Nimm mich mit Kapitän auf die Reise – Eine unterhaltsame Lesung mit der Kreuzfahrtautorin Brina Stein bei den Hofheimer Suppenlesungen

Nimm mich mit Kapitän auf die Reise – Eine unterhaltsame Lesung mit der Kreuzfahrtautorin Brina Stein bei den Hofheimer Suppenlesungen

Hofheim/Taunus, 14.11.17

Zum Abschluss der diesjährigen Hofheimer Suppenlesungen lud die Inhaberin Beate Hüls von der Event-Agentur evendon (www.evendon.de) wieder zu einem literarisch-köstlichen Abend in der Waldgaststätte Viehweide in Hofheim ein. Beate Hüls versteht es mit ihrer individuellen Agentur auch im literarischen Bereich besondere Akzente zu setzen. Interessante und ungewöhnliche Autoren werden an manchmal ungewöhnlichen Orten präsentiert.

Foto Brina Stein und Beate Hüls bei der Begrüßung

An diesem Abend war Brina Stein (www.brina-stein.de) zu Gast. Sie hat sich mit ihren Büchern als Kreuzfahrtautorin und Fachfrau für Maritimes etabliert. Im vollbesetzten Saal der Waldgaststätte Viehweide präsentierte ihren Roman „115 Tage an Tisch 10“.

In sehr unterhaltsamer Weise schilderte sie, was und wie sie gemeinsam mit ihrem Ehemann auf dieser Kreuzfahrt rund um die Welt erlebte. Spannend erzählte sie von den verschiedensten Charakteren, bei einer so großen Zahl von Menschen (mehr als 2000), tagtäglich miteinander auskommen müssen..

Wie zum Beispiel der Nörgler Bruno

der an allem, egal wo und bei welcher Gelegenheit etwas auszusetzen hat.

oder die Landfrauen Rita, Ute und Rosi mit denen Mann/Frau so manch feucht-fröhliches erleben kann:

An diesem Abend durfte viel gelacht werden:

Zur Pause wurde dann wie bei den Hofheimer Suppenlesungen üblich eine Suppe serviert. Diesmal gab es von der Waldgaststätte Viehweide eine köstliche Kartoffelsuppe.

An Tisch 10 genossen Beate Hüls (links im Bild) von der Agentur „evendon( http://www.evendon.de) “ und Autorin Brina Stein (www.brina-stein.de) die Kartoffelsuppe.

Weitere spannende Abenteuer gab es dann nach der Pause:

Am Ende überreichte Beate Hüls der Autorin Brina Stein ein kleines feines Geschenk als Dankeschön für den sehr unterhaltsamen Abend:

Danach gab es dann die Möglichkeit sich „sein“ Buch von der Autorin persönlich signieren zu lassen. Dies ließen sich viele der Besucherinnen und Besucher nicht nehmen.

Für alle Besucher hatte die Inhaberin der Agentur evendon eine Überraschung vorbereitet. Anlässlich des bevorstehenden 5 jährigen Jubiläums gab es für alle Sekt und/oder Orangensaft als Aufmerksamkeit für die jahrelange Treue.

115 Tage durften wir alle an Tisch 10, dem zentralen Ort für viele aufregende Geschichten, die in diesem Roman so schön beschrieben wurden, teilhaben.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, an denen sich viele gerne erinnern werden. Für einen Landmann wie mich wären 68 Tage nur auf Wasser doch des Guten zu viel. Aber ein Erlebnis ist es sicherlich auch für eine Landratte.

Gerd Taron

Hier noch einige Hinweise:

Am Sonntag, 19.11. stellt Brina Stein im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ am Rettershof ihren neuen Bildband zu ihrer Kreuzfahrt vor.

Weitere Informationen zum Roman „115 Tage an Tisch 10“ finden Sie hier:

http://www.brina-stein.de/1.html

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Oasen der Ruhe im Lärm einer Großstadt

Oasen der Ruhe im Lärm einer Großstadt

Alter Kurpark Wiesbaden – Foto: Gerd Taron

Menschen, die die Muße und Ruhe nicht mehr kennen, führen auch im größten Reichtum ein armes Leben.

Elfi Egger

Wiesbaden, 08.11.2017

Ein herbstlicher Ausflug führte mich an diesem Tag in die Landeshauptstadt von Hessen, Wiesbaden. Nach längerer Zeit, ergab sich wieder die Gelegenheit mit einem langjährigen lieben Freund zu treffen. Außerdem war ich neugierig, die Galerie „kunst-model“ kennenzulernen.

