Literarischer Juli – Veranstaltungen Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Literarischer Juli

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

der Sommer hat Einzug in unseren Landen gehalten. Nach den Wetterkapriolen der letzten Wochen wünsche ich uns allen, dass wir den Sommer genießen können.

Der Juli steht bevor und damit ein abwechslungsreiches Literatur-Programm. Eine Übersicht finden Sie unten stehend.

Ich freue mich über viele bekannte und unbekannte Gesichter, auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen bei meinen Veranstaltungen.

Mit literarischen Sommergrüßen

Ihr/Euer
Gerd Taron

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Am Rettershof im Taunus (Kelkheim-Fischbach)– Foto: Gerd Taron

Samstag, 02.07.16 ab 09:00 Uhr – Ende ca. 18:00 Uhr

Im Rahmen des Hof-Flohmarktes von „Blumen und Geschenke Stumpf“ gibt es auf der Terrasse eine kleine Bücherstube von Taron-Antiquariat. Dabei kann Mann/Frau Bücherschätze entdecken und auch erwerben.
Ort: Kelkheim-Fischbach, Langstraße 30 – auf dem Hof und auf der Terrasse

Sonntag, 03.07.16 – 15:00 Uhr
Literarischer Sommer-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof
Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 10.07.16- 15:00 Uhr – Literarischer Sommer-Spaziergang Eppstein
Treffpunkt: Bahnhof Eppstein
An verschiedenen Stationen in der Eppsteiner Altstadt und rund um die Burg werden Geschichten und Gedichte rund um den Sommer präsentiert.
.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im „Burg-Café“ zu verweilen.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 16.07.16 – 12:00 Uhr (Ende ca. 13:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang an ausgewählten Orten in der Frankfurter Innenstadt
Treffpunkt: Frankfurt, Haus des Buches, Braubachstraße 16 (zwischen Hasengasse und Domplatz bzw. südliche Parallelstraße der Berliner Straße) am Bouquinistenmarkt
Von 10:00 bis 16:00 Uhr finden Bücherfreunde auf dem Bouquinistenmarkt eine reichhaltige Auswahl von antiquarischen Büchern. Der Spaziergang startet und endet hier.
Kostenbeitrag: 5 Euro

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Samstag, 16.07.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein
Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße
Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.
Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 17.07.16 – 14:30 Uhr
Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz
Ein Spaziergang führt uns durch die Mainzer Altstadt hoch zur Kirche St. Stephan. Auf dem Weg dorthin werden ausgewählte Texte präsentiert. In der Kirche St. Stephan besteht ausreichend Gelegenheit – jeder für sich persönlich – die Chagall-Fenster und die seiner Schüler zu betrachten.
Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz)
Kostenbeitrag: 8 Euro

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr
Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Kostenbeitrag: 8 Euro

Es ist Markt-Zeit – Literarischer Wochenendgruß vom 24.06.16

Es ist Markt-Zeit – Literarischer Wochenendgruß vom 24.06.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in unserer heutigen Zeit gibt es immer weniger Orte, wo Menschen sich frei begegnen können. Wo es nicht darauf ankommt, wer und was man ist. Eine dieser Orte sind die vielen Wochenmärkte, die es in unseren Landen gibt.

Der Markt ist kunterbunt- so wie die Menschen und die Waren, die angeboten werden.

Außerhalb der virtuellen Welt gibt es diese Stätten noch bzw. wieder. Hier findet persönliche Begegnung statt. Die Menschen können mit anderen über ihre Sorgen und Nöte sprechen, aber auch Freude teilen. Daher liebe ich diese Märkte besonders.
Einzelhandelsgeschäfte in unseren Städten und Gemeinden sind ebenfalls solche Orte. Wer zum Beispiel als Buchhändler tätig ist, kann dies sicher bestätigen. Sehr oft sind sie Tröster und Mutmacher. Ich kenne einige Buchhandlungen persönlich sehr gut, sei es in meinem Heimatort oder darüber hinaus. Schön, dass es sie gibt: Menschen, die noch zuhören können und ein offenes Ohr haben für andere.

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Auf dem Wochenmarkt in Eppstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Auf dem Markt lernt man die Leute besser kennen als im Tempel.
Deutsches Sprichwort

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Kleinmarkthalle in Frankfurt am Main – Foto: Gerd Taron

Eine Frau hatte einen Traum.

