Gestern – Heute – Morgen – 3 Jahre Literarischer Wochenendgruß

Gestern – Heute – Morgen – 3 Jahre Literarischer Wochenendgruß
Eine kleine Jubiläumsausgabe vom 30.05.14

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,
diese Ausgabe ist eine besondere: Vor 3 Jahren, genau am Freitag, 27. Mai 2011, erschien zum ersten Mal der literarische Wochenendgruß als literarischer Rundbrief. Er war adressiert an einen kleinen Kreis von meinen Freunden und Bekannten.
Mein Wunsch war es – und ist es bis heute – dass Worte, sei es durch Gedichte, Zitate oder kleine Geschichten ein wenig Mut und Zuversicht auf dem Lebensweg machen, den jeder beschreitet.
Im Laufe der Jahre bereicherten Fotos diesen Wochenendgruß. Besonders freue ich mich, dass seit Anfang des Jahres 2014 Hans Joerg Kampfenkel mit seinen wunderschönen Fotos mich begleitet. Einige der schönsten sind in dieser Ausgabe wieder zu sehen.
Seine bewegende Geschichte habe ich auf meiner WordPress-Seite veröffentlicht:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2014/01/10/und-plotzlich-war-alles-anders/
Auf Wunsch kann dieser Beitrag auch per E-Mail oder per Post zugesandt werden.

Heute erscheint der Wochenendgruß jeden Freitagvormittag und hat per E-Mail ca. 200 Abonnenten in aller Welt.
Über WordPress (https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/category/literarischer-rundbrief/ )
und über facebook findet er mittlerweile weitere und noch größere Verbreitung.
Zeit und Gelegenheit, danke zu sagen und zu schreiben für die Treue und die vielen lieben Rückmeldungen, die mich immer wieder erreichen.
Anne M. Pützer hat dies in ihrem Gedicht „In Eurer Mitte“ so wunderbar ausgedrückt:
IN EURER MITTE.
Ich möchte heute DANKE sagen,
für ausgiebiges Miteinander,
aufmerksames Füreinander,
menschliches Mitfühlen,
selbstloses Hilfreich- sein,
reifes Verantwortlich- fühlen,
verlässliches Verbindlich- sein.
Ich bin gern ein Mensch in eurer Mitte.
(C) Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron – Sonnenaufgang über dem Feldberg und Altkönig im Taunus

Ein kleiner Rück-Blick in die noch junge Chronik des Wochenendgrußes:
Wie alles anfing – die ersten Zitate:

„Denn ohne Freiheit welkt die Blume der Poesie, wo immer sie auch blühen mag.“
Astrid Lindgren in „Das entschwundene Land“ (eine wunderschöne Autobiographie!).
Sie ist meine Lieblingsautorin und Freiheit gehört zu meinen besonderen Themen.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

„Das wirklich Schöne im Leben liegt meist im Einfachen, im ganz und gar Einfachen. Die komplizierten und scheinbar großartigen Dinge machen das Leben schwierig! Nur haben wir es verlernt, nach dem Einfachen zu leben. Die Erfüllung der kleinen Dinge machen im Leben die große Liebe und das tiefe Glück aus.“
Roland Grieser

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Themen sind vielfältig: Von A wie Aufbruch über B wie „Begegnungen“ oder „Beziehungen“, „L“ wie „Leben“ oder S wie „Stille“, V wie „Veränderungen“, Z wie „Zeit“.
Was mich oder mein Umfeld bewegt, oder was die Welt gerade umtreibt – alles das ist und bleibt für den Wochenendgruß interessant und wert hier durch Wort und, wenn möglich, Bild veröffentlicht zu werden.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Dabei sollen bekannte, aber auch unbekannte Autorinnen und Autoren zu Wort kommen.

Leicht wie Luft

Beim Blick zurück
ist oft wenig zu sehen
Das Dramatische geschieht im Leben anderer,
an anderen Orten.