Es war viel Hektik und Lärm, nicht nur der Straßenverkehr. Auch die Menschen liefen rast- und ruhelos umher. Der Aufbau für den bevorstehenden Sternenmarkt begann bereits.

Dabei gibt es doch so schöne Oasen mitten in Wiesbaden, um für einige Momente zur Ruhe zu kommen.
Wir besuchten den alten Kurpark in Wiesbaden, der am Nachmittag fast menschenleer war.

Alter Kurpark Wiesbaden – Fotos: Gerd Taron

Mitten im Einkaufstrubel der Innenstadt gibt es eine Einrichtung der evangelischen Kirche, die für Ruhesuchende zum Wohlfühlen und Entspannen einlädt. Es ist das Café „Schwalbe 6“ auf der Schwalbacher Straße 6.

Café Schwalbe, Wiesbaden, Schwalbacher Straße 6

http://kirchen-wiesbaden.de/schwalbe6/WPEinrichtung/wordpress/
Mein Weg führte mich dann in die Galerie „kunst-modul“ in der Nähe des Wiesbadener Hauptbahnhofes.

Galerie „kunst-modul“ in Wiesbaden, Luxemburgstraße 6

Unter dem Thema „Klangreisen und herbstliche Lieder“ luden Anja Böttger-Balék vom Klangraum Mörfelden und Astrid Marion Grünling mit keltischer Harfe, Oceandrum, Sansula, Klangschalen und Okarina zu einem Seelenwellness-Abend ein.

In dem kleinen feinen Atelier von Gülben Börger konnten sich die Besucher von zauberhaften Klängen verwöhnen lassen.

Wer mehr wissen möchte, über die Galerie und die Veranstaltungen, schaue hier vorbei:

http://www.kunst-modul.de

In wenigen Stunden 3 Orte der Ruhe im Lärm einer Großstadt zu entdecken bereitete mir große Freude. Es gibt sich noch viele mehr bei nächster Gelegenheit

Gerd Taron

Vom Single-Dasein

Vom Single-Dasein

Kelkheim-Fischbach an einem Herbst-Sonntag 2017

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Es wird Zeit, mich zu bekennen. Im Neuhochdeutschen-Denglisch heißt das „Outen“. Ja, ich bin in Single, also ohne feste Partnerin und in keiner festen Beziehung lebend.

Wenn ich mir die Medien so durchlese, scheint das in diesen Zeiten ein größeres Problem zu sein. Es gibt unzählige Foren und Seiten im Internet dazu und selbst die FAZ hat dies in verschiedenen Artikeln thematisiert.

Demnach scheinen viele Männer und Frauen auf der Suche nach dem Traumpartner zu sein, unabhängig vom Alter. Ich kann es nicht so richtig deuten, ob es daran liegt, dass es im Gegensatz zu früheren Zeiten keine festen familiären Strukturen mehr gibt. Alles ist unverbindlicher geworden. Aber die Sehnsucht nach verlässlichen Beziehungen ist wohl sehr groß.

Liegt das Heil wirklich in einem anderen Menschen? In meinem wöchentlichen erscheinenden literarischen Wochenendgruß vom 17.03.17 „Das Heil in einem anderen Menschen suchen“
(https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/03/17/das-heil-in-einem-menschen-suchen-literarischer-wochenendgruss-vom-17-03-17/ ) habe ich dies thematisiert. Ich halte es für nicht gut, sein Lebensglück auf einen anderen Menschen zu fokussieren.
Durch meine beruflichen Aktivitäten im Kulturbereich (Literatur, Kunst, Kleinkunst) habe ich viele Kontakte zum anderen Geschlecht und habe genügend anderen Alternativen. So ist es mir vor einigen Wochen bei einer Lesung ergangen, dass ich von 28 Besuchern einer von 3 männlichen Zuhörern war.

Im normalen Alltag wurde ein Tür aufhalten, ein Lächeln, von mir bereits als „Anmache“ vom weiblichen Gegenüber empfunden.
Zur Klarstellung: Ich bin neugierig auf Menschen, egal ob weiblich oder männlich. Beim ersten Kontakt, sei es im realen oder virtuellen Leben, frage ich nicht nach dem Beziehungsstatus. Mir ist es nicht wichtig.

