Gestern – Heute – Morgen – 3 Jahre Literarischer Wochenendgruß

Gestern – Heute – Morgen – 3 Jahre Literarischer Wochenendgruß
Eine kleine Jubiläumsausgabe vom 30.05.14

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,
diese Ausgabe ist eine besondere: Vor 3 Jahren, genau am Freitag, 27. Mai 2011, erschien zum ersten Mal der literarische Wochenendgruß als literarischer Rundbrief. Er war adressiert an einen kleinen Kreis von meinen Freunden und Bekannten.
Mein Wunsch war es – und ist es bis heute – dass Worte, sei es durch Gedichte, Zitate oder kleine Geschichten ein wenig Mut und Zuversicht auf dem Lebensweg machen, den jeder beschreitet.
Im Laufe der Jahre bereicherten Fotos diesen Wochenendgruß. Besonders freue ich mich, dass seit Anfang des Jahres 2014 Hans Joerg Kampfenkel mit seinen wunderschönen Fotos mich begleitet. Einige der schönsten sind in dieser Ausgabe wieder zu sehen.
Seine bewegende Geschichte habe ich auf meiner WordPress-Seite veröffentlicht:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/01/10/und-plotzlich-war-alles-anders/
Auf Wunsch kann dieser Beitrag auch per E-Mail oder per Post zugesandt werden.

Heute erscheint der Wochenendgruß jeden Freitagvormittag und hat per E-Mail ca. 200 Abonnenten in aller Welt.
Über WordPress (https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/category/literarischer-rundbrief/ )
und über facebook findet er mittlerweile weitere und noch größere Verbreitung.
Zeit und Gelegenheit, danke zu sagen und zu schreiben für die Treue und die vielen lieben Rückmeldungen, die mich immer wieder erreichen.
Anne M. Pützer hat dies in ihrem Gedicht „In Eurer Mitte“ so wunderbar ausgedrückt:
IN EURER MITTE.
Ich möchte heute DANKE sagen,
für ausgiebiges Miteinander,
aufmerksames Füreinander,
menschliches Mitfühlen,
selbstloses Hilfreich- sein,
reifes Verantwortlich- fühlen,
verlässliches Verbindlich- sein.
Ich bin gern ein Mensch in eurer Mitte.
(C) Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron – Sonnenaufgang über dem Feldberg und Altkönig im Taunus

Ein kleiner Rück-Blick in die noch junge Chronik des Wochenendgrußes:
Wie alles anfing – die ersten Zitate:

„Denn ohne Freiheit welkt die Blume der Poesie, wo immer sie auch blühen mag.“
Astrid Lindgren in „Das entschwundene Land“ (eine wunderschöne Autobiographie!).
Sie ist meine Lieblingsautorin und Freiheit gehört zu meinen besonderen Themen.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

„Das wirklich Schöne im Leben liegt meist im Einfachen, im ganz und gar Einfachen. Die komplizierten und scheinbar großartigen Dinge machen das Leben schwierig! Nur haben wir es verlernt, nach dem Einfachen zu leben. Die Erfüllung der kleinen Dinge machen im Leben die große Liebe und das tiefe Glück aus.“
Roland Grieser

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Themen sind vielfältig: Von A wie Aufbruch über B wie „Begegnungen“ oder „Beziehungen“, „L“ wie „Leben“ oder S wie „Stille“, V wie „Veränderungen“, Z wie „Zeit“.
Was mich oder mein Umfeld bewegt, oder was die Welt gerade umtreibt – alles das ist und bleibt für den Wochenendgruß interessant und wert hier durch Wort und, wenn möglich, Bild veröffentlicht zu werden.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Dabei sollen bekannte, aber auch unbekannte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen.

Leicht wie Luft

Beim Blick zurück
ist oft wenig zu sehen
Das Dramatische geschieht im Leben anderer,
an anderen Orten.

Dein und mein Leben
findet selten in Schlagzeilen statt,
nicht in Rekorden oder großen Bewegungen,
und nicht in lauten Rufen und dem großen Glück.