In diesem Traum besuchte sie einen Markt. Dort, inmitten all der Stände, traf sie an einem von ihnen Gott. “Was verkaufst du hier?”, fragte die Frau Gott. Gott antwortete: “Alles, was das Herz begehrt.”
Das konnte die Frau kaum glauben. Sie überlegte eine Weile und beschloss dann, das Beste zu verlangen, was sich ein Mensch nur wünschen konnte.

“Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück. Und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben.” sagte die Frau zu Gott. “Und das nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen.”

Gott lächelte. “Ich glaube, du hast mich missverstanden. Ich verkaufe hier keine Früchte, sondern die Samen.”

Anthony de Mello

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Auf dem Römerberg in Frankfurt am Main – Foto: Gerd Taron

Reich ist der Mensch, der jeden Tag neue Farben sieht, neue Düfte riecht, sich unbekannte Melodien anhört und neugierige Gesichter und Herzen bereist…“

(Daniel Mühlemann)

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Kleinmarkthalle in Frankfurt am Main – Foto: Gerd Taron

Um die
Farben des Lebens
zu sehen,
muss die Welt
nicht immer bunt sein,
doch Dein Herz offen
und
Deine Sinne scharf.
Um die
Farben des Lebens
zu sehen,
braucht es ein
kleines bisschen
Hingabe,
Hingabe an die
Stille in Dir,
an das
Kommen
und
Gehen
der
Gezeiten.
Um die
Farben des Lebens
zu sehen braucht es
nicht viel,
die Gabe
zu Hingabe an das
täglich
wunderbar KLEINE,
das ist das
große
Ziel.
-ALLTAG-
Anja Schindler

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Auf dem Wochenmarkt in Eppstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Ich wünsche dir die Sonne in menschlichen Begegnungen;
durch die Glut der Achtung und Liebe wird das Leben erhellt.
Ich wünsche dir die Sonne in deinem einmaligen Gesicht;
durch ihren goldenen Glanz fallen die Schatten hinter dich.
Ich wünsche dir die Sonne, wo immer du bist und lebst;
ihre Strahlen scheinen dort, wo du sie einlässt.
Ich wünsche dir die Sonne, die unsere Welt in Farben taucht;
sie öffnet die Augen für die Schönheit des Lichts.
Ich wünsche dir die Sonne, die hinter dunklen Wolken scheint;
sie existiert, auch wenn wir sie nicht spüren.
Ich wünsche dir die Sonne, die dein Herz durchströmt;
ihr Glanz erhellt die Welt und ist dem Himmel nah.

Unbekannt

Ich wünsche Ihnen an diesem ersten Sommer-Wochenende viele bunte Begegnungen, sei es auf dem Wochenmarkt oder anderswo.

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Wer mich heute am Freitag, 24.06. persönlich treffen möchte: Ich bin auf dem Wochenmarkt in Eppstein im Taunus. Ein kleiner Markt mit seinem besonderen Charme. Er öffnet freitags um 14 Uhr – Ende im Sommer gegen 19:30 Uhr

Leben in Farbe – Literarischer Wochenendgruß vom 17.06.16

Leben in Farbe – Literarischer Wochenendgruß vom 17.06.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

die etwas älteren Leser können sich vielleicht noch an die Pionierzeit des Fernsehens erinnern. Im Jahre 1967 wurde das Fernsehen bunt. Es kam Farbe in die Wohnstuben.
Viele Jahrzehnte später ist alles viel bunter geworden – nicht nur das Fernsehen, auch der Alltag.

Ich freue mich, dass mein Leben so kunterbunt ist. Dies zeigt sich immer wieder in den so Begegnungen mit unterschiedlichsten Menschen. Ein Besuch am vergangenen Wochenende ließ mich das wieder neu bewusst werden. Daraus ist auch das Thema für den neuen Wochenendgruß entstanden: Leben in Farbe.

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Bild: Suzana Horvat

Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
so bunt wie das Leben mal ist.
Ich mal Dir ein Bild in die Seele,
damit Du die Welt nicht vergisst.

Ich wähle die schönsten Farben
von Rot bis Himmelblau.
Gelb für die aufgehende Sonne
Braun für die Augen,
in die ich gern schau.

Grün für die Wiesen im Sommer.
Weiß für den Schnee, der bald fällt.
Schwarz als Zeichen der Trauer.
auch sie gehört in unsere Welt.

Tausend Farben möchte ich haben
nur für einen einzigen Tag.
Ich möchte alles Glück auf einmal malen.
weil ich Glück und Freude mag.

