Von der Zweisamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 10.08.18

Von der Zweisamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 10.08.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in der Schöpfungsgeschichte im Alten Testament findet man den schönen Satz: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei.“ (1 Mose Kapitel 2, Vers 18)

In diesen Tagen ist es mir besonders aufgefallen, dass in den sozialen Netzwerken neben den bekannten Online-Portalen für Singles zunehmend Angebote für junggebliebene Alleinstehende zu finden sind. Beispielsweise kann Mann oder Frau bei „Herzklopfen 50 +“, „Silver Singles“, „Herzklopfen neu“ oder „Zweisam“ einen neuen Partner für den zweiten Lebensabschnitt kennen lernen.. Andere Internet-Plattformen wollen zum Beispiel „Menschen mit Erfahrung“ zusammenbringen, wobei hier nicht die Partnersuche im Vordergrund steht.

Ist es ein Zeichen unserer Zeit, dass viele diese Internet-Plattformen in Anspruch nehmen, um ihrer Einsamkeit zu entfliehen oder aber keine andere Möglichkeit sehen, zu neuen Kontakten zu kommen?

Es ist ein Geschenk, wenn man einen verlässlichen und vertrauensvollen Partner an seiner Seite weiß. Dazu gehört aber ebenso ein Freundeskreis, mit denen man gemeinsame Interessen und Einstellungen teilen kann. Beziehungen hegen und pflegen und bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen,. ist sehr wichtig für die eigene Gesundheit. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen.

Foto: Connie Albers

Anfangs sind Beziehungen schwierig. Genau so wie zum Feuer Rauch gehört, der das Atmen beschwerlich macht und einem Tränen in die Augen treibt, wenn man es anzündet. Brennt es allerdings erst einmal, verflüchtigt sich der Rauch, und die Flammen erleuchten alles ringsum – verbreiten Wärme, Ruhe und möglicherweise lassen sie einen Funken springen, der uns verbrennt.
Aber genau das macht doch eine Beziehung interessant, nicht wahr?

Paulo Coelho

Im selben Fahrwasser – Foto: Martina Pokorny

Das Gegenteil von Einsamkeit ist nicht Zweisamkeit.
Es ist Vertrautheit.

Richard Bach

Foto: Gerd Taron

Das Geheimnis einer lebendigen Beziehung: Zeitweise Federn zu lassen – und doch immer wieder aufeinander zu fliegen.

(Ernst Ferstl)

Foto: Gerd Taron

Freundschaft und Liebe vermögen den Menschen aus seiner Einsamkeit zu befreien und seinem Leben einen neuen und tieferen Sinn zu geben. Dabei wird die Einsamkeit nicht aufgehoben, sondern verwandelt. Echte Freundschaft und Liebe brauchen auch die innere Einsamkeit.

Anselm Grün

Foto: Gerd Taron

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren,
dass man für einen anderen Menschen etwas sein kann.
Dabei kommt es gar nicht auf die Zahl,
sondern auf die Intensität an.
Schliesslich sind eben die menschlichen Beziehungen
doch einfach das Wichtigste im Leben.

[© Dietrich Bonhoeffer]

Foto: Gerd Taron

Nur wer es mit sich selbst aushält,
wird es auf die Dauer
mit einem anderen Menschen aushalten.

Alleinsein ist ein Weg zur Selbstfindung.

Die Beziehungen, die du zu anderen aufbaust,
können nur so gut sein wie die Beziehung,
die du zu dir selbst entwickelt hast.

Wenn du die Wertschätzung anderer benötigst,
um dich selbst zu akzeptieren,
gibst du deine Kraft an andere ab
und machst andere zur Autorität über dich.

Mach dein Glück nicht von anderen
Menschen oder Situationen abhängig.
Investiere deine Zeit und Energie lieber
in dein inneres Wachstum und
in die harmonische Gestaltung deines Lebens.

Meditation ist das Bemühen, Gottes Nähe
und Liebe zu spüren.
Je mehr Liebe wir in uns spüren
und weitergeben können,
desto weniger Platz ist für Angst.

Je mehr Liebe wir ausstrahlen können,
desto mehr vergrößert sie sich in uns selbst
und in der Welt.