Oft ereignet es sich unerkannt
in deiner Hand, die das Glas Wasser hält,
in dem Schweigen mit einem Freund,
im sanften Licht an meinem Frühstückstisch,
in einer leuchtenden Erinnerung,
einem neuen Ausblick für die Zukunft,
im Schmetterling auf dem Handrücken.
In dem wenigen liegt versteckt oft das Ganze.

Das Leben liegt leicht wie Luft
in den Händen der Aufmerksamen.

Ulrich Schaffer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Das abschließende Zitat ist mir in den letzten Tagen besonders wichtig geworden und zeigt Perspektiven auf – für mein Leben und auch für Ihres?

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Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen in Kelkheim-Fischbach)

Wenn Du Deine Träume lebst, werden Dich die Menschen finden, denen Du begegnen musst.
Autor unbekann

Ich würde mich freuen, wenn der literarische Wochenendgruß weiterhin für Sie ein gern gelesener Lebens-Begleiter ist, nicht nur für das Wochenende.
Ihr/Euer
Gerd Taron

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Puder und Pomade – Ein literarischer Nachmittag voller Schönheit

Puder und Pomade

Ein literarischer Nachmittag voller Schönheit

mit Gerd Taron und Viktoria Vonseelen im Café Lounge Jasmin

Fechenheim, 25.05.2014

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Foto: Gerd Taron
Es war ein traumhaft schöner Nachmittag in der Gartenlaube des Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim – passend zu dem Thema des literarischen Nachmittages „Von der Schönheit“.

Gemeinsam präsentierten der Antiquar Gerd Taron und die Sprecherin Viktoria Vonseelen eine bunte Mischung aus Gedichten und Geschichten über Mode und Kultur aus den verschiedenen Jahrhunderten.

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Foto: Gerd Taron
Wie war es doch anno dazu mal mit dem Puder oder der Pomade? Im ABC-Konversationslexikon für die Dame aus dem Jahre 1835 (ein Nachdruck) erfuhr die geneigte Besucherin und Besucher mehr.

Oder was bedeutete Schönheit für Haus und Garten im Zeitalter des Barock und der Renaissance?

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Foto: Gerd Taron
Amüsant präsentierte Viktoria Vonseelen ein Thema, das die Menschen schon seit Urzeiten beschäftigt. In den verschiedensten Variationen sei als Gedicht oder als Geschichte war mehr zu erfahren.

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Foto: Gerd Taron
Dazu zeigte Gerd Taron seine antiquarischen Schätze, wie alte Modezeitschriften von 1909 und Büchern aus jenen Zeiten.
Wie sagte doch schon einst der Herr Goethe:

Zum Sehen geboren,
zum Schauen bestellt,
dem Turme geschworen,
gefällt mir die Welt.
Ich blick in die Ferne,
ich seh in der Näh
den Mond und die Sterne,
den Wald und das Reh.
So seh ich in allen
die ewige Zier.
und wie mir’s gefallen,
gefall ich auch mir.
Ihr glücklichen Augen,
was je ihr gesehn,
es sei, wie es wolle,
es war doch so schön.

Johann Wolfgang von Goethe

Mit glücklichen Augen voller Schönheit ging es ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende.

Neue literarische Genüsse mit Gerd Taron und Viktoria Vonseelen im Café Lounge Jasmin lassen aber nicht lange auf sich warten:

Sonntag, 15.06.14 – 15:00 Uhr

Literarischer Spaziergang mit Gerd Taron am Main-Ufer in Frankfurt-Fechenheim,

Treffpunkt: Café Lounge Jasmin

Kostenbeitrag: 5 Euro
Freitag 27.06.2014
“Herrlichste, beste, erste aller Frauen….” (Iwan Gontscharow)- Frauenporträts aus Literatur und Geschichte
humorvoll vorgestellt von Viktoria Vonseelen (www.viktoria-vonseelen.de)
Beginn 19:30 Uhr

Sonntag, 29.06.2014 ab 15:30 Uhr – literarischer Nachmittag mit Gerd Taron im Café Lounge Jasmin

 

 

 

 

 

Von der Schönheit – Literarischer Wochenendgruß vom 23.05.14

Liebe Genießer des literarischen Wochenendgrußes,

wenn ich in diesen Tagen durch die Gegend umherstreife, dabei herrliche Sonnenaufgänge am frühen Morgen erleben darf – dann wird es mir warm ums Herz.

