Nach 30 Jahren – eine wundersames Wiedersehen in der Buchhandlung Shakespeare und So … in Mainz

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Mainz, 15. Januar 2016

Dies ist eine wahre Geschichte und hat sich einem Tag und in einer Stadt ereignet, an dem der Autor in diesem Jahr seinen Geburtstag auf seine Weise feierte.

Es gehört zu seinem Ritual, diesen Tag immer wieder an den Orten zu verbringen, zu denen er einen besonderen Bezug hat. In diesem Jahr hieß dieser Ort Mainz. Die so geschichtsträchtige Stadt am Rhein, wo der Autor schon so vieles erlebt hatte. Viele Jahre lang gehörte er zu den Ausstellern auf dem Gutenberg-Antiquariatsmarkt oder beim Johannis-Büchermarkt im Juni.

Freundschaftliche Beziehungen führen ihn immer wieder in diese schöne Stadt mit ihren Kirchen der schönen Altstadt und vieles mehr.
Zu den „Pflichtbesuchen“ gehört immer wieder St. Stephan mit den Kirchenfenstern von Chagall und seinen Schülern.

Eine sehr liebe Freundin gab ihm, dem Literaturfreund, einen Tipp, dass es in der Nähe des Schillerplatzes bzw. Fastnachtsbrunnen eine besondere Buchhandlung gäbe. Die Spur führte zur

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Buchhandlung Shakespeare und So in der Gaustraße 67

Es war „Buchliebe“ auf den ersten Blick. Beim ersten Eintreten verspürte er sofort eine Herzlichkeit und Offenheit der beiden Inhaber Nida und Cliff Kilian und ihrer Angestellten Frau Steiger. Jeder Mainz-Aufenthalt war mit einem zumindest kurzen Besuch dort verbunden.

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Cliff Kilian im intensiven Austausch mit seinem ehemaligen Kollegen

An jenem 15. Januar geschah aber dort ein besonderes Wiedersehen. Cliff Kilian, der Inhaber, erblickte beim Hereinkommen einen ehemaligen Kollegen wieder. Es waren mehr als 30 Jahre seit der letzten Begegnung vergangen. Sie waren Kollegen – Cliff Kilian ein Kellner-Lehrling und der Freund ein Nachtportier. Dort waren sie gemeinsam im ehemaligen Hotel Rose in Wiesbaden tätig. Heute beherbergt dieses Haus die Hessische Staatskanzlei.

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Nida Kilian, die Ehefrau von Cliff Kilian, ist auch dabei

Wie der geneigte Leser sicher verstehen kann, gab es dann einen regen Austausch aus ehemaligen Zeiten. Wir, Nida Kilian, die Ehefrau, Frau Steiger und der Autor kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Diesen Tag eines wundersamen Wiedersehens werden alle nicht so schnell vergessen.

Wir kommen beim nächsten Besuch in Mainz wieder vorbei und freuen uns auf ein fröhliches Wiedersehen !

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Gerd Taron

Hier noch ein paar Kontaktdaten der Buchhandlung:
Buchhandlung Shakespeare und So
Gaustraße 67, 55116 Mainz
Tel. 06131-226893
Fax: 06131-232574
E-Mail: shakespeareso@yahoo.de

PS: Und zwei besondere Buch-Entdeckungen gab es so „nebenbei“ ebenfalls:

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Ein besonderes Buch zum Valentinstag „Mit allen Sinnen“

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Was aus einem Buch alles werden kann – Seiten liebevoll zusammengefügt.

Alle Fotos: Gerd Taron

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Sonntagmittag – Gedanken und Fotos von Gerd Taron

Stell Dir vor, es ist Sonntagmittag

 

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… und keiner geht einkaufen …

 

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In einem großen Einkaufszentrum im Rhein-Main-Gebiet an einem Sonntagmittag

 

… sondern in die Natur …

 

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Blicke in die schöne Natur
und beruhige Dein Gemüt.

