Mit allen Sinnen leben – Literarischer Wochenendgruß vom 31.08.18

Mit allen Sinnen leben – Literarischer Wochenendgruß vom 31.08.18

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

selten hat sich in der Geschichte des literarischen Wochenendgrußes vor mehr als 7 Jahren bei mir persönlich ein Wunsch mehr als erfüllt. In der letzten Woche schrieb ich, dass man „guter Hoffnung sein soll“. Damit habe ich mir und anderen Mut machen wollen. Jetzt, nach der ersten überstandenen Augenoperation, ist tatsächlich ein kleines Wunder geschehen. Dieser Wochenendgruß kann, trotz Skepsis vorher, wie gewohnt erscheinen. Es ist ein neues Leben, dass ich jetzt die Welt und die Natur anders betrachten kann, viel detaillierter und schärfer.

Der nachfolgende Text vom wunderbaren Ulrich Schaffer beschreibt meine eigene Situation in den letzten Wochen in wunderbarer Weise. Er selbst sagt über dieses Gedicht, dass es für ihn einer der gelungensten über die Hoffnung sei.

Sonnenaufgang am Staufen mit Blick auf Kelkheim-Fischbach – Foto: Gerd Taron

Erfinderin neuer Lösungen

Du schreibst, dass dir die Hoffnung vergeht
und sich der Abgrund auftut.
Ich bitte dich, die Wirklichkeit nicht so ernst zu nehmen,
sie ist der Kraft deiner Hoffnung nicht gewachsen.
Deine Hoffnung existiert getrennt
von allem, was dir passiert.
Sie steht über den Ereignissen der Welt,
auch deiner persönlichen Welt.
Es gibt die Hoffnung als helle Luft,
als einen Korb rotbackiger Äpfel,
als Hände, die ineinander liegen,
als ein Lächeln gegen den Tod
der kleinen, vorsichtigen Liebe,
als Entscheidung, die keine Grenzen kennt.

Und schon wirst du die Erfinderin neuer Lösungen,
legst Mut auf Vorrat an,
entscheidest, was wirklich ist,
lachst quer durch deine Tränen,
als wären sie die einer anderen.

Aus deinem Rucksack
schaut keck eine kleine Fahne hervor,
auf der steht: Man kann die Hoffnung
gar nicht spät genug aufgeben.
Ich habe sie dir reingesteckt,
als Gruß von weit weg.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

Sanft und zärtlich
kommt er daher,
der Augenblick.
Berührt die Sinne,
in vollem Genuss
und zaubert Dir damit
ein Lächeln
mitten ins Gesicht.
~~~
Text: Monika Heckh

St. Stephan in Mainz – Foto: Gerd Taron

Das Kirchenfenster meiner Iris
Das bunte Kirchenfenster meiner Iris,
die Mechanik meines Ellenbogens,
die beherzte Pumpe in meiner Brustgegend,
das Orchester in meinem Ohr,
das Brahms´ Requiem spielt,
das Kochbuch in meinem Mund,
wie kann ich da anders, als sie zu lieben, diese Sinne,
mit dem an mir, was unsichtbar ist
und mich doch mehr erfasst,
als alles, was aufzählbar ist
in einer Welt, die Angst hat
vor dem Unsichtbaren
und doch davon lebt.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

… Waldspaziergang …

Fühle unter meinen Füßen
weichen Boden, Schritt für Schritt
unterwegs, um zu genießen
nehm´ ich meine Sinne mit
Rundherum ein tirilieren
dringt ganz tief in mich hinein
bringt mein Herz zum dirigieren
Melodie zum Glücklich sein
Lausche Amsel, Fink und Meise
wie sie zwitschern mir ein Lied
ich bedanke mich ganz leise
singe in Gedanken mit
Plötzlich über mir ein Rauschen
Blätter wiegen sich im Tanz
es tut gut, dem Wind zu lauschen
kann mich fallen lassen ganz
Durch die Baumwipfeln herunter
Sonnenlicht strahlt durch´s Geäst
bin glückselig und so munter
weil es mich erwachen lässt
Fühle eins mich mit den Bäumen
mit den Tieren und noch mehr
und ich fange an zu träumen
dass ich eine Elfe wär
Voll mit der Natur verbunden
spüre ich ganz tief in mir
habe endlich das gefunden
was ich suchte…es ist hier
Mein Herz öffnet sich, ich strahle
Licht und Liebe strömt heraus
und erkenn´ mit einem Male
wo ich wirklich bin zuhaus´
Denn mein Ursprung, meine Quelle
sehe ich nun klar vor mir
Und ich leb´ mit jeder Zelle
Gott, aus deiner Liebe hier

Cäcilia Wentker

Foto: Gerd Taron

Man öffnet die Augen,
schließt sie wieder und nimmt das,
was man erblickt, hinüber in den Traum.
