugendfantasy
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Tanja Bruske
“Die Leuchte” Mystery-Thriller
17:15 Uhr – 18:00 Uhr Thomas Berger
“Solopart – Inseln im Zeitstrom” Erzählungen
Musikalisches Rahmenprogramm bei “Optik Maschler”:
“Stefan Otto“

Wir verlassen mit hoffentlich gutem Durchblick das Geschäft. Nur wenige Meter weiter nach rechts in Richtung Café Lounge Jasmin befindet sich das „Büro Aktive Kernbereiche“ (Alt-Fechenheim 80).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Sie haben ihre Räume für folgende Autorinnen und Autoren zur Verfügung gestellt:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Thabita Waters
“Heroin – Liebe spielt nie fair” Jugendbuch, Autobiografie
14:45 Uhr – 15:00 Uhr Thabita Waters
“Midnight Clan – Blutliebe” Vampir-Fantasy, Kurzgeschichten
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Sabine Wallefeld
“Hinter dem Rot” Belletristik, Roman
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Claudia Kociucki
“bandsalat” Humor, 80er Jahre-Story
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Petra M. Jansen
“Die Heike” Belletristik, Roman
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Peter Völker
“Blumenwind “ Jugendroman
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Madison Clark
“Verraten und Verkauft “ Gay Romance Thriller
Musikalisches Rahmenprogramm im “Büro Aktive Kernbereiche”:
“Nick & June” und “Marina Rogovski“

Wir haben es geschafft! Auf unserem Spaziergang durch Fechenheim haben wir uns 15 verschiedene Leseorte des Festivals mit dem jeweiligen Programm angesehen.

Das Festival können wir dann im gemütlichen Café Lounge Jasmin ausklingen lassen. Bei kulinarischen Köstlichkeiten des Hauses ist das sicher eine gute Idee.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Flammkuchen á la Jasmin im Café Jasmin Lounge

Schon jetzt gilt mein besonderer Dank Elke Dippel und Jasmin Ehrlich. Ohne deren unermüdliche Tatkraft ist ein solches kulturelles Großereignis nicht möglich.

10649677_1507512532823888_7754752052793390703_n

Spendenbox des Fechenheimer Literaturfestivals im Café Lounge Jasmin

Ich würde mich freuen, wenn die Festival-Spendenbox (Copyright Karin Schmitt, Autorin und mehr – http://www.karin-schmitt.eu ) reichlich gefüllt würde.

Auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen beim 3. Fechenheimer Literaturfestival freut sich
Ihr/Euer

Gerd Taron
PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Hier ein Überblick über die vergangenen Ausgaben des virtuellen Rundgangs:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/22/nur-noch-5-tage-das-fechenheimer-literaturfestival-am-samstag-27-09-14-ab-13-uhr/

Ausgabe vom 22.09.14 mit Café Lounge Jasmin, Metzgerei Meisinger, Kindertagesstätte St. Hildegard Fechenheim Nord, Gaststätte Bootshaus

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/23/noch-4-tage-fechenheimer-literaturfestival-am-27-09-14/

Ausgabe vom 23.09.14 mit Kunstraum „Kleines Haus“, Kulturladen, Der Frisör – Beauty & Style, evangelische Kirchengemeinde Melanchtonkirche

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/24/noch-3-tage-fechenheimer-literaturfestival-am-27-09-14/

Ausgabe vom 24.09.14 mit Eiscafé Venezia, Rastaurant „Kastanie“, Hair & Flair Diana, Frankfurter Verband, Schimpf – Sonnenschutz

Noch 3 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 3. Teil

Fechenheim, 24.09.14

Der 2. Teil unseres Rundgangs endete an der evangelischen Melanchtonkirche in der Pfortenstraße.

Wir gelangen nun auf unserem Weg in das Herzstück von Fechenheim – Alt-Fechenheim.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Eiscafé Venezia

Beim Abbiegen nach links sehen wir das Eiscafé Venezia (Alt-Fechenheim 122). Neben Eisspezialitäten und anderes gibt es an diesem Samstag auch was zu hören.
Folgende Autorinnen und Autoren sind dabei:

14:45 Uhr – 15:30 Uhr Gerrit Fischer
“Adria-Express” Reiseliteratur
15:30 Uhr – 16:15 Uhr Joachim Krizsan
“Gedanken und Erinnerungen” Lyrik
16:15 Uhr – 17:00 Uhr Nathalie Kutscher
“Der Kuss des Meeres” Frauenabenteuer
17:15 Uhr – 18:00 Uhr Noch offen wegen krankheitsbedingter Absage einer Autorin
18:15 Uhr – 19:00 Uhr Dr. Maria Zaffarana
“Die Wahrheit ist ein Schlund” Belletristik, Roman

Musikalisches Rahmenprogramm im “Eiscafé Venezia”:
“Harad Andres” und “Viola Engelbrecht & Bernd Brettschneider“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Restaurant „Die Kastanie“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir bleiben nun auf der rechten Seite der Straße von „Alt-Fechenheim“. Nach wenigen Metern sehen wir ein Schild „Die Kastanie“: Von dort gibt es einen Eingang (Leinwebergasse 4 – 6). In einem romantisch gelegenen Innenhof befindet sich das Restaurant „Die Kastanie“.

Aus ihren Werken lesen dort folgende Autoren:
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Tanja Meurer
“Der Rebell” – “Die blaue Phiole” – “Raunacht” Horror, Mystery-Thriller, Steamfantasy, Steampunk
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Bernar LeSton
“Dr. LeSton’s Kabinett der unheimlichen Geschichten” Horror, Mystery
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Juliane Seidel
“Die vergessenen Kinder – Assjah II” – “Geisterkinder” – “Nachtschatten” Fantasy, Kinderbuch, Jugendbuch
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Andrea Conrad
“Gefährliche Liebe unter dem Hakenkreuz” Historischer (Gay-)Liebesroman
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Yvonne Pioch “Altraterra” Fantasy, Jugendbuch

Musikalisches Rahmenprogramm in der “Kastanie”:
“The acoustic Noir“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hair & Flair Diana

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wir verlassen das Restaurant und kommen sicher gerne wieder. Wir wollen aber auf den Spuren des Literaturfestivals bleiben.

Auf der rechten Seite der verkehrsberuhigten Straße „Alt-Fechenheim“ sehen wir nach einigen hundert Metern einen Friseursalon: Hair & Flair Diana (Alt-Fechenheim 85).

Dort präsentieren sich folgende Autoren:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Madison Clark
“Pech & Schwefel” Mystery
14:45 Uhr – 15:30 Uhr Tanja Nasir
“Am Anfang war die Mail” Jugendbuch
15:45 Uhr – 16:30 Uhr Lily Konrad
“Staub von den Sternen” – „Was andere nicht haben“ Frauenroman, Schicksalsroman
16:45 Uhr – 17:30 Uhr Bernd Kissero
“Das dunkle Zimmer” Thrilller

Musikalisches Rahmenprogramm im “Hair & Flair Diana”:
“Noelpunkt“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Der Frankfurter Verband – ein Begegnungszentrum nicht nur für Literaten

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nur 2 Häuser entfernt befinden sich die nächsten beiden Leseorte: Der Frankfurter Verband (Alt-Fechenheim 89) und Schimpf – Sonnenschutz (ebenfalls Alt-Fechenheim 89:

In den Räumlichkeiten des Frankfurter Verbands lesen:
15:00 Uhr – 15:45 Uhr Mara Laue
“Träume im Sternkristall” Lyrik
16:00 Uhr – 16:45 Uhr “Trudy” Mielke
“Rentner-Disco” Belletristik, Roman
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Uta Franck
“In dem Land zwischen zwei Meeren” Autobiografie
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Bettina Weber
“Der Rosenmagier” Fantasy
Musikalisches Rahmenprogramm im “Frankfurter Verband – Begegnungszentrum”:
“Wuthe & Faust“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Schimpf – Sonnenschutz

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bei Schimpf – Sonnenschutz treffen wir folgende Autoren:
15:15 Uhr – 16:00 Uhr Dorothee Sargon
“Ein Leben ist für mich nicht genug” Biografie, Belletristik
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Karin Schmitt
“Die unverstandenen Geschenke des Lebens” philosophischer, heiterer Roman
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Felicitas Pommerening
“Was will ich und wenn ja, wie viele?” Entscheidungsroman
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Viktoria Vonseelen
“Puder und Pomade- literarische Schätze rund um das Thema Schönheit” Prosa und Lyrik

Musikalisches Rahmenprogramm bei “Schimpf – Sonnenschutz”:
“Wait for June“

Noch zwei Stationen – dann haben wir unseren Ausgangspunkt das „Café Lounge Jasmin“ erreicht. Wir schauen dann bei „Optik Maschler“ und im „Büro Aktive Kernbereiche“ vorbei.

