Rot Gelb Golden ჱڿڰۣ—♥

Diese wunderschönen Fotos und das Gedicht sind eine wunderbare Ergänzung zu den Herbst-Gedanken des literarischen Wochenendgrußes vom vergangenen Freitag.

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Herbst-Gedanken – Literarischer Wochenendgruß vom 27.09.13

Liebe Freunde des Wochenendgrußes,

 

welche Gedanken bewegen Sie, wenn Sie an das Herbst denken? Sind es die Farbenspiele der Natur? Ist es das „zur Ruhe kommen“?

 

Die Bäume werfen ihre Blätter ab und bereiten sich auf eine ruhige Zeit vor. Zeit sich zu erholen, sich zurückzuziehen für den Winter. Ein sich Freuen auf einen neuen Frühling.

 

Aus der Vielzahl der wunderschönen Herbst-Fotos von Marina Rupprecht habe ich einige ausgewählt, die Sie und mich zum Nachdenken anregen mögen. Dazu  Gedichte und Texte von Dichterinnen und Dichtern aus der Alt- und Neuzeit.

 

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Reicher Herbst

 

Du rauschest hin in stolzer Purpurschleppe,

O glühend goldne Herbstespracht,

Dieweil vom leuchtend blauen Himmelszelte

So wonnig klar die Sonne lacht.

 

Wie ein Verschwender schüttest du die Blätter,

Die goldnen, auf die Erde hin,

Und üppig schöne, reiche Früchte spendet

Dein übermütger Königssinn.

 

Du achtest’s nicht, daß auf dem bronznen Laube

Des Wandrers Fuß vernichtend schritt;

Du duldest es, dass schwellend reife Früchte

Ein spielend Kind in Staub dir tritt!

 

Du bist so reich ja, kannst verschwendrisch geben,

Der Frühling bringt dein Gut zurück! –

So schenkt ein reich Gemüt verschwendrisch Liebe,

Da Geben nur sein schönstes Glück!

 

Und wird’s sich verletzt, ja selbst in Staub getreten,

Es Blütenknospen neu beschert,

Die still zu goldnen Herzensfrüchten reifen,

Daraus sich „Menschenlieb“ verklärt!

 

Serafine Détschny

 

Aus dem Buch „Zum Vortrage – Eine Sammlung deutscher Gedichte“

Herausgegeben von Elise Bartels königlichem Professor

 

Erschienen um 1900 bei B. Behr’s Verlag Friedrich Feddersen, Berlin-Steglitz

 

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Die Natur – eine wunderbare Lehrerin:

„Von der Sonne lernen, zu wärmen
Von den Wolken lernen, leicht zu schweben

Vom Wind lernen, Anstöße zu geben
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein

Von den Blumen das Leuchten lernen
Von den Steinen das Bleiben lernen

Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen
Von den Blättern im Herbst das Fallenlassen lernen

Vom Sturm die Leidenschaft lernen
Vom Regen lernen, sich zu verströmen

Von der Erde lernen, mütterlich zu sein
Vom Mond lernen, sich zu verändern

Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein
Von den Jahreszeiten lernen,
dass das Leben immer von Neuem beginnt.“

Ute Latendorf

 

 

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Zum Herbst

Es ist eine Zeit des Wir,

ein Miteinander, das wollt Ihr,
die Nähe zeugt von Wichtigkeit,
für die ganze Lebenszeit,
legen wir die Waffen nieder,
vereinigen uns wieder,
reichen uns die Hände,
durchbrechen kalte Wände,
trotzen jeder Traurigkeit,
denn das Lieben bringt uns weit,
Niemand ist doch gern allein,
öffne dein Herz für´s Gemeinsam sein,
Wichtiger je dunkler wird die Welt,
dass ein kleines Licht uns doch erhellt,
zünden wir gemeinsam an,
was Herzlichkeit erreichen kann.

© Ute Schmitz

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Herbst
Zeit der Besinnung
Ruhe

Nebelmeer

lädt ein
zur Rückkehr nach innen
Kraft tanken

die Gedanken durchwehen lassen
vom Wind

Klarheit finden
für den Frühling

Autor unbekannt

Welche Gedanken kommen Ihnen beim Betrachten der Fotos, der Worte? Nehmen Sie sich Ihre persönliche Auszeit an diesem Wochenende und lassen Sie Ihre Gedanken fließen.