Das ist das Leben!

[© Friedrich Hebbel]

Foto: Beate Vennemann

Wir haben verlernt mit den Füßen zu spüren
wir haben verlernt, die Kraft der Erde zu spüren
wir haben verlernt, all unsere feinen Sinne zu spüren

komm gib mir deine Hand
und lass deine Schuhe dort stehen
lass uns mit den Ohren vernehmen
das Rauschen der Wellen
lass unsere Augen schweifen
so weit der Horizont reicht
lass uns die Meeresluft
bis in die Fußspitzen atmen
lass uns das Salz
auf unseren Lippen schmecken
lass die Wärme des Sandes
bis in unsere Herzen dringen

lass uns mit dem ganzen Körper spüren
den Reichtum
den die Natur uns schenkt

Lass uns leben mit all unseren Sinnen ” ༺ಌ༺

Autor unbekannt

Foto: Brigitte Krieg

Ich wünsche Dir Augen,
die Dich so sehen, wie Du wirklich bist,
die Dich ins rechte Licht rücken,
Dich sanft tragen an einen guten Ort.
Ich wünsche Dir Ohren, die die feinen
Schwingungen und Untertöne aus
Deinen Worten aufnehmen,
die die Sprache Deines Herzens verstehen.
Ich wünsche Dir Hände,
die Dich leiten und begleiten,
die nicht lange überlegen, sondern Dich halten
zur rechten Zeit Dir Hilfe sind.
Ich wünsche Dir das Wesen von Liebe,
Glück und Freude an Deine Seite,
Zuversicht, Gelassenheit und Demut
in Dein Herz.
Ich wünsche Dir die Güte des Lebens
zu sein und zu werden,
wie Du wirklich bist,
gemeint bist
mit all Deinen Eigenschaften.
Möge das Leben Dich bejahen,
bejahen
Dein Sein.

Anja Schindler

Foto: Gerd Taron

Das Grün der Wiesen ~ erfreue deine Augen.
Das Blau des Himmels ~ überstrahle deinen Kummer.
Die Sanftheit der kommenden Nacht ~
mache alle dunklen Gedanken unsichtbar!

[Irischer Segenswunsch]

Mit diesen Worten wünsche ich allen Lesern ein wundervolles und erholsames Wochenende.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Advertisements

Guter Hoffnung sein – Literarischer Wochenendgruß vom 24.08.18

Guter Hoffnung sein – Literarischer Wochenendgruß vom 24.08.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in Zeiten von großen Umbrüchen. Wenn wir uns die weltpolitischen Ereignisse wo auch immer und auf welchem Kontinent anschauen oder lesen oder hören, kann es uns sehr beunruhigen und hoffnungslos werden lassen.

Was für das Große gilt, ist unserem persönlichen Bereich gegenwärtig. So erlebe ich dies derzeit in meinem persönlichen Umfeld und bei mir selbst. Veränderungen im beruflichen und/oder privaten Bereich können aber auch positive Energie freisetzen.

In den nächsten Wochen werde ich mich zwei Augenoperationen unterziehen müssen. Es kann daher sein, dass Sie den Wochenendgruß in den nächsten Wochen nicht in der gewohnten Weise bekommen. Ich bin guter Hoffnung, dass alles ohne Komplikationen verläuft, so wie es mir die behandelnden Ärzte in den Vorbesprechungen vorhergesagt haben.

Foto: Gerd Taron

Der Sommerfaden

Da fliegt, als wir im Felde gehen,
Ein Sommerfaden über Land,
Ein leicht und licht Gespinst der Feen,
Und knüpft von mir zu ihr ein Band.
Ich nehm‘ ihn für ein günstig Zeichen,
Ein Zeichen, wie die Lieb‘ es braucht.
O Hoffnungen der Hoffnungsreichen,
Aus Duft gewebt, von Luft zerhaucht.

Ludwig Uhland

Foto: Gerd Taron

Wo Hoffnung ist

Wo Hoffnung ist, öffnet sich das Leben.
Wo Hoffnung ist, gibt es noch Möglichkeiten.
Der Hoffende sieht das Leben, auch wenn es schwer ist.
Die Hoffende mobilisiert ungeahnte
und vielleicht noch nie gebrauchte Kräfte.

Hoffnung ist die Energie,
die uns morgens aufstehen lässt.
Es ist die Kraft, mit der wir versuchen,
einzugreifen in das Geschehen der Welt.
Die Hoffnung steht hinter uns,
wenn wir lächeln und ermutigen.
Die Hoffnung liegt vor uns,
wenn wir es nach vielen Misserfolgen
doch noch einmal probieren.

Da, wo die Hoffnung fehlt,
gehen die Lichter aus – die Möglichkeiten zerrinnen,
der Mut wird ausgeschaltet,
und wir überlassen das Feld den zerstörerischen Kräften.