Da gibt es so viel Schönes zu entdecken, nicht nur für das Auge. Dazu passen die beiden Veranstaltungen am kommenden Wochenende von mir und Viktoria Vonseelen (siehe den Hinweis am Ende des Wochenendgrußes).

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Foto Gerd Taron – Am Gimbacher Hof in Kelkheim-Fischbach
Die Schönheit liegt nicht im Antlitz.
Die Schönheit ist ein Licht im Herzen.

Khalil Gibran

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Welt ist voller Schönheit,
das Herz ist voller Liebe,
der Tag voller Sonnenschein
und die Gedanken voller Worte,
die schwerelos durch Zeit und Raum schwirren.
Der Frühling lässt all das lebendig werden
und bringt damit Herz und Seele zum Lächeln.
Monika Heckh

 

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Für jede Schönheit gibt es irgendwo ein Auge,
um sie zu sehen.
Für jede Wahrheit gibt es irgendwo ein Ohr,
um sie zu hören.
Für jede Liebe gibt es irgendwo ein Herz,
um sie zu empfangen.

Ivan Panin

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Bist du so müd‘? Ich will dich leise leiten
aus diesem Lärm, der längst auch mich verdroß.
Wir werden wund im Zwange dieser Zeiten.
Schau hinterm Wald, in dem wir schauernd schreiten,
harrt schon der Abend wie ein helles Schloß.

Komm mir mir. Es solls kein Morgen wissen,
und deiner Schönheit lauscht kein Licht im Haus….
Dein Duft geht wie ein Frühling durch die Kissen.
Der Tag hat alle Träume mir zerissen,-
Du – winde wieder einen Kranz daraus.

Rainer Maria Rilke
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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Zum Sehen geboren,
zum Schauen bestellt,
dem Turme geschworen,
gefällt mir die Welt.
Ich blick in die Ferne,
ich seh in der Näh
den Mond und die Sterne,
den Wald und das Reh.
So seh ich in allen
die ewige Zier.
und wie mir’s gefallen,
gefall ich auch mir.
Ihr glücklichen Augen,
was je ihr gesehn,
es sei, wie es wolle,
es war doch so schön.

Johann Wolfgang von Goethe

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Schönheit ist ein sanftes Flüstern, das wir in unserem Geiste hören. Schönheit ist ein Bild, was wir mit geschlossenen Augen wahrnehmen & ein Lied welches wir mit geschlossenen Ohren hören.
Khalil Gibran

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an diesem Wochenende die Schönheit für sich entdecken, sei es in der Natur, bei einer Begegnung oder in anderer Weise.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hier noch die beiden erwähnten Veranstaltungstipps:

Samstag, 24.05.2014 um 15:00 Uhr
Literarischer Spaziergang rund um den Rettershof
Thema: Von der Schönheit der Natur
Treffpunkt: Parkplatz am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 25.05.2014 um 15:30 Uhr
Literarischer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen
Thema: Schönheit
Treffpunkt: Café Jasmin Lounge, Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim 94

Gemeinsam mit Viktoria Vonseelen, Sprecherin, präsentiere ich literarische Schätze mit Geschichten, Gedichten, Büchern und Zeitschriften über die Schönheit. Lassen Sie sich inspirieren – bei schönem Wetter in der Gartenlaube des Cafés

 

Sonnenwärme – Anne M. Pützer

SONNENWÄRME.

Sonnenstrahlen
durchdringen das Fenster,
fallen in mein Gesicht
und wärmen meine Haut.
Meine Seele atmet,
fühlt sich gestreichelt.
Ich schließe meine Augen
und schicke meine Gedanken
auf träumerische Reise.
Tiefe Atemzüge
lassen mich entspannen.
Ich fühle mich leicht,
fast schwerelos
und spüre nur das federleichte,
angenehm berührende Gewicht
meiner dahinziehenden Träume.
Zehn Minuten Kostbarkeit.

