Advent – „Mein Weihnachtsgedicht“ vom 13.12.12

Das Weihnachtsgedicht vom 13.12.12 wurde eingesandt von Gudrun Bommert aus Kelkheim-Fischbach:

 

Advent

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen

Perlmuttergrau ans Scheibenglas,

Da blühn bis an die Fensterritzen

Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.

 

Kristalle schaukeln von den Bäumen,

Die letzten Vögel sind entflohn,

Leis fällt der Schnee – in unsern Träumen

Weihnachtet es seit gestern schon.

 

Alle Jahre wieder zu der Weihnachtszeit,

setzt der Mensch sich nieder und er denkt und schreibt.

Schreibt an alle Lieben, die er grüßen will

und auch an die Vielen, weil im Notizbuch drin,

Mein Büchlein ist verschlossen, es liegt ganz still,

ich denke nur an jene, die in Herz und Sinn.

 

Mascha Kaléko

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Ein Kommentar zu “Advent – „Mein Weihnachtsgedicht“ vom 13.12.12

  1. chillendeSchiller sagt:

    Mascha Kaléko darf nicht fehlen – Zauberhaft !!!!

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