Weihnachten 2012 – Literarischer Weihnachtsgruß vom 21.12.12

Liebe Kulturfreunde,
sei es des Buches oder der Fotografie,

Weihnachten steht kurz bevor, das Fest der Freude
und der Zeit zum Innehalten.

Wir, Gerd Taron und Marina Rupprecht, wünschen Ihnen , schöne,
friedvolle Begegnungen im Kreise Ihrer Familien und Freunde.

Weihnachten, Zeit der Gaben. GOLD in Form von Beständigkeit,
Werthaltigkeit und Ausharren in unserem christlichen Lebensweg.
WEIHRAUCH in Form von Opfern wie wir es versprochen haben.
Und MYRRHE in dem wir – wenn nötig – auch bereit
sind vom falschen Weg umzukehren.

Feldblick - Dez. 2010 Taunus

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Weihnachtsgaben

Alle Fotos: Marina Rupprecht –  Wiedergabe nur mit Genehmigung der Fotografin gestattet.

Nachstehend ein Gedicht von Hilde Fürstenberger und eine Lyrik von Marie Luise Kaschnitz:

Weht im Schnee ein Weihnachtslied
Leise über Stadt und Felder,
Sternenhimmel niedersieht,
Und der Winternebel zieht
Um die dunklen Tannenwälder.

Weht im Schnee ein Weihnachtsduft
Träumerisch durch dichte Flocken,
Füllt die schwere Winterluft
Und aus weichen Wolken ruft
Sanft der Klang der Kirchenglocken.

Geht durch Schnee ein Weihnachtskind
Liebend über kalte Erde,
Geht dahin und lächelt lind,
Hoffend, dass wir gütig sind
Und die Menschheit besser werde.

von Hilde Fürstenberg

Manchmal stehen wir auf
Stehen wir zur Auferstehung auf
Mitten am Tage
Mit unserem lebendigen Haar
Mit unserer atmenden Haut.

Nur das Gewohnte ist um uns.
Keine Fata Morgana von Palmen
;Mit weidenden Löwen
Und sanften Wölfen.

Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken
Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
Und dennoch leicht
Und dennoch unverwundbar
Geordnet in geheimnisvolle Ordnung
Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

Marie Luise Kaschnitz

 

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Herzliche Weihnachtsgrüße aus dem Taunus senden Ihnen/Euch

Gerd Taron und Marina Rupprecht