Einen erholsamen Literatur-Tag wünscht allen

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Noch 4 Tage – Fechenheimer Literaturfestival am 27.09.14

Noch 4 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14

Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren – 2. Teil

Fechenheim, 23.09.14

Der gestrige 1. Teil unseres Rundgangs zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals endete in der Gaststätte Bootshaus.

Von der Gaststätte Bootshaus spazieren wir weiter über den Linnè-Platz und gehen nach links in die Ankergasse Richtung Pfortenstraße.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Auf der linken Seite befindet sich – klein aber fein – der Kunstraum „Kleines Haus“ (Ankergasse 2).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Dort ist folgendes Programm vorgesehen:
14:15 Uhr – 14:45 Uhr Katrin Hennings
“Lena geht in den Kindergarten” – Teil 1 und 2 Kinder ab 4
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Anja Wondraschek
“Jaron und der Nadelkönig” Kinder ab 6
15:45 Uhr – 16:15 Uhr Franziska Franz
“Satzzeichengeschichten” Kinder ab 6
16:30 Uhr – 17:00 Uhr Christina Gruber
“Sternenglanz Zauber” Kinder ab 6
17:00 Uhr – 18:00 Uhr Kerstin Merkel
„Gleißen“ Fantasy

Musikalisches Rahmenprogramm im “Kunstraum Kleines Haus” :
Rainer Ewald

Gegenüber befindet sich der „Kulturladen“ (Ankergasse 1).

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Folgende Autoren werden sich dort präsentieren:
14:00 Uhr – 14:30 Uhr Gerda Jäger Lyrik
14:30 Uhr – 15:00 Uhr Almut Aue Lyrik
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Marina D’Oro Lyrik
15:30 Uhr – 16:00 Uhr Ewart Reder Lyrik
16:00 Uhr – 16:30 Uhr Heike Reich Lyrik
16:30 Uhr – 17:00 Uhr Sela König Lyrik
17:00 Uhr – 17:30 Uhr Sylvia Schopf Lyrik
18:30 Uhr – 19:15 Uhr Ella Theis “Biosuppe mit tödlicher Einlage” Krimi
19:15 Uhr – 20:00 Uhr Ewart Reder “Die Liebeslektion” Belletristik, Roman
20:15 Uhr – 21:00 Uhr Dieter Stiewi “Saliha Durmaz: Hexenwerk” Krimi

Musikalisches Rahmenprogramm im “Kulturladen”:
“Best Before After” und “Duo PC – Günter Bozem + Susanne Hirsch (Percussion + Cello)“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Von dort aus gehen wir geradeaus weiter in die Pfortenstraße. An der Kreuzung Baumertstraße/Pfortenstraße (mit Ampel) hat der Salon „Der Frisör – Beauty & Style“ (Baumertstraße 48) seine Türen für die Zuhörer geöffnet.

Folgende Autorinnen und Autoren sind dort zu finden.

14:00 Uhr – 14:20 Uhr Corinna Schattauer
“Florentinische Herzen” Historical Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy
14:20 Uhr – 14:40 Uhr Fabian Dombrowski
“Mutterliebe” Historical Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy
14:40 Uhr – 15:00 Uhr Isabelle Wallat
“Das einfallsreiche Fräulein Helena Roth” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:00 Uhr – 15:20 Uhr Ashley Kalandur
“Der Wunsch” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:20 Uhr – 15:40 Uhr Daniel Huster
“Proterius’ Konservendose” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
15:40 Uhr – 16:00 Uhr Katharina Fiona Bode
“Erasmus Emmerich und der Messing-Türknauf” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:00 Uhr – 16:20 Uhr Markus Cremer
“Archibald Leach und der Plan des Kaisers” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:20 Uhr – 16:40 Uhr Fabian Dombrowski
“Der Mann in Schwarz” Science Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk
16:40 Uhr – 17:00 Uhr Stefanie Mühlsteph
“Blutschwur” Urban Fantasy / Romantic Thrill
17:30 Uhr – 18:15 Uhr Amadeus Firgau
“Sorla Flusskind“ und Folgebände Fantasy

Musikalisches Rahmenprogramm bei “Der Frisör – Beauty & Style”:
Ralph Eno’s “2B2 Live!“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Danach gehen wir wieder zurück und finden auf der linken Seite auf der Pfortenstraße vor dem Einbiegen in die Straße „Alt-Fechenheim“ die evangelische Melanchtonkirche.

Im dortigen Gemeindesaal präsentieren folgende Autorinnen und Autoren ihre Werke:
18:00 Uhr – 18:40 Uhr Claudia Kociucki und Alfred Berger
“Von tausend Schatten” Kurzgeschichten
18:40 Uhr – 19:15 Uhr Alfred Berger
“Brainfuck/Spiegelberg” Horror, Grusel
19:30 Uhr – 20:15 Uhr Laura Jane Arnold
“Das Amulett der Seelentropfen” Fantasy
Musikalisches Rahmenprogramm im Gemeindesaal der Melanchtonkirche:
“On a Sunday“

Elke Dippel, Jasmin Ehrlich und alle anderen Helferinnen und Helfer sind sehr dankbar, dass die evangelische Kirche kurzfristig ihre Räumlichkeiten für die „Vitrine“ zur Verfügung gestellt hat.

In der evangelischen Kirche endet unser heutiger Rundgang. Morgen setzen wir unseren Rundgang in Alt-Fechenheim fort.

Bis dahin wünsche ich allen viele lesereiche Stunden

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Nur noch 5 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14 ab 13 Uhr

Nur noch 5 Tage – das Fechenheimer Literaturfestival am Samstag, 27.09.14
Ein virtueller Rundgang in Wort und Bild zu den Orten des Fechenheimer Literaturfestivals und ihren Autoren

Fechenheim, 22.09.14

Die Vorfreude auf ein großes Literatur-Ereignis wächst. Ich meine damit nicht die Frankfurter Buchmesse. In Frankfurt-Fechenheim gibt es ein kulturelles Kleinod. Dieser Ort heißt Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim, Hausnummer 94. Jasmin Ehrlich betreibt dieses Café mit großer Unterstützung der Familie, insbesondere ihrer Mutter Elke Dippel.

Vor 3 Jahren rief Elke Dippel das Fechenheimer Literaturfestival ins Leben. Erst waren es 20 Autoren, ein Jahr später bereits 51 – und jetzt lesen 64 Autoren an 15 verschiedenen Leseorten. Dazu begleiten 17 Musiker (Einzelkünstler, Duos, Bands9 das Festival.