~ Ludwig van Beethoven ~

 

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Fotos aufgenommen an einem Sonntagmittag im Taunus

 

Alle Fotos: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mahnung – Karin Schneider-Jundt

                                                                            

                       M a h n u n g

 

1.     Manchmal in verborg‘nen Stunden

fragst du: „Was hab ich gefunden

in den Jahren meines Lebens.

Meine Suche war vergebens.

Fand den Schatz des Lebens nie!“

                                    Weißt du denn wie Nektar schmeckt?

                                    Wo die Raupe sich versteckt?

                                    Hörst du leis‘ die Feen raunen?

                                    Öffnest du dein Herz voll Staunen?

                                    Das sind Schätze, die besteh´n!

 

2.     Du denkst nur an deine Arbeit

und erkennst nicht deine Starrheit.

So viel Schönes geht verloren

und dein Herz ist fast erfroren.

Greife nach der Lebenskraft!

                                    Fühlst du Moos auf nackter Haut?

                                    Ist dir Zittergras vertraut?

                                    Tanzt du still im Sternenlicht?

                                    Weinst du, wenn ein Traum zerbricht?

                                    Das sind Schätze, die besteh´n!

 

3.     Du hast nie gelernt zu leben,

dich dem Nichtstun hinzugeben,

um der Seele Kraft zu spenden.

Halte sie in sanften Händen,

denn sie ist dein kostbar‘ Gut!

                                    Hörst du, wie die Lerche singt?

                                    Wie der Wind dir Sehnsucht bringt?

                                    Fühlst du, wie ein Baum dich stärkt?

                                    Wie die Blume dich bemerkt?

                                    Das sind Schätze, die besteh´n! 

 

4.     Du hast nie gelernt zu träumen,

meinst das Leben zu versäumen.

Du vergisst, nur im Genießen

kann sich Kraft in dich ergießen.

Trinke sie so oft du kannst!

                                    Weißt du noch wie Erde riecht?      

                                    Wo der Otter sich verkriecht?

                                    Glitzert Tau auf deinem Fuß?

                                    Hörst du auf der Schwäne Ruf?

                                    Das sind Schätze, die besteh´n!

 

5.     Lerne dich doch selbst zu kennen.

Nicht den andren nachzurennen.

Liebe dich mit Haut und Haaren.

Lerne dich vor Trug bewahren.

Sag´ auch mal energisch „nein“!                       

                                  

 

 

 

                                   Siehst du deine Schönheit  blüh‘n?

                                   Fühlst du dich vor Liebe glüh‘n?

                                   Wirst du Lachen und Gebet?

                                   Spürst du, wie dein Herz erbebt?

                                   Das sind Schätze, die besteh´n!

 

6.     Es gibt ein Gesetz im Leben:

Nur wer nehmen lernt, kann geben.

Darum neide nicht und klage,

sondern öffne dich und wage!

Nimm dein Glück selbst in die Hand!   

                                   Wiege dich in einem Baum.

                                   Spiele dich in einen Traum.

                                   Singe laut vor Lebenslust.

                                   Gib dem Frosch heut´ einen Kuss,

                                   und du wirst den Himmel seh´n.             

 

Text und Melodie:

Karin Schneider-Jundt

 

 Weitere Informationen unter

http://www.lieder-von-karin-schneider.de/wpKarin/

Verzockt – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Super! Ich habe den Highscore geknackt. Lange hat es gedauert. Viele Stunden habe ich vor dem Spiel am Smartphone gesessen, um immer besser zu werden – und um mich zu entspannen. Einfach zwischendrin mal zocken, um den Alltag, den Stress, die Anforderungen hinter sich zu lassen.

