In die Zukunft blicken – Literarischer Neujahrsgruß 2017

In die Zukunft blicken – Literarischer Neujahrsgruß 2017

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

nach unserem Kalender gibt es ab Sonntag eine neue Jahreszahl. Das alte Jahr ist vergangen und viele blicken auf eine ungewisse Zukunft.

Wie haben Sie das alte Jahr erlebt? Und können Sie trotz mancher Widrigkeiten hoffungsvoll ins neue Jahr schauen? Das ist sicher schwierig, wie ich dies selbst erfahren habe. Aber diese Zeiten sind oft später der Grundstein für neue und positive Lebenserfahrungen.

In diesem Neujahrsgruß habe ich meine besonderen Fotos des Jahres 2016 zusammengestellt. Dazu finden Sie Texte, die Ihnen Hoffnung geben mögen.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Du bist die Zukunft, großes Morgenrot
über den Ebenen der Ewigkeit…

Rainer Maria Rilke

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Der helle Horizont meines Herzens
Jede Stunde hat ihr eigenes Ticken,
jeder Tag sein eigenes Leuchten.
Wesenhaft ist die Welt,
wirklich ist jede Erhebung und jede Vertiefung erfüllt.
Nichts geht umsonst an mir vorbei.
Was mich erschüttert, erleuchtet mich.
Was mich bewegt, ist Sprache des Seins.
Jeder Moment ist ein Raum für meine Seele,
jedes Erlebnis Möglichkeit der Entfaltung.
Kein Moment ist zu schlecht für die Erlösung,
kein Aufschauen in Liebe umsonst.
Meine Seele verlängert die Wahrheit.
In der Härte der Dunkelheit
besinne ich mich auf mein inneres Licht.
Meine Augen fließen über
mit einer fernen Erkenntnis.
Ich bin, was ich glaube.
Ich bin meine Hoffnung, ich bin mein Glück,
ich bin der Friede, den ich als Geschenk in mir trage.
Ich bin meine Zukunft,
ich bin die Stunde, die jetzt anbricht,
die ich gestalten kann wie ein Kunstwerk.
Ich bin das Erstaunliche in jeder Entscheidung,
mit der ich mein Leben in die Hand nehme.
Es gibt nichts Spannenderes, als diesem Sein zu folgen
im vollen Glück der Überzeugung.
Der Horizont meines Herzens ist hell.
Ich habe mich entschlossen zu leuchten.
Mein Leben kommt zu mir wie ein großes Geschenk.

Ulrich Schaffer

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Das schönste Geschenk an den Menschen ist die Fähigkeit zur Freundschaft,
nutze sie…..

Dazu eine Geschichte die im alten Persien spielt. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“ Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“

Und so geschah es. „Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler antwortete: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“

Autor unbekannt

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Klarheit ist der Weg
in die Freiheit.
Nur wer ganz klar
seinen Weg sehen kann,
wird seine
Herzensziele
erreichen
können,
den im Nebel
lässt das Schiff
sich nicht lenken
und
das Flugzeug
nicht landen.
Klarheit ist der
erste Schritt zu Dir selbst
für Dein Ziel
und
die Zukunft.

Anja Schindler

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Möge es Momente in deinem Leben geben,
in denen keine Vergangenheit das Jetzt trübt
und keine sorgenvolle Zukunft dir das Erleben dieses Augenblicks verwehrt.
Auf dass du einfach da sein kannst,
ohne zu wollen, ohne zu müssen,
nur dich spürend in diesem Moment.

(Altirischer Segenswunsch)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie im neuen Kalenderjahr trotz aller Widrigkeiten die Hoffnung nicht verlieren und Sie viel Schönes erleben dürfen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hinweis:
Als Anlage habe ich meinen persönlichen Höhepunkt des Jahres beigefügt:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/12/29/pilgern-auf-dem-rheingauer-klostersteig-ein-erfahrungsbericht/

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Pilgern auf dem Rheingauer Klostersteig – Ein Erfahrungsbericht

Pilgern auf dem Rheingauer Klostersteig – Ein Erfahrungsbericht

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Kelkheim zum Jahresausklang 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind bereits einige Tage vergangen, als ich die große Freude hatte, an einer geführten Wanderung auf dem neuen Klostersteig im Rheingau teilzunehmen. Diese Wanderung gehört sicher zu meinem persönlichen Hohepunkten im zu Ende gehenden Jahr.