Bis Samstag erscheint jetzt jeden Tag ein Rundgang zu den Orten mit den jeweiligen Autoren und Musiker.
Der Rundgang beginnt dort, wo alles angefangen hat – im Café Lounge Jasmin, Alt-Fechenheim 94.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Um 13:00 Uhr wird dort das Festival von Elke Dippel feierlich eröffnet.
Die Besucher können dort ab 13:30 Uhr folgende Autoren und Musiker erleben:

13:30 Uhr – 14:15 Uhr
“Meleons magische Schokoladen” Fantasy
14:30 Uhr – 17:00 Uhr Michael Meyer & Rainer Wüst
“Lückentext__Show: Auswärtsspiel” Skurrile Satire-Show
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Anja Wondraschek
“Salz in deinem Kopf” Krimi
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Brigitte Vollenberg
“Wolkenlos chaotisch und Alltagsgeschichten” Urlaubsgeschichten
19:00 Uhr – 19:45 Uhr Dirk Juschkat
“Leise Gedanken, Abgebogen” Lyrik
19:45 Uhr – 20:15 Uhr Nina Sedano
“Die Ländersammmlerin” Sachbuch
Musikalisches Rahmenprogramm im in der “Café Lounge Jasmin”:
“Nadine Fingerhut“

Vom Café Lounge Jasmin gehen wir weiter zur Metzgerei Meisinger in der Baumertstraße 12:

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Folgende Autoren und Musiker sind dort zu Gast:
14:00 Uhr – 14:45 Uhr Brina Stein
“Wellengeflüster Band I und II – Seegänge” Humorvolle Kurzgeschichten
15:00 Uhr – 15:45 Uhr Nico Salfeld
“Die vier Diamanten und das Erbe der Grauen” Fantasy, Jugendbuch
16:00 Uhr – 16:45 Uhr Uta Franck
“Sagenhafter Main-Taunus” Sagen und Märchen
17:00 Uhr – 17:45 Uhr Monika Mantz
“Die verlorerne Insel” Autobiografie
18:00 Uhr – 18:45 Uhr Britt Glaser
„Dunkle Gestalten der Nacht u.a.“ Krimi
Musikalisches Rahmenprogramm in der “Metzgerei Meisinger”:
“Jutta Loskill“

Wir machen einen Abstecher nach Fechenheim-Nord zur Kindertagesstätte Sankt Hildegard, Cassellastraße 2

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachstehende Autoren sind dort vertreten:
14:00 Uhr – 14:30 Uhr Dorothee Sargon
“Brummi, der kleine Bär” Band 1-4 Kinder ab 4
14:30 Uhr – 15:00 Uhr Marc Rybicki
“Wer hat den Wald gebaut” Kinder ab 3
15:00 Uhr – 15:30 Uhr Britt Glaser
“Das Herz von Arkamoor” Kinder ab 10

Auf unserem Rundgang kehren wir zurück nach Alt Fechenheim und können genüsslich am Main-Ufer spazieren gehen, bis wir an der Endhaltestelle der Linie 11 „Schießhüttenstraße“ gelangen.

Von dort sind es nur noch wenige Meter bis zur Gaststätte Bootshaus, Fechenheimer Leinpfad 1

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die nachstehenden Autoren und Musiker sind dort anzutreffen;
16:45 Uhr – 17:45 Uhr Valuta Tomas
“Losing Game – Zwischen Liebe und Gesetz” Belletristik, Frauenliteratur
17:45 Uhr – 18:30 Uhr Mara Laue
“Dalmore Jazz” Krimi

20:00 Uhr – 20:45 Uhr Martin Olden
“Frankfurt Ripper” Krimi
Musikalisches Rahmenprogramm in der “Gaststätte Bootshaus”:
“Lauschig” und “Instant-IQ“

Damit beenden wir unseren Rundgang für heute. Morgen geht es weiter mit dem 2. Teil.
Mit literarischen Grüßen
Ihr/Euer
Gerd Taron
PS: Alle Einzelheiten zum Fechenheimer Literaturfestival finden Sie unter
http://fechenheimerliterarturfestival.wordpress.com/

Hier spricht die Maschine! Literarischer Wochenendgruß vom 19.09.14

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

kennen Sie auch die Stimme einer freundlichen Dame oder eines freundlichen Herrn am Telefon, die Ihnen mitteilt, dass sie mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden werden? Und dann geschieht es tatsächlich, dass sie mit einem Menschen sprechen, der irgendwo auf dieser Welt in einem sogenannten „Call-Center“ sitzt. Sie schildern ihr/ihm ihr Problem. Dabei „spricht“, sieht er auf seine Maschine, genannt Computer, und versucht Ihnen bei der Lösung des Problems zu helfen.

Sehr oft gelingt das auch – und wenn nicht, dann ist der Computer (= Maschine) daran schuld.

Es gab Zeiten, und gelegentlich kommt es auch heute noch vor, dass Sie mit lebendigen Menschen direkt über ihr Problem sprechen können. Sie können ihn ansehen und gemeinsam, versuchen weiter zu kommen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Frankfurt-Fechenheim, Main-Ufer)

Zu den Steinen hat einer gesagt „Seid menschlich“.
Die Steine haben gesagt: „Wir sind noch nicht hart genug“

Erich Fried

1402_Feb(11) 042_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Nicht die, die gleiche Sprache sprechen verstehen einander,
sondern diejenigen, die das gleiche Gefühl teilen.

*Rumi*

0909_Sep4 454-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es gibt soviel schöne Begegnungen
und alle sind auf Ihre Art mit nichts
auf der Welt zu bezahlen.
(unbekannt)

06_Sep2 039_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Einen Blumenstrauß verschenken, einem armen Menschen zuhören, ein Kind erfreuen oder einem Menschen durch Verstehen helfen, der sich auf dieser Welt nicht mehr zu trösten weiß, das sind die großen Dinge des Lebens!

(Helene Böhlau)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Kelkheim-Ruppertshain – „Zauberberg“)

Einfachheit ist die Sprache des Herzen`s,
und erfolgt nicht nur durch Worte,
sondern auch durch kleine Gesten.
Wer aus dem Herzen spricht,
wird selten missverstanden.
ANTONIO CURNETTI

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron

Dank jedem Lächeln des Alltags
das ein glückliches Leuchten in den Augen verursacht
ist es auch kurz und vergänglich
ist es doch nicht ungeschehen.

Antonia Dullnig

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende, dass Sie Menschen begegnen und keine Maschinen. Vielleicht sogar schon übermorgen beim verkaufsoffenen Sonntag bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim in der Bahnstraße 13. Dort und an vielen anderen Orten gibt es Möglichkeit, sich zu begegnen, persönlich, von Auge zu Auge, von Ohr zu Ohr.

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen Leser des Wochenendgrußes am Sonntag wiederzusehen oder einmal persönlich kennenzulernen.

Ihr/Euer

Gerd Tar

Spannende Zeiten mit der Autorin Sylvia Schopf – 6. und letzter Teil

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 6. Und letzter Teil

sylvia-schopf-foto

Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 17.09.2014

Noch zwei Tage: Dann wird uns Sylvia Schopf auf einem Spaziergang am Museumsufer ihren neuen Krimi „Zeit für Rache“ vorstellen. Am Freitag, 19.09. ab 17:00 Uhr treffen wir uns in der Krimi-Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen, Brückenstraße 34.