Wenn ich nicht mehr weiter weiß.
mische ich die Farben neu.
Und male ein Bild nur für Dich,
ein Bild, das Dich erfreut.

Autor unbekannt

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Mainz, St. Stephan – Foto: Gerd Taron

Solange wir das Leben haben,
sollen wir es mit den uns
eigenen Farben der Liebe
und der Hoffnung ausmalen.

(Marc Chagall)

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Foto: Till Hartmann

Gemeinsam neue Farben schreiben,
Tränen süßen,
Himmel röten,
Blumen grüßen,
Traurige in Liebe kleiden,
Lachen lenken,
Regen schenken,
Briefpapier verteilen,
Im Lebensfluss verweilen,
Buchstaben erfinden,
Mimosen rinden,
Sturheit brechen,
Mit Stummen sprechen,
Küssen erlauben,
Umarmungen rauben…
HERZEN, bis es schmerzt !

by Elfi Egger

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Foto: Lissy Theissen

Oft ist das Leben lauter Licht
Und funkelt freudefarben
und lacht und fragt nach denen nicht,
Die litten, die verdarben.
Doch immer ist mein Herz bei denen,
Die Leid verhehlen
Und sich am Abend voller Sehnen
Zu weinen in die Kammer stehlen.
So viele Menschen weiß ich,
Die irren Leid beklommen,
All ihre Seelen heiß ich
Mir Brüder und willkommen.
Gebückt auf nasse Hände
Weiß ich sie abends weinen,
Sie sehen dunkle Wände
Und keine Lichter scheinen.
Doch tragen sie verborgen,
Verirrt, und wissen’s nicht,
Durch Finsternis und Sorgen
Der Liebe süßes Licht.

Hermann Hesse

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Sieh dir die Farben an

Die Sonne versinkt im Ozean
sieh dir die Farben an
sie zeigen dir
wie dein Leben sein kann
sieh dir die Farben an

Denn niemand weiß wie lange hier
die Sonne uns morgen noch scheint.
Und weiß schon heute die Welt
die nur Märchen erzählt
sieh dir die Farben an

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
sieh dir die Farben an

Viel zu kurz ist die Zeit
die Welt ist so weit
lebe den Tag jetzt und heut‘ und sieh doch

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
sieh dir die Farben an.

Dort singt ein Mann uns sein kleines Lied
hör dir die Stimme an.
Was er dir heut‘ nur erzählen kann
hör dir die Stimme an.

Denn niemand weiß wie lange hier
die Sonne uns morgen noch scheint.
Und weiß schon heute die Welt
die nur Märchen erzählt
hör dir die Stimme an.

Jeder zieht nur
seine ganz eig’ne Spur
hör dir die Stimme an.

Viel zu kurz ist die Zeit
die Welt ist so weit
lebe den Tag jetzt und heut‘

Godewind – Sieh dir die Farben an 1993

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Bild: Suzana Horvat

Träumer sind die, die die Welt in bunten Farben sehen.
Die, die an Wunder glauben ohne sie zu verstehen.
Menschen, welche in Sehnsucht schwimmen
und ihr Leben ganz allein bestimmen.
Menschen, die die Welt verändern wollen
fern von allen Regeln und Kontrollen.
Träumer, welche jeden Tag lieben und lachen
und alles auf der Welt wollen möglich machen.
Menschen, die Magie in diesem Moment erkennen
Träumer wie du und ich, die das Leben beim Namen nennen.
Es sind die, mit leuchtenden Augen, du erkennst sie sofort.
Man findet sie an jedem erdenklichen Ort
© Seelenträume

Betrachten Sie das Leben an diesem Wochenende, aber nicht nur an diesem, von der farbenfrohen Seite. Auch oder gerade dann, wenn Ihr Leben derzeit eher grau ist, wie das derzeitige Wetter.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Aktualisierte Veranstaltungen Juni und Juli 2016 – Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Aktualisierte Veranstaltungen Juni und Juli 2016 – Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

heute möchte ich Sie auf einige Änderungen und neue Veranstaltungen im Monat Juni und dem kommenden Monat Juli hinweisen.

Aufgrund der derzeitigen Wetterlage wird die Veranstaltung „Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim“ vom 19.06. auf Sonntag, 31.07. verschoben.

Im Juli gibt es 3 neue Veranstaltungen, darunter 2 literarische Spaziergänge in Frankfurt am Main (16.07.) und ein literarischer Sommer-Spaziergang in Eppstein (10.07.). Die einzelnen Termine entnehmen Sie bitte der nachstehenden Übersicht.