Freude und Spaß sind weg.
Es bleiben die langen Gesichter,
das Herabreden, das Herabziehen,
der Abstieg in eine der vielen Formen
der grauen Sinnlosigkeit,
die uns die Lebendigkeit nimmt.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

Habe Hoffnung, aber niemals Erwartungen.
Dann erlebst Du vielleicht Wunder, aber niemals Entäuschungen.

Franz von Assisi

Foto: Gerd Taron

Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel,
von besseren künftigen Tagen,
nach einem glücklichen goldenen Ziel
sieht man sie rennen und jagen;
die Welt wird alt und wird wieder jung,
doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
sie umflattert den fröhlichen Knaben,
den Jüngling locket ihr Zauberschein,
sie wird mit dem Greis nicht begraben;
denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,
noch im Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer schmeichelnder Wahn,
erzeugt im Gehirne des Toren,
im Herzen kündet es laut sich an.
Zu was Besser’m sind wir geboren.
Und was die innerer Stimme spricht,
das täuscht die hoffende Seele nicht.

Friedrich von Schiller

Foto: Gerd Taron

Hoffnung

trägt alle Farben
manchmal ist es nur ein
zarter Schimmer
ein lichtes Blau
und manchmal trägt die
Hoffnung grüne Flügel
auch kennt sie jenes tiefe Flammenrot
und immer weiß sie
um den einen Augenblick
wenn alle Farben ineinander fließen
das ist der Augenblick
da sich die Seite wendet
und du spürst
dass dich das Leben liebt

Sabine Ulrich

Foto: Gerd Taron

Warten erleben …

In Ruhe warten können,
bis der Same keimt, wächst,
blüht und Früchte trägt.
Im Glauben warten können,
bis aus Begegnungen Vertrauen
entsteht und Nähe zuläßt.
In Hoffnung warten können,
bis Loslassen möglich wird.
Im Vertrauen warten können,
bis sich aus drei Teilen
ein Ganzes bildet.
In Liebe warten können,
bis der richtige Zeitpunkt kommt
und dann den Augenblick
mit allen Sinnen erleben.

Melitta Zettl

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Hast Du eine Hoffnung, die in Erfüllung gehen soll,
so fange einen Schmetterling, und flüstere ihm Deinen Wunsch !
Schmetterlinge geben keinen Laut von sich, und verraten niemandem etwas, außer dem Himmel ! Laß ihn Deinen Wunsch in den Himmel tragen,
und er wird erhört…

Alte hawaiianische Weisheit

Foto: Gerd Taron

Ich wünsche Dir eine Hängematte zu Träumen,
Lesen oder Dösen.
So manche Sorge zieht vorbei,
lässt in Gelassenheit sich lösen.
Ich wünsche Dir einen Fliederstrauch,
mit lila Blüten, voller Duft,
in einer Wolke Wohlgeruch
fliegst Du denn durch die dicke Luft.
Ich wünsche Dir ein gutes Lied,
mit tiefen und hellen Tönen,
dann wird Dich die Melodie
mit manchem bitterem Wort versöhnen.
Ich wünsche Dir einen Stern am Himmel,
der durch die dickste Wolke scheint.
und der Dir Trost und Freude schenkt,
wenn Dein Herz vor Kummer weint.
Ich wünsche Dir einen Regenbogen,
der Hoffnung gibt und Brücken schlägt,
der Dich mit seinen sanften Farben,
durch jeden grauen Alltag trägt.

Monika Rieger

Foto: Gerd Taron

Möge der schönste Sonnenaufgang, den du gesehen hast in deinem Leben, im Herzen dir bewahrt sein wie in einem Speicher: auf dass vor deinem inneren Auge das zarte Rosa und der leuchtend rote Horizont Hoffnung und Zuversicht in dunklen Zeiten sind.
~ Irischer Segenswunsch ~
Ein Wochenende voller hoffungsvoller Erlebnisse wünscht Ihnen

Ihf/Euer

Gerd Taron

Veranstaltungshinweis:

Am Sonntag, 26.08.18 findet von 11 bis 18 Uhr das große Sommerfest auf dem Zauberberg in Kelkheim-Ruppertshain statt. Einen Vorbericht zu dieser zauberhaften Veranstaltung finden Sie hier:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2018/08/22/ein-sommerfest-voller-zauber-auf-dem-zauberberg-am-sonntag-26-08-18-von-11-bis-18-uhr/

Ein Sommerfest voller Zauber auf dem Zauberberg am Sonntag, 26.08.18 von 11 bis 18 Uhr

Ein Sommerfest voller Zauber auf dem Zauberberg am Sonntag, 26.08.18 von 11 bis 18 Uhr

Teilansicht des Zauberbergs in Kelkheim-Ruppertshain

Kelkheim, 22.08.18

Liebe Kultur-, Kunst- und Literaturfreunde,

große Ereignisse werfen in diesen sommerlichen Tagen ihre Schatten voraus.