Heute folgt der 6. und letzte Teil ihrer Leseproben:

Digital StillCamera

Foto: Sylvia Schopf

6. Einsatz in Ouagadougou, Burkina Faso

Am nächsten Morgen fuhren sie in einen der Außenbezirke von Ouagadougou. Durch ein hohes, mausgraues Tor betraten sie einen schmalen Hof, der rechts und links von je einem lang gezogenen einstöckigen Wohnhaus begrenzt wurde. Es reihte sich Eingang an Eingang. Vor jedem hing ein bunter Vorhang, regungslos, weil kein Lüftchen wehte. Monsieur Kéré näherte sich einem der Eingänge, blieb davor stehen und klatschte mehrmals kurz in die Hände.
Voss warf Maddeleine einen fragenden Blick zu. „Die burkinische Art der Türklingel“, raunte sie ihm zu. Da trat eine füllige Afrikanerin mit einem Kleinkind auf dem Arm aus dem Haus. Sie beäugte Voss neugierig, wandte sich an den Autovermieter und schickte schließlich einen Jugendlichen aus der Nachbarschaft los, um ihren Mann zu holen. Nachdem sie den drei Besuchern eine Holzbank in den Schatten gestellt hatte, zog sich ins Haus zurück.
Nach einer Weile erschien der Chauffeur, und es war gut, dass Voss nicht alleine bei ihm aufgetaucht war. Der Mann reagierte mit Abwehr auf ihn, den fremden Weißen, und beantwortete nur zögernd die Fragen seines Chefs. Wohin er mit Charlotte Behring gefahren sei, daran könne er sich nur noch vage erinnern. Jaja, nach Tengodoko, das sei richtig. Dann sprach er von einem Feriendorf am See, einem Krankenhaus. Als Voss fragte, ob sie denn zusammen dorthin fahren könnten, wurde der Mann panisch. ….
Für alle die eine Folge verpasst haben sollten, hier eine Zusammenfassung aller bisher erschienenen Leseproben (Teile 1 – 5):

1. Wie alles begann … ein Sommersonntag in Frankfurt
Mitten in den Vorbereitungen zu einer Ausstellung im Weltkulturen Museum verschwindet die attraktive Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus spurlos

Sie musste die Polizei einschalten. Und zu Polizei fiel ihr zuerst der große, graue Kasten am Alleenring ein, das Polizeipräsidium, an dem sie immer vorbeikam, wenn sie ins Büro nach Sachsenhausen fuhr.
Teresa stieg ins Auto, ließ die Protzhäuser des Deutschherrnviertels hinter sich und fuhr Richtung Mainbrücke. Der Fluss lag träge in der Nachmittagssonne, auf beiden Seiten flanierten Sonntagsspaziergänger. Sonnenhungrige saßen auf den Bänken der Uferanlage oder lagen in Badesachen auf dem Rasen, begierig nach Sonnenbräune.
Rasch hatte Teresa die Innenstadt durchfahren. Nur wenige Autos waren unterwegs. Schon bald kam stadtauswärts das Polizeipräsidium in Sicht. Während Teresa nach einem Parkplatz suchte, überlegte sie, ob sie schon jemals in ihrem Leben auf einem Polizeirevier war. Eigentlich kannte sie das nur aus dem Fernsehen. Wie würde es wohl in Wirklichkeit sein, so ein riesiges, unnahbares Gebäude zu betreten, zu einem Beamten geschickt zu werden, dem sie dann erzählte, dass Ilena noch nicht von ihrer Geschäftsreise zurückgekehrt war?

2. Fetisch-Welten
Nachforschungen im Fall der vermissten Ausstellungsleiterin führen die beiden Kripobeamten Christian Voss und Marina Ewers ins Weltkulturen Museum. Dort treffen sie auf den stellvertretenden Museumsdirektor.

„Und wofür benutzt man einen Nagelfetisch?“, erkundigte sich Voss.
Marina Ewers schaute ihren Kollegen verwundert an. Der hörte interessiert den Ausführungen des stellvertretenden Museumsdirektors zu. Nur hin und wieder verriet seine Mimik eine gewisse Skepsis.
„Also kurz gesagt“, fuhr Ebsdorf in seinem Vortrag fort, „Nagelfetische sind die berühmten, mit Eisennägeln gespickten Holzfiguren aus dem Kongo, die man zur Krankenheilung benutzt, aber vor allem um Rache zu üben und Diebe und Verbrecher zu verfolgen. Und sie werden auch in der so genannten schwarzen Magie verwendet. Das heißt, man betreibt mit ihnen Schadenszauber, um jemanden eine Krankheit, irgendein Unglück oder gar den Tod – tja, wie soll ich sagen? – nennen wir es mal ‚anzuhexen‘.“ Ebsdorf lächelte seine Besucher zuvorkommend an. „Wie Sie sehen, stecken in diesen Fetischen komplexe Lebens- und Glaubenswelten. Und wenn Sie sich dafür interessieren, dann kann ich Sie herzlich einladen, sich unsere Ausstellung anzuschauen, die wir Ende Oktober eröffnen.“ Ebsdorf hielt inne. „Hoffentlich“, fuhr er mit veränderter Stimme fort. „Also, ich hoffe doch sehr, dass sich die Situation mit Frau Willecke-Berghaus bald klärt. Und natürlich positiv.“
„Viele der Vermisstenfälle gehen gut aus“, beruhigte ihn Marina Ewers.

3 Unheilvolle Erinnerungen

Die Nachricht vom Verschwinden der Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus versetzt Charlotte Behring, die Afrikafachfrau des Museums, in große Unruhe …

… Der Anrufbeantworter sandte schon eine Weile nur noch ein monotones rotes Blinksignal aus, als Charlotte regungslos neben dem Telefon stand. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Frau Willecke-Berghaus – verschwunden. Die Worte der Sekretärin wiederholten sich in ihrem Kopf wie eine hängen gebliebene Schallplatte. Mechanisch begann sie im Flur auf und ab zu gehen, dann streifte sie ziellos durch die Wohnung, ging schließlich ins Bad, wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, trocknete es sorgfältig ab und schaute auf. Zwei Augen starrten sie aus tief liegenden Höhlen an und die Lippen formten lautlos ein Wort: Verschwunden!
…. Es war vor knapp einem Jahr. Ich war gerade von einer Konferenz aus Mali zurückgekommen. Gut gelaunt und ahnungslos betrat ich die Verwaltungsvilla – und wusste sofort, wer mir da auf den knarrenden Treppenstufen entgegen kam. Mein Herz begann sofort wie wild zu schlagen. Alarm! Alarm! Alarm! Strahlend und elegant herausgeputzt, die einst langen, dunklen Haare jetzt modisch kurz geschnitten, ging Ilena an mir vorbei, grüßte nur flüchtig. Und da war es wieder, dieses Aschenputtel-Gefühl. Tat Ilena nur so oder hatte sie mich wirklich nicht erkannt? Wir hatten nicht nur dasselbe Fach an derselben Uni studiert, sondern auch zusammen im Forschungsprojekt der Frankfurter Universität gearbeitet. Plötzlich blieb Ilena stehen und drehte sich zu mir um. …..

4 Eheprobleme

Interessante Neuigkeiten erfährt Hauptkommissar Christian Voss, als er Teresa de Lay, Mitarbeiterin der Vermissten, in ihrem Büro in Alt-Sachsenhausen besucht:, das sich in einem edel renovierten Altbau befindet …

„Da ist etwas. Das sollte ich wohl noch erzählen“, begann Teresa. „Ich weiß nicht, ob es von Bedeutung ist. Aber, Ilena hat sich ja von ihrem Mann getrennt. Vor etwa zwei Monaten ist sie ausgezogen. Und kurz darauf, es war schon spät am Abend, wir hatten noch so viel zu tun und saßen hier zusammen, da tauchte er plötzlich auf. Er war wütend. Total wütend, beschimpfte und bedrohte sie. Es … es war so schrecklich. Ich dachte, jeden Augenblick geht er auf sie los. Ich habe sie bewundert, wie ruhig und gelassen sie geblieben ist. Aber das hat ihn nur noch wütender gemacht – und dann hat er die Hand zum Schlag ausgeholt.“ Nur mühsam kamen die Worte aus Teresa heraus. „Und Ilena sagte ganz ruhig: ‚Mach nur! Wenn du es für nötig hältst. Mach nur, wenn du es fertig bringst!‘ Ganz ruhig hat sie das gesagt. Und da hat er sich plötzlich umgedreht und ist hinausgestürmt. Am Eingang hat er dann eine Vase …“ Teresa schluckte und bemühte sich um Fassung. „Er hat die Vase genommen und sie Ilena vor die Füße geschleudert. Mit Wucht! Mit solcher Wut! Und wie er sie angestarrt hat! Voller Zorn und Hass. Diesen Blick werde ich nie vergessen!“ Einen Moment wirkte Teresa wie ein verängstigtes, kleines Mädchen, und Voss musste an seine Tochter denken.
„Gab es denn häufiger solche Auseinandersetzungen?“, fragte er und bemühte sich um einen sehr sachlichen Ton.
„Ich habe es nur einmal erlebt. Aber das hat mir gereicht. An diesem Abend hat mir Ilena erzählt, dass sie sich deswegen von ihrem Mann getrennt hat. Weil er krankhaft eifersüchtig ist.“ Teresa hielt inne. „Haben Sie mit ihm schon gesprochen?“

