Hier spricht die Maschine! Literarischer Wochenendgruß vom 19.09.14

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

kennen Sie auch die Stimme einer freundlichen Dame oder eines freundlichen Herrn am Telefon, die Ihnen mitteilt, dass sie mit dem nächsten freien Mitarbeiter verbunden werden? Und dann geschieht es tatsächlich, dass sie mit einem Menschen sprechen, der irgendwo auf dieser Welt in einem sogenannten „Call-Center“ sitzt. Sie schildern ihr/ihm ihr Problem. Dabei „spricht“, sieht er auf seine Maschine, genannt Computer, und versucht Ihnen bei der Lösung des Problems zu helfen.

Sehr oft gelingt das auch – und wenn nicht, dann ist der Computer (= Maschine) daran schuld.

Es gab Zeiten, und gelegentlich kommt es auch heute noch vor, dass Sie mit lebendigen Menschen direkt über ihr Problem sprechen können. Sie können ihn ansehen und gemeinsam, versuchen weiter zu kommen.

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Foto: Gerd Taron (Frankfurt-Fechenheim, Main-Ufer)

Zu den Steinen hat einer gesagt „Seid menschlich“.
Die Steine haben gesagt: „Wir sind noch nicht hart genug“

Erich Fried

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Nicht die, die gleiche Sprache sprechen verstehen einander,
sondern diejenigen, die das gleiche Gefühl teilen.

*Rumi*

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es gibt soviel schöne Begegnungen
und alle sind auf Ihre Art mit nichts
auf der Welt zu bezahlen.
(unbekannt)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Einen Blumenstrauß verschenken, einem armen Menschen zuhören, ein Kind erfreuen oder einem Menschen durch Verstehen helfen, der sich auf dieser Welt nicht mehr zu trösten weiß, das sind die großen Dinge des Lebens!

(Helene Böhlau)

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Foto: Gerd Taron (Kelkheim-Ruppertshain – „Zauberberg“)

Einfachheit ist die Sprache des Herzen`s,
und erfolgt nicht nur durch Worte,
sondern auch durch kleine Gesten.
Wer aus dem Herzen spricht,
wird selten missverstanden.
ANTONIO CURNETTI

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Foto: Gerd Taron

Dank jedem Lächeln des Alltags
das ein glückliches Leuchten in den Augen verursacht
ist es auch kurz und vergänglich
ist es doch nicht ungeschehen.

Antonia Dullnig

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende, dass Sie Menschen begegnen und keine Maschinen. Vielleicht sogar schon übermorgen beim verkaufsoffenen Sonntag bei Viola’s Bücherwurm in Kelkheim in der Bahnstraße 13. Dort und an vielen anderen Orten gibt es Möglichkeit, sich zu begegnen, persönlich, von Auge zu Auge, von Ohr zu Ohr.

Ich würde mich freuen, den einen oder anderen Leser des Wochenendgrußes am Sonntag wiederzusehen oder einmal persönlich kennenzulernen.

Ihr/Euer

Gerd Tar

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