Und dann merke ich, dass ich manchmal doch zu viel spiele, zu viel Zeit im Spiel vertreibe. Doch so schlimm ist das nicht, denn bei dem Spiel handelt es sich um Sudoku. Doch was passiert, wenn ich die Finger nicht mehr vom Spiel, von diesem oder einem anderen, lassen kann? Wenn das Spiel mich antreibt? Vielleicht ist dies dem Präsidenten des FC Bayern passiert. Denn 50.000 Buchungen in wenigen Jahren sprechen eigentlich für sich. Was trieb diesen intelligenten Menschen, der so viel in seinem Leben erreicht hat? Und was hält mich davor ab, als Getriebener zu leben und der Spielleidenschaft oder gar der Sucht zu verfallen?

„Wir sollen Kinder Gottes heißen – und wir sind es auch!“, so ist es im 1. Johannesbrief (3,1) zu lesen. Ja, ich fühle mich als Kind Gottes. Das ist prägend für mein Leben. Für mich bedeutet dies, dass ich in meinem Leben eigentlich nichts machen oder erreichen muss. Weil ich schon bin. Ich bin kein Fußballprofi, geschweige denn Weltmeister, kein erfolgreicher Geschäftsmann oder gar Präsident eines Weltvereins, ich bin „nur“ Kind Gottes. Das reicht mir und bewahrt mich, mehr sein zu wollen als ich ohne hin schon bin.

So wünsche ich Dir, dass Du den Versuchungen des Lebens standhältst, weil Du weißt: Ich bin ein Kind Gottes.

Gottes Segen für Dich.
Andreas Schmalz-Hannappel

Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes Kelkheim-Fischbach

Und plötzlich war alles anders

Die Geschichte von Hans Jörg Kampfenkel

Bad Soden am Taunus, 10.01.2014

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Es war vor fast 25 Jahren. Hans Jörg steht kurz vor seinem Abschluss als Diplom-Physiker. Nur noch wenige Monate und eine glänzende berufliche Zukunft steht ihm bevor.

Ein Tag wie jeder anderer – doch dieser Tag sollte sein Leben schlagartig verändern. Hans Jörg kommt zur Tür seines Elternhauses herein, um sich Tischtennis-Sachen zu holen. Plötzlich kippt er um, sein Kopf dreht sich, eine Hilfeschrei. Die niederschmetternde Diagnose später in der Klinik: Hirnblutung.

Viele Jahre sind seit dem vergangen. Mit viel Mühe und großer Unterstützung seiner Eltern werden Sprach- und Lesefähigkeit wieder erlangt. Sein linkes Auge  ist bis heute sehr stark beeinträchtigt.

Schon vor der niederschmetternden Diagnose hat Hans Jörg eine Leidenschaft für sich entdeckt: Die Fotografie. Er besucht Fotokurse an der Universität. Nach dem Unfall schenken ihm seine Eltern eine Kameraausrüstung.

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Vor zwei Jahren trifft ihn ein neuer Schicksalsschlag: Sein Vater verstirbt plötzlich und unerwartet. Er hatte zu ihm ein inniges Verhältnis.

Die Fotografie bedeutet für ihn mehr als anderes: Sie ist für ihn Lebenssinn und gibt ihm Mut, sein Leben zu meistern. In diesem Jahr wird er 50 Jahre alt.

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Ihm und seiner Mutter möchte ich auf diesem Wege eine kleine Freude bereiten. Hans Jörg Kampfenkel wird den literarischen Wochenendgruß ab 17.01. fotografisch mitgestalten und begleiten. Seine wunderschönen Fotos, von denen ich einige bereits bewundern durfte, werden eine Bereicherung für alle sein, nicht nur für mich.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit und auf viele neue fotografische Entdeckungen.

Gerd Taron

Alle Fotos: Hans Jörg Kampfenkel, Bad Soden am Taunus – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet.

Meine Buchhandlung vor Ort – Violas Bücherwurm in Kelkheim

 

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Mehr als 20 Jahre lebe ich nunmehr hier: im schönen Taunus. Und mehr als 10 Jahre begleitet mich als Bücherfreund eine Buchhandlung in besonderer Weise: Violas Bücherwurm in meiner zweiten Heimat Kelkheim .in der Bahnstraße.