Ich empfinde es als großes Glück auch mit Frauen, die ein harmonisches Beziehungsleben haben, eine sehr herzliche Freundschaft zu pflegen.

Die jeweiligen Partner wissen, dass sie keinerlei „Angst“ vor einer männlichen Konkurrenz haben müssen.

Der Schweizer Chansonnier Stephan Sulke hat in seinem Lied „Der Typ von nebenan – ich bin kein besonderer Mann“ es wunderbar formuliert.
Wir Rheinländer haben einen schönen Spruch: „Et kütt, wie et kütt“ – Es kommt, wie es kommt. So ist das Leben.

Ich bin nicht auf der verzweifelten Suche nach einer Partnerin, wie viele meiner männlichen Artgenossen. Aber ich laufe nicht mit verbundenen Augen durch das Leben. Daher werde ich trotz so mancher negativen Erfahrung in der Vergangenheit nichts ausschließen wollen.
In diesem Sinne wünsche ich allen Singles ein glückliches Leben, sei es mit oder ohne Wunsch-Partner.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Ich bedeute etwas – Literarischer Wochenendgruß vom 01.09.07

Ich bedeute etwas – Literarischer Wochenendgruß vom 01.09.07

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

nach langen und intensiven Tagen kommt zur gewohnten Zeit der neue Wochenendgruß.

Mir sind in diesen Tagen viele Menschen begegnet und jeder hat, ob beim Museumsuferfest in Frankfurt oder beim Supermarkt nebenan, seinen Eindruck hinterlassen. Darüber freue ich mich und ich bitte um Verständnis, wenn ich nicht jedem die entsprechende Aufmerksamkeit schenken kann.

Foto: Gerd Taron

Im Umgang mit Menschen, die uns viel bedeuten, ist nichts ohne Bedeutung

Ernst Fernstl

Foto: Tim-Thilo Fellmer

Kleine Dinge …
„Kleinigkeiten“
– ein Lächeln
– eine liebe Geste
– ehrliches Interesse
Schon in kleinen Dingen
hört man den Namen
der Freundschaft schwingen
Wohl nicht bedeutungslos:
– ein Lächeln
– eine liebe Geste
– ein nettes Wort
– ehrliches Interesse
Ehrlichkeit
Worte
Gesten
Sie machen uns
zu dem,
was wir sind
zu dem,
was wir hoffen zu sein
Freunde, geliebte Menschen,
die fühlen, reden, schweigen, helfen,
die einfach nur leben
„Kleinigkeiten“ und doch so
bedeutend!

Angela Hökkelberg

Foto: Gerd Taron

Lebe für den Augenblick… eine Geschichte von der Freude…

Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen am Strand,
die eine Sandburg bauten. Stundenlang bauten sie Türme, Mauern und einen Graben.
Und während sie bauten, kam die Flut immer näher.

Nachdem sie fast den ganzen Morgen an der Burg
gearbeitet hatten, kam plötzlich eine große Welle und schwemmte die ganze Burg davon.
Ein Erwachsener, der die beiden Kinder
den ganzen Morgen beobachtet hatte,
hatte Mitleid mit den Kindern,
weil sie so viel Arbeit hineingesteckt hatten.

Aber dann sah er, wie sie lachend Hand in Hand
den Strand hinunter rannten.
Da wurde dem Erwachsenen klar, dass es zwar zeitweilig Spaß macht, Imperien aufzubauen, dass aber der Spaß, Freunde zu haben, mit denen man auch dann noch lachen kann, wenn das weggeschwemmt wird,
woran man ein Leben lang gearbeitet hat,
bedeutend größer ist und von längerer Dauer.

Autor unbekannt

Foto: Gerd Taron

Die höchste Disziplin ist, nach den Werten zu leben,
die mir am meisten bedeuten.
Es mag sein, dass ich dafür auf etwas verzichten muss,
z.B. auf Lob, Geld oder gesellschaftlichen Status.
Die Belohnung dafür ist jedoch enorm:

Dadi Janki

Foto: Gerd Taron

Loreley

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt
Im Abendsonnenschein.
Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldnes Haar.
Sie kämmt es mit goldnem Kamme,
Und singt ein Lied dabey;
Das hat eine wundersame,
Gewaltige Melodey.
Den Schiffer, im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh‘.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die Loreley getan.