5. Verdächtig

„Teresa de Lay hält Lars Willecke für den Täter“, informierte Voss seine Kollegin. „Sie hat mir gerade erzählt, dass Willecke schon vor dem Abend mit dem Wutausbruch immer mal wieder ums Büro herumgeschlichen sei. Außerdem sei Ilena Willecke-Berghaus in dieser Zeit beim Joggen im Park von einem vermummten Mann angegriffen worden, hatte aber ihr Tränengas dabei. Und dann gab es einen weiteren Angriff auf Ilena Willecke-Berghaus. In der Nähe ihres Büros in Sachsenhausen ist sie einmal spät abends angefahren worden. Absichtlich. Ein paar blaue Flecken und Prellungen, nichts Schlimmes, meinte Teresa de Lay. Aber weil es zu dunkel war, konnte Ilena Willecke-Berghaus das Auto nicht erkennen.“
„Na ja, so was kann im Kneipenviertel von Sachsenhausen schon mal passieren“, warf Marina ein, gab Gas und lenkte den Wagen aus dem Villenviertel auf die Hauptstraße. „Hat sie denn Anzeige erstattet?“, erkundigte sie sich.
„Keine Ahnung. Aber das überprüfen wir. Für Teresa de Lay steht fest, dass hinter all den Vorfällen Lars Willecke steckt. Er ist ihrer Meinung nach der Täter! Er hat seine Frau umgebracht. Der Grund: Verschmähter Liebe Pein.“
„Der gehörnte Ehemann rächt sich“, bemerkte Marina und bog auf die Autobahn. „Und wer außer dem Ehemann hätte noch ein Tatmotiv?“, wollte Marina wissen. „Du hast doch vorhin gemeint, es gäbe noch jemanden.“
„Na, die anonyme Anruferin!“

Wer sich für den Krimi-Spaziergang noch anmelden möchte, hier die Kontaktdaten:

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Treffpunkt ist am 19.09. um 17:00 Uhr in der Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen (http://www.die-wendeltreppe.de/ )

Wir freuen uns auf einen spannenden Nachmittag in Sachsenhausen

Ihre

Sylvia Schopf und Gerd Taron

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Blick vom Museumsufer)

Spannende Zeiten mit der Autorin Sylvia Schopf – Teil 5

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 5. Teil

sylvia-schopf-foto

Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 13.09.2014

Zum Wochenende folgt die 5. Folge der Leseprobe aus dem Buch von Sylvia Schopf „Zeit für Rache“. Bekanntlich wird das Buch von der Autorin persönlich am Freitag, 19.09. ab 17:00 Uhr beim Krimi-Spaziergang in Frankfurt-Sachsenhausen vorgestellt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Metzler-Park Frankfurt-Sachsenhausen)

5. Verdächtig

„Teresa de Lay hält Lars Willecke für den Täter“, informierte Voss seine Kollegin. „Sie hat mir gerade erzählt, dass Willecke schon vor dem Abend mit dem Wutausbruch immer mal wieder ums Büro herumgeschlichen sei. Außerdem sei Ilena Willecke-Berghaus in dieser Zeit beim Joggen im Park von einem vermummten Mann angegriffen worden, hatte aber ihr Tränengas dabei. Und dann gab es einen weiteren Angriff auf Ilena Willecke-Berghaus. In der Nähe ihres Büros in Sachsenhausen ist sie einmal spät abends angefahren worden. Absichtlich. Ein paar blaue Flecken und Prellungen, nichts Schlimmes, meinte Teresa de Lay. Aber weil es zu dunkel war, konnte Ilena Willecke-Berghaus das Auto nicht erkennen.“
„Na ja, so was kann im Kneipenviertel von Sachsenhausen schon mal passieren“, warf Marina ein, gab Gas und lenkte den Wagen aus dem Villenviertel auf die Hauptstraße. „Hat sie denn Anzeige erstattet?“, erkundigte sie sich.
„Keine Ahnung. Aber das überprüfen wir. Für Teresa de Lay steht fest, dass hinter all den Vorfällen Lars Willecke steckt. Er ist ihrer Meinung nach der Täter! Er hat seine Frau umgebracht. Der Grund: Verschmähter Liebe Pein.“
„Der gehörnte Ehemann rächt sich“, bemerkte Marina und bog auf die Autobahn. „Und wer außer dem Ehemann hätte noch ein Tatmotiv?“, wollte Marina wissen. „Du hast doch vorhin gemeint, es gäbe noch jemanden.“
„Na, die anonyme Anruferin!“

Wer die anderen Teile versäumt haben sollte und/oder noch einmal im Überblick lesen möchte, kann dies unter den folgenden Links:

Teil 4:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/10/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-4/

Teil 3:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/06/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-3/

Teil 2:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/03/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-2/

Teil 1:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/08/14/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-zeit-fur-rache/

Der letzte Teil folgt am kommenden Mittwoch, 17.09.

Wer sich für den Krimi-Spaziergang noch anmelden möchte, hier die Kontaktdaten:

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Treffpunkt ist am 19.09. um 17:00 Uhr in der Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen (http://www.die-wendeltreppe.de/ )

Ein spannendes Wochenende wünscht allen

Gerd Taron
OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron

Vertrauen wagen – Literarischer Wochenendgruß vom 12.09.14

Vertrauen wagen – Literarischer Wochenendgruß vom 12.09.14

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen sind für viele meiner lieben Mitmenschen in meiner unmittelbaren und mittelbaren Umgebung einige Themen sehr wichtig geworden. Ein Thema, was immer wieder genannt wird, lautet „Vertrauen“.

Offensichtlich scheint das Vertrauen verloren gegangen zu sein, in meinen Beziehungen, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld. Die Hoffnung und damit das Vertrauen in eine bessere Zukunft schwindet, weil vielleicht der Arbeitsplatz nicht mehr sicher oder gar bereits verloren ist.

Kein Vertrauen mehr? Weil es keine Zukunft, keine Perspektiven mehr für mich gibt?
Aber gerade in scheinbar ausweglosen Situationen durften viele Menschen erfahren, dass man sein Vertrauen nicht verlieren, nicht „wegwerfen“ sollte.

„Werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat.“

Die Bibel – Neues Testament, Brief an die Hebräer

Für mich ist die Natur ein wunderbares Beispiel für Vertrauen. Jetzt, wo die Zeit der Ernte auf den Streuobstwiesen reif ist, wird mir das wieder besonders vor Augen geführt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron

Martin Luther hat es einmal so wunderbar formuliert:

Und wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, so würde ich doch heute mein Apfelbäumchen pflanzen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron

An meinen Apfelbaum
Ich sah hinterm Zaun dein verzagtes Gesicht,
von Dornen und Sträuchern umgeben.
Du strebtest vergebens nach Sonne und Licht,
die Zweige verbogen. Nein, schön warst du nicht.
Ich half dir im Kampf um dein Leben.

Ich habe gegraben, gehackt und gesägt,
befreite vom Moos deine Rinde,
die Krone gesäubert, den Stamm freigelegt.
Ich hab‘ dich nach all der Entbehrung gepflegt,
gleich einem verwahrlosten Kinde.

Du bist wie verjüngt aus dem Schlafe erwacht
im Frühling, dem sonnigen, warmen.
Wie hast du geleuchtet in blühender Pracht,
glückstrahlend mir morgens entgegengelacht:
Oh, komm doch und laß dich umarmen.

Nun stehst du im Herbst als ein prächtiger Baum
mit köstlich beladenen Zweigen.
Es duftet wie Weihnacht im festlichen Raum,
rot schimmern die Äpfel, ein kindlicher Traum.
So schön ist dies dankbare Schweigen.

