Lichtvolle Begegnungen – Literarischer Wochenendgruß vom 25.11.16

Lichtvolle Begegnungen – Literarischer Wochenendgruß vom 25.11.16

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

die Adventszeit hat begonnen. Es wird heimelig in unseren Wohnungen. Lichterglanz wohin das Auge schaut. Es ist die Zeit gekommen, wo die Freude auf das Unerwartete von Tag zu Tag wächst. Ob es unbedingt große Geschenke sein müssen? Mir sind die kleinen Wunder des ‚Alltags wichtiger, nicht nur in dieser Zeit. Karin Schmitt hat dies in ihrem Buch „Die Geschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte“ so schön beschrieben.

Es sind oft Begegnungen der wundersamen Art. Dies konnte ich im abgelaufenen Jahr oft erfahren. Nach vielen Jahren traf ich Menschen wieder und die Vergangenheit kehrte in die Gegenwart zurück. Dazwischen lagen manche leidvolle persönliche Erlebnisse, Aber auch schöne Erinnerungen an gemeinsame Wanderungen und anderes wurden wach.

Das ist mein Wunsch für diese Zeit: Menschen zu begegnen, die ein Licht in unsere Herzen bringen.

Dieser Advents-Wochenendgruß ist besonders meinen lieben Freunden in nah und fern gewidmet, die mir in diesem Jahr immer wieder mit Ihrem Dasein Licht in mein Leben gebracht haben.

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Kelkheim-Fischbach – Foto: Gerd Taron

Zeit der Hoffnung,
Zeit der Vorfreude,
Zeit der Begegnung;
Zeit der Festfreude
Jeder Tag eine Überraschung.
Eine neue Tür geht auf.
Jeder Tag neue Erwartung,
vorfestlicher Probelauf
Besinnung auf die Themen,
die die Welt berühren,
uns im Inneren beschämen.
Wird es zu Lösungen führen?
Auf das Öffnen der Türen
warten sehr viele überall,
auch die, die Einsamkeit spüren,
hoffen auf das Kind im Stall
Lasst uns Türen nicht schließen;
denn der Advent öffnet sie.
Lasst uns die Zeit genießen,
die vorweihnachtliche Zeremonie

Kathi Widera

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Foto: Marina Rupprecht Fotografie

Die schönsten Begegnungen,
die berührendsten Augenblicke,
die vielsagendsten Momente
sind Fundstücke des Alltags,
unverhofft,
mitten
ins
Herz

Anja Schindler

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Rüdesheim – Foto: Gerd Taron

Der Blick auf meinen Lebens- Kalender
lässt mich zuweilen erschrecken.
Er ermahnt mich,
falsche Entscheidungen zu korrigieren
und mir wichtige Träume zu erfüllen.
Ich ziehe immer wieder Zwischenbilanzen
und sehe, wo ich stehe.
Ich spüre,
welche unerfüllten Wünsche
in mir brennen…
welche Begegnungen mir wichtig wären..
welche Gespräche ich führen muss…
welche Taten ich vollbringen muss.
Ich erwarte nicht zuviel von mir,
denn auch in kleinen Schritten
finde ich hin zu meiner Zufriedenheit.

(Anne M. Pützer)

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Ich wünsche dir die Sonne in menschlichen Begegnungen;
durch die Glut der Achtung und Liebe wird das Leben erhellt.
Ich wünsche dir die Sonne in deinem einmaligen Gesicht;
durch ihren goldenen Glanz fallen die Schatten hinter dich.
Ich wünsche dir die Sonne, wo immer du bist und lebst;
ihre Strahlen scheinen dort, wo du sie einlässt.
Ich wünsche dir die Sonne, die unsere Welt in Farben taucht;
sie öffnet die Augen für die Schönheit des Lichts.
Ich wünsche dir die Sonne, die hinter dunklen Wolken scheint;
sie existiert, auch wenn wir sie nicht spüren.
Ich wünsche dir die Sonne, die dein Herz durchströmt;
ihr Glanz erhellt die Welt und ist dem Himmel nah.

Unbekannt

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Wenn die Liebe nicht ganz reicht,
wünsche ich dir Großherzigkeit.