Dein und mein Leben
findet selten in Schlagzeilen statt,
nicht in Rekorden oder großen Bewegungen,
und nicht in lauten Rufen und dem großen Glück.

Oft ereignet es sich unerkannt
in deiner Hand, die das Glas Wasser hält,
in dem Schweigen mit einem Freund,
im sanften Licht an meinem Frühstückstisch,
in einer leuchtenden Erinnerung,
einem neuen Ausblick für die Zukunft,
im Schmetterling auf dem Handrücken.
In dem wenigen liegt versteckt oft das Ganze.

Das Leben liegt leicht wie Luft
in den Händen der Aufmerksamen.

Ulrich Schaffer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Das abschließende Zitat ist mir in den letzten Tagen besonders wichtig geworden und zeigt Perspektiven auf – für mein Leben und auch für Ihres?

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Foto: Gerd Taron (Streuobstwiesen in Kelkheim-Fischbach)

Wenn Du Deine Träume lebst, werden Dich die Menschen finden, denen Du begegnen musst.
Autor unbekann

Ich würde mich freuen, wenn der literarische Wochenendgruß weiterhin für Sie ein gern gelesener Lebens-Begleiter ist, nicht nur für das Wochenende.
Ihr/Euer
Gerd Taron

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Puder und Pomade – Ein literarischer Nachmittag voller Schönheit

Puder und Pomade

Ein literarischer Nachmittag voller Schönheit

mit Gerd Taron und Viktoria Vonseelen im Café Lounge Jasmin

Fechenheim, 25.05.2014

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Foto: Gerd Taron
Es war ein traumhaft schöner Nachmittag in der Gartenlaube des Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim – passend zu dem Thema des literarischen Nachmittages „Von der Schönheit“.

Gemeinsam präsentierten der Antiquar Gerd Taron und die Sprecherin Viktoria Vonseelen eine bunte Mischung aus Gedichten und Geschichten über Mode und Kultur aus den verschiedenen Jahrhunderten.

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Foto: Gerd Taron
Wie war es doch anno dazu mal mit dem Puder oder der Pomade? Im ABC-Konversationslexikon für die Dame aus dem Jahre 1835 (ein Nachdruck) erfuhr die geneigte Besucherin und Besucher mehr.

Oder was bedeutete Schönheit für Haus und Garten im Zeitalter des Barock und der Renaissance?

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Foto: Gerd Taron
Amüsant präsentierte Viktoria Vonseelen ein Thema, das die Menschen schon seit Urzeiten beschäftigt. In den verschiedensten Variationen sei als Gedicht oder als Geschichte war mehr zu erfahren.

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Foto: Gerd Taron
Dazu zeigte Gerd Taron seine antiquarischen Schätze, wie alte Modezeitschriften von 1909 und Büchern aus jenen Zeiten.
Wie sagte doch schon einst der Herr Goethe:

Zum Sehen geboren,
zum Schauen bestellt,
dem Turme geschworen,
gefällt mir die Welt.
Ich blick in die Ferne,
ich seh in der Näh
den Mond und die Sterne,
den Wald und das Reh.
So seh ich in allen
die ewige Zier.
und wie mir’s gefallen,
gefall ich auch mir.
Ihr glücklichen Augen,
was je ihr gesehn,
es sei, wie es wolle,
es war doch so schön.

Johann Wolfgang von Goethe

Mit glücklichen Augen voller Schönheit ging es ein kurzweiliger Nachmittag zu Ende.