(C) Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron

Text und Foto: Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

Begegnungen unter Freunden – Kelkheimer Stadtmarkt 2014

Kelkheim, 18.05.2014

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Es war wieder soweit: Zum 12. Mal öffnete der Kelkheimer Stadtmarkt seine Pforten.
Überall in der Innenstadt von Kelkheim gab es etwas zum Sehen, zu riechen, zu schmecken, zu hören.
Wie auch bei den Kelkheimer Möbeltagen im September luden die Geschäfte zum Bummeln ein.

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Von links: Karin Schmitt, Susanne Esch, Viktoria Vonseelen

 

Eine besondere Freude macht es mir immer wieder gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm dabei zu sein. In diesem Jahr durfte ich an meinem Stand tatkräftige Helferinnen begrüßen:
– Viktoria Vonseelen, Sprecherin
Seit einiger Zeit sind wir gemeinsam mit literarischen Spaziergängen und Nachmittagen unterwegs.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.viktoria-vonseelen.de

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Viktoria Vonseelen (links) im Gespräch mit Karin Schmitt

 

– Karin Schmitt, Buchautorin aus Bad Soden
Sie ist mir ein liebgewordene Freundin seit ihrer ersten Erlebnis-Lesung im vergangenen Jahr geworden. Im Juli plant sie die längste Erlebnis-Lesung der Welt.
Mehr dazu unter:
http://www.karin-schmitt.eu/die-l%C3%A4ngste-erlebnis-lesung-der-welt/

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Die Autorin Susanne Esch beim Signieren ihres neuesten Buches „Die Rebellin von Koron“
– Susanne Esch
Susanne Esch als Gast-Autorin aus Frankfurt vervollständigte das Damen-Trio. Sie hat bereits drei lesenswerte Romane veröffentlicht:
Informationen unter: http://www.susanne-esch.de/
Verwöhnt mit selbst gebackenem Käsekuchen und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen vor und in Viola’s Bücherwurm verging ein kurzweiliger Tag.

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Auch junge Leser fanden den Weg …

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Ein besonderer Dank gilt Viola Christ-Ritzer und Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm, die mir diesen Tag in dieser Weise ermöglichten. Dazu die fleißigen Helfer, die beim Auf- und Abbau mit und ohne Muskelkraft dabei waren.

Zurückbleiben schöne Stunden an eine gemeinsame Zeit unter Freunden.

Gerd Taron
Alle Fotos: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

 

Orte der Begegnung – Literarischer Wochenendgruß vom 16.05.14

Liebe Leserinnen und Leser des Wochenendgrußes,

am kommenden Sonntag findet hier in Kelkheim im Taunus wieder der „Kelkheimer Stadtmarkt“ statt. Überall in der Stadt gibt es was zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken. Für jeden ist etwas dabei.
Gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm werden wir in bewährter Weise wieder zum Bücherstöbern einladen.
Für mich ist ein Markt, in welcher Form auch immer (Wochenmarkt, Flohmarkt usw.) ein besonderer Ort der Begegnung.
Andere wunder-bare Orte, wo ich Menschen begegne, sind für mich zum Beispiel Bahnhöfe. Besondere Orte, wo eine Begegnung mit mir selbst stattfindet, sind Kirchen und vor allem die schöne Natur.
Die Fotos von Hans Joerg Kampfenkel und mir und die Texte mögen Sie als Leser darauf einstimmen – auf „meine“ Orte der Begegnung.

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)

Auf dem Markt
lernt man die Leute besser kennen
als im Tempel.

~ Aus Deutschland ~

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)
Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt.

Aus England

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Foto: Gerd Taron (Frankfurt Hbf)

Mensch, der du mir gerade noch ein Fremder warst.
Ich bin neugierig auf dich und gehe auf dich zu. Bitte komme auch du mir einen Schritt entgegen. Lass uns kennen lernen und unsere Vorurteile abbauen. Wir wollen uns erst tolerieren und dann akzeptieren. Viel können wir voneinander lernen und uns gegenseitig helfen. So können wir fruchtbar miteinander arbeiten und leben. Sicher können wir auch über die gleichen Dinge lachen. Humor ist ein guter Boden für menschliches Miteinander.

Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron (St. Stephan Mainz)

Manchmal braucht man einfach…

Einen Moment der Stille,
um wieder das Wesentliche zu
hören …

Einen Moment mit geschlossenen Augen,
um wieder klar zu
sehen …

Einen Moment auf das Herz hören,
um das Leben zu spüren …

Einen Moment des Rückzugs,
um wieder stark zu werden …

(unbekannt)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.

