Weihnachten im Frühling – Zweite Premierenlesung von Brina Stein mit ihrem neuen Roman Jahresausklang in Travemünde

Weihnachten im Frühling – Zweite Premierenlesung von Brina Stein mit ihrem neuen Roman Jahresausklang in Travemünde

Foto: Maren von Hoerschelmann

Kelkheim, 20.04.2018

Es herrschte Weihnachtsstimmung mitten im Frühling bei der zweiten Premierenlesung in vertrauter Umgebung von Brina Stein. Ihren neuen Roman „Jahresausklang in Travemünde“ stellte sie in der Buchhandlung „Viola’s Bücherwurm“ vor. Sie beschenkte ihre neugierigen Leserinnen und Leser mit amüsanten Episoden, die sich in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel ereignen. Es ist das sechste Buch der Wellengeflüster-Serie.

Brina Stein mit Maren von Hoerschelmann und den sprechenden Möwen – Foto: Gerd Taron

Mit dabei waren auch die sprechenden Mecki und Kraki, die in dem Buch am Ende eines jedes Kapitels unter „Möwengeflüster“ ihre Kommentare zu der jeweiligen Handlung abgeben.

Foto: Gerd Taron

Als Leseanregung seien hier die einführenden Worte aus dem Klappentext des Buches zitiert:

Die rüstigen Rentner Hans Hugo und Josef planen zu Weihnachten mit den lebenslustigen Landfrauen Rita und Rosi einen Überraschungsbesuch bei ihren Freunden Ute und Kalli in Travemünde.

„Was wie immer harmlos beginnt, ufert aus. ‚Eine Einladung in die Villa Wellengeflüster beschert ein unliebsames Wiedersehen mit der vierten und seit vielen Jahren verschollenen Landfrau Doris. Dass diese im Begriff ist, den wohlhabenden Theo, Berater des Neubauprojektes „Priwall und Waterkant“ zu heiraten, bringt Rita, Ute und Rosi ebenso auf den Plan, wie der Abriss von Inges alteingesessener Kneipe „Bootsdeck“. Kurz vor der Eheschließung am Silvestertag verschwindet plötzlich Theo auf mysteriöse Art und Weise. Die Landfrauen fühlen sich gefordert, starten ihre eigenen Ermittlungen, wie immer, an der Polizei vorbei und jede Spur scheint zu Doris zu führen.“

Dekoration in der Buchhandlung Viola’s Büchewurm – Foto: Gerd Taron

Es empfiehlt sich, die Geschichten, die sich daraus ergeben, in einem Strandkorb oder bei anderen gemütlichen Leseecken zu genießen.

Ein sehr unterhaltsamer Abend vor einer großen Zuhörerschar fand nicht nur beim Autor dieser Zeilen große Resonanz.

Die Mundschenke André von Hoerschelmann (links) und Alexander Kraus (rechts) haben gerade einmal Pause – Foto: Gerd Taron

Foto: Gerd Taron

Die Lesung wurde wie gewohnt vom Team von Viola’s Bücherwurm in liebevoller Form begleitet und unterstützt.

Es war die dritte Lesung von Brina Stein bei Viola’s Bücherwurm und es wird sicher nicht die letzte bleiben.

Gerd Taron

Informationen zum Buch

Jahresausklang in Travemünde
ISBN 978-3-946049-22-7
Erschienen im Verlagshaus el Gato als Taschenbuch
12,50 Euro

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Besondere Begegnungen – Literarischer Wochenendgruß vom 20.04.18

Besondere Begegnungen – Literarischer Wochenendgruß vom 20.04.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in den vergangenen Monaten hatte ich trotz manch widriger Umstände, das große Glück besonderen Menschen oder besonderen Momenten zu begegnen. Jetzt in dieser Zeit, wo der Frühling sich von seiner schönsten Zeit zeigt, wurde mir das wieder neu bewusst.