Heinrich Heine

Ein bedeutsames Wochenende wünscht allen

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS:
Vielleicht sehen wir uns beim literarischen Spaziergang am Freitag ab 17:30 Uhr in Eppstein am Wochenmarkt oder beim Hof- und Bücherflohmarkt am Samstag;
Fr 01.09. – 17:30 Uhr – Literarischer Spaziergang zum Ende des Wochenmarktes in Eppstein
Treffpunkt: Vor der Eppsteiner Weinpresse (Altes Rathaus, Altstadt Eppstein)
Sa 02.09. – 10 – 16 Uhr Hof- und Bücherflohmarkt in Kelkheim-Fischbach, Langstraße 30

Auf der Suche nach Orientierung – Literarischer Wochenendgruß vom 25.08.17

Auf der Suche nach Orientierung – Literarischer Wochenendgruß vom 25.08.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in den Tageszeitungen lese ich immer wieder von “orientieren“. Keiner weiß, wo die Lebensreise hingeht, sei es in unserer Gesellschaft oder im persönlichen Bereich. An wen oder was soll man sich in diesen unruhigen Zeiten orientieren? Haben Sie Orientierungspunkte in Ihrem Leben? Ist das Ihre Familie, Ihr Freundeskreis, andere Menschen oder sind es Werte, wie auch immer sie heißen mögen? Oder sind Sie, wie so viele, auf der Suche?

Ich wünsche Ihnen, dass in Ihrem persönlichen Leben die für Sie richtigen Wegweiser gefunden haben.

Foto: Gerd Taron

Was wir suchen, bewegt uns
Was wir suchen, bewegt uns,
verleiht uns Arme, Beine, einen Mund,
eine verletzliche Seele.
Wir versuchen die Leere zu füllen
und spüren manchmal, dass sie größer wird
durch alles, was wir finden.
Vielleicht ist diese Leere unser verstecktes Glück.
Wenn wir fänden, was uns endgültig erfüllte,
würden wir zu leicht Türen schließen,
die Arme vor der Brust verschränken,
uns abkehren von unbekannten Leuchtfeuern
und meinen, die Herrlichkeit der Welt zu kennen.
Wir brauchen auch das, was schmerzt,
um wach zu bleiben.
Auf geheimnisvolle Weise
lieben wir die Rose
mit ihrem Dorn.
An guten Tagen ahnen wir,
dass die Suche selbst
unser Glück ist.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

Es gibt Menschen,
die suchen ihr Leben lang
nach Etwas, was sie
nicht sehen können,
nicht fühlen
und
ahnen.
Sie erdenken es,
brauchen es,
sie wollen es,
fordern es,
finden keinen Frieden.
Und in dem Moment,
wo sie begreifen,
dass sie es bereits
lange in den Händen
hielten, geht es still
und es wird niemals
mehr so sein.

Anja Schindler

Foto: Gerd Taron

Menschen suchen ihr Leben lang ein Zuhause, ein Herz und zärtliche Hände, eine stille Gegenwart, die bleibt, auch wenn es keine Worte mehr gibt.

(Phil Bosmans)

Foto: Gerd Taron

Unsere Werte

Wir sind geprägt von einer Kultur, die Quantität betont. Das ist der Ausdruck des Unerwachsenseins. Wer schießt die meisten Tore, wer hat die meisten Stimmen, wer verdient am meisten? Wir leben in einer Welt, in der für viele das Messbare das Wirklichste ist. Alles andere ist nebulös, persönlich und subjektiv. Die Bedeutung, der Sinn, der Gehalt sind nicht messbar.

Unsere Lust, zu sammeln ist Ausdruck dieser Haltung. Wir sammeln Brief¬marken, Autos, Geld, Ideen, Freunde und für manche zählt nur die Anzahl. Aber Anzahl sagt nichts über Inhalt aus. Menge hat nichts mit Qualität zu tun. Man könnte sogar sagen, dass dort, wo die Konzentration auf der Anzahl oder der Menge liegt, die Qualität leidet. Man kann nur eine gewisse Anzahl von Freundschaften wirklich schöpferisch und liebevoll gestalten. Man kann nur einer begrenzten Anzahl von Gedanken in der Tiefe nachgehen.

Sich von der Quantität zur Qualität zu wenden ist ein Entwicklungsschritt, ein Ausdruck des Reifens. Durch gewisse Begrenzungen, die gewöhnlich mit dem Alter kommen, bietet sich diese Umorientierung an. Aber nur deshalb weniger zu tun, weil man mehr nicht schafft, ist nur ein halber Schritt. Es geht darum, zu entdecken, dass in dem „Weniger“ wirklich die ganze Welt enthalten ist.