Neue literarische Genüsse mit Gerd Taron und Viktoria Vonseelen im Café Lounge Jasmin lassen aber nicht lange auf sich warten:

Sonntag, 15.06.14 – 15:00 Uhr

Literarischer Spaziergang mit Gerd Taron am Main-Ufer in Frankfurt-Fechenheim,

Treffpunkt: Café Lounge Jasmin

Kostenbeitrag: 5 Euro
Freitag 27.06.2014
“Herrlichste, beste, erste aller Frauen….” (Iwan Gontscharow)- Frauenporträts aus Literatur und Geschichte
humorvoll vorgestellt von Viktoria Vonseelen (www.viktoria-vonseelen.de)
Beginn 19:30 Uhr

Sonntag, 29.06.2014 ab 15:30 Uhr – literarischer Nachmittag mit Gerd Taron im Café Lounge Jasmin

 

 

 

 

 

Von der Schönheit – Literarischer Wochenendgruß vom 23.05.14

Liebe Genießer des literarischen Wochenendgrußes,

wenn ich in diesen Tagen durch die Gegend umherstreife, dabei herrliche Sonnenaufgänge am frühen Morgen erleben darf – dann wird es mir warm ums Herz.

Da gibt es so viel Schönes zu entdecken, nicht nur für das Auge. Dazu passen die beiden Veranstaltungen am kommenden Wochenende von mir und Viktoria Vonseelen (siehe den Hinweis am Ende des Wochenendgrußes).

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Foto Gerd Taron – Am Gimbacher Hof in Kelkheim-Fischbach
Die Schönheit liegt nicht im Antlitz.
Die Schönheit ist ein Licht im Herzen.

Khalil Gibran

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Welt ist voller Schönheit,
das Herz ist voller Liebe,
der Tag voller Sonnenschein
und die Gedanken voller Worte,
die schwerelos durch Zeit und Raum schwirren.
Der Frühling lässt all das lebendig werden
und bringt damit Herz und Seele zum Lächeln.
Monika Heckh

 

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Für jede Schönheit gibt es irgendwo ein Auge,
um sie zu sehen.
Für jede Wahrheit gibt es irgendwo ein Ohr,
um sie zu hören.
Für jede Liebe gibt es irgendwo ein Herz,
um sie zu empfangen.

Ivan Panin

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel
Bist du so müd‘? Ich will dich leise leiten
aus diesem Lärm, der längst auch mich verdroß.
Wir werden wund im Zwange dieser Zeiten.
Schau hinterm Wald, in dem wir schauernd schreiten,
harrt schon der Abend wie ein helles Schloß.

Komm mir mir. Es solls kein Morgen wissen,
und deiner Schönheit lauscht kein Licht im Haus….
Dein Duft geht wie ein Frühling durch die Kissen.
Der Tag hat alle Träume mir zerissen,-
Du – winde wieder einen Kranz daraus.

Rainer Maria Rilke
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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Zum Sehen geboren,
zum Schauen bestellt,
dem Turme geschworen,
gefällt mir die Welt.
Ich blick in die Ferne,
ich seh in der Näh
den Mond und die Sterne,
den Wald und das Reh.
So seh ich in allen
die ewige Zier.
und wie mir’s gefallen,
gefall ich auch mir.
Ihr glücklichen Augen,
was je ihr gesehn,
es sei, wie es wolle,
es war doch so schön.

Johann Wolfgang von Goethe

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Schönheit ist ein sanftes Flüstern, das wir in unserem Geiste hören. Schönheit ist ein Bild, was wir mit geschlossenen Augen wahrnehmen & ein Lied welches wir mit geschlossenen Ohren hören.
Khalil Gibran

Ich wünsche Ihnen, dass Sie an diesem Wochenende die Schönheit für sich entdecken, sei es in der Natur, bei einer Begegnung oder in anderer Weise.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hier noch die beiden erwähnten Veranstaltungstipps:

Samstag, 24.05.2014 um 15:00 Uhr
Literarischer Spaziergang rund um den Rettershof
Thema: Von der Schönheit der Natur
Treffpunkt: Parkplatz am Rettershof in Kelkheim-Fischbach
Kostenbeitrag: 5 Euro

Sonntag, 25.05.2014 um 15:30 Uhr
Literarischer Nachmittag bei Kaffee und Kuchen
Thema: Schönheit
Treffpunkt: Café Jasmin Lounge, Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim 94

Gemeinsam mit Viktoria Vonseelen, Sprecherin, präsentiere ich literarische Schätze mit Geschichten, Gedichten, Büchern und Zeitschriften über die Schönheit. Lassen Sie sich inspirieren – bei schönem Wetter in der Gartenlaube des Cafés

 

Sonnenwärme – Anne M. Pützer

SONNENWÄRME.

