Gedacht | Geschrieben | Erlebt | Gesehen

Mal ganz anders betrachtet

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Langsam wird es schwierig für mich, euch noch Neues, Unbekanntes vorzustellen. – Stimmt garnicht. Nein, aber heute habe ich ein wirklich ungewöhnliches Thema.

 

Weihnachten ist ja auch ein Fest der Versöhnung, des Vergebens und Vezeihens. Des Aneinander-Denkens, des Erinnerns. Jedenfalls bei mir, denn die Kindheit wird bei mir zu jeder Weihnachtszeit wieder wach; und ich erinnere mich noch an jenen ersten Weihnachtstag, an dem ich vom Tod einer lieben Freundin erfuhr, die ich vorher viele Male im Universitätsklinikum besucht hatte.

Ich bitte euch, heute für ein paar Minuten eure Gedanken all jenen zu schenken, denen es gerade jetzt nicht gutgeht, die krank, einsam, alt, schwach sind, denen ihr verzeihen oder vergeben könntet. Oder denkt an die, die ihr um Verzeihung und Verständnis bitten mögt. Ja, das meine ich tatsächlich ernst.

Sehr machtlos fühle ich mich gerade…

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Weihnachtszeiten – „Mein Weihnachtsgedicht“ vom 18.12.12

Das heutige Gedicht wurde von Frau Ursula Runge aus Kelkheim eingesandt – herzlichen Dank!

 

In Weihnachtszeiten reis‘ ich gern

Und bin dem Kinderjubel fern

Und geh‘ in den Wald und Schnee allein,

Und manchmal, doch nicht jedes Jahr,

trifft meine gute Stunde ein,

Daß ich von allem, was da war,

Auf einen Augenblick gesunde

Und irgendwo im Wald für eine Stunde

Der Kindheit Duft erfühle tief im Sinn

Und wieder Knabe bin.

 

Hermann Hesse