Du hast mir unzählige Freuden beschert,
uns allen, dem Fink und der Meise.
Du warst mir die Liebe und Mühe schon wert.
Das wirkliche Danken hast du mich gelehrt,
so reichlich, so herzlich, so leise.
Fred Endrikat

0709_Sep6 194_b1A-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Vertrauen ist eine Blume, die man zart behandeln muß…

Elfi Egger

1008_Aug(6) 172_2AS-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Vertrauen ist wie der Vogel,
der das Licht spürt und singt,
wenn der Morgen noch dunkel ist.

Rabindranath Tagore

0909_Sep(4) 021_1A-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

VERTRAUEN.

Verlassen will ich mich auf dich,
mein Bruder,
der du von meinem Blute bist.
Du sollst mich lebenslang begleiten,
mir machen Schabernack und
auch ein böses Wort verzeihen.

Vertrauen will ich meinem Freunde,
der mich seit Kindertagen kennt.
Der manch Geheimnis gut bewahret,
mit mir Spaß hat und auch weinet,
wenns Leben mal ungnädig ist.

Verlassen will ich mich auf Weggefährten,
die, gemeinsam, Höhn und Tiefen
des Lebens mit mir gehen.
Mit denen ich, mit Mut und Willen,
soviel erleben und erreichen kann.

Vertrauen werd ich meinen Lieben,
die Teil meines Daseins sind,
ohne die es keinen Sonnenaufgang
und kein sinnerfülltes Leben gäbe.
Danke auch Ihr mir schenkt,
Eure Liebe, Euer Vertrauen.

(Anne M. Pützer)

0710_Okt3 228_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Gibt man nicht Vertrauen,
so erhält man kein Vertrauen…
LAOTSE

Vertrauen immer wieder wagen – Ja, es lohnt sich! Ich durfte es in schwierigen Situationen oft erfahren.

Hans Joerg Kampfenkel, der diesen Wochenendgruß mit seinen wunderbaren Fotos begleitet, hat dies auch er-lebt. Am Tag dieser Ausgabe des Wochenendgrußes feiert er seinen 50.. Geburtstag. Auf diesem Wege möchte ich ihm für die schönen Fotos danken. Ihm wünsche ich besonders, dass er sein Vertrauen nicht verliert, trotz vieler Widrigkeiten.

Die Begegnungen mit ihm und seiner Mutter sind für mich jedes Mal eine Bereicherung für mein Leben und haben mir schon oft neues Vertrauen gegeben.

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende mit neuem Vertrauen in sich selbst, in Ihren Beziehungen, in Ihrem Leben.

Gerd Taron

Nimm ein Buch – Anne M. Pützer

Nimm ein Buch.

Nimm ein Buch in die Hände, fühle das Papier und blättere seine Seiten.
Tauche ein in die Gedankenwelt fantasiereicher Schreiber.
Lass dich auf eine Lesereise ein, die dich weit weg vom Hier und Jetzt führt, auf der du alles Beschwerliche loslassen kannst und dich für Stunden, angenehm angespannt, entspannst.
Worte und Sätze nehmen dich mit auf eine fließende, manchmal emotional unruhige, Fahrt und du lernst unterwegs fremde Menschen, Länder und Gebräuche kennen.
Du fühlst und leidest mit, oder lässt dein Zwerchfell von Wortspielen, heiteren Dialogen und kuriosen Situationen kitzeln.
Erfahre dich reich, an Fantasie und neuem Wissen.
Es bringt deine Gefühlswelt und Gehirnzellen auf Touren.

(Text und Foto: Anne M. Pützer)

10660296_735533933205922_7359039970273769398_n

Endstation Schießhüttenstraße – Eine besondere Vorleseaktion mit der Künstlerin Margarete Rabow auf der Linie 11

Endstation Schießhüttenstraße

Gegen das Vergessen – eine besondere Vorleseaktion mit der Künstlerin Margarete Rabow auf der Linie 11 von Fechenheim nach Höchst

Fechenheim, 07.09.14
„Störungen und Irritationen im Nahverkehr“ – so nennt sich eine der Aktionen von Margarete Rabow. Sie soll an die Opfer des KZ Katzbachs erinnern, dass kurz vor Ende des 2. Weltkrieges mitten in Frankfurt in den Adler-Werken errichtet wurde.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Begrüßung und Informationen vor dem Start

Ein ganz gewöhnlicher Sonntagnachmittag. An der Endhaltestelle „Schießhüttenstraße“ der Linie 11 in Frankfurt-Fechenheim trifft sich eine Gruppe von Menschen und scheinen etwas Besonderes vorzuhaben. Eine Filmkamera wird ausgepackt, Zettel an Säulen und Masten mit der Aufschrift „KZ Katzbach“ werden rund um die Haltestelle angeklebt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Zwei Vorleserinnen unter sich: Ute Harbauer (links) und Monika Biebl (rechts)

Kurz nach dem Einsteigen, die etwas seltsame Gruppe hat sich in der Straßenbahn verteilt, beginnt eine Lesung der besonderen Art. Aus dem Buch „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“ von Ernst Kaiser und Michael Knorn beginnt die erste aus der Gruppe zu lesen. In dem Buch werden die schlimmen Vorkommnisse aus jener Zeit geschildert, als es in Frankfurt kurz vor Ende des 2. Weltkrieges ein KZ mitten in der Stadt gab.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Film-Künstlerin Margarete Rabow (links) mit der Sprecherin Viktoria Vonseelen

Manche der Fahrgäste sind teilnahmslos, manche reden weiter, manche versuchen zu lauschen. Die verschiedensten Menschen steigen auf der langen Fahrt von Fechenheim nach Höchst zu und wieder aus. Ältere Menschen, junge Menschen, ausländische Mitbringer, Familien, Frauen mit Kindern und Kinderwagen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Margarete Rabow mit Monika Biebl

Auf der Fahrt gibt es dann auch Reaktionen über die ungewöhnliche Vorleseaktion, die sehr unterschiedlich ausfallen. „Man solle aufhören zu lesen“, „Weltverbesserer“, „Blödsinn“ ist eine Äußerung einer älteren Frau, die am Hauptbahnhof empört aussteigt. „Es gäbe so viele andere wichtige Probleme, da solle man nicht damit wieder kommen, „ sagt sie weiter.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Ute Harbauer

Eine andere, ebenfalls etwas ältere Frau, die am Osthafen aussteigt, hat während der Fahrt aufmerksam zugehört. Beim Aussteigen sagt sie noch schnell „Sie haben aber schön gelesen!“ – „Sehr interessant“ – „Wann lesen Sie wieder?“. Aus der Gruppe kann ihr noch schnell jemand eine Information über die Aktion weitergeben.
Es sind besondere Situationen, die die Filmkünstlerin Margarete Rabow mit ihren Gedenkaktionen an die Opfer des KZ Katzbach in Frankfurt schafft. Für manche sind sie provakativ, andere halten sie für sehr wichtig.
Für Vorleserinnen und Vorleser ist das eine besondere Herausforderung – nicht nur den Text zu lesen, sondern auch die besonderen Begleitumstände der Aktion und den Reaktionen des unfreiwilligen Publikums.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Gruppe an der Endhaltestelle „Schießhüttenstraße“ in Frankfurt-Fechenheim
Von links nach rechts: Anne Schwarz, R. Bähnisch, Margarete Rabow, Ute Harbauer, Monika Biebl, Viktoria Vonseelen

Zum Abschluss des Nachmittags informierte die Künstlerin im Café Lounge Jasmin in Alt Fechenheim Interessierte über ihre Projekte.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Filmkünstlerin Margarete Rabow in der Gartenlaube des Café Lounge Jasmin

Die nächste Vorleseaktion findet am Mittwoch, 15.10. in Frankfurt-Ginnheim statt. Nähere Informationen unter:
http://www.rabow-kz-katzbach.de/stoerungen-und-irritationen/lesungen/
Wenn irgendwie möglich werde ich versuchen, wieder dabei zu sein, als Vorleser, interessierter Teilnehmer oder wie auch immer.

