Ohne Moos nix los – Literarischer Wochenendgruß vom 19.02.16

Ohne Moos nix los – Literarischer Wochenendgruß vom 19.02.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

die Schlagzeiten der Wirtschafts- und Finanzseiten der Zeitungen sind in diesen Tagen geprägt von den Sorgen um das Geld. Sei es, dass der DAX sich auf Talfahrt befindet oder dass das Bargeld mittelfristig abgeschafft werden soll: Die Angst um die Finanzen beschäftigt die Menschen. Sie fühlen sich verunsichert. Was wird werden?

In einem Sprichwort heißt „Geld regiert die Welt“. Lassen wir uns von der Macht des Geldes regieren? Welchen Wert stellt das Geld in unserem Leben für uns dar? Macht viel Geld glücklich und zufrieden?

Einige, manchmal etwas andere und ungewöhnliche Gedankenansätze zu diesem Thema, greift dieser Wochenendgruß auf.

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Foto: Gerd Taron

Jage Geld und Sicherheit nach,
und dein Herz wird sich
niemals öffnen.

Laotse

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Foto: Gerd Taron

Das Glück der Menschen liegt nicht in Geld und Gut,
sondern es liegt in einem Herzen,
das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.

~ Adolph Kolping ~

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Mit Geld kannst du dir ein Haus kaufen,
aber keine Wärme und Geselligkeit.
Mit Geld kannst du dir ein Bett kaufen,
aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst du Beziehungen kaufen,
aber keine Freundschaft.
Mit Geld öffnet sich dir jede Tür,
nur nicht die Tür zum Herzen.
.
Mensch, du lebst nicht für das Geld,
du bist nicht für den Markt da.
Du bist gemacht, um Mensch zu sein.
Du bist geschaffen für das Licht,
für die Freude, um zu lachen und zu singen,
um in Liebe zu leben und um da zu sein
für das Glück anderer Menschen.
.
Du bist geschaffen nach dem Bild
eines Gottes, der Liebe ist.
Mit Händen, um zu geben,
mit einem Herzen, um zu lieben
und mit zwei Armen,
die gerade so lang sind,
um einen anderen zu umarmen.
.
Aus: „Liebe wirkt täglich Wunder“
von Phil Bosmans,

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Die Bettlerin und die Rose

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes.
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin sass, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äussern als nur immer die Hand auszustrecken, sass die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: „Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weisse Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.
Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.
Nach acht Tagen sass plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?“, frage die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose . . .“

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Wälder schweigen
Die Jahreszeiten wandern durch die Wälder.
Man sieht es nicht.
Man liest es nur im Blatt.
Die Jahreszeiten strolchen durch die Felder.
Man zählt die Tage. Und man zählt die Gelder.
Man sehnt sich fort aus dem Geschrei der Stadt.
Das Dächermeer schlägt ziegelrote Wellen.
Die Luft ist dick und wie aus grauem Tuch.
Man träumt von Äckern und von Pferdeställen.
Man träumt von grünen Teichen und Forellen.
Und möchte in die Stille zu Besuch.
Man flieht aus den Büros und den Fabriken.
Wohin, ist gleich! Die Erde ist ja rund!
Dort, wo die Gräser wie Bekannte nicken
und wo Spinnen seidne Strümpfe stricken,
wird man gesund.
Die Seele wird vom Pflastertreten krumm.
Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden
und tauscht bei ihnen seine Seele um.
Die Wälder schweigen.
Doch sie sind nicht stumm.
Und wer auch kommen mag sie trösten jeden.
Erich Kästner (1899-1974 )

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Ich glaube – niemand brauchte mehr zu darben,
wenn auch der geben wird, der heut nur nimmt!
Ich glaube – dass der Acker, den wir pflügen,
nur eine kleine Weile uns gehört.
ich glaube – nicht mehr an die alten Lügen,
er wär auch nur ein Menschenleben wert…
Ich glaube – dass den Hungernden zu Speisen,
Ihm besser dient als noch so kluger Rat…
Ich glaube – Mensch sein und es auch beweisen
das ist viel nützlicher als jede Heldentat…
Ich glaube – diese Welt müsste groß genug
weit genug, reich genug für uns alle sein
Ich glaube – dieses Leben ist schön genug,
bunt genug, Grund genug sich daran zu erfreuen…
Ich glaube – dass man die erst man fragen müßte,
mit deren Blut und Geld man Kriege führt.
Ich glaube – dass man nichts vom Krieg mehr wüßte,
wenn wer ihn will auch am meisten spürt…
Ich glaube – dass die Haut und Ihre Farbe,
den Wert nicht eines Menschen je bestimmt.
Ich glaube – niemand brauchte mehr zu darben,
wenn auch der geben wird, der heut nur nimmt!
Ich glaube – diese Welt müsste groß genug
weit genug, reich genug für uns alle sein
Ich glaube – dieses Leben ist schön genug,
bunt genug, Grund genug sich daran zu erfreuen…
Ich glaube (Text & Musik: Udo Jürgens)

Mit diesen Texten, deren Auswahl diesmal nicht einfach war, wünsche ich Ihnen ein erholsames Wochenende.