Dank der Veröffentlichung von Christa Kaddar, unter anderem Journalistin beim „Rheingau-Echo“ erfuhr ich von dieser Veranstaltung.

Dr. Caspar Söling, Sprecher der Geschäftsführung der St. Vincenzsstift gGmbH, gilt als Erfinder dieses Pilgerweges im Rheingau. Ende September wurde dieser offiziell eröffnet. Auf mehr als 30 Kilometer Wegstrecke verbindet der Klostersteig ehemalige und besteh3ende Klöster. Er beginnt am Kloster Eberbach, führt dann weiter über die Basilika Schloss Johannisberg, dem Kloster Marienthal, dem Kloster Nothgottes, der Abtei St. Hildegard und endet im ehemaligen Kloster Marienhausen.

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Pilgerführer Wolfgang Blum

Am Sonntag, dem 06. November 2016 trafen sich ca. 50 Teilnehmer am Bahnhof in Geisenheim- Wolfgang Blum, ein Rheingauer Original, erwartete als Pilgerführer im entsprechenden Gewand die Pilgerschar.

Er entwickelte mit Dr. Söling diesen neuen Plgerweg im Rheingau.
Offensichtlich hatte Wolfgang Blum besondere Kontakte zu Petrus. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass es trotz ungünstiger Wettervorhersage ein traumhaft schöner Tag werden sollte. Es schien so, als ob Gott persönlich extra den Lichtschalter angeknipst hätte und die Sonne an den verschiedenen Stationen erstrahlen ließ.

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Mit Wolfgang Blum und seiner Frau ging es dann auf den 2. Teil des Rheingauer Klostersteiges, der zum Schloss Johannisberg führte und von dort über die oben beschriebenen Stationen bis nach Aulhausen oberhalb von Assmannshausen. An schönen Aussichtspunkten konnten die Pilger geistlichen Impulsen lauschen.

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Jeder Teilnehmer erhielt einen Pilgerpass, den er an jeder Station mit einem Stemple vervollständigen konnte..

Nachstehend gebe ich einige Impressionen dieser unvergesslichen Pilgertour weiter.

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Basilika Schloss Johannisberg

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Ausblick von Schloss Johannisberg

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Kloster Marienthal

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Kloster Nothgottes

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Ein Pilger mit seinem Pilgerpass auf den Klostermauern der Abtei St. Hildegard

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Abendstimmung

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In der Marienkirche in Aulhausen

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Dr. Caspar Söling – rechts im Bild – links Wolfgang Blum

Zum Abschluss erhielt jeder Pilgerer das kleine Eberbacher Kreuz, hergestellt in den Rheingau Werkstätten Rüdesheim.

Ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Blum und seiner Frau für diese Wanderung.

Wer mehr über den Pilgerführer Wolfgang Blum und seinen
Veranstaltungen wissen möchte, hier finden Sie die entsprechenden Informationen:
http://www.blum-wolfgang.de/

Derzeit ist noch offen, inwieweit ein Teil des Klostersteigs auch in meinem literarischen Programm für 2017 aufgenommen wird.

Ich wünsche allen ein fröhliches Pilgern durch das neue Jahr 2017

Ihr/Euer
Gerd Taron

Weiterführende Informationen über den Rheingauer Klostersteig und den Stationen im Internet:

http://www.rheingauer-klostersteig.de
http://www.marienkirche-auhlausen.de
http://www.kloster-eberbach.de
http://www.franziskaner-marienthal.de
http://www.abtei-st.hildegard.de

Auf der Suche nach Weihnachten – Literarischer Weihnachtsgruß 2016

Auf der Suche nach Weihnachten – Literarischer Weihnachtsgruß 2016

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

zu Weihnachten erscheint wieder ein besonderer literarischer Gruß. Eine liebe Freundin und Künstlerin, Lissy Theissen, hat in ihrem Bild und ihrer Lyrik es so wunderbar formuliert: Auf der Suche nach Weihnachten.