Gerd Taron
Alle Fotos: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf – Teil 4

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 4. Teil

sylvia-schopf-foto
Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 10.09.2014

Heute folgt die 4. Folge der Leseprobe aus dem Buch von Sylvia Schopf „Zeit für Rache“, dass in wenigen Tagen, am 19.09. ab 17:00 Uhr beim Krimi-Spaziergang präsentiert wird:

4 Eheprobleme

Interessante Neuigkeiten erfährt Hauptkommissar Christian Voss, als er Teresa de Lay, Mitarbeiterin der Vermissten, in ihrem Büro in Alt-Sachsenhausen besucht:, das sich in einem edel renovierten Altbau befindet …

„Da ist etwas. Das sollte ich wohl noch erzählen“, begann Teresa. „Ich weiß nicht, ob es von Bedeutung ist. Aber, Ilena hat sich ja von ihrem Mann getrennt. Vor etwa zwei Monaten ist sie ausgezogen. Und kurz darauf, es war schon spät am Abend, wir hatten noch so viel zu tun und saßen hier zusammen, da tauchte er plötzlich auf. Er war wütend. Total wütend, beschimpfte und bedrohte sie. Es … es war so schrecklich. Ich dachte, jeden Augenblick geht er auf sie los. Ich habe sie bewundert, wie ruhig und gelassen sie geblieben ist. Aber das hat ihn nur noch wütender gemacht – und dann hat er die Hand zum Schlag ausgeholt.“ Nur mühsam kamen die Worte aus Teresa heraus. „Und Ilena sagte ganz ruhig: ‚Mach nur! Wenn du es für nötig hältst. Mach nur, wenn du es fertig bringst!‘ Ganz ruhig hat sie das gesagt. Und da hat er sich plötzlich umgedreht und ist hinausgestürmt. Am Eingang hat er dann eine Vase …“ Teresa schluckte und bemühte sich um Fassung. „Er hat die Vase genommen und sie Ilena vor die Füße geschleudert. Mit Wucht! Mit solcher Wut! Und wie er sie angestarrt hat! Voller Zorn und Hass. Diesen Blick werde ich nie vergessen!“ Einen Moment wirkte Teresa wie ein verängstigtes, kleines Mädchen, und Voss musste an seine Tochter denken.
„Gab es denn häufiger solche Auseinandersetzungen?“, fragte er und bemühte sich um einen sehr sachlichen Ton.
„Ich habe es nur einmal erlebt. Aber das hat mir gereicht. An diesem Abend hat mir Ilena erzählt, dass sie sich deswegen von ihrem Mann getrennt hat. Weil er krankhaft eifersüchtig ist.“ Teresa hielt inne. „Haben Sie mit ihm schon gesprochen?“

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Metzler-Park Frankfurt-Sachsenhausen)

Wer die anderen Teile versäumt haben sollte und/oder noch einmal im Überblick lesen möchte, kann dies unter den folgenden Links:

Teil 3:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/06/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-3/

Teil 2:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/03/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-2/

Teil 1:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/08/14/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-zeit-fur-rache/

Teil 5 folgt am Samstag, 13.09.

Wer sich für den Krimi-Spaziergang noch anmelden möchte, hier die Kontaktdaten:

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Mit spannenden Grüßen

Gerd Taron

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto Gerd Taron

Eine Wolke möcht ich sein – Anne M. Pützer

Eine Wolke möcht ich sein.

Eine Wolke möcht ich sein,
von oben diese Welt besehen.
Distanz zu allen Dingen finden
und dadurch vieles klarer sehen.
Ich möchte gleiten durch die Lüfte,
mit frohem Herz und leichter Seele.
Erfreuen mich an meinem Sein
und wünschen, dass mir nie was fehle.
Als Regen fall ich dann zur Erde
und tränke alle durstge Saat.
Will nähren alle Seelen- Leben.
Liebe geben ist mein Pfad.

(Anne M. Pützer)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto : Gerd Taron

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf- Teil 3

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 3. Teil

sylvia-schopf-foto

Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 06.09.2014

Heute geht es mit dem Spaziergang durch den neuen Krimi „Zeit für Rache“ weiter.

Digital StillCamera

Foto: Sylvia Schopf

Hier können Sie die 3. Folge der Leseprobe aus diesem Krimi lesen, bevor wir gemeinsam mit der Autorin beim Krimi-Spaziergang am Freitag, 19.09. einige Original-Schauplätze aufsuchen werden.

Teil 3
Die Nachricht vom Verschwinden der Ausstellungsleiterin Ilena Willecke-Berghaus versetzt Charlotte Behring, die Afrikafachfrau des Museums, in große Unruhe …

… Der Anrufbeantworter sandte schon eine Weile nur noch ein monotones rotes Blinksignal aus, als Charlotte regungslos neben dem Telefon stand. Sie konnte keinen klaren Gedanken fassen. Frau Willecke-Berghaus – verschwunden. Die Worte der Sekretärin wiederholten sich in ihrem Kopf wie eine hängen gebliebene Schallplatte. Mechanisch begann sie im Flur auf und ab zu gehen, dann streifte sie ziellos durch die Wohnung, ging schließlich ins Bad, wusch sich das Gesicht mit kaltem Wasser, trocknete es sorgfältig ab und schaute auf. Zwei Augen starrten sie aus tief liegenden Höhlen an und die Lippen formten lautlos ein Wort: Verschwunden!
…. Es war vor knapp einem Jahr. Ich war gerade von einer Konferenz aus Mali zurückgekommen. Gut gelaunt und ahnungslos betrat ich die Verwaltungsvilla – und wusste sofort, wer mir da auf den knarrenden Treppenstufen entgegen kam. Mein Herz begann sofort wie wild zu schlagen. Alarm! Alarm! Alarm! Strahlend und elegant herausgeputzt, die einst langen, dunklen Haare jetzt modisch kurz geschnitten, ging Ilena an mir vorbei, grüßte nur flüchtig. Und da war es wieder, dieses Aschenputtel-Gefühl. Tat Ilena nur so oder hatte sie mich wirklich nicht erkannt? Wir hatten nicht nur dasselbe Fach an derselben Uni studiert, sondern auch zusammen im Forschungsprojekt der Frankfurter Universität gearbeitet. Plötzlich blieb Ilena stehen und drehte sich zu mir um. …..

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Metzler-Park Frankfurt-Sachsenhausen)

Wer die andere Teile versäumt haben sollte und/oder noch einmal im Überblick lesen möchte, kann dies unter den folgenden Links:

Teil 2:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/09/03/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-teil-2/

Teil 1:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/08/14/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-zeit-fur-rache/

Im kommenden Woche, ab Mittwoch,10.09. können Sie auf meiner WordPress-Seite den 4. Teil lesen.

Wer sich für den Krimi-Spaziergang noch anmelden möchte, hier die Kontaktdaten:

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Mit spannenden Grüßen

Gerd Taron

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Fordern – Literarischer Wochenendgruß vom 05.09.14

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

kennen Sie auch die netten Briefe, die da so manchmal mit den Sätzen beginnen: „Wir fordern Sie hiermit auf …“ und weiter heißt es dann gelegentlich „wenn Sie nicht binnen … Tagen/Wochen …“

In den verschiedenen Rollen unseres alltäglichen privaten oder beruflichen Lebens werden wir auf-gefordert, Dinge zu tun oder zu lassen. Mit solchen beispielhaften Worten wie oben genannt, wird versucht, uns zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Oft werden solche Sätze als Zeigen von Macht verwendet – soll heißen: Wir haben Macht über Sie, wenn Sie nicht das tun, was wir wollen. Das geschieht leider auch immer wieder im persönlichen Umfeld, wie viele es immer wieder erfahren haben oder müssen.