Ihnen/Euer

Gerd Taron

Hier noch ein interessanter Veranstaltungshinweis für alle Bücherfreunde im Rhein-Main-Gebiet:

Im Haus am Dom in Frankfurt am Main findet von 11 – 21 Uhr wieder der „Tag der langen Bücher“ statt. 10 Frankfurter Verlage präsentieren 10 Autoren mit Lesungen. Dazu gibt es einen Bouquinisten-Markt (Antiquariatsmarkt).

Weitere Informationen finden Sie hier

http://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Literatur/LangerTagderBuecher/1235/0/42683/mod164-details1/6.aspx

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0)6195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariatqgmx.de

Alles umsonst – Literarischer Wochenendgruß vom 24.04.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

die Werbung steckt oft voller Verheißungen. Dazu gehört zum Beispiel die berühmte ,für mich berüchtigte, Aussage: Geiz ist geil. Nach dem Motto: Gutes muss nicht teuer sein, darf nicht viel oder am besten gar nichts kosten.

Ist Geiz wirklich so sinnvoll? Sparsam sein mag durchaus sinnvoll sein, aber um welchen Preis? Wie sehen denn oft die Folgen in unserer Realität aus? Wie viele Menschen in unserem Land und anderswo auf dieser Welt arbeiten am oder gar unter dem Existenzminimum? Grund: Arbeitskraft darf nicht viel kosten. Dafür können wir billig konsumieren und unseren Wohlstand mehren – auf Kosten anderer.

Leben hat seinen Preis. Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen, damit auch andere Menschen ein lebenswertes Leben führen können?
Dazu habe ich einige Zitate und eine Geschichte ausgesucht, die neue Gedankenanstöße geben können.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Zeit fährt Auto

Die Städte wachsen. Und die Kurse steigen.
Wenn jemand Geld hat, hat er auch Kredit.
Die Konten reden. Die Bilanzen schweigen.
Die Menschen sperren aus. Die Menschen streiken.
Der Globus dreht sich. Und wir drehn uns mit.
Die Zeit fährt Auto. Doch kein Mensch kann lenken.
Das Leben fliegt wie ein Gehöft vorbei.
Minister sprechen oft vom Steuersenken.
Wer weiß, ob sie im Ernste daran denken?
Der Globus dreht sich und geht nicht entzwei.
Die Käufer kaufen. Und die Händler werben.
Das Geld kursiert, als sei das seine Pflicht.
Fabriken wachsen. Und Fabriken sterben.
Was gestern war, geht heute schon in Scherben.
Der Globus dreht sich. Doch man sieht es nicht.
ERICH KÄSTNER

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Bettlerin und die Rose

Von Rainer Maria Rilke gibt es eine Geschichte aus der Zeit seines ersten Pariser Aufenthaltes.
Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin saß, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äussern als nur immer die Hand auszustrecken, saß die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: „Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“ Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weiße Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.
Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.
Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

Nach acht Tagen sass plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. „Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?“, frage die Französin. Rilke antwortete: „Von der Rose . . .“

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Es ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt;
es ist alles nur geliehen,
aller Reichtum, alles Geld;
es ist alles nur geliehen,
jede Stunde voller Glück,
musst Du eines Tages gehen,
lässt Du alles hier zurück.
Man sieht tausend schöne Dinge,
und man wünscht sich dies und das;
nur was gut ist und was teuer
macht den Menschen sehr oft Spaß.
Jeder möchte mehr besitzen,
zahlt er auch sehr viel dafür,
keinem kann es etwas nützen;
es bleibt alles einmal hier.
Jeder hat oft das Bestreben,
etwas Besseres zu sein,
schafft und rafft das ganze Leben,
doch was bringt es ihm schon ein?
Alle Güter dieser Erde,
die das Schicksal Dir verehrt,
sind Dir nur auf Zeit gegeben
und auf Dauer gar nichts wert.
Darum lebt doch Euer Leben,
freut Euch neu auf jeden Tag,
wer weiß auf unsrer Erdenkugel,
was der Morgen bringen mag?
Freut Euch auch an kleinen Dingen,
nicht nur an Besitz und Geld,
es ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt.