Es scheint ein Gesetz zu sein: Da, wo durch die Tiefe die Qualität zunimmt, nähert sich das Qualitätvolle der umfassenden Bedeutung des Lebens, in der alle Formen von Quantität enthalten sind. Eine wirklich gute Freundschaft ist ebenso viel wert wie viele Freundschaften. Ein Gedanke in der Tiefe verfolgt, erleuchtet alle anderen Gedanken. Dies zu verstehen ist in der Jugend fast unmöglich. Im Alter aber liegt darin die Erfüllung des Lebens. Wer so älter wird, spürt auch noch seine Jugend und sein mittleres Alter, weil im Älterwerden alle Lebensphasen enthalten sind.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron
Immer wieder anhalten,
wahrnehmen, was ist,
uns freuen an dem,
was wir erreicht haben,
annehmen, dass nicht alles
gelungen ist.
.
Uns Zeit gönnen,
neue Kräfte schöpfen,
uns neu orientieren,
uns leiten lassen von dem,
was für uns wesentlich ist.
.
Weiter schreiten,
wie es mir entspricht,
in der Hoffnung, dass wir
immer mehr werden,
was wir letztlich sein können.
.
Wieder sehen,
was dem Leben Sinn gibt.
Wieder hören,
was meine Seele nährt.
Wieder spüren,
was letztlich wichtig ist.
Wieder aufstehen
und meinen Weg gehen.
.
Verfasser unbekannt,
Ich wünsche Ihnen ein Wochenende, wo Sie zur Ruhe kommen können und neue Orientierung finden.
Ihr/Euer
Gerd Taron

Veranstaltungen von Taron-Antiquariat – Bücher und mehr – September/Oktober 2017

Veranstaltungen von Taron-Antiquariat – Bücher und mehr – September/Oktober 2017

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

die Sommerferien sind vorbei – was zumindest Hessen betrifft. Der Alltag hat wieder Einzug gehalten. Gönnen Sie sich aber trotzdem zwischen durch eine Pause.

In den Sommerferien habe ich meine literarischen Veranstaltungen für Sie zusammengestellt. Eine Zusammenfassung finden Sie a nachstehend beigefügt.

September 2017:
Fr 01.09. – 17:30 Uhr – Literarischer Spaziergang zum Ende des Wochenmarktes in Eppstein
Treffpunkt: Vor der Eppsteiner Weinpresse (Altes Rathaus, Altstadt Eppstein)
Sa 02.09. – 10 – 16 Uhr Hof- und Bücherflohmarkt in Kelkheim-Fischbach, Langstraße 30
So 10.09. – 14 Uhr Auf den Spuren von Hildegard von Bingen in Rüdesheim
Von der Wallfahrtskirche in Rüdesheim-Eibingen führt der Spaziergang durch die Weinberge hoch zur Benedikterinnen-Abtei St. Hildegard. Dort kann man eine herrliche Aussicht genießen und den großen Klosterladen und das Klostercafé besuchen. An ausgewählten Stellen werden Texte über und von Hildegard von Bingen gelesen.
Treffpunkt: Rüdesheim – Parkplatz Eibinger Tor
Sa 23.09. – 16 Uhr – Literarischer Herbst-Spaziergang rund um den Rettershof

Treffpunkt: An der Linde am Rettershof im Außenbereich

Oktober 2017

So 01.10. – 14 Uhr – Literarischer Buchmessen-Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof – Thema: Frankreich, Frankreich – Ehrengastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse

Treffpunkt: An Gleis 1 Haupt-Nebenausgang Mannheimer Straße – gegenüber einem kleinen Supermarkt

Fr 06.10. – 17:30 Uhr Literarisches aus Frankreich
Treffpunkt: Vor der Eppsteiner Weinpresse (Altes Rathaus, Altstadt Eppstein)
Das Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse ist in diesem Jahr Frankreich. Dazu lese ich verschiedene französische Gedichte, Liebesgeschichten und Märchen – natürlich in deutsch.
Ramon Olivella, der Eppsteiner Mundschenk, hat dazu passend das Wein-Thema: „France je t’aime

So 08.10. – Literarischer Spaziergang beim Erntedank- und Handwerkerfest am Rettershof – Uhrzeit noch offen

Treffpunkt: An der Linde am Rettershof im Außenbereich

… und am 1. Adventwochenende (02.12./03.12.) Fischbacher Weihnachtsmarkt mit meiner literarischen Weihnachtshütte.