Mit literarischen Grüßen

Ihr/Euer
Gerd Taron

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Kelkheim-Fischbach, Langstraße – Hanseklinger-Brunnen

Freitag, 17.06.16 – 18:00 Uhr

Literarischer Sommerabend-Spaziergang in Kelkheim-Fischbach
Geschichten und Gedichte an besonderen Schauplätzen

Treffpunkt: Hanseklinger-Brunnen – Fischbach, Ortsmitte, Langstraße

Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 02.07.16 ab 09:00 Uhr – Ende ca. 18:00 Uhr

Im Rahmen des Hof-Flohmarktes von „Blumen und Geschenke Stumpf“ gibt es auf der Terrasse eine kleine Bücherstube von Taron-Antiquariat. Dabei kann Mann/Frau Bücherschätze entdecken und auch erwerben.
Ort: Kelkheim-Fischbach, Langstraße 30 – auf dem Hof und auf der Terrasse

Sonntag, 03.07.16 – 15:00 Uhr

Literarischer Sommer-Spaziergang am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof

Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 10.07.16- 15:00 Uhr – Literarischer Sommer-Spaziergang Eppstein

Treffpunkt: Bahnhof Eppstein

An verschiedenen Stationen in der Eppsteiner Altstadt und rund um die Burg werden Geschichten und Gedichte rund um den Sommer präsentiert.
.
Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit, im „Burg-Café“ zu verweilen.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 16.07.16 – 12:00 Uhr (Ende ca. 13:30 Uhr)

Literarischer Spaziergang an ausgewählten Orten in der Frankfurter Innenstadt

Treffpunkt: Frankfurt, Haus des Buches, Braubachstraße 16 (zwischen Hasengasse und Domplatz bzw. südliche Parallelstraße der Berliner Straße) am Bouquinistenmarkt

Von 10:00 bis 16:00 Uhr finden Bücherfreunde auf dem Bouquinistenmarkt eine reichhaltige Auswahl von antiquarischen Büchern. Der Spaziergang startet und endet hier.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 16.07.16 – 15:00 Uhr (Ende ca. 16:30 Uhr)
Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof –
Thema: Unterwegs sein

Treffpunkt: Frankfurt Hauptbahnhof, Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße

Es werden Geschichten und Gedichte vom Reisen präsentiert.

Nach dem Spaziergang besteht die Möglichkeit im gemütlichen Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5, zu verweilen. Das Café befindet sich in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Südseite.

Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 17.07.16 – 14:30 Uhr

Auf den Spuren von Marc Chagall und seinen Schülern in Mainz
Ein Spaziergang führt uns durch die Mainzer Altstadt hoch zur Kirche St. Stephan. Auf dem Weg dorthin werden ausgewählte Texte präsentiert. In der Kirche St. Stephan besteht ausreichend Gelegenheit – jeder für sich persönlich – die Chagall-Fenster und die seiner Schüler zu betrachten.
Treffpunkt: Fastnachtsbrunnen (Schillerplatz)

Kostenbeitrag:8 Euro

Sonntag, 31.07.16 – 14:00 Uhr

Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.

Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor

Kostenbeitrag: 8 Euro

Besondere Momente – Literarischer Wochenendgruß vom 10.06.16

Besondere Momente – Literarischer Wochenendgruß vom 10.06.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

sie haben sicher in Ihrem Leben besondere Momente erfahren dürfen. Es wäre sehr bedauerlich, wenn dies nicht so wäre. Vielleicht war es der erste Kuss, die erste Liebe, ein besonderes Naturschauspiel, besondere Begegnungen oder anderes.

Bei der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 5 jährigen Bestehens des literarischen Wochenendgrußes gab es für mich eine diese besonderen Begegnungen. Zum ersten Mal konnte ich Hans Joerg Kampfenkel und seine Mutter außerhalb des gewohnten Zuhauses begegnen. In der idyllischen Umgebung des Rettershofes im Taunus war dies ein geeigneter Ort dafür.

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Die heutige Ausgabe enthält diesmal Fotos von bisher nicht bekannten ambitionierten Fotografinnen und Fotografen zusätzlich zu den bereits bekannten. Künftig soll es möglich sein, auch anderen Gelegenheit zu geben, ihre Fotos hier zu veröffentlichen.
Für das Thema habe ich dazu wieder entsprechende Texte zusammengestellt.