(Christa Schulte, gekürzter Text)

Foto: Gerd Taron

Die Quelle, die zum Wunder einer glücklichen Beziehung führt,
entspringt dort, wo zwei Menschen das Glück des anderen
genauso am Herzen liegt, wie das eigene.

(Ernst Ferstl)

Foto: Gisela Michaelis

Begegnung

Den Anderen verstehen zu wollen, ist ein Akt der Liebe.

In seltenen Momenten verstehen wir einander, und werden reich mit Begegnung und Übereinkunft beschenkt; mit einer warmen Hand, die sich grüßend auf unser Leben legt. Und wir grüßen zurück, mit erwartungsvollen Händen.

Unser Herz öffnet im Zuhören, im Ansehen, im Zugeneigtsein ein Verstehen, das sättigt, und uns vom Frieden kosten lässt. Immer bleiben wir Suchende, doch ohne Verzweiflung. Immer bleiben wir Sehnende, doch ohne Not, die sich am Anderen lindern will. Wir umarmen einander wie Segnende, und ahnen eine Liebe, die sich selbst genug ist. Und weil die Liebe genügt, darf jeder sein, wie er ist. Und weil jeder sein darf, wie er ist, darf gehen, was unsere tiefste Wirklichkeit verschleiert.

Verstandensein ist ein Geschenk. Mit dem Herzen gesehen werden. Als Erkannte lassen wir oft sinken, was wir als Schutzschild vor unserem Herzen trugen. Als Erkannte erhebt sich in uns der Mensch der wir sind, auf der Asche unserer Irrtümer und Kämpfe, unserer Rechtfertigungen und Einsamkeiten.

Heilsein ist verwoben mit Begegnung. Wir erlösen uns nicht in unseren einsamen Stuben und in unseren leeren Betten. Wohl ist alles bereits in uns, doch sind es die Augen des Anderen, die daran rühren. Denn das Göttliche, und nennten wir es Lebensatem, Liebe oder Glück, ist Begegnung, ist Zweisamkeit, ist ein Werden am Anderen.

Wir ahnen dies, noch während wir den Individualismus preisen, und erinnern uns an das Gesetz der Begegnung, das unseren Herzen seit jeher eingeschrieben ist. Diese Erinnerung zu wagen – mitsamt ihren Tränen über Scheitern und Unterlassung – ändert alles.

Giannina Wedde/KLANGGEBET, http://www.klanggebet.de

Foto: Gerd Taron

Wir brauchen gute Beziehungen untereinander:
von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch.

Dalai Lama

Ich wünsche Ihnen viele liebevolle Beziehungen und die Bereitschaft offen zu sein für die ungewöhnlichen Momente.

Ihr/Euer

Gerd Taron

PS: Im Oktober 2017 habe ich hier auf meiner WordPress-Seite einen Artikel „Vom Single-Dasein“ veröffentlicht.Das einzige was sich zwischenzeitlich geändert hat – mein Single-Dasein. Das konnte zu jenem Zeitpunkt noch nicht ahnen. „Et kütt, wie et kütt“, sagt der Rheinländer.

Hier der Link zu diesem Beitrag:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/10/22/vom-single-dasein/

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Wir brauchen einander – Literarischer Wochenendgruß vom 30.10.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen war ich zu Gast beim Hessischen Unternehmertag. Dort wurden Unternehmen für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. In den Dankesreden betonten die Geschäftsführer oder Inhaber, wie wichtig es sei, ein „Team“ zu haben. Eine Idee alleine genüge nicht, wenn nicht andere Menschen mithelfen, diese umzusetzen.

Bei meinen Vorbereitungen für den diesjährigen Fischbacher Weihnachtsmarkt am 1. Adventwochenende ergeht es mir ähnlich. Eine Weihnachtshütte ohne Inhalt, ohne Dekoration, ohne die Menschen – hier zum Beispiel viele Autorinnen und Autoren – bleibt ohne Wirkung. Ich bin dankbar, dass es liebe Menschen („Team“), gibt, die mithelfen, dass es ein schönes Miteinander wird. Viele kleine und größere Aufgaben sind zu bewältigen, und das geht nur gemeinsam, nicht alleine.

