Losgehen – Literarischer Wochenendgruß vom 08.12.13

Liebe Literaturfreunde,
der Zyklus zum Thema „Weg“ möchte ich gerne fortsetzen. Vor 2 Wochen haben wir uns auf einer Bank ausgeruht. Jetzt heißt es losgehen!
Losgehen!
Wir brechen auf. Wir gehen weiter auf dem Weg. Alleine? Mit meinen Gedanken?
Gemeinsam? Mit wem? Mit einem Menschen an meiner Seite? Worüber reden?
Die ersten Schritte – wo führen sie hin? In das Licht?
Text: Gerd Taron
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Foto: Gerd Taron – Im Braubachtal bei Kelkheim

KEIN WEG IST ZU LANG FÜR DEN –
DER LANGSAM UND OHNE EILE VORWÄRTS SCHREITET….

HAB GEDULD & KRAFT !

 

Text: Gabriele Gellermann

 

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Foto Rob Zyler
Ein erholsames Wochenende auf dem Weg mit vielen schönen Begegnungen und Erlebnissen wünscht Ihnen/Euer
Gerd Taron 
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Ausruhen auf dem Weg – Literarischer Rundbrief vom 25.01.13

Liebe Literaturfreunde,
wir befinden uns noch immer auf dem Weg. Zu Beginn des Jahres haben wir uns den Weg begeben – Aufbruch. Dann gab es auf unserem Weg zum Ziel neue Entdeckungen, auch wenn Umwege nötig waren. Um auf den Weg weiter zu gehen,  benötigen wir zwischendurch eine Pause, eine Zeit zum Ausruhen.
Elisabet Plümmecke schreibt dazu:
„Liegen, nur da sein.
Augen offen oder geschlossen.
Ich will mich gar nicht bewegen,
kaum atmen,
weil die Ruhe so gut ist,
kostbares Geschenk.
Es dauert nicht lange.
Motorräder, Telefone, fordernde Stimmen
sind aus der Welt nicht verschwunden.
Aber jetzt,
vielleicht nur für Minuten,
vielleicht sogar eine Stunde,
ist Ruhe.
Störe sie nicht.
Sei andächtig da.
Atme sie ein.
Horch in sie hinein.
Schließe die Augen.
Spürst du, daß du lebst?
Nachher wirst du wieder gefordert.
Fragen, Anrufe, Terminkalender.
Jetzt
bist du da und darfst leben.
Die Erde liebt dich, ist zärtlich,
schaut dich ruhevoll an, wartet,
fordert nichts von dir.
Du darfst da sein.“
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Ausruhen auf dem Weg – Eine Bank auf dem Weg nach Kelkheim-Ruppertshain
Foto: Gerd Taron
Ich wünsche Ihnen/Euch Momente zum Ausruhen an diesem Wochenende. Ein gutes Buch gehört natürlich dazu.
Mit winterlichen Grüßen von Herzen aus dem Taunus
Ihr/Euer

Gerd Taron

Vom Umweg zum Ziel – Literarischer Rundbrief vom 18.01.13

Liebe Freunde der Literatur,
das Thema Weg und wie ich komme zum Ziel hat mich in dieser Woche beschäftigt. Können auch Umwege zum Ziel führen? Ich glaube ja, auch wenn sie nicht leicht fallen und manchmal mühsam sind. Wir gehen selten direkt den geraden Weg, sondern Kurven, Abbiegungen, Hindernisse auf dem Weg zum Ziel behindern uns, sollten aber nicht aufhalten.
Dazu zwei Zitate:
„Umwege erweitern die Ortskenntnis“.
Autor unbekannt
„Einst hatte sich einer im tiefen Wald verirrt. Nach einer Zeit verirrte sich ein zweiter und traf den ersten. Ohne zu wissen, wie es dem ergangen war, fragte er ihn, auf welchem Weg man hinausgelange. ‚Den weiß ich nicht‘, antwortete der erste, ‚aber ich kann dir die Wege zeigen, die nur noch tiefer ins Dickicht führen, und dann laß uns gemeinsam nach dem Wege suchen.“
Martin Buber

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Foto: Gerd Taron – Auf der A 3 Richtung Köln

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Foto: Gerd Taron .- Im Wald in der Nähe von Kelkheim-Fischbach, Rettershof

Ich wünsche allen ein erholsames Wochenende mit der Zeit für ein gutes Buch.

Herzliche Grüße aus dem Taunus

Ihr/Euer

Gerd Taron

Der Weg zum Licht? – Literarischer Rundbrief vom 14.12.12

Liebe Literaturfreunde und Liebhaber von schönen Fotos,

 

am kommenden Sonntag  entzünden wir die dritte Kerze –
der 3. Advent.  Der Weg zum Licht soll heute unser Thema sein.

Marina Rupprecht hält wieder wunderschöne Fotos zu diesem Thema bereit:

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Alle Fotos: Marina Rupprecht – Wiedergabe nur mit Genehmigung der Fotografin gestattet.
Die beiden ausgewählten Texte von Hans Kruppa und Heinrich Albertz mögen uns an diesem 3. Advent  zum Weg in das Licht führen.


Ans Licht

 

Sag deiner Seele

Sie soll ihr schönstes Kleid tragen heut Abend

Sag ihr. Es ist soweit:

Die Sterne haben ihren Segen gegeben.

Was nun geschieht,

führt näher ans Licht.

 

Hans Kruppa

 

 

Was ist Licht?

 

Ich habe einmal als Strafgefangener in den Kasematten der Festung Glatz in einem Keller gesessen, mehr gestanden als gesessen – er war für zwanzig Leute gebaut, und hundert waren in ihm eingesperrt, acht Tage.

 

Acht Tage gab es kein Licht. Sie wollten uns damit mürbe machen. Aber wenn man genau hinsah, konnte man tagsüber durch die Ritzen der schweren Türen einen blassen Schein sehen. Und wenn wir zum Essenfassen hinausgeführt wurden, waren wir wie geblendet. Seitdem – und noch einmal seit dem Tage, als über dem Flugplatz von Aden 1975 die Sonne aufging – weiß ich, was Licht ist. Licht erkennt man immer erst, wenn die tiefste Finsternis erfahren hat.

 

Licht ist dann Befreiung, ist dann Leben … Müssen wir verzweifeln über die Finsternis der Welt, die nie so deutlich wird wie in falschem Licht, das hierzulande Weihnachten zu einem Kaufhaus gemacht hat? Ich möchte uns alle so gern spüren lassen, dass unser Leben jeden Tag neu beginnen kann, sinnvoll und bewusst und mit Hoffnung und einem bißchen Courage sogar, vor allem aber mit einer unverlierbaren Fröhlichkeit.

 

Heinrich Albertz

Wir wünschen allen Lesern und Betrachtern einen lichtvollen 3. Advent.
Mit adventlichen Grüßen aus dem Taunus
Ihr/Eure
Gerd Taron und Marina Rupprecht

Gerd Taron 

Taron-Antiquariat
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