Max Feigenwinter

Anmerkung: Dieser Text von Max Feigenwinter wurde auch von Heinz Schenk als Chanson gesungen.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich wünsche Ihnen ein wunderschönes frühlingshaftes Wochenende. Kosten Sie die geschenkte Zeit aus und genießen Sie die schönen Momente des Lebens.
Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Hinweis auf eine besondere literarisch-spirituelle Sommertour:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2015/04/23/auf-den-spuren-von-vorschau-auf-ein-literarisch-spirituelles-sommerprogramm/

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Wenn’s um Geld geht – Literarischer Wochenendgruß vom 27.02.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes und alle neuen Abonnenten und Leser,

kennen Sie noch den obigen Werbespruch aus früheren Zeiten? Oder ein ähnlicher, ebenfalls Werbung für ein Kreditinstitut: Mein Haus, mein Auto …

Diese Werbesprüche kommen mir wieder in den Sinn, wenn ich die Schlagzeilen von diversen Tageszeitungen lese und verfolge. Das materielle Wohlergehen scheint das Wichtigste im Leben zu sein. Wie lege ich mein Geld sicher an? Wo lasse ich mein Geld am besten „arbeiten“?

Andererseits verarmen unsere sozialen Beziehungen immer mehr. Vereinsamung in unserer Gesellschaft, in unserem unmittelbaren Umfeld scheint ein Tabu-Thema zu sein. Dabei sehnen sich so viele Menschen nach Zuwendung, nicht nur in den Alters- und Pflegeheimen. Auch viele jüngere Menschen, erfolgreiche gut situierte, sind davon nicht ausgenommen. Das fällt mir bei vielen Gesprächen und in diversen Kreisen der letzten Monate auf.

Einige literarische Gedankenanstöße habe ich zu diesem Thema zusammengestellt. Vielleicht hilft es einmal darüber nachzudenken, was mich wirklich reicht macht.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Für Geld bekommt man alles.
So sagt man.
Das aber ist nicht wahr.

Man kann Essen kaufen,
aber keinen Appetit.
Man kann Medikamente kaufen,
aber keine Gesundheit,
Wissen, doch keine Weisheit,
Glanz, aber keine Schönheit,
Spaß, doch keine Freude,
Mitarbeiter, aber keine Freunde.

Alles wahrhaft Schöne, Wahre
und Wichtige entsteht im Inneren
und ist nicht käuflich.

Verfasser unbekannt

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen, ohne sich jemals Zeit zu gönnen, ihn zu genießen, sind wie Hungrige, die immerfort kochen, sich aber nie zu Tische setzen.

Marie von Ebner-Eschenbach

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Je reicher die Menschen sind,
desto eher betrachten sie ihre Privilegien und Vorzüge
als eine Selbstverständlichkeit.

Wenn wir uns bester Gesundheit erfreuen
und das Leben uns zudem mit vielen günstigen
Gelegenheiten beschenkt,
nehmen wir diese wahrscheinlich ebenfalls für selbstverständlich,
was nicht gerade unsere Zufriedenheit mehrt.

Zufriedenheit wächst vielmehr aus der Dankbarkeit,
die wir für alle positiven Lebensumstände fühlen.

Wir können nirgendwo zu Hause sein,
wenn wir uns nicht selbst Zuflucht und Heimat sein können,
wenn wir uns nicht entspannen, in uns keine Ruhe finden.

Wo unser Herz ist, fühlen wir uns zu Hause,
nicht wo unser Körper ist.

Deswegen sind wir endlich zu Hause angekommen,
sobald wir unser Herz öffnen,
sobald wir ein Gefühl liebevoller Wertschätzung spüren,
sobald wir dankbar, zufrieden, erleichtert und sorglos sind.

Wenn wir uns so fühlen,
sind wir überall auf diesem Erdball,
ja im ganzen weiten Universum zu Hause.

~Ayya Khema~

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wenn du dich reich fühlen möchtest,
dann denk an die vielen unbezahlten Geschenke in deinem Leben…

ZAUBERHAFTE Lichtblicke deines Lebens…
Elfi Egger

Das Glück der Menschen liegt nicht in Geld und Gut,
sondern es liegt in einem Herzen,
das eine wahrhafte Liebe und Zufriedenheit hat.

~ Adolph Kolping ~

Ich wünsche Ihnen an diesem Wochenende, dass Sie Ihren persönlichen Reichtum erfahren, auch ohne Euro oder Cent, sondern in schönen und wertschätzenden Begegnungen.

Ihr/Euer

Gerd Taron