Anja Gilles und Catherine Hueber-Weil – Foto: privat

Anja Gilles von TaunusSoul hat gemeinsam Catherine Hueber-Weil von der Kulturgemeinde Kelheim ein Kulturprogramm vom Feinsten zusammengestellt. Wer sich dieses Zauber-Sommerfest mit vielen Attraktionen entgehen lässt, versäumt tolle kulturelle Köstlichkeiten..

Besonders freue ich mich, dass ich mit einem literarischen Spaziergang dabei bin.. Der Spaziergang beginnt um 14 Uhr. Der Treffpunkt befindet sich gegenüber dem Felsenkeller am Kinderzelt (siehe auch Lageplan am Ende des Artikels).

Aus dem Buch „Nutze den Augenblick – Gedanken zur Lebenskunst“ werden Texte von Marc Aurel präsentiert. Der Spaziergang dauert etwa 45 – 60 Minuten und führt über die Streuobstwiesen rund um den Zauberberg.

Andreina Bonanni

Die zauberhafte und charmante Andreina Bonanni wird mich bei diesem Spaziergang begleiten und unterstützen. Aus technischen Gründen kann dies aber nicht wie auf dem Foto musikalisch geschehen.

Auf sechs Bühnen präsentieren sich Künstler aus den verschiedensten Genres, wie zum Beispiel

– Thomas Zöller mit seinem Dudelsack (12:30 – 13:30 – 15 Uhr)
– Olaf Jahnke liest von 12:45 bis 13:30 Uhr aus seinem neuesten Krimi „Die vermisste Freundin“
– Das Theater Labaaz führt mit Straßenshows durch das Programm
– Kräuterspaziergang mit Sybille Hasler um 14 Uhr
– „Zauberberg durch’s Schlüsselloch mit Ellen Engels um 12 Uhr, 14 Uhr – 16 Uhr)
– und im Kinderzelt (Bühne 6) gibt es mit Birgit Gröger und vielen anderen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm für die ganze Familie

Auf dem Kunsthandwerkermarkt präsentieren sich Künstler aus den verschiedensten Genres. Da es so viele sind, bitte ich um Verständnis, dass ich die bunte Vielfalt der Künstler hier nicht einzeln erwähne – mit drei Ausnahmen: Connie Albers mit ihrem Stand auf dem Kunsthandwerkermarkt sowie Christina Eretier und Paul Pfeffer. Es sind sehr liebe Freunde auf deren Wiedersehen ich mich sehr freue.

Auch für die Freunde kulinarischer Köstlichkeiten gibt es viel zu entdecken und zu schmecken.

Eine sehr schöne Übersicht und Eindruck über das Sommerfest gibt es hier zu lesen und zu sehen:

https://hallokelkheim.de/sommerfest-taunussoul/

Mögen diese Zeilen Sie inspiriert haben, auf dem Sommerfest vorbeizuschauen. Diese Veranstaltung ist ein „Muss“ für jeden Kulturfreund.

Auf ein Wiedersehen und/oder Kennenlernen freut sich

Ihr/Euer

Gerd Taron

Lageplan Sommerfest

Tropische Wohnzimmer-Lesung im Familienzentrum Eppstein mit der Autorin Brina Stein und „115 Tage an Tisch 10“

Tropische Wohnzimmer-Lesung im Familienzentrum Eppstein mit der Autorin Brina Stein und „115 Tage an Tisch 10“

Das Familienzentrum in der Altstadt von Eppstein gegenüber der Burg und der Talkirche

Eppstein, 19.08.18

Wenn eine auf eine Kreuzfahrt in der Welt herumschippert, dann gibt es was zu erleben und später zu erzählen. Bereits mehr als 3 Jahre sind vergangen, dass die maritime Autorin Brina Stein gemeinsam mit ihrem Mann 115 Tage auf große Kreuzfahrt mit der Kosta Onda unterwegs war.

Liebevoll gestaltet und zubereitet von Andrea Mauer vom Familienzentrum Eppstein

Für Brina Stein, so konnte der Zuhörer bzw., die meisten Zuhörerinnen, schien die Kreuzfahrt gerade erst zu Ende gegangen zu sein. Sehr lebendig schilderte sie von ihren Erlebnissen und faszinierte damit das Publikum.