Wenn du verständlicherweise auf Revanche sinnst,
wünsche ich dir Mut zum Verzeihen.

Wenn sich bei dir das Misstrauen rührt,
wünsche ich dir einen Vorschuss an Vertrauen.

Wenn du dich über die Dummheit anderer ärgerst,
wünsche ich dir ein herzhaftes Lachen.

Wenn du gerade aufgeben willst,
wünsche ich dir Kraft zum nächsten Schritt.

Wenn du dich von Gott und der Welt verlassen fühlst,
wünsche ich dir eine unverhoffte Begegnung,
vielleicht ein Klingeln an der Haustür.

Wenn Gott für dich weit weg scheint,
wünsche ich dir seine spürbare Nähe.

(unbekannt)

Ich wünsche Ihnen für die bevorstehende Adventszeit viele lichtvolle Begegnungen, sei es mit alten Freunden, mit der Familie, mit neuen Kontakten. Wenn Sie Zeit und Gelegenheit haben, können wir uns auf dem Fischbacher Weihnachtsmarkt an diesem 1. Adventswochenende an meiner literarischen Weihnachtshütte treffen. Einzelheiten wurden zu Beginn der Woche bereits versandt.

Ihre/Euer
Gerd Taron

PS:
Einen Bericht von der Erlebnis-Lesung von Karin Schmitt zum genannten Buch können Sie hier nachlesen:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/11/20/die-kleinen-wunder-des-alltags-erlebnis-lesung-mit-karin-schmitt-in-der-buchhandlung-herr-in-kelkheim/

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In dir, in mir brennt ein Licht – Literarischer Wochenendgruß vom 12.12.14

Liebe Leserinnen, liebe Leser des literarischen Wochenendgrußes,

nun ist schon bald der 3. Advent – nur wenige Tage sind es bis zum Weihnachtsfest. Die dritte Kerze wird angezündet und zum Brennen gebracht.

Bei vielen von uns brennt auch etwas, vielleicht der Wunsch nach Ruhe in dieser doch wenig besinnlichen Adventszeit. Oder wir wünschen uns, dass endlich Frieden in unsere Welt kommt, im Kleinen wie im Großen.

Welches Licht brennt bei Ihnen? Das Licht der Liebe, wie bei den nachfolgenden Texten so schön beschrieben?

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Brennende Liebe

In meinem Gärtchen lachet
Manch Blümlein blau und rot.
Vor allen aber machet
Die brennende Liebe
Mir Rot.

Wohin ich mich auch wende,
Steht diese helle Blum‘,
Es glühet ohne Ende
Die brennende Liebe
Ringsum.

Brauch ihrer nicht zu warten,
Sie sprießt bei Tag und Nacht.
Wer hat mir in den Garten
Die brennende Liebe
Gebracht?

Die schlimmen Nachbarinnen,
Die bleiben neidvoll stehn
Und flüstern: „Ach, da drinnen
Blüht brennende Liebe
So schön!“

© Julius Mosen 1803-1867

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen …

Ronny Jordan

In Dir muß brennen, was Du in anderen entzünden willst.

Augustinus-

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Foto: Gerd Taron

Wie Erde und Feuer

Die Liebe zu uns selbst und zu anderen
macht sich nicht abhängig
von diesem und jenem.
Sie ist eine Kraft, die in sich ruht,
weil sie sich nach sich selbst richtet
und nicht nach den Umständen,
die mal gut und mal schlecht sein können.

Sie entscheidet unabhängig
und lässt sich Entscheidungen nicht aufdrängen.
Sie ist elementar wie Luft und Wasser,
wie Erde und Feuer.
Sie ist wie du und ich,
wenn wir uns erinnern,
wozu uns das Leben berufen hat:
frei zu sein.

Ulrich Schaffer

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Foto: Gerd Taron

Man muß viele kleine Glücksfeuer anzünden, das macht diese verfluchte Welt ein wenig heller. Wir können dann besser leben… ( sagte Staszek.)“
Janosch in Polski Blues

Ich wünsche Ihnen, dass in Ihnen ein wärmendes Licht brennt und die Herzen Ihrer Mitmenschen hell erleuchtet.

