Laute, leise Welt – Literarischer Wochenendgruß vom 13.07.18

Laute, leise Welt – Literarischer Wochenendgruß vom 13.07.18

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in den vergangenen Wochen befand ich mich in einem Wartezimmer einer Arztpraxis. Wegen der Hitze waren die Fenster geöffnet. Straßenlärm drang in das Zimmer hinein. Neben mir saß eine ältere Dame, die unverhofft ein älteres Ehepaar traf. Sie kannten sich gut und hatten viel zu erzählen. Dies geschah nicht im Flüsterton, sondern so, dass jeder der anderen Wartenden alles mithören konnte.

Nach erfolgreicher Untersuchung begab ich mich in einen Bus. Und höre da: Lautes Gerede in den unterschiedlichsten Sprachen umspülten mein Ohr. Als ich endlich an der Bus-Haltestelle meines geliebten Rettershofes ankam, erwartete mich eine Stille. Ein Säuseln der Bäume, ein paar Vögel das waren zarte Geräusche und kein Vergleich mit dem Lärm der vorigen Stunden.

Mir fällt noch etwas anderes auf: Die Welt wird immer lauter. Wer seine Meinung und seine Überzeugung anderen mitteilen will, schreit sie hinaus. Je aggressiver, je wirkungsvoller? Die leisen Botschaften werden kaum noch gehört und wahrgenommen, so erscheint es mir. Vielleicht führt dieser Wochenendgruß zu neuem Nachdenken. Dies wäre mein großer Wunsch.

Foto: Gerd Taron

Alles Laute ertrinkt im Augenblick.
Alles Leise erfüllt den Augenblick.

(Carl Peter Fröhling)

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die größten Ereignisse – das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden.

~Friedrich Nietzsche~ Werke II – Also sprach Zarathustra

Betende Gruppe – Foto: Angelika Quast-Fischer

Es sind nicht immer die Lauten stark,
nur weil sie Lautstark sind !
Es gibt so viele, denen das Leben ,
leise besser gelingt.

~Konstantin Wecker~

Foto: Gerd Taron

Leise kommt das Wichtige zu dir

In einer Zeit voller Unruhe, in der es manchmal scheint, als würde nur noch das Laute, Aufdringliche gehört, gilt trotzdem noch, dass das Wichtige sehr oft leise zu uns kommt. Für viele von uns ist es schwer geworden, auf diese zarten Töne zu achten und sie, wenn wir sie hören, auch wertzuschätzen. Wir laufen Gefahr, Gefangene der Vordergründigkeit zu werden. Das Wichtige kommt häufig aus der Welt der größeren Zusammenhänge und aus einer Tiefe, die nicht den Zeitströmungen unterworfen ist. Da gibt es eine Weisheit, die sich von tief in uns meldet und die bei unserem Bewusstsein anklopft und uns zum Leben einlädt. Um sie zu hören, müssen wir uns manchmal von dem abkehren, was sich anbiedert und sich uns aufdrängt.
Wir scheinen in immer größerer Unsicherheit zu leben. Es scheint keine persönliche oder politische Sicherheit mehr zu geben. Wichtig ist es dann, dass wir uns nicht von dem, was uns vom Wichtigen ablenkt, befriedigen lassen. Dies ist die Zeit, die uralten Werte, die uns schon seit Jahrtausenden bewegen, wieder neu zu entdecken: Liebe, Erhaltung des Lebens, Sinnfindung, echte Freiheit, die nicht auf Kosten des andern lebt, und tiefer Respekt vor der Einmaligkeit aller Menschen.

Ulrich Schaffer

Foto: Brina Stein

Leise Menschen,
stille Freundschaften,
stille Worte,
stille Zeichen
übertönen lautstarkes Getue,
überdauern
die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen,
leerer Gesten.
(Margot Bickel)

Foto: Gerd Taron

Singet leise, leise, leise, singt ein flüsternd Wiegenlied, von dem Monde lernt die Weise, der so still am Himmel zieht. Singt ein Lied so süß gelinde, wie die Quellen auf den Kieseln, wie die Bienen um die Linde summen, murmeln, flüstern, rieseln…

Clemens Brentano

Paradiesische Zeiten – Bild von Lissy Theissen

Ich mag

warmen Sand unter meinen Füßen,
Vogelgezwitscher im Morgengrauen,
wundervolle Menschen in meinem Leben,
warmen Wind auf meiner Haut,
Träume die gelebt werden,
Umarmungen die von Herzen kommen,
das saftige hellgrün der Bäume im
Frühling,
Sommergewitter,
meine Freunde,
barfuß durch feuchtes Gras laufen,
laut im Auto singen,
das Gefühl, dass das Leben erst losgeht,
der Geruch nach einem Sommerregen
und von frisch gemähtem Gras,
Erinnerungen die mich zum Lächeln bringen,
absolute Stille,
intensive Gespräche und
Diskussionen bei Kerzenschein und
Rotwein, angelächelt werden,
ohne selber gelächelt zu haben,
lachen, bis mir die Tränen kommen,
merken, wenn man ein schläft,
einfach merken,
dass man lebt.
Autor unbekannt

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Hast Du eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen soll,
so fange einen Schmetterling, und flüstere ihm Deinen Wunsch !
Schmetterlinge geben keinen Laut von sich, und verraten niemandem etwas, außer dem Himmel ! Laß ihn Deinen Wunsch in den Himmel tragen,
und er wird erhört…

Alte hawaiianische Weisheit

Foto: Gerd Taron

Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

Irischer Segenswunsch

Ein stilles, vielleicht auch einmal lautloses Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

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Hitze pur – Nachlese vom literarischen Reise-.Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

Hitze pur – Nachlese vom literarischen Reise-.Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

Frankfurt am Main, 08.07.2018

Es war warm, sehr warm. In der Nähe schwitzten die Teilnehmer des Euro-Ironman (zu deutsch Europameisterschaften der Triathleten).

Beim literarischen Spaziergang „Gute Reise“ ging es etwas beschaulicher zu. Die Schattenseiten wurden gesucht und gefunden.

Diese drei Damen sollten im Laufe des Spaziergangs noch eine wichtige Rolle spielen … – Von links nach rechts: Franziska Franz, Brina Stein und Andreina Bonanni – Foto: Gerd Taron

Foto: Gerd Taron

Luftveränderung

Fahre mit der Eisenbahn,
fahre, Junge, fahre!
Auf dem Dach vom Wasserhahn
wehen deine Haare.

Tauch in fremde Städte ein,
lauf in fremden Gassen;
höre fremde Menschen schrein,
trink aus fremden Tassen.

Flieh Betrieb und Telefon,
grab in alten Schmökern,
sieh am Seinekai, mein Sohn,
Weisheit still verhökern.

Lauf in Afrika umher,
reise durch Oasen;
lausche auf ein blaues Meer,
hör den Mistral blasen.

Wie du auch die Welt durchflitzt
Ohne Rast und Ruh –
Hinten auf dem Puffer sitzt
du.

Kurt Tucholsky

Im Behördenzentrum unterhalb der Finanzämter und Arbeitsgerichte gab es eine Uraufführung: Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt …

Foto: Gerd Taron

Die vielseitige Autorin Franziska Franz (Kinderbuch, Liebesroman, Krimis) trug dieses Lied im besonderen „Wiener Schmäh“ aus ihrem Roman „Sara und die Regentage“ vor. Und einen Einblick in das Hotel Sacher in Wien gab es noch als Bonmot dazu.

Mit dem Text von „Zwei kleine Italiener“ aus jener Zeit gab es eine gelungene Überleitung zu Andreina Bonanni.

Foto: Brina Stein – Gerd Taron mit Andreina Bonanni

Im Gespräch mit dem Autor gab Andreina Bonanni Einblicke in das Seelenleben ihrer italienischen Landsleute in den Zeiten des Wirtschaftswunders. Diesmal war Andreina Bonanni nicht mit ihrem Saxophon oder Querflöte unterwegs.

Foto: Gerd Taron

Unterwegs gab es dann noch einen Einblick in das Reisen der 1950er/1960er Jahre.. Mit dem Zug in die „Baltische Pier“ aus dem Buch „Bahnhofsimpressionen“ aus dem Jahre 1959..

Endlich kamen die literarischen Spaziergänger bei der Hitze ans Wasser. Trommelwirbel begleitete die Lesung von Brina Stein aus ihrem Buch „115 Tage an Tisch 10“. Zugegeben – es galt diesmal nicht Brina Stein, sondern den Teilnehmern des Eisen-Ironman“. So viele Trommler hat nicht jeder Autor bei seiner Lesung …

Zum Abschluss trafen sich die Teilnehmer im „Wintergarten“ des Café Nussknacker. Ein Teilnehmer, der literarisch sehr bewandert war, gab, obwohl er den Beginn des literarischen Spazierganges versäumt hatte, eine besondere Kostprobe. Er intonierte das Lied „Schneeflöckchen“ von Conny Froeboess aus den 1960er Jahren.

Bei den Temperaturen war es eine willkommene Abkühlung.

Ein sehr kurzweiliger Nachmittag fand auf diese Weise ein besonderes Ende …

Gerd Taron

PS:

Zu den Mitwirkenden:

Andreina Bonanni: Als Saxophonistin ist sie mit Franco Vicrca (www.expressione-duo.com) unterwegs. Im Rahmen der klassischen Musik (Geige und Querflöte) mit Christina Heim.

Franziska ‚Franz https://franziskafranz.wordpress.com/

Brina Stein: http://www.brina-stein.de/

Auf youtube können sie die Lieder von Rudi Schuricke und Conny Froboess noch einmal hören und sehen:

Zwei kleine Italiener

Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt

Auf Reisen sein – Literarischer Wochenendgruß vom 06.07.18

Auf Reisen sein – Literarischer Wochenendgruß vom 06.07.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

auf Reisen sind derzeit viele in unserem Laube. Ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft – die Menschen in dieser Jahreszeit sind unterwegs und erholen und erkunden neue Landschaften oder vielleicht dabei auch sich selbst. Sie erkunden die Welt, wobei es nicht unbedingt die große weite Welt sein muss. Manchmal liegt das Gute doch so nah.

Daher widmet sich dieser Wochenendgruß dem Thema Reisen mit etwas ungewöhnlichen Texten und schönen Fotos.

Foto: Gerd Taron

Unterwegs immer wieder anhalten,
wahr nehmen, was ist,
uns freuen an dem,
was wir erreicht haben,
annehmen,
dass nicht alles gelungen ist.
Uns Zeit nehmen,
neue Kräfte schöpfen,
uns neu orientieren,
uns leiten lassen von dem,
was für uns wesentlich ist.
Weiterschreiten, wie es mir entspricht,
in der Hoffnung,
dass wir immer mehr werden,
was wir letztlich sein können.

(Max Feigenwinter)

Foto: Brina Stein

Von der Sehnsucht

„Ach“, seufzte die Sehnsucht.

„Was hat sie denn?“, fragte der Pragmatismus die Vernunft.
„Das ist ganz normal, so ist sie halt“, sagte die Vernunft.

Dem Pragmatismus aber tat die Sehnsucht leid.
Also ging er zu ihr und fragte: „Hallo Sehnsucht,
was ist den los?“

„Ach, nichts weiter. Ich würde nur so gerne in die Ferne reisen.“

„Na, das ist doch nicht schwer!“, rief der Pragmatismus.
„Da musst du doch nur eine Reise buchen. Wohin soll es denn gehen?“

„Ach, ich möchte so viele Orte sehen.“

„Dann buchst du eben gleich eine Weltreise.“

„Ach, aber alles kann ich ohnehin nicht sehen.“

„Aber wenigsten etwas.“

„Ach, ich würde immer zu wenig sehen. Es gäbe immer Plätze, zu denen ich auch noch reisen würde.“

„Und so sitzt du lieber hier und seufzt?“

„Ach“, sagte die Sehnsucht.

Da fiel dem Pragmatismus nichts weiter ein.

Tania Konnerth – Geschichten die ein Lächeln schenken

Foto: Gerd Taron

Beim Anblick der Menschen auf Reisen,
meine Gedanken fortgetragen von den Gleisen.
Zugegeben, überaus fantastische Imaginationen,
doch mein Selbst kehrt zurück aus seinen Exkursionen.

So prüfe ich erneut mein Herz
und komme zu folgendem Schluss,
dabei denkend an meine Liebste,
weshalb ich dies jetzt sagen muss:

Das Schönste ist am Reisen,
das Gefühl, angekommen zu sein
und dort zu verweilen

Autor unbekannt

Der Zug des Lebens
.
Das Leben ist wie eine Reise im Zug.
Vor einiger Zeit las ich ein Buch,
worin das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde.
Eine sehr interessante Lektüre.
.
Das Leben ist wie eine Reise im Zug:
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle,
bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen
und tiefe Traurigkeit bei anderen.
.
Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen,
treffen wir Menschen, von denen wir glauben,
dass sie uns während unserer ganzen Reise
begleiten werden: unsere Eltern.
Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus
und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
.
Allerdings steigen andere Personen,
die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde
und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.
Manche dieser Personen die einsteigen,
betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.
Und es gibt wieder andere im Zug,
die immer da und bereit sind, denen zu helfen,
die es brauchen.
.
Manche hinterlassen beim Aussteigen
eine immer währende Sehnsucht.
Manche steigen ein, und wieder aus,
und wir haben sie kaum bemerkt.
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere,
die wir am liebsten haben,
sich in einen anderen Waggon setzen
und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten,
die Mühe auf uns zu nehmen, sie zu suchen
und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen.
Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen,
da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen.
.
Erinnern wir uns daran,
dass in jedem Abschnitt der Strecke
einer der Gefährten schwanken kann
und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken
und es wird jemanden geben,
der uns versteht.
.
Das große Mysterium der Reise ist,
dass wir nicht wissen,
wann wir endgültig aussteigen werden und genau so wenig,
wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein,
wenn ich aus dem Zug für immer aussteige.
.
Die Trennung von einigen Freunden,
die ich während der Reise traf,
wird schmerzhaft sein.
Meine Liebsten allein zu lassen,
wird sehr traurig sein.
.
Aber ich habe die Hoffnung,
dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt,
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen,
mit Gepäck, das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.
.
Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke,
dass ich mitgeholfen habe
ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.
.
Schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und das sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen
einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen
bei den Weiterreisenden hinterlässt.
Ich wünsche allen eine Gute Reise.
.
Verfasser unbekannt