Weitere Informationen bei Gerd Taron, Taron-Antiquariat
Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach, Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de Internet: https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/

Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen
Ihr/Euer

Gerd Taron

Auf diese Steine können Sie bauen – Literarischer Wochenendgruß vom 11.08.17

Auf diese Steine können Sie bauen – Literarischer Wochenendgruß vom 11.08.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

kommen Ihnen diese Worte des neuen Themas des Wochenendgrußes bekannt vor? Es ist ein bekannter Werbespruch einer Bausparkasse. Mit diesen Worten soll Verlässlichkeit für dieses Institut geweckt werden.

Danach sehnen wir uns: Nach einem festen Grund, auf eine verlässliche Umgebung, sei es im materiellen oder zwischenmenschlichen Bereich.

Doch in diesen Tagen scheint alles so unzuverlässig zu sein. Aus meinem Umfeld höre ich immer wieder klagen, dass man sich auf nichts und niemanden mehr verlassen kann. Ist dies bei Ihnen auch so? Oder gibt es doch noch Hoffnungsschimmer in dieser chaotischen Welt?

In manchem mag ich durchaus zustimmen. Aber ich erlebe persönlich in meinem Umfeld, sei es Freunde oder Nachbarn, dass ich mich auf sie verlassen kann, wenn nötig.

Auf Menschen sich verlassen, bedeutet Ihnen Vertrauen zu schenken. Niemand ist perfekt und manchmal wird man enttäuscht.

Legen Sie in ihrem Leben einen sicheren Grund, ob aus Stein oder anderen Materialien, um verlässlich für andere zu sein.

Foto: Gerd Taron

Ein gutes Bauwerk ist nicht jenes,
das die Landschaft verletzt, sondern jenes,
das die Landschaft schöner macht,
als sie war vor der Errichtung.

Frank Lloyd Wright

Foto: Gerd Taron

Vertrauen ist wie ein Blatt Papier.
Wenn du es zerreißt,
kannst du es zwar anschließend
zusammenkleben,
aber es wird nie mehr
so sein wie früher.

Spruchzauber

Foto: Gerd Taron

Vertrauen ist wie eine Hängebrücke, deren Seile aus liebevollen Gedanken geflochten sind, vertraust Du ihrem Halt, dann können sie Dich über jeden Abgrund tragen, belastest Du sie zu sehr, zerreissen sie, und Du stürzt in die Tiefe, Vertrauen ist wie eine Fensterscheibe, deren Glas aus sehnsüchtigen Träumen geblasen wurde, öffne ihm Deine Augen, dann scheint das Glück hindurch bis in Dein Herz, doch brichst Du es, weht Dir der Wind kalt ins Gesicht, Vertrauen ist ein ganz zartes Geschenk

Foto: Gerd Taron

Die drei Steinmetze – eine kurze Geschichte, die jeder kennen sollte
Ein Steinmetz wird gefragt:
Wie ist deine Arbeit?
Er antwortete:
Ich behaue Steine.
Ein Kollege aus der Bauhütte wurde gefragt:
Wie ist deine Arbeit?
Er gab zur Antwort:
Ich baue Mauern.
Ein Dritter in der Runde wurde gefragt:
Wie ist deine Arbeit?
Er erklärte:
Ich baue an einem Dom.
Jede Arbeit kann zum Bau eines Doms beitragen.

Foto: Gerd Taron

Für einander da sein…
Für einander da sein,
einander vertrauen können,
sich verlassen können,
sich entspannen
und zurücklegen können,
zuhören, Rat geben,
Trost spenden,
Tränen auffangen,
leben lassen,
miterleben,
freilassen,
Wärme zeigen,
Stärke vermitteln,
Konflikte lösen,
vergessen können,
verkraften lernen,
akzeptieren, tolerieren,
miteinander lachen, weinen,
Kind sein, reifen,
streiten, vertragen,
träumen, realisieren,
wünschen, erfüllen.
FREUNDE SEIN Laut, leise,
liebevoll, hasserfüllt,
fröhlich, traurig,
lebhaft, müde,
wahr, falsch,
ernst, flatterhaft,
tiefgründig, oberflächig,
stark, schwach,
exzessiv, vernünftig,
FREUNDSCHAFT

Autor unbekannt

Ich wünsche, dass Sie in Ihrem Umfeld verlässliche Menschen haben. Ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron