Pilgern auf dem Rheingauer Klostersteig – Ein Erfahrungsbericht

Pilgern auf dem Rheingauer Klostersteig – Ein Erfahrungsbericht

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Kelkheim zum Jahresausklang 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

es sind bereits einige Tage vergangen, als ich die große Freude hatte, an einer geführten Wanderung auf dem neuen Klostersteig im Rheingau teilzunehmen. Diese Wanderung gehört sicher zu meinem persönlichen Hohepunkten im zu Ende gehenden Jahr.

Dank der Veröffentlichung von Christa Kaddar, unter anderem Journalistin beim „Rheingau-Echo“ erfuhr ich von dieser Veranstaltung.

Dr. Caspar Söling, Sprecher der Geschäftsführung der St. Vincenzsstift gGmbH, gilt als Erfinder dieses Pilgerweges im Rheingau. Ende September wurde dieser offiziell eröffnet. Auf mehr als 30 Kilometer Wegstrecke verbindet der Klostersteig ehemalige und besteh3ende Klöster. Er beginnt am Kloster Eberbach, führt dann weiter über die Basilika Schloss Johannisberg, dem Kloster Marienthal, dem Kloster Nothgottes, der Abtei St. Hildegard und endet im ehemaligen Kloster Marienhausen.

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Pilgerführer Wolfgang Blum

Am Sonntag, dem 06. November 2016 trafen sich ca. 50 Teilnehmer am Bahnhof in Geisenheim- Wolfgang Blum, ein Rheingauer Original, erwartete als Pilgerführer im entsprechenden Gewand die Pilgerschar.

Er entwickelte mit Dr. Söling diesen neuen Plgerweg im Rheingau.
Offensichtlich hatte Wolfgang Blum besondere Kontakte zu Petrus. Denn anders ist es nicht zu erklären, dass es trotz ungünstiger Wettervorhersage ein traumhaft schöner Tag werden sollte. Es schien so, als ob Gott persönlich extra den Lichtschalter angeknipst hätte und die Sonne an den verschiedenen Stationen erstrahlen ließ.

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Mit Wolfgang Blum und seiner Frau ging es dann auf den 2. Teil des Rheingauer Klostersteiges, der zum Schloss Johannisberg führte und von dort über die oben beschriebenen Stationen bis nach Aulhausen oberhalb von Assmannshausen. An schönen Aussichtspunkten konnten die Pilger geistlichen Impulsen lauschen.

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Jeder Teilnehmer erhielt einen Pilgerpass, den er an jeder Station mit einem Stemple vervollständigen konnte..

Nachstehend gebe ich einige Impressionen dieser unvergesslichen Pilgertour weiter.

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Basilika Schloss Johannisberg

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Ausblick von Schloss Johannisberg

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Kloster Marienthal

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Kloster Nothgottes

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Ein Pilger mit seinem Pilgerpass auf den Klostermauern der Abtei St. Hildegard

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Abendstimmung

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In der Marienkirche in Aulhausen

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Dr. Caspar Söling – rechts im Bild – links Wolfgang Blum

Zum Abschluss erhielt jeder Pilgerer das kleine Eberbacher Kreuz, hergestellt in den Rheingau Werkstätten Rüdesheim.

Ein herzliches Dankeschön an Wolfgang Blum und seiner Frau für diese Wanderung.

Wer mehr über den Pilgerführer Wolfgang Blum und seinen
Veranstaltungen wissen möchte, hier finden Sie die entsprechenden Informationen:
http://www.blum-wolfgang.de/

Derzeit ist noch offen, inwieweit ein Teil des Klostersteigs auch in meinem literarischen Programm für 2017 aufgenommen wird.

Ich wünsche allen ein fröhliches Pilgern durch das neue Jahr 2017

Ihr/Euer
Gerd Taron

Weiterführende Informationen über den Rheingauer Klostersteig und den Stationen im Internet:

http://www.rheingauer-klostersteig.de
http://www.marienkirche-auhlausen.de
http://www.kloster-eberbach.de
http://www.franziskaner-marienthal.de
http://www.abtei-st.hildegard.de

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Eine Lesung von und mit Legosteinen, mit der Autorin Sonja von Saldern im Kaufhaus Rita Born in Kelkheim

Eine Lesung von und mit Legosteinen, mit der Autorin Sonja von Saldern im Kaufhaus Rita Born in Kelkheim

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Im Kaufhaus Rita Born – Foto: Gerd Taron

Kelkheim, 03.12.2016

Viele kennen diese kleine Steine aus ihrer Kindheit: Die berühmten Lego-Steine. Ich selbst erinnere mich an meine Kindheit, wo ich oft vergeblich versucht habe, etwas Vernünftiges aus diesen Lego-Steinen zu bauen.

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Fotos: Gerd Taron

Vielleicht war das bei Sonja von Saldern und ihrer Tochter anders. Die Autorin Sonja von Saldern, präsentierte ihre Geschichte mit Lego-Steinen im sympathischen Kaufhaus von nebenan – das Kaufhaus Rita Born in Kelkheim.

Diese Geschichte ist unter dem Titel „… der werfe den ersten Stein“ im soeben erschienenen Buch „Kelkheim schreibt ein Buch“ nachzulesen. Hier finden sich von weiteren 49 Autorinnen und Autoren Geschichten rund um Kelkheim. Weitere Informationen bekommen Sie am Ende des Berichts.

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Fotos: Gerd Taron

Die Gastgeberinnen Jutta Beifuß und Rita Quante, hatten direkt neben der Spielwarenabteilung liebevoll eine gemütliche Leseecke eingerichtet. Angesichts der kühlen Witterung-gab es Kaffee und Kekse. Diese kleinen Köstlichkeiten sind auch Bestandteil der Geschichte von Sonja von Saldern.

In der Lego-Steine-Geschichte erzählt Sonja von Saldern eine wahre Begebenheit, die sich in diesem Kaufhaus vor etwa 20 Jahren so ereignet hat.

Eine junge Mutter kommt mit ihrem kleinen Sohn Felix in das Kaufhaus. Dieser weiß genau, dass es dort schöne Spielsachen gibt, wie zum Beispiel Lego-Steine. Auf dem Weg dorthin gibt es so manche Verwicklungen und manches Durcheinander für die der kleine Felix sorgt. Eine freundliche Verkäuferin versucht die ‚Situation zu beruhigen, was bei dem quirligen Felix nicht so einfach ist.

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Foto: Gerd Taron

Felix hat die Lego-Steine in der Spielwarenabteilung entdeckt. Statt damit etwas zu bauen, nutzt er die Gelegenheit durch ein gekipptes Fenster Stein für Stein hinauszuwerfen. Dies sei nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen.

Wie es in dieser Geschichte weitergeht und was noch so alles geschieht: Das kann man in dem erwähnten Buch nachlesen.

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Foto: Gerd Taron

Sonja von Saldern berichtete, dass sie ein Tagebuch führt und es ihr deshalb möglich war, diese Begebenheit nach so langer Zeit wieder zu erzählen. Als Zugabe las sie zwei weitere Geschichten: „Beschwipste Weihnachten“ und ihre erste Kurzgeschichte „Ein Weihnachts(b)engelchen mit Fell“. In beiden Erzählungen spielt ein munterer Vierbeiner die Hauptrolle.
Gerd Taron

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PS: Fabiana von Saldern, die Tochter der Autorin, wird am Sonntag, 02.04.2017, ihre Geschichte bei meiner literarischen Veranstaltung „Auf märchenhaften Pfaden rund um den Gimbacher Hof“ präsentieren. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm ….

Foto: Gerd Taron

Informationen zu „Kelkheim schreibt ein Buch“

Die Edition Pauer (alias Paul Pfeffer und Christina Eretier) rief Anfang 2016 alle Kelkheimerinnen und Kelkheimer auf, etwas zu ihrer Stadt zu schreiben. Die Resonanz war erfreulich. Eine unabhängige Jury hat die Texte und Bilder gesichtet und eine Auswahl getroffen. Fünfzig Autorinnen und Autoren sind in diesem Buch vertreten..
Vergangenheit und Gegenwart, Bekanntes und Neues, Lustiges und Nachdenkliches, Spannendes und Bewegendes setzten sich zu einem vielfältigen, bunten Mosaik der Stadt zusammen.
Das Buch mit vielen Fotos ist in der Edition Pauer (www.editionpauer.com ) erschienen und kostet 15 Euro. Es ist auch in den örtlichen Buchhandlungen in Kelkheim erhältlich.
ISBN 978-3-9818405-0-6

Einladung zur literarischen Weihnachtshütte beim Fischbacher Weihnachtsmarkt

Einladung zur Literarischen Weihnachtshütte beim Fischbacher Weihnachtsmarkt

am 1. Adventwochenende, Samstag, 26.11. und Sonntag, 27.11.

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Die literarische Weihnachtshütte von „Taron-Antiquariat – Bücher und mehr“

Sie ist leicht zu finden: Vom Eingang Fischbacher Kirchgasse aus biegen Sie vor der Kirche links ab und Mann/Frau/Kinder kann/können direkt darauf zu gehen.

Ich darf Sie auch in diesem Jahr wieder herzlich zu einem der schönsten und romantischen Weihnachtsmärkte im Taunus einladen. Der Kerbeverein Kelkheim-Fischbach präsentiert rund um die Dreifältigkeitskirche an mehr als 60 Hütten, Ständen und Buden alles, was das weihnachtliche Herz begehrt.

Öffnungszeiten des Fischbacher Weihnachtsmarktes:
Samstag, 26.11. von 15 – 22 Uhr
Sonntag, 27.11. von 11- 21 Uhr

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Im Mittelpunkt der literarischen Weihnachtshütte steht in diesem Jahr das eben erschienene Buch „Kelkheim schreibt ein Buch“
Das Buch wird präsentiert von Paul Pfeffer und Christina Eretier vom Verlag Edition Pauer (www.editionpauer.com) Sie stellen weitere Bücher aus ihrem Verlagsprogramm vor.

In diesem Jahr darf ich wieder zahlreiche namhafte Autorinnen und Autoren an meiner Weihnachtshütte begrüßen.

Folgende Autorinnen und Autoren aus der Region haben ihr Kommen zugesagt:

Thomas Berger (http://www.autor-thomas-berger.de/ – am Samstag, 26.11. ab 15 Uhr

Birgit Gröger (http://www.lekowa.de/ – Samstag, 26.11. von 16 – 17 Uhr und Sonntag, 27.11. von 15- 17 Uhr

Uta Franck (http://www.uta-franck.de/ – Sonntag von 15 – 17 Uhr

Karin Schmitt (http://www.karin-schmitt.eu/ – Sonntag ab 15 Uhr

Brina Stein, die Spezialistin für Kreuzfahrt- und andere Meeresgeschichten (www.brina-stein.de ) ist wieder auf Kreuzfahrt, wird aber vorher eine Auswahl ihrer Bücher zurück lassen..

Connie Albers (http://www.connie-albers.de/ präsentiert ihren „Himmlischen Begleiter 2017“:

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An beiden Tagen gibt es eine große Auswahl von antiquarischen Büchern zu entdecken und zu erwerben.

Wer mag, kann sich an der Weihnachtshütte in das „Begegnungsbuch“ eintragen. Es müssen keine literarischen Meisterwerke sein. Gerne darf auch ein kurzes „Hallo“ oder anderes niedergeschrieben werden.

Die Spenden sind wieder für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger bestimmt.

Nehmen Sie sich die Zeit, etwas abseits vom Rummel, zum Gespräch, zur Begegnung, zum Stöbern.

Mein literarisches Weihnachtshütten-Team und ich freuen uns auf Sie.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Die kleinen Wunder des Alltags – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Buchhandlung Herr in Kelkheim

Die kleinen Wunder des Alltags – Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Buchhandlung Herr in Kelkheim

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Die Geschichte von dem Jungen, der die Welt verbessern wollte

Kelkheim, 19.11.16

Lesungen mit der Bad Sodener Autorin Karin Schmitt sind immer besondere Erlebnisse. Wer eine Lesung von ihr besucht, darf darauf gefasst sein mit in ihren Büchern einbezogen zu werden. Diese Interaktion zwischen Autorin und Zuhörern haben ihren besonderen Reiz.
Dies konnten die Besucher bei der Lesung am Samstag in der Buchhandlung Herr erfahren.

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Rebekka Remer von der Buchhandlung Herr begrüßt Karin Schmitt

In der Wohlfühlatmosphäre die Rebekka Remer in ihrer Buchhandlung zauberte, hatte Karin Schmitt sehr schnell für gute Laune gesorgt.
Im ersten Kapitel des Buches beschreibt sie den Beginn einer Geschichte, in dem Zeitungsreporte „Dorfblatt-Dennis“ und Rita Roggenbrot von der Bäckerei eine Rolle spielen.

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Dorfblatt-Dennis alias Gerd Taron und Rita Roggenbrot alias Rebekka Remer mit der Autorin Karin Schmitt in Aktion

In der Lesung durfte ich dann sinnigerweise die Rolle von Dorfblatt-Dennis übernehmen. Rebekka Remer glänzte in einer Doppelrolle als Rita Roggenbrot und als junger Mann vom Kastanienweg.
Da holt einem doch glatt der Wichtel – ein wichtiges Zitat von Dorfblatt-Dennis in diesem Kapitel.

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Das erste Kapitel stellt als Thema die kleinen Wunder des Alltags in den Vordergrund. Und an jedem weiteren Tag (Kapitel) sind es andere Themen. Dazu gibt Karin Schmitt am Ende eines jeden Kapitels Impulse zum Nachdenken.
Ein Buch, dass so gut in die bevorstehende Weihnachtszeit passt.

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Informationen zu Karin Schmitt und ihrem Buch gibt es auf ihrer Internet-Seite http://www.karin-schmitt.eu/

Gerd Taron

Von der Kunst Märchen zu schreiben und zu erzählen – Lesung mit Uta Franck in Hohfieim am Taunus

Von der Kunst Märchen zu schreiben und zu erzählen – Lesung mit Uta Franck in Hohfieim am Taunus

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Hofheim am Taunus, 27.10.2016

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Landrat Michael Cyriax lud im kunstvollen Ambiente des Landratsamtes in Hofheim zu einer besonderen Lesung ein. Uta Franck las aus ihrem neuen Märchen-Buch „Sieben Tage, sieben Nächte“. Viele interessierte Zuhörer folgten der Einladung und kamen, um Uta Franck zu erleben.

„Märchen bündeln beispielhaft das Leben, schärfen den Blick für das Zauberhafte. Sie erwecken unser Erstaunen wie das Leben selbst.“
Mit diesen ersten Sätzen im Vorwort beschreibt Uta Franck sehr anschaulich die Faszination von Märchen. Uta Franck versteht es, den Zuhörer mit ihren selbst verfassten Märchen in den Bann zu ziehen. Mit ihrem neuen Buch ist ihr dies in besonderer Weise gelungen. Die neuen Märchen, insgesamt 36, die über den langen Zeitraum von 14 Jahren entstanden sind, verbinden das Hier und Jetzt mit Vergangenem. Es sind sehr aktuelle Themen, die angesprochen werden, wie z. B. im Märchen von „König Bleistift“.

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Uta Franck mit Barbara Heier-Reiner Foto: Maren von Hoerschelmann

Die sehr schönen Illustrationen von Barbara Heier-Rainer sind ein belebendes Element des Buches.

Von dieser Lesung möchte ich das Märchen „Vom richtigen Leben“ herausgreifen, weil es mich sehr berührt hat und so aktuell für Zeit ist. Darin wird die Geschichte einer beliebten Königin beschrieben, die sich auf eine Wanderschaft begibt. Sie möchte inkognito erfahren, wie ihre Untertanen leben und ob sie mit ihrem Leben zufrieden sind. Die Königin bekommt viele unterschiedliche Antworten. Sie sind so unterschiedlich wie das Leben der jeweiligen Untertanen selbst.

Gibt es den einen Weg, um glücklich und zufrieden zu leben? Die Antwort ist in diesem Märchen nachzulesen.

Dieses und die anderen Märchen, „König Bleistift“ – „Das Wasser der Erkenntnis“ – „ Die dunklen Vögel der Ruhelosen“ – „Der Oligobär“ – „Der Aal und die Scholle“ (eine besondere Liebesgeschichte), die Uta Franck präsentierte, sind in diesem Buch nachzulesen.

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Foto: Gerd Taron

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Allen Zuhörern war dieser märchenhafte Abend ein Genuss.
Gerd Taron

Die Buchhandlung Viola’s Bücherwurm aus Kelkheim– Von links nach rechts: Viola Chrsit-Ritzer, Maren von Hoerschelmann und Landrat Michael Cyriax – Foto: Gerd Taron

Zum Buch:

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Sieben Tage, sieben Nächte, Illustriert von Barbara Heier-Rainer

24,80 €
Format:
128 Seiten, Bild- und Textband
ISBN:978-3-95542-219-6

Einen Bericht von der Premierenlesung des Buches „Sieben Tage, sieben Nächte“ bei Viola’s Bücherwurm am 26.08.2016 finden Sie hier:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2016/09/06/sieben-tage-sieben-naechte-oder-es-ist-wahr-und-es-ist-nicht-wahr-premierenlesung-mit-uta-franck-bei-violas-buecherwurm-in-kelkheim/
Dort sind einige weitere Märchen kurz beschrieben.

Von freundlichen Büchermenschen und Begegnungen besonderer Art – Mein 2. Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Von freundlichen Büchermenschen und Begegnungen besonderer Art – Mein 2. Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

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Freitag, 21.10.16

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Am Wochenende steht die große Bücherwelt allen offen. Die Besucher werden an diesen Tagen sicher in Scharen zu den Orten von geistigem Hochgenuss strömen.

Büchermenschen sind wohl allgemein friedliebende Zeitgenossen. Es verwundert vielleicht etwas, da es doch so viele Krimis und andere nicht immer gewaltfreie Literatur gibt.
Überall begegnen dem Besucher freundliche, offene und zuvorkommende Menschen. Ausnahmen sind eher selten. So manche Standbesetzung zeigt sich nicht immer kundenfreundlich, vor allem wenn sie nur mit sich selbst beschäftigt sind.
Viele der Besucher leiden offensichtlich unter einer besonderen Messekrankheit – der Tütenmanie. So viele Menschen mit so vielen Tüten jeglicher Art treffe ich nur auf der Buchmesse. Das Motto lautet wohl: Tütlein, Tütlein in der Hand, wer hat die schönste im Bücherland? Hier eine sehr subjektive Auswahl möglicher Tüten-Preisträger:

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Den 2. Tag widmete ich den Ehrengastländern Niederlande und Flandern. Ich war sehr gespannt auf den Pavillon und der Präsentation. Mir wurde ganz blau – bei so viel Meer und Menschen im blauen Licht. Irgendwie habe ich die Niederländer anders in Erinnerung. Ein Volk mit viel Humor und liebenswerten Eigenarten so darzustellen, erscheint mir dann doch eher fragwürdig. Ein Kontrast zum Ehrengastland Indonesien oder Island in den Jahren zuvor.

Hier einige Impressionen:

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Ich bin sehr gespannt, wie sich das Ehrengastland Frankreich im kommenden Jahr präsentiert.
Zum Schluss noch einige herzliche und kuschelige Impressioen.
Ich wünsche allen Noch-Messebesucher viele besondere Begegnungen, ob mit Büchern oder auch Büchermenschen.

Mit herzlichen wärmenden literarischen Grüßen

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Ihr/Euer
Gerd Taron

Alle Fotos: Gerd Taron

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Schlangen vor dem Signierzelt

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„Buchstabensalat“ auf dem Antiquariatsmarkt vor dem Eingang des Messegeländes

Bücherwelten oder Bitte lächeln – Mein 1. Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Bücherwelten oder Bitte lächeln – Mein 1. Tag auf der Frankfurter Buchmesse 2016

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Frankfurt am Main, 19.10.2016

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Der erste Besuchstag auf der Frankfurter Buchmesse mit vielen Eindrücken liegt hinter mir.

Einige dieser Eindrücke in kurzen Texten und Fotos soll dieser Bericht wiedergeben.

Es war ein Tag des Lächeln von lieben Ausstellern, Besuchern und Teilnehmern, von vielen Taschen, und vor allem von der großen Bücherwelt.
Nach erfolgreicher Aufbauhilfe mit meiner lieben Freundin und erfolgreichen Autorin Brina Stein (www.brina-stein.de ) am Stand des BVJA – Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e. V. (www.bvja-online.de )- nahm ich Papier, Stift und Kamera in die Hand.
Kurz nach der Eröffnung der Buchmesse begegneten mir die ersten Lächelnden, von denen esso viele an diesem Tag gab.

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Brina Stein mit dem Vorstandssprecher des BVJA – Tobias Kiwitt

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Nele Neuhaus – die Krimi-Queen aus dem Taunus

Dann begab ich mich in die große, weite Bücherwelt. Immer wieder traf ich sie – die Taschenbesitzer und die es vielleicht noch werden wollten:

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Schwer bepackt – was da wohl alles drin ist …

Unterwegs kam es immer wieder zu unverhofften und schönen Begegnungen, wie zum Beispiel mit Tim-Thiol Fellmer: Er setzt sich in besonderer Weise für die Alphabetisierung, nicht nur von Kindern, ein
http://ttf-verlag.de/index.htm

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Tim-Thilo Fellmer

Wer so viel unterwegs ist, hat dann auch eine kleine Pause verdient. An der „Frittenbud“, so wie wir Rheinländer zu sagen pflegen, gab es mit Brina Stein einer der „kulinarischen“ Genüsse des diesjährigen Gastlandes Niederlande und Flandern: Pommes. Da schlägt das Herz eines Rheinländers höher.

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An der „Frittenbud“ auf dem Innengelände der Buchmesse -. Foto: Brina Stein

Und wer zwischen durch eine Ruhepause benötigte, war am Stand des Verlages Bastei Lübbe gut bedient:

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Ruhesessel

Freunde schöner Bücher können diese vor allem in Halle 4.1 bewundern. Dort ist die Stiftung Buchkunst (http://www.stiftung-buchkunst.de/ )mit einem großen Stand vertreten. Aus 10 Vorschlägen dürfen die Besucher über das schönste Cover abstimmen. Das ist mein Favorit:

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Damit sollte es genügen. An meinem 2. Besuchstag gilt es weiteres zu erkunden und zu entdecken, insbesondere das Gastland Niederlande und Flandern.

Gerd Taron

Alle Fotos: Gerd Taron – mit Ausnahme des „Frittenbud-Fotos“: Brina Stein