(Christian Morgenstern)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wie ich dir begegnen möchte

Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen;
Dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten;
Dich ernst nehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen;
zu Dir kommen,
ohne mich aufzudrängen;
Dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen;
Dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
Mich von dir verabschieden,
ohne wesentliches versäumt zu haben;
Dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu machen;
Dich informieren,
ohne dich zu belehren;
Dir helfen,
ohne dich zu beleidigen;
Mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen;
Mich an dir freuen –
so wie Du bist.

Alter englischer Wanderspruch
Ich freue mich am Sonntag auf die Begegnungen mit Viola Christ-Ritzer und Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm, mit denen mich seit vielen Jahren eine intensive Freundschaft verbindet. Besonders freue ich mich diesmal aber auch mit einem „eigenen Team“ dabei zu sein, die mich unterstützen, wie Viktoria Vonseelen, Karin Schmitt, Susanne Esch und andere, die hier nicht genannt sind bzw. nicht genannt sein wollen.
Ein Wochenende voller schöner Begegnungen wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron
Vielleicht begegnen wir uns am Sonntag – ich würde mich freuen.

Gedanken am frühen Morgen – Anne M. Pützer

Ein paar Gedanken am frühen Morgen.

Lieber Freund, komm an mein Ohr.
Ich möchte dir gern was erzählen..
Etwas, was sonst niemand weiß,
und, bitte, auch nicht wissen sollte.
Ich öffne dir ganz weit mein Herz,
mach mich fast nackt, um dir zu zeigen,
wie ich, der Mensch, tief drinnen bin.
Ich erlaube dir heute, anzuhören,
was mir begegnet ist auf meinem Weg.
Wer und was die Seele prägte,
damit du verstehst, warum ich heut bin.
Lieber Freund, nimm in die Arme
mich, mein hoffendes Vertrauen.
Hüte es wie ein Geheimnis,
und lass auch in dein Herz mich schauen.

(C) Anne M. Pützer

 

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

 

Wiedergabe von Text und Foto nur mit ausdrücklicher Genehmigjung gestattet.

Diese Faszination – Anne M. Pützer

Diese Faszination,
am Neuen und Unbekannten.
Sie treibt mich an,
lässt mein Herz schlagen
und nährt meine Sehnsucht.

Diese Neugierde,
auszuprobieren, was machbar ist,
Sie lässt mich meine Grenzen erweitern
und neue Gefühls- und Taten- Länder entdecken.

Diese Freude am Schaffen,
sie lässt mich kreative Gedankengänge umsetzen
und Schöpfer eigener Werke werden.

(C) Anne M. Pützer

 

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Foto: Gerd Taron

 

Sich erinnern – Literarischer Wochenendgruß vom 09.05.14

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,
am vergangenen Wochenende war ich mit einer lieben Freundin in der wunderschönen Altstadt von Oberursel im Taunus. Wir begaben uns auf eine Entdeckungsreise in ihre Kindheit, wo sie fröhliche Kindertage bei der Oma verbringen durfte.
Mich hat dies an meine eigene Kindheit erinnert – es waren schöne Zeiten.
Aber es gibt auch die Schattenseiten der Erinnerung, wie z. B. gerade in diesen Tagen.
Bei der „Nacht der Museen“ in Frankfurt am Samstag, 10.05. erinnert die Künstlerin Margarete Rabow mit einer besonderen Vorleseaktion an solche. In einer Straßenbahn werden Texte gelesen, die die Schrecken eines Konzentrationslagers in Frankfurt bewusst machen sollen. Mehr dazu am Ende des Wochenendgrußes.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wenn ich alle meine Erinnerungen
an einer Wäscheleine aufhängen würde,
dann wäre diese nicht nur endlos lang.
Sie wäre auch extrem bunt und würde jeden,
der vorbeikommen würde,
mit ihren Farben erschlagen.

Einige dieser Erinnerungen würde ich
gerne aufbügeln, und fortführen
oder auch reaktivieren und neu erleben.