Foto: Brina Stein

“ Wir leben alle in dieser Welt an Bord eines Schiffes, das von einem Hafen unterwegs ist, den wir nicht kennen, zu einem Hafen, von dem wir nichts wissen. Und wir müssen füreinander die Liebenswürdigkeit von Menschen aufbringen, die sich auf einer gemeinsamen Reise befinden.“ – was für ein schöner Satz des portugiesischen Schriftstellers Fernando Pessoa. Unser Leben als Schiffsreise. Der Hafen, von dem wir ablegen – unbekannt. Der Hafen, in den wir mal einlaufen werden – auch unbekannt. Wir wissen nichts. Wir können nur hoffen, dass da ein Hafen sein wird und dass wir dort zur Ruhe kommen und geborgen sind, endgültig geborgen. Bis dahin sind wir aber auf einem Schiff. Auf einem Schiff, das an wunderschönen Ländern vorbei kommt. Von dem aus wir schreckliche Landschaften sehen. Wir erleben sonnige Tage an Deck aber auch Stürme die uns beuteln. Vielleicht auch Motorschäden, die das Schiff zum Stillstand bringen. Aber immer sind wir umgeben von Menschen an Bord. Vielen Menschen, die in unserer Kabine, die im Oberdeck und noch viel mehr im Unterdeck. Die meisten sehen wir nur von Ferne oder gar nicht. Ein paar wenige sind uns nahe, aber alle sind sie doch an Bord – unsere Reisegenossen. Verbunden mit uns durch den gemeinsamen Hafen am Anfang und am Ende der Reise. Gemeinsam auf dem großen Schiff, das wir Leben nennen. Könnte diese Verbundenheit nicht tatsächlich bewirken, dass wir Reisende liebenswürdig miteinander umgehen? Und die begrenzte Zeit, die wir miteinander auf dem Schiff haben, so schön wie möglich miteinander verbringen? ”
~ Dr. Peter Kottlorz

Ich wünsche allen eine schöne Ferienzeit.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hinweis in eigener Sache:

Am Sonntag, 08.07.18 ab 14 Uhr findet zum Thema Reisen ein literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof statt. Treffpunkt ist der Nebenausgang Gleis 1 Mannheimer Straße.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2018/07/01/gute-reise-ein-literarischer-spaziergang-rund-um-den-frankfurter-hauptbahnhof-am-sonntag-08-07-18-ab-14-uhr/

Gute Reise! – Ein literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof am Sonntag, 08.07.18 ab 14 Uhr

Gute Reise! – Ein literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof am Sonntag, 08.07.18 ab 14 Uhr

Treffpunkt: Gleis 1 – Nebenausgang Mannheimer Straße Frankfurter Hauptbahnhof

Liebe Freunde der Kultur,

einige Leser dieser Zeilen befinden sich bereits irgendwo in der weiten Welt am Strand oder sind anderswo unterwegs. Andere freuen sich auf den bevorstehenden Urlaub.

Wie sagte einst Joseph von Eichendorff in „Ahnung und Gegenwart“:

„Es geht doch nichts übers Reisen, wenn man nicht dahin oder dorthin reiset, sondern in die Welt hinein, wie es Gott gefällt! Wie uns aus Wäldern, Bergen, aus blühenden Mädchengesichtern, aus Strömen und alten Burgen das noch unbekannte, überschwengliche Leben ernst und fröhlich aussieht! – Das Leben der meisten ist eine immerwährende Geschäftsreise vom Buttermarkt zum Käsemarkt; das Leben der Poetischen dagegen ein freies, unendliches Reisen nach dem Himmelreich.“

Ein Ort, wo das Reisen beginnen kann, ist der Bahnhof. So war es in meiner Kindheit und Jugend, wenn die Familie zum Urlaub nach Österreich aufbrach.

Alle, die noch zu Hause verweilen, lade ich zu einer Urlaubsreise in das Gestern und das Heute ein.

Zum literarischen Spaziergang am Sonntag, 08.07.18 ab 14 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof kommen besondere Gäste:

Andreina Bonanni, die die Sehnsucht nach Reisen nicht nur in ihrem Heimatland auf besondere Weise kennt.

Franziska Franz, die ein bekanntes Lied der 1950er Jahre auf ungewöhnliche Weise zu Gehör bringt.

Brina Stein, für die das Reisen mehr ist als nur ein „Event“.

Beim Gang durch das Gutleutviertel und zum Main gibt es spannende Geschichten zu hören und zu erleben.

Zum Abschluss kann, wer mag, im Café Nussknacker, Karlsruher Straße 5, an der Südseite des Frankfurter Hauptbahnhofes verweilen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen am Sonntag, 08.07.18

Ihr/Euer

Gerd Taron