Es sind die kleinen Licht~Momente im Leben, die zusammen gefasst das Herz immer wieder mit Freude berühren. Um das Herz und den Verstand eines anderen Menschen zu verstehen, schaue nicht darauf, was er erreicht hat, sondern wonach er sich sehnt.

© Text: Khalil Gibran.

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Foto: Birgit Böllinger

Karin Schmitt schreibt in ihrem Buch „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“ in sehr schöner Weise über Momente. Im Kapitel „Ein einziger Moment“ heißt es:

„Jeder Moment ist ein entscheidender Teil des Lebens. Er entscheidet die Gegenwart und legt die Weichen für den weiteren Weg.“

und weiter:

„Man könnte das Leben als die Summe von vielen einzelnen Momenten bezeichnen. Die meisten Momente vergehen, ohne dass man ihnen besondere Aufmerksamkeit schenkt oder ihnen einen bedeutenden Wert beimisst. So unbemerkt diese Momente vorüberziehen, so schnell geraten sie in Vergessenheit.
In einer immerhin noch nennenswerten Zahl von Momenten ist man aus irgendeinem persönlichen Grund wacher als gewöhnlich und verwahrt diese Momente sogar in einer der zahlreichen Schubladen der eigenen bewussten Erinnerung.

Und dann gibt es noch diese winzig kleine Anzahl der außergewöhnlich bewegenden Momente, die von solcher Intensität sind, dass sie von jetzt auf gleich ein ganzes Leben nachhaltig auf den Kopf stellen. Diese Momente haben die Kraft, Leben zu schaffen oder zu zerstören. Sie geraten niemals in Vergessenheit, ragen heraus aus der Masse all der anderen Momente. Diese Momente kommen unerwartet. Sie sind nicht planbar. Ganz plötzlich sind sie da.“

Karin Schmitt

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Foto: Christina Eretier

Rosenzarte Momente,
die die Sinne
mit ihrer Schönheit
sanft berühren
und das Herz
damit
zum Lächeln
bringen.
Text: © Monika Heckh

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Foto: Kathi Widera

Kostbar und selten,
Momente, in denen man die Stille genießt.
Momente, in denen man das Alleinsein genießt,
ohne dabei einsam zu sein.
Einfach Stille, um bei sich zu sein,
nachzudenken, zu träumen, sich selbst zu fühlen.
Stille, kostbar – seltene Augenblicke,
um ganz bei sich sein zu können.
Stille, einfach so!
(unbekannt)

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Foto: Birgit Böllinger

BACH- POESIE.

Ich träumte,
ich läge träumend am Bach,
mein Blick
auf das Wasser gerichtet.
Die Gicht,
sie spritzt
und erfrischt mein Gesicht,
und über mir
rauscht gewaltig das Blätterdach.
Ich träumte mir
im Kopf viele Zeilen,
Gedichte, von Liebe und Poesie.
Wünscht mir,
dass diese Worte
zu Erlebnissen werden,
von deren Erinnerung
ich ewig
zu zehren vermag.

(Anne M. Pützer)

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Foto Hans Joerg Kampfenkel

Möge es Momente in deinem Leben geben,
in denen keine Vergangenheit das Jetzt trübt
und keine sorgenvolle Zukunft dir das Erleben dieses Augenblicks verwehrt.
Auf dass du einfach da sein kannst,
ohne zu wollen, ohne zu müssen,
nur dich spürend in diesem Moment.

(Altirischer Segenswunsch)

Dieser Wochenendgruß ist es etwas umfangreicher geworden, aber es gab so viele besondere Momente …

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Ein Rückblick auf die Jubiläumsveranstaltung vom 05.06.16 finden Sie ebenfalls auf dieser Seite unter

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/06/08/5-jahre-literarischer-wochenendgruss-denn-ohne-freitheit-welkt-die-blume-der-poesie/

Kontakt:

Gerd Taron
Langstraße 30, 65779 Kelkheim
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

5 Jahre literarischer Wochenendgruß: Denn ohne Freitheit welkt die Blume der Poesie

Denn ohne Freiheit welkt die Blume der Poesie, wo immer sie auch blühen mag.“

5 Jahre literarischer Wochenendgruß – eine kleine Jubiläumsfeier mit lieben Freunden

Kelkheim – Rettershof, Zum fröhlichen Landmann, 05.06.2016

Mit diesem Zitat von Astrid Lindgren begann am 27.05.2011 der erste literarische Wochenendgruß.

