Veränderungen – Mein persönlicher Gruß zum Jahreswechsel 2012/2013

Mit den Worten einer meiner liebsten Schriftsteller und Autoren möchte ich allen, die mich in diesem Jahr in welcher Form auch immer, begleitet haben, bedanken.

Allen wünsche ich ein Jahr mit vielen schönen Erlebnissen, Begegnungen und frohmachenden Veränderungen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Veränderungen

Die Welt wird in diesem Augenblick zugleich geschaffen und zerstört.
Wen auch immer du getroffen hast,
er wird wiederauftauchen,
wen auch immer du verloren hast,
er wird zurückkommen.
Erweise dich der Gnade würdig,
die dir zuteil wurde.
Erkenne, was in dir vorgeht,
und du wirst wissen,
was in allen anderen vorgeht.

Paulo Coelho – ALEPH

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Foto:  Gerd Taron – entstanden in Kelkheim im Taunus

Veränderung – Literarischer Gruß zum Jahreswechsel 2012/2013

Liebe Freunde der schönen Künste,

fast 366 Tage liegen hinter uns – wie schnell die Zeit doch vergangen ist. In wenigen Stunden heißt die neue Jahreszahl 2013. Was war gewesen – was wird geschehen? Mit welchem Blick schauen Sie – zurück oder nach vorn? War es eine Zeit der Veränderung oder wird sie kommen?

Dazu haben wir drei zutreffende Zitate gefunden und Marina Rupprecht nachdenkenswerte Fotos:

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Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe der Fotos nur mit Genehmigung gestattet

UNENDLICH

 

Vergiß

Deine Grenzen

Wandre aus

Das Niemandsland

Unendlich

nimmt dich auf

Rose Ausländer

Man hat oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln, und das Leben geht weiter, als wäre man nie dabei gewesen.

Ödön von Horvath

es kommt anders

als man denkt

deshalb

denken viele nicht

damit es nicht anders kommt.

Manfred Hausin

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Foto: Marina Rupprecht

Mit dem Glückskäfer, der sich bei Marina Rupprecht einquartiert hat, wünschen wir allen einen wundervollen Start in das Jahr 2013.

Neujahrswünsche für 2013

Herzliche Neujahrsgrüße senden

Marina Rupprecht und Gerd Taron

Weihnachten 2012 – Literarischer Weihnachtsgruß vom 21.12.12

Liebe Kulturfreunde,
sei es des Buches oder der Fotografie,

Weihnachten steht kurz bevor, das Fest der Freude
und der Zeit zum Innehalten.

Wir, Gerd Taron und Marina Rupprecht, wünschen Ihnen , schöne,
friedvolle Begegnungen im Kreise Ihrer Familien und Freunde.

Weihnachten, Zeit der Gaben. GOLD in Form von Beständigkeit,
Werthaltigkeit und Ausharren in unserem christlichen Lebensweg.
WEIHRAUCH in Form von Opfern wie wir es versprochen haben.
Und MYRRHE in dem wir – wenn nötig – auch bereit
sind vom falschen Weg umzukehren.

Feldblick - Dez. 2010 Taunus

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Weihnachtsgaben

Alle Fotos: Marina Rupprecht –  Wiedergabe nur mit Genehmigung der Fotografin gestattet.

Nachstehend ein Gedicht von Hilde Fürstenberger und eine Lyrik von Marie Luise Kaschnitz:

Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise über Stadt und Felder,
Sternenhimmel niedersieht,
Und der Winternebel zieht
Um die dunklen Tannenwälder.

Weht im Schnee ein Weihnachtsduft
Träumerisch durch dichte Flocken,
Füllt die schwere Winterluft
Und aus weichen Wolken ruft
Sanft der Klang der Kirchenglocken.

Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend über kalte Erde,
Geht dahin und lächelt lind,
Hoffend, dass wir gütig sind
Und die Menschheit besser werde.

von Hilde Fürstenberg

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
;Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.

Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

Marie Luise Kaschnitz

 

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Herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Taunus senden Ihnen/Euch

Gerd Taron und Marina Rupprecht

Es ist uns ein Kind geboren – Rundbrief von Pfarrer Schmalz-Hannappel, Kelkheim-Fischbach

Da berühren sich Himmel und Erde, Anfang und Ende, Zeit und Ewigkeit – all das kommt in der Heiligen Nacht zusammen. Wofür? Für Dich. Damit auch Du heil wirst.

Die Philosophin Hannah Arendt hat dies wunderbar kurz und klar geschrieben:

Es ist uns ein Kind geboren.

Die tiefe Wahrheit dieses Teils
der Christuslegende ist:
Aller Anfang ist heil, um des Anfangs willen,
um dieses Heiles willen,
hat Gott den Menschen in die Welt hinein geschaffen.
Jede neue Geburt ist
wie eine Garantie des Heils in der Welt,
wie ein Versprechen der Erlösung für die,
welche nicht mehr Anfang sind.

(aus: Hannah Arendt, Vita activa oder Vom tätigen Leben. München Zürich 1999, S. 317)

So wünsche ich Dir, dass Du in der Heiligen Nacht spürst, dass Du mit Dir, deinen Nächsten und Gott eine wundersame Verbindung eingehst, die Dich trägt.

Frohe Weihnachten  und Gottes Segen für Dich!

Andreas Schmalz-Hannappel, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Kelkheim-Fischbach