Andere würde ich abhängen, zusammenfalten
und wegschließen, denn ihre Zeit ist vorbei.

Doch Eines haben sie gemeinsam:
Sie alle gehören zu meinem Leben.

unbekannter Verfasser

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Erinnerung

Der Morgen weht mit zarten Lüften,
Und spielt mit Gras und Blatt und Blüt‘,
Und haucht aus tausend süßen Düften
Erinnerung in mein Gemüt.

Wie bald verweht des Lebens Morgen!
Kein Frühling macht uns wieder jung.
Was bleibt uns zwischen Pein und Sorgen
Als du – als du, Erinnerung?

Momente kommen gut und herzlich,
Und man vergißt das schlimme Jahr,
Ach, man gedenkt entzückend-schmerzlich
Der Stunden, die man glücklich war.

Das Leben ist ein Kranz von Blüten,
Tief zwischen Dornen eingewebt,
Nur die erringen, die sich mühten,
Nur wer geweint hat, hat gelebt.

Ernst Freiherr von Feuchtersleben

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Je schöner und voller

die Erinnerung, desto schwerer
ist die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt jede Qual der
Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne nicht
wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares
Geschenk in sich.

(Dietrich Bonhoeffer)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Aus: Von guten Mächten wunderbar geborgen … von Dietrich Bonhoeffer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
erinnerung
warten
auf
frühling

von ferne schon
der ruf der
wildgänse

sind auf dem
weg zu
mir

gehaltenes
versprechen.
(c) Viktoria Vonseelen Frankfurt, 1.3. 2013

Diese Zeilen sind am 08. Mai geschrieben – ein besonderer Jahrestag. Es ist der Tag, der für viele Befreiung und ein Ende des Schreckens bedeutete. Für viele war bereits vorher der Krieg zu Ende. Der 08. Mai und alles was davor geschah, muss in Erinnerung bleiben.
Ein Wochenende mit vielen schönen Erinnerungen wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron

Hier der Hinweis zu der besonderen erwähnten Aktion:
Ich, und eine sehr liebe Freundin von mir, Viktoria Vonseelen und einige andere, werden an einer ungewöhnlichen Lesung mitwirken.
Am Samstag werden wir abwechselnd in Abständen von ca. 15 Minuten Texte gegen das Vergessen lesen.
Vielen Frankfurtern ist nicht bekannt, dass es in Frankfurt ein KZ unter dem Decknamen „Katzbach“ gab.
Dies hat unter anderem die Künstlerin Margarete Rabow zu der ungewöhnlichen Aktion bewogen.
Wir starten am Samstag, 10.05. um 23:00 Uhr auf der Straßenbahn-Linie 16 Richtung Ginnheim am Südbahnhof Frankfurt.
Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.rabow-kz-katzbach.de/stoerungen-und-irritationen/lesungen/

 

Taron – Neuigkeiten Nr. 8 vom 06.05.14

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Liebe Kultur- und Literaturfreunde,
der Mai ist gekommen. Der Frühling in all seiner Pracht erfüllt unser Leben neu.
Zahlreiche Veranstaltungen sind im „Wonnemonat Mai“ vorgesehen.

Besonders möchte ich auf eine besondere Aktion am kommenden Samstag, 10.05. gegen das Vergessen hinweisen:
Ich, und eine sehr liebe Freundin von mir, Viktoria Vonseelen und einige andere, werden an einer ungewöhnlichen Lesung mitwirken.
Am Samstag werden wir abwechselnd in Abständen von ca. 15 Minuten Texte gegen das Vergessen lesen.
Vielen Frankfurtern ist nicht bekannt, dass es in Frankfurt ein KZ unter dem Decknamen „Katzbach“ gab.
Dies hat unter anderem die Künstlerin Margarete Rabow zu der ungewöhnlichen Aktion bewogen.
Wir starten am Samstag, 10.05. um 23:00 Uhr auf der Straßenbahn-Linie 16 Richtung Ginnheim am Südbahnhof Frankfurt.
Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.rabow-kz-katzbach.de/stoerungen-und-irritationen/lesungen/