Ute Herrmann (links – Leiterin des Familienzentrum), Brina Stein und die glückliche Leserin Katrin Steiner-Armes (rechts)

Die Leserin Katrin Steiner-Armes hatte eine Wohnzimmerlesung bei der Eppsteiner Zeitung mit Brina Stein gewonnen. Diese verlegte die Lesung, um auch anderen eine Freude zu bereiten, in das Familienzentrum. Die Leiterin des Familienzentrum, Ute Herrmann, begrüßte gemeinsam mit Brina Stein und Katrin Steiner-Armes die zahlreich erschienen Gäste

Anders als bei anderen Lesungen, konnten sich die Besucher eine Geschichte von jeweils einem der drei Kontinente aussuchen. Die Wahl war nicht einfach.

Für Südamerika entschied man sich für eine Geschichte aus Patagonien und den Pinguinen.

Wer die Südsee erleben darf, ist so wie Brina Stein, von Tonga begeistert. Das meinten auch die Zuschauer.

Die Erzählung über ein Zulu-Dorf in Afrika hatte die Mehrheit, wenn es um diesen Kontinent ging.

Signiert wurde natürlich auch – das darf bei keiner Lesung fehlen.

Auch Diana Schmidt-Theis von https://www.schoenesundmehr.de/ war begeistert.

Die sprechenden Seemöwen Kraki und Mecki aus Travemünde waren auch mit dabei und hatten ihre Fans mitgebracht:

Ein sehr unterhaltsamer bei tropischen Temperaturen ging viel zu schnell zu Ende. Anschließend gab es noch ausreichend Gelegenheit, sich in fröhlicher Runde mit der Autorin Brina Stein auszutauschen.

Gerd Taron

Zum Buch:

115 Tage an Tisch 10 – Wellengeflüster auf Weltreise“ ( 332 Seiten Printausgabe, ISBN 978 3946049098 ist per Mail beim Verlagshaus El Gato oder bei der Autorin selbst (brina-stein@email.de), auch signiert erhältlich

Einen ausführlichen über die Premierenlesung von Brina Stein am 03.03.2017 im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ finden Sie hier:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/03/05/115-tage-an-tisch-die-besondere-premierenlesung-der-kreuzfahrt-autorin-brina-stein/

Von der Tradition – Literarischer Wochenendgruß vom 17.08.18

Von der Tradition – Literarischer Wochenendgruß vom 17.08.18

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

immer sehen oder hören wir Webebotschaften wie zum Beispiel: Seit mehr als 100 Jahren im Dienste …“ Es werden alte Traditionen beschworen, die die Beständigkeit eines Unternehmens oder einer Institution zeigen sollen, Die neue Altstadt von Frankfurt ist ebenso ein Beispiel dafür, dass Traditionen in Form von alter Architektur wieder belebt wird.

Der Hessenpark in Neu-Anspach im Hintertaunus erfreut sich großer Beliebtheit bei jung und alt. Auf einem großen Gelände können hier alte Handwerke besichtigt wreden, wieder aufgebaute Häuser, sei es eine Schule, eine Synagoge, einen alten „Tante-Emma-Laden“,usw.

Das Erinnern oder die Fortführung von Traditionen geben scheinbar Sicherheit. Alte Zeiten – gute Zeiten?

Es ist wichtig, dass wir unserer Tradition, unserer Herkunft bewusst sind. Wie die Beispiele der neuen Altstadt von Frankfurt oder der Hessenpark zeigen, ist eine Besinnung auf unsere, der eigenen und denen der anderen, Geschichte bedeutsam für unser Leben sind.

Aber nichts ist ewig. Manchmal kann es wichtiger sein, alte Traditionen aufzugeben und den Mut haben, etwas zu verändern.

Festzug anlässlich des Burgfestes in Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

„Heute finde ich es sehr spannend, Geschichte wiederzuentdecken – auch meine eigene Geschichte, und deshalb breche ich innerlich auf zur Suche nach meinen eigenen Wurzeln, nach meiner eigenen Identität. Denn ich erlebe immer wieder, dass ich meine Gegenwart besser verstehe, wenn ich mich mit meiner Vergangenheit auseinandersetze und beschäftige.“

Aus dem Buch:

„Meine Reise zum Leben“ – von Rainer Wälde
Auf den Spuren der irischen Mönche
Mit sieben Betrachtungen von Pater Anselm Grün

Hessenpark Neu-Anspach – Foto: Gerd Taron

Ein altes Haus

hat eine lange Geschichte.
Es könnte soviel erzählen,
von guten und von schlechten Tagen.
Von seinem Aufbau,
der Blüte seiner Jahre,
von vielen Renovierungen
und von drohendem Verfall.
Ein altes Haus,
in dem schon lange
niemand mehr wohnt.
Verlassen.
Allein.
Darum ranken sich,
mit viel Fantasie,
Legenden.

(Anne M. Pützer)

Hessenpark Neu-Anspach – Alte Schule – Foto: Gerd Taron

Die Geschichte vom Bleistift

Der Junge sah zu, wie die Großmutter einen Brief schrieb. Irgendwann fragte er: “Schreibst du eine Geschichte, die uns passiert ist? Ist es vielleicht sogar eine Geschichte über mich?”