Sonnenstrahlen
durchdringen das Fenster,
fallen in mein Gesicht
und wärmen meine Haut.
Meine Seele atmet,
fühlt sich gestreichelt.
Ich schließe meine Augen
und schicke meine Gedanken
auf träumerische Reise.
Tiefe Atemzüge
lassen mich entspannen.
Ich fühle mich leicht,
fast schwerelos
und spüre nur das federleichte,
angenehm berührende Gewicht
meiner dahinziehenden Träume.
Zehn Minuten Kostbarkeit.

(C) Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron

Text und Foto: Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

Begegnungen unter Freunden – Kelkheimer Stadtmarkt 2014

Kelkheim, 18.05.2014

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Es war wieder soweit: Zum 12. Mal öffnete der Kelkheimer Stadtmarkt seine Pforten.
Überall in der Innenstadt von Kelkheim gab es etwas zum Sehen, zu riechen, zu schmecken, zu hören.
Wie auch bei den Kelkheimer Möbeltagen im September luden die Geschäfte zum Bummeln ein.

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Von links: Karin Schmitt, Susanne Esch, Viktoria Vonseelen

 

Eine besondere Freude macht es mir immer wieder gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm dabei zu sein. In diesem Jahr durfte ich an meinem Stand tatkräftige Helferinnen begrüßen:
– Viktoria Vonseelen, Sprecherin
Seit einiger Zeit sind wir gemeinsam mit literarischen Spaziergängen und Nachmittagen unterwegs.
Weitere Informationen im Internet unter: http://www.viktoria-vonseelen.de

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Viktoria Vonseelen (links) im Gespräch mit Karin Schmitt

 

– Karin Schmitt, Buchautorin aus Bad Soden
Sie ist mir ein liebgewordene Freundin seit ihrer ersten Erlebnis-Lesung im vergangenen Jahr geworden. Im Juli plant sie die längste Erlebnis-Lesung der Welt.
Mehr dazu unter:
http://www.karin-schmitt.eu/die-l%C3%A4ngste-erlebnis-lesung-der-welt/

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Die Autorin Susanne Esch beim Signieren ihres neuesten Buches „Die Rebellin von Koron“
– Susanne Esch
Susanne Esch als Gast-Autorin aus Frankfurt vervollständigte das Damen-Trio. Sie hat bereits drei lesenswerte Romane veröffentlicht:
Informationen unter: http://www.susanne-esch.de/
Verwöhnt mit selbst gebackenem Käsekuchen und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen vor und in Viola’s Bücherwurm verging ein kurzweiliger Tag.

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Auch junge Leser fanden den Weg …

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Ein besonderer Dank gilt Viola Christ-Ritzer und Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm, die mir diesen Tag in dieser Weise ermöglichten. Dazu die fleißigen Helfer, die beim Auf- und Abbau mit und ohne Muskelkraft dabei waren.

Zurückbleiben schöne Stunden an eine gemeinsame Zeit unter Freunden.