Wer ständig gefordert wird von anderen oder gar von sich selbst, gerät irgendwann in die Situation „überfordert“ zu werden. Dann werden die Lasten so schwer, dass diese nicht mehr zu ertragen sind und man selbst an Körper und/oder Seele krank wird.

Entkommen wir diesem krankmachenden Kreislauf, in dem wir uns Mut zusprechen lassen, durch liebe Mitmenschen, durch Entspannung oder anderes, was mir guttut.

Schon in der Bibel, im Alten Testament, heißt es:

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich erhalte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Jesaja Kapital 41, Vers 10 (Text Lutherbibel von 1912)

0810_Okt3 210_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
und der Anzug im Schrank.

Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.

Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.

Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
geht es um dich oder ihn.
Dein eignen Schatten nimm
zum Weggefährten.

Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruss mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
unter dem Dach im Einstweilen.

Zerreiss deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
im grossen Plan.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten.
Mascha Kaleko

1108_Aug(1) 103_2AS-02
Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.

Hermann Hesse

1401_Jan(5) 052_1-02

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben.

(Antoine de Saint-Exupery)

„Zuneigung zu empfangen, ist eine machtvolle Glücksquelle, der Mensch aber, der sie fordert, wird sie nicht erlangen.“
Bertrand Russell

0610_Okt3 131-02
Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es ist eine Sache,
sich in sein Los zu schicken,
und eine andere
sich schicken zu lassen.

Bert Berkensträter

Ich wünsche Ihnen liebe Leserin, lieber Lesern, dass Sie ungerechten Forderungen, von wem auch immer sie kommen mögen, standhalten – und das nicht nur an diesem Wochenende.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Gegen das Vergessen – Eine besondere Vorleseaktion mit der Künstlerin Margarete Rabow am Sonntag, 07.09.

Gegen das Vergessen

Eine besondere Vorleseaktion mit der Künstlerin Margarete Rabow auf der Linie 11 von Fechenheim nach Höchst am 07.09. von 15:00 bis 17:00 Uhr

Fechenheim, 04.09.14

In den Adlerwerken in Frankfurt am Main befand sich in den letzten Kriegsmonaten ein Konzentrationslager mit dem Decknamen „Katzbach“. Viele Frankfurterinnen und Frankfurter wissen nichts davon. Um ein Bewusstsein dafür zu schaffen, führt die Künstlerin verschiedene Kunst-Aktionen in Frankfurt zum Gedenken an die Opfer durch.
Einmal im Monat wird von einer vier- bis fünfköpfigen Gruppe aus Texten zum Thema KZ Katzbach vorgelesen. Die Texte werden Ihnen mindestens zwei Tage vorher zur Verfügung gestellt. Gelesen werden Auszüge aus dem gründlich recherchierten Buch: „Wir lebten und schliefen zwischen den Toten“ von Ernst Kaiser und Michael Knorn, mit freundlicher Genehmigung des Campus Verlags, Frankfurt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Die Künstlerin Margarete Rabow (rechts im Bild) bei den Vorbereitungen für eine Vorleseaktion im Juli 2014 in Frankfurt-Bornheim
Links im Bild: Viktoria Vonseelen, Sprecherin, und Teilnehmerin an der Vorleseaktion
Foto: Gerd Taron

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Endhaltestelle der Linie 11 Schießhüttenstraße Frankfurt-Fechenheim
Foto: Gerd Taron

Am Sonntag, 07.09. findet diese Aktion auf der Linie 11 von Fechenheim nach Höchst statt. Die Gruppe startet um 15:00 Uhr an der Endhaltestelle „Schießhüttenstraße“ der Linie 11. Auf der Fahrt durch die Stadt wird jeweils einer aus der Gruppe aus diesem Buch lesen. Die Aktion endet dann gegen 17:00 Uhr wieder an der Endhaltestation an der Schießhüttenstraße.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron

Anschließend können um 18:00 Uhr Interessierte im Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim 94 in Frankfurt-Fechenheim mehr über diese Aktion persönlich erfahren. Die Künstlerin und Initiatorin Margarete Rabow wird selbst lesen und informieren. Außerdem stellen sich Beteiligte an dieser Aktion vor.
Die Moderation dieser besonderen Veranstaltung im Café Lounge Jasmin hat Gerd Taron.

Wer über die Kunstaktionen wissen möchte, findet im Internet unter
http://www.rabow-kz-katzbach.de/stoerungen-und-irritationen/
weitere Informationen.

Gerd Taron

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf – Teil 2

Spannende Zeiten – Krimi-Spaziergang mit der Autorin Sylvia Schopf „Zeit für Rache“ – Es geht weiter – 2. Teil

sylvia-schopf-foto
Copyright: Sylvia Schopf

Frankfurt, 03.09.2014

Erinnern Sie sich noch?

Am Freitag, 19.09. findet um 17:00 Uhr der Krimi-Spaziergang mit Sylvia Schopf. statt. Der Treffpunkt ist die Krimi-Buchhandlung „Die Wendeltreppe“ in Frankfurt-Sachsenhausen, Brückenstraße 34.

Dort und rund um das Museumsufer wird Sylvia Schopf ihr neues Buch „Zeit für Rache“ vorstellen.

Digital StillCamera

Foto: Sylvia Schopf

In der Ausgabe vom 13.08.2014 gab es die 1. Leseprobe. Heute folgt

Teil 2
Nachforschungen im Fall der vermissten Ausstellungsleiterin führen die beiden Kripobeamten Christian Voss und Marina Ewers ins Weltkulturen Museum. Dort treffen sie auf den stellvertretenden Museumsdirektor.

„Und wofür benutzt man einen Nagelfetisch?“, erkundigte sich Voss.
Marina Ewers schaute ihren Kollegen verwundert an. Der hörte interessiert den Ausführungen des stellvertretenden Museumsdirektors zu. Nur hin und wieder verriet seine Mimik eine gewisse Skepsis.
„Also kurz gesagt“, fuhr Ebsdorf in seinem Vortrag fort, „Nagelfetische sind die berühmten, mit Eisennägeln gespickten Holzfiguren aus dem Kongo, die man zur Krankenheilung benutzt, aber vor allem um Rache zu üben und Diebe und Verbrecher zu verfolgen. Und sie werden auch in der so genannten schwarzen Magie verwendet. Das heißt, man betreibt mit ihnen Schadenszauber, um jemanden eine Krankheit, irgendein Unglück oder gar den Tod – tja, wie soll ich sagen? – nennen wir es mal ‚anzuhexen‘.“ Ebsdorf lächelte seine Besucher zuvorkommend an. „Wie Sie sehen, stecken in diesen Fetischen komplexe Lebens- und Glaubenswelten. Und wenn Sie sich dafür interessieren, dann kann ich Sie herzlich einladen, sich unsere Ausstellung anzuschauen, die wir Ende Oktober eröffnen.“ Ebsdorf hielt inne. „Hoffentlich“, fuhr er mit veränderter Stimme fort. „Also, ich hoffe doch sehr, dass sich die Situation mit Frau Willecke-Berghaus bald klärt. Und natürlich positiv.“
„Viele der Vermisstenfälle gehen gut aus“, beruhigte ihn Marina Ewers.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Foto: Gerd Taron (Metzler-Park Frankfurt-Sachsenhausen)

Wer Teil 1 der Leseprobe versäumt hat, kann hier noch einmal nachlesen:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/08/14/spannende-zeiten-krimi-spaziergang-mit-der-autorin-sylvia-schopf-zeit-fur-rache/

Am Samstag, 06.09. folgt dann Teil 3 der Leseprobe.

Wer sich für den Krimi-Spaziergang anmelden möchte, kann dies gerne tun. Noch sind einige Plätze frei.

Anmeldung bei Gerd Taron, Tel. 06195-676695 oder per E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de – Der Eintritt beträgt 10 Euro.

Mit spannenden Grüßen

Gerd Taron

OLYMPUS DIGITAL CAMERA