Dazu wünsche ich Ihnen viel Freude.

Ein erholsames herbstliches Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

 

Alle Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet!

 

 

 

 

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat
Langstraße 30

65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 49+(0)6195-676695

Internet: www.gerdtaronantiquariat.wordpress.com

und

www.taron-antiquariat.de


E-Mail:
verkauf@taron-antiquariat.de 

Scheitern – Rundbrief von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel

Es war ein denkwürdiger Wahlabend am letzten Sonntag. Denn dieser Abend wurde nicht mehr nach den üblichen Ritualen begangen, nach denen sich jede Partei die Säulendiagramme schön redet. Hier war nichts mehr zu schönen. Und so standen die Politikerinnen und Politiker da. Hilflos und fassungslos, Worte gingen ins Leere.
So ungeschminkt habe ich selten das Scheitern gesehen. Alle Hoffnungen und Wünsche der Vergangenheit zerplatzen. Parteien stehen vor einem Scherbenhaufen und wissen zunächst nicht, wie es weitergehen kann. Aber auch ganz persönlich wird sich das Leben vieler Politiker verändern. Denn nun gilt es für einige Abgeordnete sich eine neue (oder die alte) Existenz abseits der Politik aufzubauen. Vielleicht ist das für die Parteien und die Menschen aber auch eine Chance.
So könnte man tatsächlich das Scheitern als Chance begreifen. Manchmal gelingt mir das auch. In der größten Schmach und Niederlage eben nicht liegenzubleiben, sondern mich neu zu sortieren und aufzustehen. Für mich hat dies auch maßgeblich mit meinem Glauben zu tun. Denn ist nicht auch die gesamte Geschichte Israels eine Geschichte des Scheiterns? Und Gott schenkt ihr immer wieder einen neuen Anfang. Und ist nicht auch Jesus am Kreuz gescheitert?
Vielleicht bricht sich grade im Zerbrechen aller menschlichen Lebensentwürfe das heilvolle Wirken Gottes seine Bahn. Bei Jesus hat er es getan. Dies gibt mir das Vertrauen, dass er es auch bei mir tun kann. Darauf hoffe ich im Scheitern.
So schenke Dir Gott auch im Scheitern immer wieder die Chance für einen neuen Anfang.
Gottes Segen für Dich!
Andreas Schmalz-Hannappel
Andreas Schmalz-Hannappel
Paradiesweg 17
65779 Kelkheim
06195 960925
pfarrer@st-johannes.net
http://www.st-johannes.net

Herzlich willkommen zum 1. Eppenhainer Literatur-Erlebnis-Tag am 03.10.13

mit Buchautorin Karin Schmitt aus Bad Soden und Antiquar Gerd Taron aus Kelkheim-Fischbach

Liebe Literaturfreunde in nah und fern,

 wir, Karin Schmitt und ich, möchten Sie zu einer Reise in die Stille einladen – zu einem literarischen Erlebnis in besonderer Atmosphäre.

 Eppenhain, ein Bergdorf von Kelkheim, bietet dazu ideale Voraussetzungen.

In der Hotel- und Fremdenzeitung vom Verlag Karl Schnegelberger und Cie. aus Wiesbaden schrieb Lothar Lüstner im Jahre 1911 in einer Studie von Eppenhain als „die Perle des Hochtaunus“. Das nachfolgende Gedicht von Friedrich Oertel bezog er auf Eppenhain:

„O selig wenn beschieden

Zu halten Sommerrast

In trautem Dorfes Frieden,

Weit von der Straße Hast!

Die Seele sucht sich wieder,

Fern rückt des Tages Streit,

Neu klingen alte Lieder

O schöne, stille Zeit!

 

Friedrich Oertel

Am Tag der Deutschen Einheit wollen wir uns dem Thema „Freiheit“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln widmen.

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Beginn ist um 14:00 Uhr mit einem literarischen Spaziergang rund um den Atzelberg. Dabei. werde ich aus gesellschaftlicher und politischer Sicht das Thema aufgreifen. Der Spaziergang dauert ca. 2 Stunden. Wir starten und enden am

Georg-Leber-Haus, Ehlhaltener Str. 11-13 in Kelkheim-Eppenhain

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Ab 19:30 Uhr lädt Karin Schmitt zu ihrer Erlebnis-Lesung im Georg-Leber-Haus ein. Die Besucher entscheiden, welche Kapitel die Autorin aus ihrem Roman­debüt „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“ liest. Alle Textstellen beziehen sich auf die persönlich-individuelle Freiheit.