Dankbar bin ich für die Menschen, mit denen ich diese besonderen Augenblicke genießen kann, so wie am vergangenen Sonntag bei einem unvergesslichen Ausflug im Rheingau.

Ich hoffe und wünsche Ihnen, dass Sie über ähnliche Erlebnisse freuen konnten.

Foto: Gerd Taron

Begegnung geht immer über zwei Menschen hinaus,
die sich treffen.
Sie eröffnet einen größeren Horizont.
Sie lässt mich die ganze Welt mit neuen Augen sehen.
Die Welt wird heller, wenn zwei Menschen wirklich
einander begegnen.

(Anselm Grün)

Foto: Gerd Taron

Bahnhof der Begegnungen

Die Erinnerung an zahlreiche Menschen hab ich auf dem Bahnhof der Begegnungen wegen ihrer Bedeutungslosigkeit in das Schließfach des Vergessens eingeschlossen!
Menschen jedoch, die mir sehr viel bedeuten trage ich ständig
in meinem geistigen Handgepäck mit mir herum.

[© Rydiger Fromm]

Foto: Gerd Taron

Die schönsten Begegnungen,
die berührendsten Augenblicke,
die vielsagendsten Momente
sind Fundstücke des Alltags,
unverhofft,
mitten
ins
Herz!

Anja Schindler

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Foto: Gerd Taron

Begegnung in der Kastanien-Allee
Ihm ward des Eingangs grüne Dunkelheit
kühl wie ein Seidenmantel umgegeben,
den er noch nahm und ordnete: als eben
am andern transparenten Ende, weit,
aus grüner Sonne, wie aus grünen Scheiben,
weiß eine einzelne Gestalt
aufleuchtete, um lange fern zu bleiben
und schließlich, von dem Lichterniedertreiben
bei jedem Schritte überwallt,
ein helles Wechseln auf sich herzutragen,
das scheu im Blond nach hinten lief.
Aber auf einmal war der Schatten tief,
und nahe Augen lagen aufgeschlagen
in einem neuen deutlichen Gesicht,
das wie in einem Bildnis verweilte
in dem Moment, da man sich wieder teilte:
erst war es immer, und dann war es nicht.

Rainer Maria Rilke

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die wichtigen Begegnungen
sind von den Seelen ausgemacht,
bevor sich die Menschen begegnen.

[Paulo Coelho]

Foto: Gerd Taron

Du suchst nach einer tiefen Begegnung,
in der auch dein innerstes Wesen eingeladen ist,
sich zu zeigen.

Wo du selbst erkennst, wie du bist
in dem Spiegel des anderen,
und dein Gegenüber sich selbst ebenso begegnet,
in dem Wunder des offenen Auges,
wach in Schmerz und Glück.

Es gibt andere wie dich, die auch suchen
und dich entdecken wie du sie.

Ulrich Schaffer

Foto: K.-H. Fischer

Spuren

Mit jedem Schritt, den du tust,
und in jeder Begegnung,
die dir geschenkt wird,
hinterlässt du Spuren.
Ich wünsche Dir,
dass du Spuren der Freude
hinterlässt und des Glücks,
Spuren der Hoffnung
und der Liebe,
Spuren der Gerechtigkeit
und des Friedens,
und da wo du anderen
weh getan hast,
Vergebung erfährst.

Christa Spilling-Nöker

Foto: Gerd Taron

Ich wünsche dir die Sonne in menschlichen Begegnungen;
durch die Glut der Achtung und Liebe wird das Leben erhellt.
Ich wünsche dir die Sonne in deinem einmaligen Gesicht;
durch ihren goldenen Glanz fallen die Schatten hinter dich.
Ich wünsche dir die Sonne, wo immer du bist und lebst;
ihre Strahlen scheinen dort, wo du sie einlässt.
Ich wünsche dir die Sonne, die unsere Welt in Farben taucht;
sie öffnet die Augen für die Schönheit des Lichts.
Ich wünsche dir die Sonne, die hinter dunklen Wolken scheint;
sie existiert, auch wenn wir sie nicht spüren.
Ich wünsche dir die Sonne, die dein Herz durchströmt;
ihr Glanz erhellt die Welt und ist dem Himmel nah.

