Zauberer – „Mein Weihnachtsgedicht“ vom 10.12.12

Die Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ ist beendet.  Viele haben sich an dieser Aktion beteiligt.  Etwa 40 Gedichte von selbstverfassten bis zum klassischen  war alles dabei. Eine Auswahl wird ab sofort täglich hier präsentiert.

Nachstehend das erste Gedicht:

Zauberer

 

Sieh den Schnee im Winterwind,

Zungen sprechen fremd und sind

Gäste nur im Zauberwald.

 

Kinderwinterkerzen scheinen,

Haus und Wald verhüllt in Leinen –

horch, es kommt das Christkind bald.

 

Komm! Wir spielen ’es wird wahr’,

Kinderhand zieht meine Hand

in ein Weihnachtsland.

 

Kinderfuß vor meinem Schritt,

was uns trägt, wird unsichtbar,

aber sichtbar wird der Tritt.

 

Schnee, dein Zauber dämpft die Welt,

die zugleich gefällt und fehlt –

es war einmal ein Weihnachtsbaum –

 

Mit Lichtern, rot und goldnem Glanz,

heut sprechen Zungen fremd im Tanz

um einen warmen Kindertraum.

 

 

Ananta und Hanno Corte

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Ein Kommentar zu “Zauberer – „Mein Weihnachtsgedicht“ vom 10.12.12

  1. Ein zauberhaftes Gedicht!

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