Rund um die Erlebnis-Lesung gibt es einen Büchertisch zum Thema Freiheit.

Außerdem werde ich die Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ vorstellen, die zum zweiten Mal stattfindet. Diesmal wird diese Aktion von Felicitas Göbel vom Verein „Lesen & Kultur für alle e. V. in Frankfurt/Main“  – http://fundament-lesekultur.de/ –  unterstützt.

Ach so – fast hätten wir es vergessen, zu erwähnen. Der Kostenbeitrag beträgt jeweils 5 Euro, für beide gemeinsam 8 Euro.

Die Kontaktdaten für weitere Informationen:

Karin Schmitt

E-Mail: schreib-karin@web.de

Internet: http://www.karin-schmitt.eu/

Gerd Taron

E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de

Internet: https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Ihre/Eure

Gerd Taron und Karin Schmitt

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Foto: Marina Rupprecht

Wege – Lterarischer Abendspaziergang rund um den Rettershof bei Kelkheim-Fischbach

 

 

Kelkheim-Fischbach, 20.09.2013


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Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr ein literarischer Abendspaziergang statt. Diesmal war Start und Ziel der Rettershof, einem bekannten Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet.

 

Das Wetter meinte es gut mit uns, auch wenn die Sonne sich nicht so gerne blicken ließ. Es blieb trocken, das war das wichtigste. Der Regenschirm konnte im Auto oder zu Hause bleiben. Bedauerlicherweise konnte diesmal der Abendspaziergang von Marina Rupprecht wegen Krankheit nicht begleitet werden.

 

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Treffpunkt war der Parkplatz am Rettershof. Von dort machten wir uns auf den Weg – literarisch und praktisch gesehen.

 

 

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Gerd Taron mit dem Ehepaar Thoma aus Kelkheim-Ruppertshain

 

Das Ehepaar Thoma begab sich auf Schusters Rappen aus dem Kelkheimer Bergdorf Ruppertshain zum Rettershof.

 

Mit einem Gedicht von Peter Rosegger ging es los:

 

Auf dem Wege zum Licht

Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück.
Führt jeden mit euch, der vergessen vom Glück.
Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt,
Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt.

Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit. –
Ihr begnadeten Pilger der Ewigkeit,
Führt alle mit euch in Liebe und Pflicht.
Lasset keinen zurück auf dem Wege zum Licht!

 

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An einer großen Weggabelung direkt in der Nähe am Rettershof betrachteten wir die Landschaft und hörten dazu einen Text

 


Kreuzung

 

Ich stehe an einer Kreuzung

Von Wegen umgeben

Wohin des Weges?

Nach links, nach rechts

Zurück oder nach vorne?

Mutig – ängstlich?

Gerd Taron

 

Da die Wegbeschaffenheit durch den Regen der vergangenen Stunden nicht  so gut war, führte uns der Weg nur wenige Meter fort zu einer weiteren literarischen Betrachtung:

 

Meine Wege

 

Meine Wege…
führen vielleicht über Stolpersteine und Wurzelwerk…
über viele labyrinthähnliche Umwege…
hin zu unbekannten Zielen.


Ich weiß sie noch nicht,
aber da warten Erfreulichkeiten auf mich,
Begegnungen, die mir gut tun,

Menschen, die mich „erkennen“,
befreites Lachen und Sich- Wohlfühlen,
befriedigendes Wirken.


Vielleicht gar ein kleines Glück.


Ich gehe ihm entgegen.

 

Anne M. Pützer

 

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Das Auge sagte eines Tages

 

Das Auge sagte eines Tages:


„Ich sehe hinter diesen Tälern im blauen Dunst einen Berg.
Ist er nicht wunderschön?“


Das Ohr lauschte und sagte nach einer Weile:
„Wo ist der Berg? Ich höre keinen!“


Darauf sagte die Hand: „Ich versuche vergeblich, ihn zu greifen.
Ich finde keinen Berg!“


Die Nase sagte: „Ich rieche nichts. Da ist kein Berg!“

Da wandte sich das Auge in eine andere Richtung.