Wonach suchen Sie in diesen Tagen voller Unruhe? Diese Frage stelle ich vor allem nach den schrecklichen Ereignissen der letzten Tage, sei es in Syrien, in Berlin oder an anderen Orten, wo Gewalt herrscht. Ein bisschen Frieden oder was bedeutet mir Weihnachten?

Ich wünsche mir für uns alle, dass Frieden einkehrt, bei mir, bei meiner Familie, bei meinen Freunden, bei jedem auf unserer Erde. Nur ein Traum?

Leben Sie Ihren Traum und begeben Sie sich auf der Suche nach Ihrem persönlichen Weihnachten.

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Bild: Lissy Theissen

Auf der Suche nach Weihnachten

Blindenhund meiner Seele
wo ist Weihnachten?
Mein stummer Versuch
inmitten des Weihnachtsgetöses
beim tröstenden Glühwein
meine hungernde Seele zu laben
scheitert, schmeckt unzureichend,
wirkt ein bisschen lächerlich.
Blindenhund der Seele
wo ist Weihnachten?
Verkaufsstände und Futterbuden,
schön und gesellig,
wenn Kälte und Neonlichter
uns umfangen.
Aber ist das alles?
Ist Weihnachten nicht mehr?
Viel mehr?
Kein wirkliches Weihnachtsgefühl
stellt sich ein,
alles wirkt trotz allem irgendwie hohl,
hinter der Romantikkulisse
das Ersehnte zerplatzt?
Seelenhund: Was hat Bestand?
Ich bin zu alt für zerplatzte Klischees
X-Mas und Weihnachtsgetöse.
Ich will wirklich Weihnachten!
Ich will das Christkind!
Ich will Weihe – und Nacht – und Geheimnis!
Und ganz plötzlich, da
die Liebe erscheint
ganz anders
von innen,
wenn du ruhig wirst
und suchst
und vor Sehnsucht schreist!
Da kommt die Antwort,
tiefinnen aus dir:
Da bin ich,
ich rufe so oft
nach dir. Immer.
Meine Augen sind
die eines Gläubigen
eines Ungläubigen
die einer Frau
eines Mannes
eines Kindes.
Ich bin in aller Welt.
Ich wohne tief innen
in jedem, in allem.
Schau in meine Augen,
schenke mir deine Liebe!
Dein Stall ist dunkel,
aber deine Sehnsucht ist hell.
Ich bin dir vertraut,
aber auch ein Fremder
auch ein Kind
ein Flüchtling
zurzeit unterwegs
wie damals ein Flüchtlingskind. –
Flüchtet ihr nicht alle
von Zeit zu Zeit
vor der Leere in euch
in liebende Arme?
Seelenhund sag:
Wer spricht da zu mir?
Ist das Gott?
Wo ist eigentlich Gott?
Ganz einfach:
überall
wo wirklich Liebe ist.
So einfach?
Ja, so einfach.
Und da ist auch Weihnachten.

© Lissy Theissen 2015/16

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Weihnachtskrippe auf dem Rettershof im Taunus – Foto: Gerd Taron

Die alten Worte

Die alten Zauberworte sind noch nicht verbraucht.
Sie wirken immer noch, sie strahlen noch von innen.
Wenn deine Seele dunkel in Verzweiflung taucht,
dann sprich sie aus, und alles kann von vorn beginnen.
Da gibt es Worte voller kleiner Zärtlichkeiten,
die deine Schläfen streicheln wie ein warmer Wind.
Und wilde Worte gibt’s, die reißen dir zuzeiten
so manche Türen ein, die sonst vermauert sind.
Und wenn du Sehnsucht sagst, dann weiten sich die Wände.
Du könntest einfach aufstehn und ins Freie gehn.
Und Wesen aus den Tiefen reichen dir die Hände.
Du bist berührt, du lächelst, und die Zeit bleibt stehn.

Paul Pfeffer

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Weihnachtskrippe auf dem Weihnachtsmarkt in Mainz – Foto: Gerd Taron
Weihnachten

Zeit der besonderen Schmerzen,
der stechenden Einsamkeit für viele,
Zeit, in der die eigene Leere auftaucht
wie ein Gespenst
und Kerzen und Atmosphäre
sie nicht zudecken können.
Gesucht sind da Menschen,
wie du und ich,
die Hoffnung haben,
die Wärme verbreiten können,
die echtes Interesse am andern haben
und glauben,
dass Gott sich dem Menschen zuwendet
in Liebe,
schon immer
und gerade
jetzt.