Am Sonntag. 18.05. findet wieder der Kelkheimer Stadtmarkt statt. Gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13, Kelkheim werde ich vor der Buchhandlung wieder eine Auswahl von antiquarischen Büchern und mehr präsentieren. Von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr darf bei mir und bei Viola’s Bücherwurm nach Herzenlust gestöbert werden.
In diesem Jahr freue ich mich auf tatkräftige Unterstützung:
– Viktoria Vonseelen, Sprecherin
Weitere Informationen unter: http://www.viktoria-vonseelen.de oder bei facebook:
https://www.facebook.com/viktoria.vonseelen
Mit ihr gemeinsam findet am 06.07. eine literarische Quellenwanderung unter dem Titel „Von der Weiltalquelle zum Woogbachtal“ statt. Auf dieser Wanderung wird Viktoria Vonseelen ausgewählte Texte vortragen

– Karin Schmitt, Buchautorin, stellt die längste Erlebnislesung der Welt vor:

http://www.karin-schmitt.eu/die-l%C3%A4ngste-erlebnis-lesung-der-welt/

Ein Rückblick auf ein „glückliches“ April-Wochenende zum Nachlesen finden Sie hier:

Dem Glück auf der Spur – ein literarischer Spaziergang rund um Fischbach am 26.04.14:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/04/30/dem-gluck-auf-der-spur/

Wo wohnt das Glück? – Literarischer Nachmittag im Café Lounge Jasmin in Frankfurt-Fechenheim am 27.04.14

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/05/01/wo-wohnt-das-gluck/

Auf viele schöne und spannende Begegnungen freut sich
Ihr/Euer
Gerd Taron

Arbeit – Mühsal und Labsal – Literarischer Wochenendgruß vom 02.05.14

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,
der 01. Mai ist traditionell ein Feiertag. Wir begehen den „Tag der Arbeit“. Und das Schöne dabei ist –wir haben frei und müssen nicht arbeiten! Das gilt zumindest für viele …
In einer großen deutschen Tageszeitung (Frankfurter Rundschau) erschien im Wirtschaftsteil ein Artikel mit der Überschrift „Gute Arbeit, schlechte Arbeit – Anständige Bezahlung ist nicht alles. Heutzutage muss ein Job deutlich mehr bieten, um uns glücklich zu machen.“
Aus meinem Umfeld nehme ich verstärkt wahr, wie belastend die Arbeit für den einzelnen ist – nicht nur wegen des körperlichen und seelischen Drucks sondern auch oft wegen fehlender Anerkennung für die geleistete Arbeit.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

heute wie täglich
fünf morgen pro woche
fahren viele
zu einer arbeit
die sie nicht lieben
fahren manche
zu einer arbeit
die sie zu lieben versuchen
fahren einige
die sie lieben –
herr erbarme dich unser

Kurt Marti

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Foto. Gerd Taron – In der Backstube der Bäckerei Wittekind in Kelkheim-Fischbach

Es gibt Menschen, die den ganzen Tag arbeiten,
andere, die den ganzen Tag träumen,
und schließlich diejenigen, die eine Stunde träumen,
die Ärmel hochkrempeln und sich ihre Träume erfüllen.

Steve Ross

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Heutzutage neigen die Menschen dazu, ihre Zuflucht in übermäßiger Arbeit zu suchen, um sich nicht mit ihrem inneren Aufruhr auseinandersetzen zu müssen.

Thich Nhat Hanh

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten
Aristoteles

Nimm Dir Zeit zum Arbeiten, es ist der Preis des Erfolges.
Nimm Dir Zeit zum Nachdenken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm Dir Zeit zum Spielen, es ist das Geheimnis ewiger Jugend.
Nimm Dir Zeit zum Lesen, es ist der Brunnen der Weisheit.
Nimm Dir Zeit für Freundlichkeit, es ist das Tor zum Glück.
Nimm Dir Zeit zum Träumen, es ist der Weg zu den Sternen.
Nimm Dir Zeit zum Rücksicht nehmen, der Tag ist zu kurz um selbstsüchtig zu sein.
Nimm Dir Zeit zum Lachen, es ist die Musik der Seele.
Nimm Dir Zeit zu lieben und geliebt zu werden, es ist der wahre Reichtum des Lebens.