Die anderen diskutierten weiter über diese merkwürdige Täuschung
und kamen zu dem Schluss: „Mit dem Auge stimmt etwas nicht!“

(Khalil Gibran)

 

 

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…. und sie gingen des Weges …

 

… mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke

 

Einmal, am Rande des Hains – Rainer Maria Rilke

 

 

Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir einsam beisammen
und sind festlich, wie Flammen
fühlen: Alles ist Eins.

Halten uns fest umfaßt;
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen wie Ast an Ast.

Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden des Oleanders:
sieh, wir sind nicht mehr anders,
und wir wiegen uns auch.

Meine Seele spürt,
daß wir am Tore tasten.
Und sie fragt dich im Rasten:
Hast Du mich hergeführt?

Und du lächelst darauf
so herrlich und heiter
und: bald wandern wir weiter:
Tore gehn auf..

Und wir sind nichtmehr zag,
unser Weg wird kein Weh sein,
wird eine lange Allee sein
aus dem vergangenen Tag.

Aus: Dir zur Feier (1897/98)

 

 

Text und Fotos: Gerd Taron bzw. Alex Kraus (Foto)

 

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Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor Dir auftun werden, und Du nicht weißt, welchen Du einschlagen
sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall,
sondern setz Dich und warte.

Atme so tief und vertrauensvoll, wie Du an dem Tag geatmet hast,
als Du auf die Welt kamst,
lass Dich von nichts ablenken, warte, warte noch.

Lausche still und schweigend auf Dein Herz.
Wenn es dann zu Dir spricht,
steh auf und geh, wohin es Dich trägt.

(Susanna Tamaro)

 

Herbstgold – Literarischer Wochenendgruß vom 20.09.13

Liebe Literaturfreunde und Freunde schöner Fotografie,

 

der Herbst ist gekommen. Eine Jahreszeit die uns mit ihren leuchtenden Farben beglückt. Zeit auch, ein wenig zur Besinnung zu kommen. Die Natur beginnt sich der Ruhe hinzugeben.

 

Es gibt so viele schöne Gedichte zum Herbst. Einige davon habe ich ausgewählt und mit den wunderschönen Fotos von Marina Rupprecht zusammengestellt.

 

Nehmen Sie sich die Zeit, das Gedicht und das jeweilige Foto zu betrachten. Ich wünsche Ihnen dabei wohltuende Gedanken für Geist und Seele.

 

 

 

Im September ist alles aus Gold:
Die Sonne, die durch das Blau hinrollt,
Das Stoppelfeld,
Die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,
Das Kreuz auf der Kirche,
Der Apfel am Baum.
Ob er hält? Ob er fällt?
Da wirft ihn geschwind
Der Wind in die goldene Welt.

 

Georg Britting

 

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Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel

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Herbst

 

O du wunderschöner Herbst,

Wie du die Blätter golden färbst,

Deiner reinen Luft, so klar und still.

Noch einmal ich freuen mich will.

 

Ich geh’ den Wald, den Weiher entlang;

Es schweigt das Leben, es schweigt Gesang,

Ich hemme den Schritt, ich hemme den Lauf –

Erinnerungen ziehen herauf.

 

Erinnerungen sehen mich an,

Haben es wohl auch sonst getan.

Nur eins hält nicht mehr damit Schritt:

Lachende Zukunft geht nicht mehr mit.

 

Vergangenheit hält mich in ihrem Bann,

Vergangenheit hat mir’s angetan;

Den Blick in den Herbst, den hab ich frei,

Den Blick in den Herbst. Aber der Mai? –

 

Theodor Fontane

 

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Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen.

Eduard Mörike (1827)

 

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Herbstgefühl

 

Fetter grüne, du Laub,

Am Rebengeländer

Hier meine Fenster herauf!

Gedrängter quellet,

Zwillingsbeeren, und reifet

Schneller und glänzend voller!

Euch brütet der Mutter Sonne

Scheideblick, euch umsäuselt

Des holden Himmels

Fruchtender Fülle;

Euch kühlet des Mondes

Freundlicher Zauberhauch,

Und euch betauen, ach!

Aus diesen Augen

Der ewig belebenden Liebe

Vollschwendende Tränen.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

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Ein erholsames sonniges Herbstwochenende wünscht allen

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

 

Alle Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat
Langstraße 30

65779 Kelkheim-Fischbach
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