Aus einer anfänglich geschäftlichen Beziehung ist im Laufe der vielen Jahre eine große Verbundenheit auch in persönlicher Hinsicht erwachsen. Die vielen gemeinsamen Stunden in der Buchhandlung, die Gespräche, den Austausch möchte ich nicht mehr missen.

Unsere gemeinsamen Aktivitäten wie der Kelkheimer Stadtmarkt und die Kelkheimer Möbeltage sind immer wieder ein Erlebnis.

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Jeder der eine Buchhandlung in seinem Ort hat und wo eine persönliche Beziehung stattfindet, ist ein glücklicher Büchermensch.

Ich habe mein Bücherglück vor Ort gefunden: Violas Bücherwurm in Kelkheim.

Gerd Taron

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und der Bücherwurm

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Copyright: Maren von Hoerschelmann

Die Quelle – Spender für unser Leben

 

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Taunus-Quelle in Fischbach im Taunus vom 27.10.13 – Foto. Gerd Taron

Fischbach im Taunus, 27.10.13

Heute Morgen habe ich die frühe Morgenstunde nach der Zeitumstellung genutzt, um bei schönstem Sonnenschein einen herbstlichen Spaziergang durch unser Dorf zu unternehmen.

Ich fühlte mich zu unserer Taunus-Quelle hingezogen, die sich am  Ortsrand befindet.

„Die Stille ist die Quelle der Gedanken“

Autor unbekannt

Ringsum mich kein Mensch weit und breit. Nur die vorbeifahrenden Autos an der nahe gelegenen Straße störten etwas die Herbst-Idylle.

Zeit und Muße, sich einige Gedanken über die Quelle und diesen Ort zu machen.

Manchmal komme ich mir selbst vor wie eine Quelle. Ich versuche mit meinem Dasein für andere eine Quelle zu sein, wo Mann/Frau frisches Wasser bekommen kann.

Aber eine Quelle kann nur sprudeln, wenn sie selbst genügend frisches Wasser bekommt und nicht eines Tages versickert. Nur so kann sie lebendig bleiben.

Für mich bedeuten die Menschen, die mich begleiten und mich immer wieder mit frischem Wasser versorgen – eine Lebensquelle. Dadurch ist es möglich, von diesem frischen Wasser anderen etwas weiter zu geben.

Dies darf und durfte ich immer wieder erfahren, vor allem in der vergangenen Woche. All denen, die mir durch ihre Worte und ihr Dasein frisches Wasser zugeführt haben, gilt mein besonderer Dank.

In der Sendung  „Kölner Treff“ am vergangenen Freitag hatte Bettina Böttinger unter anderen zwei Niederländer zu Gast, die nur mit einem Wohnwagen (ohne Auto!) durch Europa getrampt sind. Die Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen aus den verschiedensten Nationen haben ihnen besondere Erfahrungen beschert..

Tjerk Ridder und Peter Bijl haben es so beschrieben:

„Wenn man es teilt mit anderen, wird es lebendig.“

 

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Die Weil-Quelle unterhalb vom Feldberg im Taunus – Foto: Gerd Taron

 

Immer, wenn ich mitten im Alltag
innehalte und gewahr werde,
wie viel mir geschenkt ist,
werden die zahllosen Selbstverständlichkeiten
zu einer Quelle des Glücks.

Walter Fiechter


Am 25.07.13 berichtete ich bereits über eine Quellenwanderung – hier noch einmal zum Nachlesen:

 https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2013/07/25/eine-quellenwanderung-im-taunus-von-der-weilquelle-zur-olmuhlquelle/

Ich wünsche uns allen, dass wir Quellen mit frischem Wasser sind. Lasst uns einander begegnen, damit wir in guten und schlechten Zeiten eine lebendige Quelle bleiben.

Gerd Taron