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Wir sind nun mal zur Gemeinschaft geboren. Unsere gesellschaftliche Verbindung ist einem Steingebäude ähnlich, das einstürzen würde, wenn die Steine einander nicht wechselseitig stützten…
Seneca

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Ein Mensch ist, Gott sei Dank, sich selbst genug, aber dennoch vermögen zehn in Liebe vereinte Menschen mehr als zehntausend vereinzelte.
Thomas Carlyle (1795 – 1881), schottischer Philosoph, Historiker, Essayist, Geschichtsschreiber und sozialpolitischer Schriftsteller

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Gemeinsam sich stärker fühlen,
ohne je die Zärtlichkeit für einander zu verlieren…
Elfi Egger

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren,
dass man für einen anderen Menschen etwas sein kann.
Dabei kommt es gar nicht auf die Zahl,
sondern auf die Intensität an.
Schließlich sind eben die menschlichen Beziehungen
doch einfach das Wichtigste im Leben.

Dietrich Bonhoeffer

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Foto: Gerd Taron

So wie die Bäume,
in Gruppen stehend,
so tragen und halten
sich auch die Menschen
in kleinen Gemeinschaften.
Anne M. Pützer

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende wunderschöne gemeinschaftliche Erlebnisse, sei es mit Ihrer Familie, Ihren Freunden oder Ihrem Partner.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0)6195-676695

Beziehung gesucht – Literarischer Wochenendgruß vom 20.03.15

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Wochenende hatte ich das Vergnügen die Kabarettistin Annette Kruhl mit ihrem Programm „Single-Sex und SMS-Blockaden“ zu erleben. Ein Programm, dass sich um die bekannten Themen über Beziehungen und Liebe handelt. Vor allem aus Sicht eines Mannes war es interessant zu erleben, wie „Frau“ so tickt.

Wenige Tage später las ich dann in einer Tageszeitung einen längeren Artikel mit dem Thema „Liebesgrüße aus dem Netz“ (Frankfurter Neue Presse vom 18.03.15).

Was haben die Kabarettistin und der Artikel gemeinsam? Es geht um die Suche nach einer Beziehung, nach dem perfekten Mann, der perfekten Frau.

Dank des Internets sind die Möglichkeiten heute so vielfältig wie nie zuvor. Aber ist das wirklich eine Erleichterung bei einer Partnersuche? Findet alles nur noch in der virtuellen Welt statt oder mal eben schnell beim „Speed-Dating“ oder über „Dating-Apps“? Wie der Soziologe Dr. Kai Dröge treffend in dem genannten Artikel beschreibt, spiegelt sich hier der Zeitgeist einer allgemeinen Bewertungskultur wider. Ernsthaftere Beziehungen ergeben sich daraus selten.

Ist Mann/Frau von heute wirklich noch an einer festen, dauerhaften Beziehung und Freundschaft/Partnerschaft interessiert? Oder kommt es auf den besonderen „Kick“ an? Suche ich mir nur die Filetstücke beim Anderen raus? Und wenn es keinen Spaß mehr macht, dann suche ich mir jemand anderen und wandere weiter. Das ist alles so einfach.

Andererseits erlebe ich in vielen Gesprächen, nicht nur bei Menschen ohne festen Partner, dass sie an einer stabilen und vertrauensvollen Partnerschaft interessiert sind. Gerade in diesen unruhigen Zeiten ist das für viele so wichtig und wohl immer seltener geworden.

Lesen wir, was Schriftsteller, Dichter, männlich und weiblich über Beziehungen und deren Eigenschaften schreiben.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Schönwetterbeziehungen haben den Nachteil, daß wir aus allen Wolken fallen, sobald es blitzt und kracht.
© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker
Quelle: »Heutzutage«

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Foto: Gerd Taron

An die Freunde

Wieder einmal ausgeflogen,
Wieder einmal heimgekehrt;
Fand ich doch die alten Freunde
Und die Herzen unversehrt.
Wird uns wieder wohl vereinen
Frischer Ost und frischer West?
Auch die losesten der Vögel
Tragen allgemach zu Nest.
Immer schwerer wird das Päckchen,
Kaum noch trägt es sich allein;
Und in immer engre Fesseln
Schlinget uns die Heimat ein.
Und an seines Hauses Schwelle
Wird ein jeder fest gebannt;
Aber Liebesfäden spinnen
Heimlich sich von Land zu Land.