Die Großmutter hielt inne, und mit einem Lächeln sagte sie zu ihrem Enkel: “Es stimmt, ich schreibe über dich. Aber wichtiger als die Worte ist der Bleistift, den ich benutze. Es wäre schön, du würdest einmal so wie er, wenn du groß bist. ”
Der Junge schaute den Bleistift verwirrt an und konnte nichts Besonderes an ihm entdecken. “Aber er ist doch genau wie alle anderen Bleistifte!” “Es kommt darauf an, wie du die Dinge betrachtest. Der Bleistift hat fünf Eigenschaften, und wenn du es schaffst, sie dir zu Eigen zu machen, wirst du zu einem Menschen, der in Frieden mit der Welt lebt.”

Die erste Eigenschaft: du kannst große Dinge tun, solltest aber nie vergessen, dass es eine Hand gibt, die deine Schritte lenkt. Diese Hand nennen wir Gott, und Er soll dich immer Seinem Willen entsprechend führen.

Die zweite Eigenschaft: Manchmal muss ich das Schreiben unterbrechen und den Anspitzer benutzen. Dadurch leidet der Stift ein wenig, aber hinterher ist er wieder spitz. Also lerne, hin und wieder Schmerzen zu ertragen, denn sie werden dich zu einem besseren Menschen machen.

Die dritte Eigenschaft: Damit wir Fehler ausmerzen können, ist der Bleistift mit einem Radiergummi ausgestattet. Du musst begreifen, dass Korrigieren nichts Schlechtes, sondern dringend erforderlich ist, damit wir auf dem rechten Weg bleiben.

Die vierte Eigenschaft: Worauf es beim Bleistift ankommt, ist nicht das Holz oder seine äußere Form, sondern die Graphitmine, die in ihm drinsteckt. Also achte immer auf das, was in dir vorgeht.

Schließlich die fünfte Eigenschaft des Bleistifts: Er hinterlässt immer eine Spur. Auch du musst wissen, dass alles, was du im Leben tust, Spuren hinterlässt, und daher versuchen, was du gerade tust, ganz bewusst zu machen.

Paulo Coelho

Die neue Altstadt von Frankfurt – Foto: Gerd Taron

Mit ungeheurer Beständigkeit
ist die Sonne jeden Morgen wieder da,
hinter Wolken, als wolle sie uns schützen
aber hell und direkt wie sichtbares Glück.
Jeder Tag kann ein Neubeginn sein.
In unseren Haltungen muss nichts endgültig sein.

Ulrich Schaffer

Café Gerster in Mainz – Foto: Gerd Taron

Zu Lebzeiten

Lass uns wieder lernen,
den Augenblick zu genießen,
zu nehmen, was ist,
mit beiden Händen,
hier und jetzt zu leben,
bevor wir das Leben verbracht haben
mit sorgenvollen Blicken in die Zukunft
und den Erinnerungen an die gute alte Zeit.

Jochen Mariss

Festzug anlässlich des Burgfestes in Königstein im Taunus – Foto: Gerd Taron

Nimm die Welt von der leichten Seite, und der Geist wird frei von jeder Last sein. Miss den zehntausend Dingen keine Bedeutung bei, und dein Herz wird nicht verwirrt sein.
Lass dir Leben und Tod gleich wichtig sein, und dein Verstand wird ohne Angst sein.
Nimm gegenüber Wandel und Beständigkeit die gleiche Haltung ein, und nichts wird deine Klarheit trüben.

Laotse

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende, in dem Sie sich vielleicht einmal wieder die Zeit nehmen in alten Fotoalben zu schauen oder ein Lieblingsbuch aus alten Zeiten zu lesen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Ein heißer Krimi-Abend – Premierenlesung von und mit Olaf Jahnke und „Die vermisste Freundin“

Ein heißer Krimi-Abend – Premierenlesung von und mit Olaf Jahnke und „Die vermisste Freundin“

Kelkheim, 09.08.18

Einen warmen Sommerabend verbringt man in diesen Tagen normalerweise nicht in einer Buchhandlung. Doch bei der Premierenlesung von Olaf Jahnke in der Buchhandlung Herr in Kelkheim war dies anders. Mehr als 40 Besucher wollten unbedingt bei der Vorstellung des dritten Krimis von Olaf Jahnke dabei sein. Bis auf den letzten Klappstuhl war alles besetzt.

Die Buchhandlung Herr mit Rebekka Remer und ihren Mitarbeitern sorgten für eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre.