Autor unbekannt

Ein sonniges Frühlingswochenende mit vielen besonderen Begegnungen wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

PS: An diesem Wochenende können Sie sich zum Beispiel hier bei besonderen Autorenlesungen begegnen:

Freitag, 20.04.2018 – 19 Uhr
Die Kreuzfahrtautorin BRINA STEIN liest aus „JAHRESAUSKLANG IN TRAVEMÜNDE – WELLENGEFLÜSTER AN DER OSTSEE“.
In der Buchhandlung Viola’s Bücherwurm , Bahnstraße 13, 65779 Kelkheim

Der Kostenbeitrag von 5 Euro wird der „Stiftung Bärenherz“ in Wiesbaden zur Verfügung gestellt..
Um die Planung zu erleichtern, bittet die Buchhandlung um Platzreservierung. Kurzentschlossene Gäste sind jederzeit willkommen.
Tel.: 06195 – 900818, e-mail: violas-buecherwurm@t-online.de

Sonntag, 22.04.2018 – Beginn: 15 Uhr – Ende: ca. 16:30 Uhr

Lesung „Sara und die Regentage“ – mit der Autorin Franziska Franz

Treffpunkt: Am Großen Parkplatz am Rettershof

Die Autorin Franziska Franz stellt an verschiedenen Plätzen rund um den Rettershof ihren neuen Roman vor. In ihrem Buch treffen sich eine Konzertmeisterin und ein Kunstgalerist in Wien auf ungewöhnliche Weise. Was dieses Treffen für mögliche Folgen hat, kann man bei einem Spaziergang in der freien Natur erfahren.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ am Rettershof mit der Autorin zu verweilen.

Weniger ist mehr – Literarischer Wochenendgruß vom 13.04.18

Weniger ist mehr – Literarischer Wochenendgruß vom 13.04.18

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

haben Sie schon Ihren Frühjahrsputz erledigt? Und haben Sie sich dabei gewundert, was alles so zum Vorschein kam? Dabei meine ich nicht nur die etwas (?) verschmutzten Ecken, sondern auch Gegenstände und Dinge, die nach langer Zeit wieder das Tageslicht erblicken.

Ein Aufräumen zu gewissen Zeiten ist wichtig, um neue Klarheit für das eigene Leben zu gewinnen. Das gilt nicht nur für materielle Dinge.

Jetzt, wo die Natur zu neuer Schönheit erwacht, kann uns dies neu motivieren, alten Ballast abzuwerfen und mit neuem Schwung in den Frühling zu starten.

Foto: Gisela Michaelis

Vergiss nicht – man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.

Marc Aurel

Foto: Sabine Barde

Menschen gibt´s, die von dem Vielen, das sie haben, wenig geben – und es nur um der Anerkennung willen tun-, und ihr geheimer Wunsch macht ihre Gabe unbekömmlich.
Und Menschen gibt´s, die wenig haben und es restlos hingeben.
Sie sind diejenigen, die an das Leben und des Lebens Fülle glauben, und ihre Truhe wird niemals leer.
Menschen gibt´s, die voller Freude geben, und diese Freude ist ihr Lohn…
Sie geben so, wie die Myrte im Tal dort drüben atmend ihren Duft verbreitet.
Durch solcher Menschen Hand spricht Gott, und aus ihren Augen lächelt Er nieder auf die Welt.