Ein besinnliches 3. Adventwochenende wünscht Ihnen allen

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Wer gerne Geschichten und Gedichte zur Adventszeit hören und erleben möchte, ist herzlich eingeladen im Café Lounge Jasmin, Alt-Fechenheim 80, Frankfurt-Fechenheim dabei zu sein. Wann? Am Samstag, 13.12. ab 15:30 Uhr heißt es „Weihnachtliche Begegnungen mit Gerd Taron“

Der nächste literarische Wochenendgruß erscheint am Freitag, 19.12. und ist gleichzeitig die Weihnachtsausgabe.

Ein Licht brennt – Anne M. Pützer

EIN LICHT BRENNT.

Ein Licht brennt –
um ein neues
hoffnungsreiches Lebensjahr zu begrüßen,
in dem viele Ideen umgesetzt
und Träume verwirklicht werden möchten.

Ein Licht brennt –
zum stillen Dank
an viele positive Momente,
in denen uns Aufmerksamkeit
und Liebe geschenkt wurden.

Ein Licht brennt –
in Augenblicken innigen Gebets,
in denen wir hoffend
um Gesundung bitten,
um Hilfe bei Beziehungsschwierigkeiten,
um Trost bei Verlust
und um das Ende von Grausamkeiten.

Ein Licht brennt –
in stillen Stunden,
in denen wir allein oder gemeinsam
zur inneren Einkehr finden.

(C) Anne M. Pützer

 

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel (Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet)

Vom äußeren und inneren Licht – Literarischer Wochenendgruß vom 15.11.13

Liebe Freunde der Kultur und Literatur in nah und fern,

 

wir sind in der so genannte „dunkle“ Jahreszeit angekommen. Die Tage werden kürzer. Das Sonnenlicht erhellt meist nur für kurze Zeit den Tag. Gelegenheit für uns, Einkehr zu halten und auf unser eigenes Licht zu schauen.

 

Am kommenden Samstag möchte ich diese Gedanken bei meiner Veranstaltung „Oase der Stille – Lichter“ aufgreifen und vertiefen. Anhand von Texten haben wir dann gemeinsam die Möglichkeit, unser inneres Licht zu betrachten.

 

Einige Texte und die Fotos von Marina Rupprecht in dieser Ausgabe mögen uns dahin führen.

 

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LICHT.

Da oben ist es hell.
Ich recke mich empor,
mache mich groß und immer größer,
denn da oben ist das Licht.
Ich will hin zur Sonne,
die mir Kraft, die mir Leben schenkt.
Ich wachse…über mich hinaus,
komme ihr nah.
Schon spüre ich wohltuende Wärme.
Ich lebe!

(C) Anne M. Pützer

 

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Ich glaube, dass wir einen Funken jenes ewigen Lichts
in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muss
und welches unsere schwachen Sinne
nur von Ferne ahnen können.

Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen
und das Göttliche in uns zu verwirklichen,
ist unsere höchste Pflicht.

~Johann Wolfgang von Goethe~

 

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Es gibt immer irgendwo einen Menschen,
der im Dunkeln geht und ein Licht sucht.
Trag also ein Licht in deinen Händen,
auch wenn du dich vielleicht verzehrst dabei.

Es ist besser
als eine Kerze zu sein,
die niemals gebrannt hat.

Trude Attwenger

 

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So gehe denn hin, mit deinem Licht,
und erhelle den Menschen ihren grauen, dunklen Tag.

Anne M. Pützer

 

Mit diesem Zitat von Anne M. Pützer am Ende dieses Wochenendgrußes möchte ich allen Leserinnen und Lesern ein lichtvolles Wochenende wünschen.

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

 

PS: Mehr Informationen über die Veranstaltung am Samstag, 16.11. in Kelkheim-Fischbach finden Sie hier:

 

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2013/11/12/von-lichtern-und-stolpersteinen-neuigkeiten-von-taron-antiquariat/

 

Licht – Literarischer Wochenendgruß vom 31.05.13

Liebe Freunde der schönen Künste,

 

mit der heutigen Ausgabe des literarischen Wochenendgrußes beginnt wieder ein neuer Themenzyklus. Angesichts der Jahreszeit und trotz des derzeitigen trüben Wetters liegt das Thema nahe: LICHT.