Der neue Krimi mit Bernaus drittem Fall hat wieder einen lokalen Bezug und führt dann in ein fernes Land – Madagaskar. Martina, eine Entwicklungshelferin aus Kelkheim ist bei ihrem Einsatz in diesem Land spurlos verschwunden. Freundinnen beauftragen Robert Bernau, Martina zu finden. Er begibt sich zusammen mit Julia auf die Spur und reist nach Madagaskar. Auf abenteuerlichen Wegen erreichen sie das Gemeindezentrum fernab von jeglicher Zivilisation.

Spannend und mitreßend erzählt Olaf Jahnke diesen Kriminalfall. Später erklärt er dem Publikum, warum er Madagaskar als Mittelpunkt der Handlung gewählt. Vor vielen Jahren verbrachte er dort einen einmonatigen Urlaub. Daher sind seine Schilderungen sehr realistisch.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie am Ende dieses Artikels.

Gerd Taron

Nachstehend habe ich einen fotografischen Streifzug zu diesem Premierenabend zusammengestellt.

Die Mitarbeiter der Buchhandlung sind bereit

Rebekka Remer von der Buchhandlung Herr begrüßt Olaf Jahnke und freut sich auf diesen Abend

Olaf Jahnke in Aktion

Anstehen zum Signieren

Lesungspause in der Sommerluft

Die Autorin Franziska Franz (https://franziskafranz.wordpress.com/ hat ihr persönliches Buch von Olaf Jahnke signieren lassen.

Da konnte die Autoren-Kollegin Brina Stein (www.brina-stein.de ) nicht nachstehen

Bevor es zu spät ist – noch schnell den Krimi als Geschenk verpackt und rechtzeitig weitergegeben.

Rebekka Remer und Olaf Jahnke

Olaf Jahnke

Geschafft – ein glücklicher Olaf Jahnke nach gelungener Premiere

Und zum Abschied gab es noch eine kleine Erinnerung für Olaf Jahnke an diesen Abend

Hier die Informationen zum Buch

Die vermisste Freundin
Erschienen im Größenwahn-Verlag
Softcover-Druckbuch – 16,90 €
e-book-EPUB-Format – 12,99 €
ISBN: 978-3-95771-239-1

Von der Zweisamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 10.08.18

Von der Zweisamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 10.08.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in der Schöpfungsgeschichte im Alten Testament findet man den schönen Satz: „Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei.“ (1 Mose Kapitel 2, Vers 18)

In diesen Tagen ist es mir besonders aufgefallen, dass in den sozialen Netzwerken neben den bekannten Online-Portalen für Singles zunehmend Angebote für junggebliebene Alleinstehende zu finden sind. Beispielsweise kann Mann oder Frau bei „Herzklopfen 50 +“, „Silver Singles“, „Herzklopfen neu“ oder „Zweisam“ einen neuen Partner für den zweiten Lebensabschnitt kennen lernen.. Andere Internet-Plattformen wollen zum Beispiel „Menschen mit Erfahrung“ zusammenbringen, wobei hier nicht die Partnersuche im Vordergrund steht.

Ist es ein Zeichen unserer Zeit, dass viele diese Internet-Plattformen in Anspruch nehmen, um ihrer Einsamkeit zu entfliehen oder aber keine andere Möglichkeit sehen, zu neuen Kontakten zu kommen?

Es ist ein Geschenk, wenn man einen verlässlichen und vertrauensvollen Partner an seiner Seite weiß. Dazu gehört aber ebenso ein Freundeskreis, mit denen man gemeinsame Interessen und Einstellungen teilen kann. Beziehungen hegen und pflegen und bereit sein, sich auf etwas Neues einzulassen,. ist sehr wichtig für die eigene Gesundheit. Der Mensch ist und bleibt ein soziales Wesen.

Foto: Connie Albers

Anfangs sind Beziehungen schwierig. Genau so wie zum Feuer Rauch gehört, der das Atmen beschwerlich macht und einem Tränen in die Augen treibt, wenn man es anzündet. Brennt es allerdings erst einmal, verflüchtigt sich der Rauch, und die Flammen erleuchten alles ringsum – verbreiten Wärme, Ruhe und möglicherweise lassen sie einen Funken springen, der uns verbrennt.
Aber genau das macht doch eine Beziehung interessant, nicht wahr?

Paulo Coelho

Im selben Fahrwasser – Foto: Martina Pokorny

Das Gegenteil von Einsamkeit ist nicht Zweisamkeit.
Es ist Vertrautheit.

Richard Bach

Foto: Gerd Taron

Das Geheimnis einer lebendigen Beziehung: Zeitweise Federn zu lassen – und doch immer wieder aufeinander zu fliegen.

(Ernst Ferstl)

Foto: Gerd Taron

Freundschaft und Liebe vermögen den Menschen aus seiner Einsamkeit zu befreien und seinem Leben einen neuen und tieferen Sinn zu geben. Dabei wird die Einsamkeit nicht aufgehoben, sondern verwandelt. Echte Freundschaft und Liebe brauchen auch die innere Einsamkeit.