Khalil Gibran

Foto: Lissy Theissen

Checkliste fürs Glück:
.
❍ wandern in der freien Natur
❍ essen, wenn man Hunger hat
❍ radfahren und im Garten arbeiten
❍ sprechen mit Pflanzen
❍ pfeifen mit Vögeln
.
Du bekommst Augen für die Wunder
um dich herum.
Du wirst weniger verbrauchen,
aber mehr und bewusster genießen.
Ein Butterbrot schmeckt wunderbar.
Ein Glas frisches Wasser kann ein Fest sein.
Mit wenig zufrieden sein
und viel genießen
sind die Kunst und das Glück
von freien Menschen.

Phil Bosmans,

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Menschen führen Menschen zum Licht, zu einem neuen Lebensstil: Menschen, die sich befreien lassen von Habsucht und Hass. Menschen, die nicht länger an Gewehrläufe glauben. Menschen, die mit wenig zufrieden sind und Zeit für Dinge haben, die kein Geld bringen. Menschen, die keinen Palast brauchen, um prächtig zu leben, und kein dickes Portemonnaie, um gemeinsam Feste zu feiern. Menschen, die Blumen sehen, die Vögel zwitschern hören, die wie ein Kind spielen und in einem Sessel einschlafen können. Liebe Menschen mit viel Licht in Häusern, in Dörfern und Städten.

© Phil Bosmans (1922 – 2012),
belgischer Ordenspriester,
Telefonseelsorger und Schriftsteller,
›der moderne Franziskus‹

Foto: Brina Stein

Seesterne

Immer, wenn wir denken, wir können nur wenig bewirken, sollten wir an diese Geschichte denken.

Ein Mann schlenderte an einem einsamen Strand in Asien dem Sonnenuntergang entgegen. In der Ferne bemerkte er einen Einheimischen, der sich immer wieder bückte, etwas aufhob und weit ins Meer hinaus warf. Als er näher kam, erkannte er, dass der Mann angeschwemmte Seesterne auflas und ins Wasser warf. Erstaunt fragte er ihn, was er da mache.

„Ich werfe Seesterne zurück ins Meer. Wie du siehst, ist gerade Ebbe, und die Seesterne bleiben am Strand liegen. Wenn ich sie nicht zurückwerfe, sterben sie.“

„Hm, ich verstehe. Aber es müssen doch Tausende hier am Strand herumliegen. Du kannst sie doch unmöglich alle aufsammeln. Und außerdem werden an der ganzen Küste Seesterne angeschwemmt. Weitaus mehr, als du retten kannst. Da macht es doch keinen Unterschied, ob du dich bemühst oder nicht.“

Der Einheimische bückte sich lächelnd, hob einen weiteren Seestern auf und warf ihn zurück ins Meer: „Für diesen hier macht es wohl einen Unterschied!“

Verfasser unbekannt

Foto: Gerd Taron

Rezept
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.
Für die paar Jahre
Wird wohl alles noch reichen.
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank.
Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
Wie wenig du brauchst.
Richte dich ein.
Und halte den Koffer bereit.
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muß, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Erwarte nichts.
Und hüte besorgt dein Geheimnis.
Auch der Bruder verrät,
Geht es um dich oder ihn.
Den eignen Schatten nimm
Zum Weggefährten.
Feg deine Stube wohl.
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn.
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor.
Die Wunde in dir halte wach
Unter dem Dach im Einstweilen.
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
Und halte dich an Wunder.
Sie sind lang schon verzeichnet
Im großen Plan.
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaléko

Ein sonniges frühlingshaftes Wochenende mit dem Blick für die kleinen Dinge in unserer Welt wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

PS: Zwei Veranstaltungstipps für die kommende Woche:

Freitag, 20.04.2018 – 19 Uhr
Die Kreuzfahrtautorin BRINA STEIN liest aus „JAHRESAUSKLANG IN TRAVEMÜNDE – WELLENGEFLÜSTER AN DER OSTSEE“.
In der Buchhandlung Viola’s Bücherwurm , Bahnstraße 13, 65779 Kelkheim