Ulrich Schaffer

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In der Talkirche zu Eppstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Willkommen, o seliger Abend
dem Herzen, das froh dich genießt
Du bist so erquickend, so labend
drum sei mir recht herzlich gegrüßt
In deiner erfreulichen Kühle
vergißt man die Leiden der Zeit,
vergißt man des Mittages Schwüle
und ist nur zum Danken bereit
Wenn säuselnde Lüftchen uns kühlen
kein Horcher, kein Lauscher uns stört
dann wird unter Wonnegefühlen
der Becher der Freundschaft gelehrt
Im Kreise sich liebender Freunde
gelagert auf schwellendem Grün
verzeiht man dem fluchenden Feinde
und lässet in Frieden ihn ziehn
Drückt mir eine reizende Schöne
im traulichen Dunkel die Hand
kein Dichter beschreibt diese Szene
sie ist mit dem Himmel verwandt
Beim Widerschein himmlischer Kerzen
feiert Liebe des schönsten Triumph
da schlagen die Herzen an Herzen
und Echo ruft leise – Triumph
Willkommen, o Abend voll Milde
du schenkst dem Ermüdeten Ruh
versetzt uns in Edens Gefilde
und lächelst uns Seligkeit zu
Fritz von Ludwig (1755 – 1811 – deutscher Dichter)

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Kirchenfenster St. Stephan in Mainz (geschaffen von Schülern von Marc Chagall) – Foto: Gerd Taron

Jedesmal,

wenn zwei Menschen einander verzeihen,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr Verständnis zeigt für Euere Kinder,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einem Menschen helft,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn ein Kind geboren wird,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Du versuchst, Deinem Leben
einen neuen Sinn zu geben,
ist Weihnachten.
Jedesmal,
wenn Ihr einander anseht
mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
ist Weihnachten.

Aus Brasilien

Ein friedvolles Weihnachtsfest, wo immer es Sie erleben, wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron

Vorläufiges Jahresprogramm 2017 von Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Vorläufiges Jahresprogramm 2017 von Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Liebe Literatur-Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich darf auf viele schöne literarische Spaziergänge und andere literarische Veranstaltungen zurückblicken. Es gab viele schöne Begegnungen und Wiedersehen bei diesen Treffen. So möge es auch im neuen Jahr sein.

Nachstehend möchte ich mit Ihnen einen kleinen Blick auf das neue Jahr werfen. Einiges ist noch in Vorbereitung und manches wird noch ergänzt werden.

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Zum fröhlichen Landmann am Rettershof im Taunus

Freitag, 03.03.17 – 19 Uhr

Premieren-Lesung von Brina Stein (http://www.brina-stein.de/ „115 Tage an Tisch 10 – Wellengeflüster auf Weltreise!
Sie stellt beim „Zum fröhlichen Landmann“ ihren neuen Roman vor.

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Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershol im Taunus

Sonntag, 26.03.17 – 15 Uhr
Literarischer Frühlings-Spaziergang rund um den Rettershof –

Sonntag, 02.04.17 – 15 Uhr
Auf märchenhaften Pfaden rund um den Gimbacher Hof in Kelkheim
Mit der Jung-Autorin Fabiana von Saldern und anderen

Sonntag, 09.04.17 – 15 Uhr
Literarischer Frühlings-Spaziergang rund um die Burg Eppstein

Freitag, 05.05.17 – ab 13 Uhr Büchermarkt Eppstein

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Blick auf Romantik Schlosshotel Rettershof

Sonntag, 07.05.17 – ab 14:30 Uhr – Ein Tag für die Literatur
Auf literarischen Pfaden rund um den Rettershof

Bei diesem Literaturfestival steht die Literatur aus und über Hessen im Mittelpunkt. Das Festival findet bereits zum sechsten Mal im zweijährigen Turnus statt.
Initiiert und organisiert wird dieses besondere Literaturfestival vom Hessischen Rundfunk

Wir, Brina Stein und ich, freuen uns, dass unsere Veranstaltung im Programm dieses Festivals aufgenommen wurde.

Einzelheiten zum Programm folgen.

Sonntag, 21.05.17 – 12 – 18 Uhr
Kelkheimer Stadtmarkt mit und bei Viola’s Bücherwurm, Kelkheim, Bahnstraße 13

Sonntag, 28.05.17 –14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz.
Ein literarischer Spaziergang durch die Mainzer Altstadt zu St. Stephan und anderen Kirchen

Sonntag, 10.06.17 – 15 Uhr
Ein literarischer Spaziergang im Bethmannpark/Chinesischer Garten in Frankfurt

Sonntag, 25.06.17 – 15 Uhr
Literarischer Sommer-Spaziergang rund um den Rettershof

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Café Nussknacker in der Karlsruher Str. 5 in Frankfurt

Sonntag, 09.07.17 – 14 Uhr
Fernweh – Literarischer Spaziergang mit Geschichten und Gedichten über das Reisen
Start: Frankfurt Hauptbahnhof – Abschluss im Café Nussknacker an der Südseite des Frankfurter Hauptbahnhofes

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Abtei St. Hildegard Rüdesheim-Ebingen

Sonntag, 03.09. – 14 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Ein literarischer Spaziergang mit Geschichten einer ungewöhnlichen Frau

Sonntag, 01.10. – 14 Uhr
Frankreich, Frankreich – Ein literarischer Spaziergang anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2017 – Ehrengastland: Frankreich
Start: Frankfurt Hauptbahnhof – Ende: Café Nussknacker

Sonntag, 08.10. – Erntedank- und Handwerkerfest am Rettershof

Samstag/Sonntag 92.12./03.12. – Fischbacher Weihnachtsmarkt

Weitere Veranstaltungen speziell im Rheingau und in Frankfurt sind in Vorbereitung.
Außerdem wird das Programm „Früher war alles besser … ?“ wieder präsentiert.

Zur Ruhe kommen

Sich dem Treiben entziehen

Es ist nötig,
manchmal anzuhalten,
auszusteigen,
sich dem Treiben zu entziehen,
selbst wenn es noch gut geht,
selbst wenn es noch läuft,
selbst wenn ich noch produktiv bin.
Ich will anhalten,
meinen Atem spüren,
mir in die Augen sehen,
meine inneren Bilder leuchten lassen.
Ich muss anhalten,
zur Ruhe kommen,
zu mir kommen,
damit ich anderen begegnen kann.

Max Feigenwinter

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Foto: Gerd Taron – In der Schmiede im Rettershof im Taunus

Ich wünsche allen Leserinnen und Leser einen entspannten 4. Adventssonntag.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Engeln begegnen – Literarischer Wochenendgruß vom 16.12.16

Engeln begegnen – Literarischer Wochenendgruß vom 16.12.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

ist Ihnen in dieser Vorweihnachtszeit ein Engel begegnet? Vielleicht waren es ja auch mehrere? Haben Sie den Engel oder die Engel wahrgenommen? Manchmal kommen Sie unverhofft und unscheinbar in Ihr Leben und das nicht nur zur Weihnachtszeit.

Engel kommen in der Kunst und in der Literatur, in den Religionen in vielfältigster Weise vor. Welcher bedeutender Dichter und Maler hat sich nicht schon mit Engeln beschäftigt.

Was sind Engel, wie sieht ein Engel aus? Hat sie oder er wirklich immer Flügel, hat er immer ein weißes Gewand?

In diesen Tagen sind mir besondere Engel begegnet. Diese Engel haben keine Flügel. Es sind Menschen aus meinem Umfeld. Sie haben auf Ihre Weise mit „kleinen“ Aufmerksamkeiten Ihre Verbundenheit und Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht. Aber nicht nur sie, sondern jeder einzelne, der mir in diesem Jahr engelhafte Freuden bereitet hat, ist mein Engel.
An dieser Stelle danke ich meinen Engeln, dass es sie gibt und meinen Alltag bereichern. Sie alle sind die kleinen Wunder, die das Leben verschönern.

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Bild: Connie Albers (http://www.connie-albers.de/ )

Engel sind
jene Menschen,
die kein Wort
von Dir brauchen
und
Dich doch
verstehen.
Engel sind
jene Menschen,
die Du nie gebeten
hast und doch
sind sie zur
rechten Zeit da.
Engel sind
jene Menschen,
die ohne Dich
zu sehen,
spüren,
was Dich quält,
was Dich trägt.
Engel sind
jene Menschen,
die um Dich wissen,
bei Dir stehen
und Dich
gehen lassen
voller Liebe,
wenn der Weg
zu Ende ist.
Engel sind
jene Menschen,
sanft, gütig,
im Herzen rein,
die des Tages
ihre Flügel
ablegen,
um
Dir
gleich zu
sein.

Anja Schindler

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Entdeckt und fotografiert von Sonja von Saldern

Vielleicht war es ein Engel
Gelegentlich
so ab und an
werden meine Pläne
durchkreuzt
wird meine Welt
auf den Kopf gestellt
ist nichts mehr so
wie es einmal war
dann möchte ich
ja sagen können
voller Angst
voller Ungewißheit
ohne zu wissen
was auf mich zu kommt
aber doch
ja
sagen
(aus: Andrea Schwarz, Wenn ich meinem Dunkel traue, auf der Suche nach Weihnachten)

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Foto: Gerd Taron – im Café Nussknacker in Frankfurt am Main

Es war einmal…. ein kleiner Bücherengel und der lebte auf seiner weichen Schäfchenwolke… Es war ein frecher und sehr neugieriger Engel…. Manchmal lag es bäuchlings auf seiner Wolke und beobachtete munter die Menschen auf der Erde.
Der kleine Bücherengel liebte die Menschen und er wurde immer furchtbar betrübt, wenn er sah, dass Jemand traurig war.
Eines Tages kam ihm eine ganz wundervolle Idee….
Er flog zur Erde und setzte sich neben den bekümmerten Jungen, den er von seiner Wolke aus beobachtet hatte… Ohne ein Wort öffnete er ein Buch und las ihm eine Geschichte vor….
Mit jedem Wort und jeder weiteren Seite, erhellte sich die Laune des Jungen und am Ende der Geschichte, war er ganz gefangen von dieser Erzählung.
Und wenn er nicht gestorben ist, so fliegt der Bücherengel noch heute zu den Menschen und liest ihnen Geschichten vor, die ihre Seele berühren und sie glücklich machen.

Autor unbekannt

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Entdeckt und fotografiert von Sonja von Saldern

Engel sind Menschen,
die Licht durchlassen
Wo sie sind, wird es hell und klar
In eine trostlose Welt
bringen sie einen bunten Sonnenstrahl

Phil Bosmans

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Bild: Connie Albers (http://www.connie-albers.de/ )

Der Engel in dir
freut sich über dein
Licht

weint über deine Finsternis

Aus seinen Flügeln rauschen
Liebesworte
Gedichte
Liebkosungen

Er bewacht
deinen Weg

Lenk deine Schritte
engelwärts!

Rose Ausländer

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Foto: Gerd Taron – im Café Nussknacker in Frankfurt am Main

Engel kommen in verschiedenen Gewändern
und verwandeln sich ständig.
Manchmal ist es deine Freundin, dein Freund,
die dir ein Wort sagen.
Manchmal ist es ein Kind im Supermarkt,
das dich liebevoll anlächelt und verzaubert.
Manchmal ist es der Anblick eines Menschen,
der dir den Atem raubt.
Manchmal ist es auch ein Lied,
das dir eine Botschaft mitbringt…
Afschin Kamrani

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Entdeckt und fotografiert von Sonja von Saldern

Ich will Dir einen Engel schenken,
ganz unsichtbar und leicht,
er möge Deine Schritte lenken,
soweit der Himmel reicht.
Ich will Dir einen Engel schenken,
damit Du fröhlich bist
und all Dein Tun und all Dein Denken
zu jeder Zeit gesegnet ist.

Ich will Dir einen Engel chenken ,
der Dich behüten mag,
er soll sich ganz in Dich versenken,
zur Nachtzeit und bei Tag.

© unbekannt

Ich wünsche Ihnen an diesem 4. Adventwochenende viele engelhafte Begegnungen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

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Eine Lesung von und mit Legosteinen, mit der Autorin Sonja von Saldern im Kaufhaus Rita Born in Kelkheim

Eine Lesung von und mit Legosteinen, mit der Autorin Sonja von Saldern im Kaufhaus Rita Born in Kelkheim

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Im Kaufhaus Rita Born – Foto: Gerd Taron

Kelkheim, 03.12.2016

Viele kennen diese kleine Steine aus ihrer Kindheit: Die berühmten Lego-Steine. Ich selbst erinnere mich an meine Kindheit, wo ich oft vergeblich versucht habe, etwas Vernünftiges aus diesen Lego-Steinen zu bauen.

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Fotos: Gerd Taron

Vielleicht war das bei Sonja von Saldern und ihrer Tochter anders. Die Autorin Sonja von Saldern, präsentierte ihre Geschichte mit Lego-Steinen im sympathischen Kaufhaus von nebenan – das Kaufhaus Rita Born in Kelkheim.

Diese Geschichte ist unter dem Titel „… der werfe den ersten Stein“ im soeben erschienenen Buch „Kelkheim schreibt ein Buch“ nachzulesen. Hier finden sich von weiteren 49 Autorinnen und Autoren Geschichten rund um Kelkheim. Weitere Informationen bekommen Sie am Ende des Berichts.

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Fotos: Gerd Taron

Die Gastgeberinnen Jutta Beifuß und Rita Quante, hatten direkt neben der Spielwarenabteilung liebevoll eine gemütliche Leseecke eingerichtet. Angesichts der kühlen Witterung-gab es Kaffee und Kekse. Diese kleinen Köstlichkeiten sind auch Bestandteil der Geschichte von Sonja von Saldern.

In der Lego-Steine-Geschichte erzählt Sonja von Saldern eine wahre Begebenheit, die sich in diesem Kaufhaus vor etwa 20 Jahren so ereignet hat.

Eine junge Mutter kommt mit ihrem kleinen Sohn Felix in das Kaufhaus. Dieser weiß genau, dass es dort schöne Spielsachen gibt, wie zum Beispiel Lego-Steine. Auf dem Weg dorthin gibt es so manche Verwicklungen und manches Durcheinander für die der kleine Felix sorgt. Eine freundliche Verkäuferin versucht die ‚Situation zu beruhigen, was bei dem quirligen Felix nicht so einfach ist.

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Foto: Gerd Taron

Felix hat die Lego-Steine in der Spielwarenabteilung entdeckt. Statt damit etwas zu bauen, nutzt er die Gelegenheit durch ein gekipptes Fenster Stein für Stein hinauszuwerfen. Dies sei nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen.

Wie es in dieser Geschichte weitergeht und was noch so alles geschieht: Das kann man in dem erwähnten Buch nachlesen.

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Foto: Gerd Taron

Sonja von Saldern berichtete, dass sie ein Tagebuch führt und es ihr deshalb möglich war, diese Begebenheit nach so langer Zeit wieder zu erzählen. Als Zugabe las sie zwei weitere Geschichten: „Beschwipste Weihnachten“ und ihre erste Kurzgeschichte „Ein Weihnachts(b)engelchen mit Fell“. In beiden Erzählungen spielt ein munterer Vierbeiner die Hauptrolle.
Gerd Taron

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PS: Fabiana von Saldern, die Tochter der Autorin, wird am Sonntag, 02.04.2017, ihre Geschichte bei meiner literarischen Veranstaltung „Auf märchenhaften Pfaden rund um den Gimbacher Hof“ präsentieren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm ….

Foto: Gerd Taron

Informationen zu „Kelkheim schreibt ein Buch“

Die Edition Pauer (alias Paul Pfeffer und Christina Eretier) rief Anfang 2016 alle Kelkheimerinnen und Kelkheimer auf, etwas zu ihrer Stadt zu schreiben. Die Resonanz war erfreulich. Eine unabhängige Jury hat die Texte und Bilder gesichtet und eine Auswahl getroffen. Fünfzig Autorinnen und Autoren sind in diesem Buch vertreten..
Vergangenheit und Gegenwart, Bekanntes und Neues, Lustiges und Nachdenkliches, Spannendes und Bewegendes setzten sich zu einem vielfältigen, bunten Mosaik der Stadt zusammen.
Das Buch mit vielen Fotos ist in der Edition Pauer (www.editionpauer.com ) erschienen und kostet 15 Euro. Es ist auch in den örtlichen Buchhandlungen in Kelkheim erhältlich.
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