Stille Zeit – Literarischer Rundbrief vom 07.12.12

Liebe Freunde der Literatur,
„Kei Zeit“:- unter dieser Überschrift erhielt ich zu Beginn der Woche von einer lieben Freundin über facebook ein mundartliches Zitat von Jochen Mariss mit einem schönen Foto. Es hat mich zum Nachdenken bewegt über die Zeit im Advent und zu Weihnachten.
Wie schön wäre es, wenn in dieser Zeit alles viel ruhiger und weniger hektisch sein könnte!
Unter den zahlreichen Einsendungen von Gedichten im Rahmen der Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ ist der Wunsch, die Sehnsucht nach einer besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit immer wieder spürbar. Das Gedicht „Stille Zeit“, dass Birgit Parthe selbst verfasst hat, beschreibt dies in wunderbarer Weise. Das Foto von Marina Rupprecht veranschaulicht durch den Stern in winterlicher Umgebung diese Stimmung.
                                                                                                                Stille Zeit 

 

Leise klingt des Schrittes Klang,

gehe ich auf dem Weg entlang.

 

Der Schnee dämpft alles und macht es leise,

jedes Ding trägt so auf seine Weise,

etwas Besinnliches, Stilles in sich,

es macht mich ruhig und beseelet mich.

 

Die Fenster geschlossen, kein Laut zu hören,

keine Geräusche, die da stören,

Kerzenlicht und warmer Schein,

schaue ich in die Fenster rein.

Ein Mal im Jahr diesen Zauber spüren,

wenn Düfte und Lichter unsere Sinne berühren.

Ein Kinderlachen so glücklich macht –

Dann ist wieder „Heilige Nacht“.

 

Birigit Parthe

Die Weiterverwendung ist nur mit Genehmigung der Autorin gestattet.

Foto: Marina Rupprecht

Die Weiterverwendung ist nur mit Genehmigung der Fotografin gestattet.

Ich wünsche Ihnen/Euch einen besinnlichen 2. Advent mit viel Zeit für Ruhe und Muße

Mit winterlichen Grüßen aus dem Taunus

Ihr/Euer

Gerd Taron 

PS: Dieses Gedicht wird auf dem Weihnachtsmarkt in Kelkheim-Stadtmitte am Samstag, 08.12. ab 17:00 Uhr vorgetragen.