Der Kostenbeitrag von 5 Euro wird der „Stiftung Bärenherz“ in Wiesbaden zur Verfügung gestellt..
Um die Planung zu erleichtern, bittet die Buchhandlung um Platzreservierung. Kurzentschlossene Gäste sind jederzeit willkommen.
Tel.: 06195 – 900818, e-mail: violas-buecherwurm@t-online.de

Sonntag, 22.04.2018 – Beginn: 15 Uhr – Ende: ca. 16:30 Uhr

Lesung „Sara und die Regentage“ – mit der Autorin Franziska Franz

Treffpunkt: Am Großen Parkplatz am Rettershof

Die Autorin Franziska Franz stellt an verschiedenen Plätzen rund um den Rettershof ihren neuen Roman vor. In ihrem Buch treffen sich eine Konzertmeisterin und ein Kunstgalerist in Wien auf ungewöhnliche Weise. Was dieses Treffen für mögliche Folgen hat, kann man bei einem Spaziergang in der freien Natur erfahren.

Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ am Rettershof mit der Autorin zu verweilen.

Von echten und falschen Freunden – Literarischer Wochenendgruß vom 06.04.18

Von echten und falschen Freunden – Literarischer Wochenendgruß vom 06.04.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes

In stürmischen Zeiten des Lebens ist es bedeutsam, Freunde zu haben, auf die Verlass ist und denen man vertrauen kann.

Meine Erfahrungen der vergangenen Zeit zeigen aber auch, wie wichtig es ist, echte von falschen Freunden zu unterscheiden. Denn zu oft zeigen sich angebliche Freunde in schwierigen Situationen ihr wahres Gesicht. Sie suchen im anderen nur die Erfüllung ihres eigenen Ego. Manchmal kann es lange dauern, bis man sie durchschaut.

„Echte Fründe ston zusamme (echte Freunde stehen zusammen)“. – Dieses Zitat aus einem Lied aus meiner rheinischen Heimat ist mir wieder neu bewusst geworden.

Ich bin dankbar, dass ich mich von Freundeskreis getragen weiß, dem ich vertrauen kann. Das ist nicht selbstverständlich.

Daher widme ich diesen Wochenendgruß all meinen lieben Freunde in nah und fern, die mir immer wieder die Kraft geben, nicht zu verzagen.

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch werden ohne die Wärme der Freundschaft.

Phil Bosmans

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Je tiefer Dein Bündnis der Freundschaft mit Dir Selbst, desto höher die Energie zum Wandel auf Deine unmittelbare Umgebung.“

Christina Boos

Foto: Angelika Quast-Fischer

Wahre Freunde berühren nicht nur deine Augen, sondern vor
allem deine Seele, damit sie Flügel bekommt und ein Stück
weiterfliegen kann.

Monika Minder

Foto: K.-H. Fischer

Das schönste Geschenk an den Menschen ist die Fähigkeit zur Freundschaft,
nutze sie…..

Dazu eine Geschichte die im alten Persien spielt. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“ Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“

Und so geschah es. „Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler antwortete: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Eine Freundschaft zu schließen, ist eine Gunst.
Eine Freundschaft zu haben, ist eine Gabe.
Eine Freundschaft zu halten, ist eine Tugend.
Ein Freund zu sein, ist eine Ehre.
(aus Spanien)

Foto: Elisa Maria Brock

Gehe mit offenen Augen durchs Leben,
höre auf deine innere Stimme und auch du wirst ihn entdecken.
Er zieht dich magisch an und niemand kann dich abhalten, dort zu verweilen.

Hüte ihn gut, wenn du ihn einmal gefunden hast,
den Baum der Freundschaft.
Er ist ein wertvolles Geschenk,
das ohne Pflege verkümmert.

(unbekannt)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele liebe echte Freunde haben und dass Ihnen ein freundschaftliches Wochenende bevorsteht.

Ihr/Euer

Gerd Taron