Irischer Segen
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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich wünsche Ihnen, dass die Arbeit, in welcher Form auch immer, Freude bereitet. Und sagen Sie Ihrem Mitmenschen doch einmal ein herzliches Dankeschön für seine geleistete Arbeit. Es gibt da so viele Möglichkeiten, das mitzuteilen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Wo wohnt das Glück?

Glückliche Stunden beim literarischen Nachmittag im Café Lounge Jasmin

Fechenheim, 27.04.14

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Foto: Viktoria Vonseelen

Mit einem Gedicht von Heinrich Seidel, einem deutschen Dichter der von 1842 bis 1906 lebte, begann Gerd Taron den literarischen Nachmittag im Café Lounge Jasmin. Der Dichter stellte sich und anderen die Frage: Wo wohnt das Glück?

„Sagt mir doch, ihr schnellen Wolken
In dem fernen Blau des Himmels –
Sagt – ihr wandelt vom Aequator
Zu des fernen Poles Eisnacht
Ueber Berge, über Meere
Und ihr kennt die ganze Erde,
Und ihr schaut in alle Länder –
Sagt, ihr weissen Wanderwolken,
Sagt mir doch, wo wohnt das Glück?!

Heinrich Seidel – Auszug aus dem Gedicht „Wo wohnt das Glück?“

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Foto: Viktoria Vonseelen

Umgeben von glücklichen Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte er Geschichten und Gedichte über und vom Glück.

Geschichten wie z. B. von der alten Dame, die in einem Café ein besonderes Trinkgeld der Kellnerin hinterließ oder eigene erlebte Glücksgeschichten machten diesen Nachmittag zu einem kurzweiligen Erlebnis.

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Eine glückliche Puppenspielerin vor der Paulskirche in Frankfurt entdeckt von Gerd Taron an Silvester 2013
Auch Gedichte wie von Rainer Maria Rilke, Clemens Brentano oder Hugo Hoffmann von Fallersleben durften zu diesem Thema nicht fehlen.
Glück

Glück ist gar nicht mal so selten,

Glück wird überall beschert,
vieles kann als Glück uns gelten,
was das Leben uns so lehrt.

Glück ist jeder neue Morgen,
Glück ist bunte Blumenpracht,
Glück sind Tage ohne Sorgen,
Glück ist, wenn man fröhlich lacht.

Glück ist Regen, wenn es heiß ist,
Glück ist Sonne nach dem Guss,
Glück ist, wenn ein Kind ein Eis isst,
Glück ist auch ein lieber Gruß.

Glück ist Wärme, wenn es kalt st,
Glück ist weißer Meeresstrand,
Glück ist Ruhe, die im Wald ist,
Glück ist eines Freundes Hand.

Glück ist eine stille Stunde,
Glück ist auch ein gutes Buch,
Glück ist Spaß in froher Runde,
Glück ist freundlicher Besuch.

Glück ist niemals ortsgebunden,
Glück kennt keine Jahreszeit,
Glück hat immer den gefunden,
der sich seines Lebens freut.

Clemens Brentano

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Glücklich ist, wer diesen selbstgemachten Kuchen genießen darf …

Foto: Viktoria Vonseelen
Das Glück wohnte an diesem Nachmittag im Café Lounge Jasmin. Es sollen noch viele weitere mehr werden, ob bei Lesungen, musikalischen Darbietungen oder anderes mehr.

Der nächste literarische Nachmittag findet wieder am Sonntag, 25.05. um 15:30 Uhr im Café Lounge Jasmin statt. Gemeinsam mit der Sprecherin Viktoria Vonseelen wird Gerd Taron das Thema „Schönheit“ aus literarischer Sicht präsentieren.

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Foto: Eine Besucherin des Café Lounge Jasmin

Und wohnt nun das Glück wirklich? Lassen wir den Dichter Heinrich Seidel noch einmal zu Wort kommen:

Alle können es nicht sagen,
Denn so winzig ist sein Wohnort,
Dass sie nimmer ihn erblickten,
Nimmer, denn es wohnt das Glöck
Zwischen Werden und Vergehen,
Zwischen zweien Augenblicken,
Auf der Spitze einer Nadel.

Heinrich Seidel in „Wo wohnt das Glück?“

 

Gerd Taron