Ein zweites Zitat von Roland Grieser lautete:
Das wirklich Schöne im Leben liegt meist im Einfachen, im ganz und gar Einfachen. Die komplizierten und scheinbar großartigen Dinge machen das Leben schwierig! Nur haben wir es verlernt, nach dem Einfachen zu leben. Die Erfüllung der kleinen Dinge machen im Leben die große Liebe und das tiefe Glück aus.

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Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ – Kelkheim-Rettershof

In der wunderschönen Idylle des Landgasthofes „Zum fröhlichen Landmann“ gab es einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 5 Jahre des literarischen Wochenendgrußes.

Der erste Wochenendgruß umfasste 25 Empfänger, die ihn per E-Mail erhielten. Heute sind es mehr als 250 Freundinnen und Freunde, die jeden Freitagvormittag per E-Mail literarische Impulse für das Wochenende bekommen. Über meine WordPress-Seite und über facebook findet er eine zusätzliche Verbreitung.
Von einigen ist mir bekannt, dass sie den Wochenendgruß auch an Freunde und Bekannte weiterleiten, worüber ich mich sehr freue.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es gab immer wieder sehr berührende Rückmeldungen, wie zum Beispiel die folgenden:

Hallo Gerd,
wie immer ist auch dieser Wochenendgruß wieder prima.
Ich kann dir gar nicht sagen, wie sehr deine Texte meine eigenen Empfindungen immer wieder treffen, mir aus der Seele sprechen, mich mit einem leisen Hauch des „da versteht mich jemand“ erfüllen.
Wie schön, dass ich dich kennenlernen durfte.

Liebe Grüße

oder

Lieber Gerd Taron,

vielen Dank für diese schönen Gedanken und Gedichte. Ich habe gerade diese Woche ein Gedicht gefunden, dass dazu passt.

Wenn jeder eine Blume pflanzte

Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte statt mit Geld –
wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge,
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dies WENN sich leben ließ,
wär’s noch lang kein Paradies –
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.

(Peter Härtling)

Liebe Grüße

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Immer wieder werde ich gefragt, ob die Erstellung des Wochenendgrußes sehr aufwändig ist. Meine Antwort: Selten. Die Themen entstehen zumeist in den ersten Tagen einer Woche. Anregungen gibt es genug. Da ich sehr viel mit Menschen in Kontakt komme und bin, ist es für mich interessant zu erfahren: Was bewegt mein Umfeld, was bewegt mich? Was könnte anderen helfen, in seinem Leben neue Impulse zu bekommen?

Im Laufe der Jahre ist ein umfangreicher Zitatenschatz („Datenbank“) entstanden, woraus ich immer wieder schöpfen kann.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Zwischenzeitlich wurde der literarische Wochenendgruß durch Fotos insbesondere von Hans Joerg Kampfenkel und Marina Rupprecht optisch bereichert. Am 17.01.2014 erschien die erste Ausgabe mit Fotos von Hans Joerg Kampfenkel

Dies soll auch zukünftig beibehalten werden. Allerdings möchte ich künftig auch andere ambitionierte Fotografinnen und Fotografen, die Möglichkeit geben, ihre Fotos hier zu veröffentlichen. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Berichtes.

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Von links nach rechts: Hans Joerg Kampfenkel, Gerd Taron, Frau Kampfenkel und Frau Schölzel, eine Teilnehmerin der Jubiläumsveranstaltung.- Im „Reiterstübchen“ des Landgasthofes „Zum fröhlichen Landmann“

Ich freue mich, auf viele weitere Ausgaben des literarischen Wochenendgrußes.

Ein Dank gilt dem liebenswürdigen und zuvorkommenden Service des Landgasthofes, die diese Jubiläumsveranstaltung in dieser Weise ermöglicht haben

Mit literarischen Grüßen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Gerd Taron
Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E- Mail: taron-antiquariat@gmx.de

Schön, dass es Dich gibt – Literarischer Wochenendgruß vom 03.06.16

Schön, dass es Dich gibt – Literarischer Wochenendgruß vom 03.06.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

einige Leser des Wochenendgrußes, die meine Aktivitäten über facebook verfolgen, kennen die Geschichte bereits, die mir vor kurzem widerfahren ist.

Es war beim Kelkheimer Stadtmarkt, als ich beim Einräumen meines Bücherstandes vor der Buchhandlung Viola’s Bücherwurm den folgenden kleinen Umschlag mit diesem Inhalt fand:

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Der liebe Gruß hatte leider keinen Absender und es gibt keine Hinweise auf die Herkunft. Bis jetzt habe ich die wahrscheinlich weibliche Absenderin nicht gefunden. Auch wenn ich es möglicherweise nicht erfahren werde: Die Botschaft hat mich berührt, vor allem in dieser Form.

Es stimmt mich nachdenklich – das gilt auch für mich – dass wir oft gedankenlos sind, was mir mein Mitmensch bedeutet. Ein einfaches „Schön, dass es Dich gibt“ kann so viel Lebenswärme in unsere Herzen bringen.

Alle nachfolgenden Fotos der heutigen Ausgabe sind eine Auswahl von Lieblingsfotos von Hans Joerg Kampfenkel. Er begleitet den Wochenendgruß bekanntlich seit langem. Ihm ist dieser Wochenendgruß in besonderer Weise gewidmet. Am Ende finden Sie einen Hinweis auf eine Veranstaltung mit ihm am Sonntag, 05.06.

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ICH und DU und WIR

Ich tu, was ich tu, dafür bin alleine Ich verantwortlich.
Und Du tust, was Du tust, wofür nur Du verantwortlich bist.
Ich bin nicht auf dieser Welt, um nach deinen Erwartungen zu leben.
Ich kann und darf Erwartungen von dir erfüllen,
muss es aber nicht – wie entlastend.
Und Du bist nicht auf dieser Welt,
um nach meinen Erwartungen zu leben.
Wie schön, dass du viele meiner Erwartungen
ohne Belastung und Druck erfüllst.
Du bist Du, und Ich bin Ich.
Ich achte deine Grenzen, du achtest meine Grenzen.
Ich achte Dich, Du achtest mich.
Und manchmal verschmelzen wir – in Liebe.
Aus Ich und Du wird dann ein Wir.
Wir achten uns. Ich achte mich, Du achtest dich.
Und wenn wir uns zufällig finden – wunderbar.
Manchmal erleben wir Situationen, in denen wir uns nahe sind.
Wenn nicht, kann man nichts machen.

Begegnungen wollen wir nicht erzwingen. Für sie bleiben wir offen.

Schön, dass es Dich gibt, dass es mich gibt, dass es UNS gibt.

von Fritz Pearls

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Der Engel im Walde

Ich aber traf ihn nachmittags im Wald.
Ein Wunder, das durch Buchenräume ging,
So menschenfern, so steigend die Gestalt,
Daß blaue Luft im Fittich sich verfing;
Das Antlitz schien ein reines, stilles Leid,
Sehr sanft und silbrig rieselte das Haar,
In großen Falten schritt das weiße Kleid.
Er schaffte nichts, er sagte nichts; er war.
Und nichts an ihm, was schreckte, was verbot,
Und dennoch: keines Sterbens Weggenoß,
Daß meine Lippe, ob auch unbedroht,
Erstaunten Ruf, die Frage stumm verschloß.
Ein Blatt entwehte an sein Gürtelband,
Vergilbt und schon ein wenig krausgerollt;
Er fing und trug es in der schmalen Hand
Wie ein Geschenk aus Bronze und aus Gold.
Wer sah ihm zu ? Das Eichhorn, rot am Ast,
Und Rehe, die das Buschwerk schnell verlor.
Und Erlen wanden schon im Abendglast
Wie schwarze Schlangen züngelnd sich empor.
Er regte kaum die dünne Blätterschicht
Mit weichem Fuß. Er hatte ewig Zeit
Und zog: wohin? In Stadt und Dörfer nicht;
Er wallte außer aller Wirklichkeit.
Nicht unsre Not, nicht unser armes Glück,
Nur keusche Ruhe barg sein Schwingenpaar
Ich folgte nach und stand und blieb zurück.
Er brachte nichts, er sagte nichts: er war.

Gertrud Kolmar:
Pseudonym für Gertrud Käthe Chodziesner (geb. 10.12.1894 in Berlin – gest. vermutlich Anfang März 1943 in Auschwitz) – deutsche Lyrikerin und Schriftstellerin *.