Gerd Taron
Alle Fotos: Gerd Taron (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

 

Orte der Begegnung – Literarischer Wochenendgruß vom 16.05.14

Liebe Leserinnen und Leser des Wochenendgrußes,

am kommenden Sonntag findet hier in Kelkheim im Taunus wieder der „Kelkheimer Stadtmarkt“ statt. Überall in der Stadt gibt es was zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken. Für jeden ist etwas dabei.
Gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm werden wir in bewährter Weise wieder zum Bücherstöbern einladen.
Für mich ist ein Markt, in welcher Form auch immer (Wochenmarkt, Flohmarkt usw.) ein besonderer Ort der Begegnung.
Andere wunder-bare Orte, wo ich Menschen begegne, sind für mich zum Beispiel Bahnhöfe. Besondere Orte, wo eine Begegnung mit mir selbst stattfindet, sind Kirchen und vor allem die schöne Natur.
Die Fotos von Hans Joerg Kampfenkel und mir und die Texte mögen Sie als Leser darauf einstimmen – auf „meine“ Orte der Begegnung.

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)

Auf dem Markt
lernt man die Leute besser kennen
als im Tempel.

~ Aus Deutschland ~

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)
Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt.

Aus England

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Foto: Gerd Taron (Frankfurt Hbf)

Mensch, der du mir gerade noch ein Fremder warst.
Ich bin neugierig auf dich und gehe auf dich zu. Bitte komme auch du mir einen Schritt entgegen. Lass uns kennen lernen und unsere Vorurteile abbauen. Wir wollen uns erst tolerieren und dann akzeptieren. Viel können wir voneinander lernen und uns gegenseitig helfen. So können wir fruchtbar miteinander arbeiten und leben. Sicher können wir auch über die gleichen Dinge lachen. Humor ist ein guter Boden für menschliches Miteinander.

Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron (St. Stephan Mainz)

Manchmal braucht man einfach…

Einen Moment der Stille,
um wieder das Wesentliche zu
hören …

Einen Moment mit geschlossenen Augen,
um wieder klar zu
sehen …

Einen Moment auf das Herz hören,
um das Leben zu spüren …

Einen Moment des Rückzugs,
um wieder stark zu werden …

(unbekannt)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.

(Christian Morgenstern)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wie ich dir begegnen möchte

Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen;
Dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten;
Dich ernst nehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen;
zu Dir kommen,
ohne mich aufzudrängen;
Dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen;
Dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
Mich von dir verabschieden,
ohne wesentliches versäumt zu haben;
Dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu machen;
Dich informieren,
ohne dich zu belehren;
Dir helfen,
ohne dich zu beleidigen;
Mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen;
Mich an dir freuen –
so wie Du bist.

Alter englischer Wanderspruch
Ich freue mich am Sonntag auf die Begegnungen mit Viola Christ-Ritzer und Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm, mit denen mich seit vielen Jahren eine intensive Freundschaft verbindet. Besonders freue ich mich diesmal aber auch mit einem „eigenen Team“ dabei zu sein, die mich unterstützen, wie Viktoria Vonseelen, Karin Schmitt, Susanne Esch und andere, die hier nicht genannt sind bzw. nicht genannt sein wollen.
Ein Wochenende voller schöner Begegnungen wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron
Vielleicht begegnen wir uns am Sonntag – ich würde mich freuen.

Gedanken am frühen Morgen – Anne M. Pützer

Ein paar Gedanken am frühen Morgen.

Lieber Freund, komm an mein Ohr.
Ich möchte dir gern was erzählen..
Etwas, was sonst niemand weiß,
und, bitte, auch nicht wissen sollte.
Ich öffne dir ganz weit mein Herz,
mach mich fast nackt, um dir zu zeigen,
wie ich, der Mensch, tief drinnen bin.
Ich erlaube dir heute, anzuhören,
was mir begegnet ist auf meinem Weg.
Wer und was die Seele prägte,
damit du verstehst, warum ich heut bin.
Lieber Freund, nimm in die Arme
mich, mein hoffendes Vertrauen.
Hüte es wie ein Geheimnis,
und lass auch in dein Herz mich schauen.

(C) Anne M. Pützer

 

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

 

Wiedergabe von Text und Foto nur mit ausdrücklicher Genehmigjung gestattet.