 

In der Bibel heißt es in der Schöpfungsgeschichte: Es werde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war, und Gott schied das Licht von der Finsternis.  (1. Mose 1 Verse 3 und 4). Damit beginnt die Schöpfung Gottes.

 

 

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Sonnenaufgang über der Klosterkirche in Kelkheim/Taunus – Foto: Gerd Taron

 

 

„Es ist unmöglich, dass ein Mensch die Sonne schaut, ohne dass sein Angesicht davon hell wird.“

 

 

Friedrich von Bodelschwingh

 

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Am Hof Gimbach in Kelkheim/Taunus – Foto: Gerd Taron

 

 

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Himmelsspielereien – Foto: Marina Rupprecht

 

 

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Foto: Marina Rupprecht

 

„Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,

 

so gibt es doch noch den Mond

 

und die hübschen Sterne

 

und die Lampe am Winterabend –

 

es ist viel schönes Licht in der Welt.“

 

 

Wilhelm Raabe

 

 

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern und Betrachtern der Fotos, dass an diesem Wochenende die Sonne über ihrem Leben aufgeht.

 

Ein entspanntes Wochenende wünscht allen

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

 

PS: Zwei wichtige Veranstaltungshinweise seien noch erwähnt:

 

Am Sonntag, 02.06. ab 16:00 Uhr beginnt die neue Veranstaltungsreihe „Literatur um 4“ im Hotel Stern Restaurant in Eppstein-Vockenhausen.

 

Seit Donnerstag, 30.05 bis einschließlich Sonntag, 02.06. findet in Mainz in und um die Rheingoldhalle die Mainzer Minipressenmesse statt.

Informationen unter http://www.minipresse.de/veranstaltungen.php

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat
Langstraße 30

65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 49+(0)6195-676695


Internet: www.gerdtaronantiquariat.wordpress.com

und

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E-Mail:
verkauf@taron-antiquariat.de 

 

Der Baum – Wachsen und Entfalten – Literarischer Wochenendgruß vom 17.05.13

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

 

genießen Sie es auch, wenn Sie in dieser Jahreszeit durch die Landschaft spazieren und die Bäume blühen und gedeihen sehen? Dies hat mich zu einer neuen Betrachtung über das Thema Baum geführt:. Der Baum als ein Symbol für Wachsen und Gedeihen.

 

 

„Verlache nie den kleinen Kern,

er wird einmal ein großer Feigenbaum sein“

 

Aus Afrika

 

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Eine Tannenbaumschonung in der Nähe von Kelkheim-Hornau im Taunus– Foto: Gerd Taron

 


WACHSEN DÜRFEN

 

Eine Insel erfinden,

allfarben

wie das Licht.

In seinem Schatten

Willkommen heißen

Die Erde.

Sie bitten, uns aufzunehmen

in Gärten,

wo wir wachsen dürfen,

brüderlich,

Mensch an Mensch.

 

Rose Ausländer

 

 

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In Eppstein-Vockenhausen im Taunus – Foto: Gerd Taron

 

 

Laß dich durch das, was du bist,

nicht darüber täuschen,

was du noch werden kannst.

 

Autor unbekannt.

 

 

Ein gesegnetes Pfingstwochenende mit viel Sonnenschein in der Natur und im Herzen wünscht allen

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

 

 

PS: Am Sonntag, 02.06 beginnt zusammen mit dem Hotel Stern Restaurant in Eppstein-Vockenhausen die neue Veranstaltungsreihe „Literatur um 4″. Nada Nagel und ich freuen uns auf Ihr/Euer Kommen. Eine Terminübersicht für den Monat Juni ist beigefügt.

 

 

Ein weiterer besonderer Veranstaltungshinweis:

 

Mittwoch, 22.05.2013 um 20:00 Uhr  – Literarisch-kulturelle Impressionen in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 (Interkulturelle Bühne)

 

Lesung mit Monika Walter – Begleitet wird sie von dem hessischen Liedermacher und Musikproduzent Henning Strauch

 

Weitere Informationen, auch über den Verein „Lesen und Kultur für alle“ unter http://fundament-lesekultur.de/

 

Plakat 13-05-22

Gerd Taron

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