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NEUES LEBEN

Der milde Frühlingswind trägt ein Samenkorn heran und lässt es sanft zu Boden fallen.
Es fällt hinein in die Asche, die übrig geblieben ist, von den Feuern, die im Laufe der Zeit gewütet haben.
Diese Asche ist fruchtbar und bietet mit ihren Nähstoffen den geeigneten Boden für dieses junge Samenkorn.
Die Sonne durchdringt mit ihrer Wärme den schwarzen, scheinbar leblosen Boden.
Das Samenkorn bricht auf und eine junge Pflanze beginnt ihr Leben – noch nicht ahnend, was aus ihr mal werden wird.
Sie schiebt sich neugierig durch die weiche Erde und begrüßt neugierig das unbekannte Tageslicht.
Um sie herum keimt weiteres, hungriges Leben. Grashalme, Blumen und junge Bäume schmücken mit ihrem Grün und ihren Farben die rasch wachsende Wiese.
Die bunten Blumen nicken ihr freundlich von allen Seiten mit ihren bunten Köpfen zu.
Sie scheinen zu sagen:,, Willkommen bei uns. Schön, dass du da bist.“
Stolz und kräftig ragt sich die junge Pflanze gen Sonne auf und sie spürt den unbedingten Willen zu leben in sich.

Der sanfte Wind lässt die Pflanze sich geschmeidig nach allen Seiten hin neigen,
und nach seiner Choreographie wiegen sich alle Halme und Blumen mit.
Die Pflanze ahnt instinktiv ihre nahende Zukunft und sieht sich in ihren voraus eilenden Träumen als jungen, starken Baum heran wachsen.
Ein Baum würde sie werden, mit einer dicken Rinde, so dick, dass fast nichts sie verwunden kann.
Hoch würde sie in den Himmel ragen und dort oben die, noch so weit entfernte, Sonne begrüßen.
Ihre breite Krone, geschmückt mit tausenden Blüten, würde einst vielen Vögeln Heimat bieten, und jeder würde unter ihr Schutz finden.
Den starken, schönen Baum wird man verehren, ihn umarmen und ihn besingen.
Dichter werden bewundernd poetische Zeilen schreiben, und Musiker mit, aus dem Herzen kommenden, Klängen, Rhythmen und Melodien ihre Ehrfurcht intonieren.
Ja, so träumte sich die Pflanze ihr zukünftiges, viel versprechendes Leben,
still hoffend, dass keine weiteren Feuer wüten werden.

– Anne M Pützer –

1407_Juli((18) 278_1-02

Vertrauen ist …
… wenn Du mit verbundenen Augen irgendwo hingeführt wirst,
dann ohne Zweifel und Angst mit dem Wissen,
es wird Dir nichts geschehen, weil unten jemand steht,
der Dich auffängt!
Nur durch eine kleine Geste kann man lieben Menschen
eine wirkliche Freude bereiten :

Wenn eine Hand Dir übers Haar streicht.
Wenn ein Arm sich schützend um Dich legt.
Wenn Dir jemand zuhört und Dir tröstende Worte schenkt.
Wenn man Dich nicht verurteilt, weil Du Fehler machst.
Wenn Du sogar nachts anrufen darfst,
weil Dich etwas quält und Dich nicht schlafen lässt.
Wenn Du verstanden wirst ohne zu hinterfragen.
Wenn jemand mit Dir lacht, weil Du glücklich bist.
Wenn jemand mit Dir weint, weil Du traurig bist.
Wenn jemand zu Dir sagt: „Schön, dass es Dich gibt“!

Autor unbekannt

1008_Aug(15) 017_2.1-02

Ich schätze Menschen…

Ich schätze Menschen,
die verletzlich und verwundbar sind,
denn sie besitzen eine Seele
und können andere verstehen.
Ich achte Menschen,
die zu ihrer Meinung stehen
und sich selbst nicht verleugnen,
die aufstehen, wenn sie gefallen sind,
die IHR Leben wirklich leben.
Ich mag Menschen,
die nicht nur Ihr eigenes Ich sehen,
die Dir die Hand reichen
und Dir sagen
schön, dass es Dich gibt
einfach so …
weil Du bist wie Du bist,
und nicht weil sie Dich gerne hätten,
wie sie es wollen.
Und diese Menschen haben
einen Platz in meinem Herzen.

Verfasser/in: unbekannt

Auf diesem Wege danke ich allen Leserinnen und Leser dass es Sie gibt und meinen literarischen Wochenendgrußes mit Freude verfolgen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Sonntag, 05.06.16 – 15:00 Uhr
Zum fröhlichen Landmann, Kelkheim-Fischbach, Rettershof
Hans Joerg Kampfenkel, der den literarischen Wochenendgruß seit Jahren fotografisch begleitet, stellt eine kleine Auswahl seiner Fotos vor.
Dazu gibt es einen Rückblick auf 5 Jahre literarischen Wochenendgruß mit Texten und Geschichten.
Um Anmeldung wird gebeten.

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30, 65779 Kelkheim
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de