Theodor Storm (1817 – 1888)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Freiheit, die Menschen meinen, indem sie keine Bindung zu einem anderen Menschen aufbauen, ist in Wahrheit das Gefängnis, in welches sie sich selbst einschließen.
© Damaris Wieser (*1977), deutsche Lyrikerin und Dichterin

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Gemeinsam neue Farben schreiben,
Tränen süßen,
Himmel röten,
Blumen grüßen,
Traurige in Liebe kleiden,
Lachen lenken,
Regen schenken,
Briefpapier verteilen,
Im Lebensfluss verweilen,
Buchstaben erfinden,
Mimosen rinden,
Sturheit brechen,
Mit Stummen sprechen,
Küssen erlauben,
Umarmungen rauben…
HERZEN, bis es schmerzt !
Elfi Egger

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Freundschaft

wenn du
der Sturm
des Zweifels bist

und der Baum
den Du umtost
nicht von der Stelle weicht

dann auch noch da ist
wenn der Wind sich legt

dann, hast Du einen Freund gefunden

(Engelbert Schinkel)

Beziehung ist Gegenseitigkeit. Mein Du wirkt an mir, wie ich an ihm wirke.
Martin Buber

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Beziehung zwischen Menschen sollte so sein, wie die Beziehung zwischen Hand und Auge.
Verletzt sich die Hand, weint das Auge.
Weint das Auge, wischt die Hand die Tränen weg.

(Autor unbekannt)
Quelle: »Zwischenrufe« Libri Books on Demand, Hamburg, 2000
Ich wünsche Ihnen viele liebevolle Beziehungen, ein Miteinander, das das Leben des anderen in unendlicher Weise bereichert.

An dieser Stelle möchte ich danken, für alle liebe Mitmenschen in nah und fern, die mir immer wieder den Mut und Zuversicht gaben und geben, nicht am Leben zu zweifeln..

Ihr/Euer

Gerd Taron

Gerd Taron
Taron-Antiquariat – Bücher und mehr
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Yes we can – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Yes, we can.

Mit diesem Worten wird der US-Präsident persifliert. Seit Wochen sind nun schon die Beziehungen zwischen Deutschland bzw. großen Teilen der Welt und den USA gespannt, weil der amerikanische Geheimdienst alle Welt ausspioniert. War Amerika lange Zeit das Sinnbild für Freiheit, so scheint es jetzt für totale Kontrolle zu stehen.
Dabei spielt sich jedes Leben, das von Staaten ebenso wie von Institutionen oder Personen zwischen „Laissez- faire“ und Kontrolle, positiver zwischen Freiheit und Bindung statt.

Diese Spannung hat der Dichter Antony de Mello eindrucksvoll in einem kurzen Gleichnis zusammengefasst:

Ein Schaf fand ein Loch im Zaun und kroch hindurch. Es war so froh abzuhauen. Es lief weit weg und fand nicht mehr zurück. Und dann merkte es, dass ihm ein Wolf folgte. Es lief und lief, aber der Wolf blieb ihm auf den Fersen, bis der Hirte kam, es aufnahm und liebevoll zurück in den Pferch trug. Und trotz allen Drängens weigerte sich der Hirte, das Loch im Zaun zu vernageln.

So stellt jede Gemeinschaft einen Raum zur Verfügung. Ob dieser kontrolliert und abgeschlossen, oder durchlässig und auf Freiwilligkeit beruhend ist, muss jede Gesellschaft oder Gemeinschaft selbst entscheiden.
Ich erfahre den Gott der Bibel als einen Gott, der mich zur Freiheit führt und mir trotzdem verlässliche Regeln (Zaun) schenkt. Dieser Zaun ist aber nicht, um mich einzusperren, sondern um mir die Möglichkeit zu geben die Freiheit zu leben.

So wünsche ich Dir die Freiheit und die Bindung, die Du in der Gesellschaft und in den Beziehungen zu anderen brauchst, leben zu können.

Gottes Segen für Dich.

Andreas Schmalz-Hannappel

Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes, Kelkheim-Fischbach