Anselm Grün

Foto: Gerd Taron

Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren,
dass man für einen anderen Menschen etwas sein kann.
Dabei kommt es gar nicht auf die Zahl,
sondern auf die Intensität an.
Schliesslich sind eben die menschlichen Beziehungen
doch einfach das Wichtigste im Leben.

[© Dietrich Bonhoeffer]

Foto: Gerd Taron

Nur wer es mit sich selbst aushält,
wird es auf die Dauer
mit einem anderen Menschen aushalten.

Alleinsein ist ein Weg zur Selbstfindung.

Die Beziehungen, die du zu anderen aufbaust,
können nur so gut sein wie die Beziehung,
die du zu dir selbst entwickelt hast.

Wenn du die Wertschätzung anderer benötigst,
um dich selbst zu akzeptieren,
gibst du deine Kraft an andere ab
und machst andere zur Autorität über dich.

Mach dein Glück nicht von anderen
Menschen oder Situationen abhängig.
Investiere deine Zeit und Energie lieber
in dein inneres Wachstum und
in die harmonische Gestaltung deines Lebens.

Meditation ist das Bemühen, Gottes Nähe
und Liebe zu spüren.
Je mehr Liebe wir in uns spüren
und weitergeben können,
desto weniger Platz ist für Angst.

Je mehr Liebe wir ausstrahlen können,
desto mehr vergrößert sie sich in uns selbst
und in der Welt.

(Christa Schulte, gekürzter Text)

Foto: Gerd Taron

Die Quelle, die zum Wunder einer glücklichen Beziehung führt,
entspringt dort, wo zwei Menschen das Glück des anderen
genauso am Herzen liegt, wie das eigene.

(Ernst Ferstl)

Foto: Gisela Michaelis

Begegnung

Den Anderen verstehen zu wollen, ist ein Akt der Liebe.

In seltenen Momenten verstehen wir einander, und werden reich mit Begegnung und Übereinkunft beschenkt; mit einer warmen Hand, die sich grüßend auf unser Leben legt. Und wir grüßen zurück, mit erwartungsvollen Händen.

Unser Herz öffnet im Zuhören, im Ansehen, im Zugeneigtsein ein Verstehen, das sättigt, und uns vom Frieden kosten lässt. Immer bleiben wir Suchende, doch ohne Verzweiflung. Immer bleiben wir Sehnende, doch ohne Not, die sich am Anderen lindern will. Wir umarmen einander wie Segnende, und ahnen eine Liebe, die sich selbst genug ist. Und weil die Liebe genügt, darf jeder sein, wie er ist. Und weil jeder sein darf, wie er ist, darf gehen, was unsere tiefste Wirklichkeit verschleiert.

Verstandensein ist ein Geschenk. Mit dem Herzen gesehen werden. Als Erkannte lassen wir oft sinken, was wir als Schutzschild vor unserem Herzen trugen. Als Erkannte erhebt sich in uns der Mensch der wir sind, auf der Asche unserer Irrtümer und Kämpfe, unserer Rechtfertigungen und Einsamkeiten.

Heilsein ist verwoben mit Begegnung. Wir erlösen uns nicht in unseren einsamen Stuben und in unseren leeren Betten. Wohl ist alles bereits in uns, doch sind es die Augen des Anderen, die daran rühren. Denn das Göttliche, und nennten wir es Lebensatem, Liebe oder Glück, ist Begegnung, ist Zweisamkeit, ist ein Werden am Anderen.

Wir ahnen dies, noch während wir den Individualismus preisen, und erinnern uns an das Gesetz der Begegnung, das unseren Herzen seit jeher eingeschrieben ist. Diese Erinnerung zu wagen – mitsamt ihren Tränen über Scheitern und Unterlassung – ändert alles.

Giannina Wedde/KLANGGEBET, http://www.klanggebet.de

Foto: Gerd Taron

Wir brauchen gute Beziehungen untereinander:
von Herz zu Herz, von Mensch zu Mensch.

Dalai Lama

Ich wünsche Ihnen viele liebevolle Beziehungen und die Bereitschaft offen zu sein für die ungewöhnlichen Momente.

Ihr/Euer

Gerd Taron

PS: Im Oktober 2017 habe ich hier auf meiner WordPress-Seite einen Artikel „Vom Single-Dasein“ veröffentlicht.Das einzige was sich zwischenzeitlich geändert hat – mein Single-Dasein. Das konnte zu jenem Zeitpunkt noch nicht ahnen. „Et kütt, wie et kütt“, sagt der Rheinländer.

Hier der Link zu diesem Beitrag:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/10/22/vom-single-dasein/