Nimm mich mit Kapitän auf die Reise – Eine unterhaltsame Lesung mit der Kreuzfahrtautorin Brina Stein bei den Hofheimer Suppenlesungen

Nimm mich mit Kapitän auf die Reise – Eine unterhaltsame Lesung mit der Kreuzfahrtautorin Brina Stein bei den Hofheimer Suppenlesungen

Hofheim/Taunus, 14.11.17

Zum Abschluss der diesjährigen Hofheimer Suppenlesungen lud die Inhaberin Beate Hüls von der Event-Agentur evendon (www.evendon.de) wieder zu einem literarisch-köstlichen Abend in der Waldgaststätte Viehweide in Hofheim ein. Beate Hüls versteht es mit ihrer individuellen Agentur auch im literarischen Bereich besondere Akzente zu setzen. Interessante und ungewöhnliche Autoren werden an manchmal ungewöhnlichen Orten präsentiert.

Foto Brina Stein und Beate Hüls bei der Begrüßung

An diesem Abend war Brina Stein (www.brina-stein.de) zu Gast. Sie hat sich mit ihren Büchern als Kreuzfahrtautorin und Fachfrau für Maritimes etabliert. Im vollbesetzten Saal der Waldgaststätte Viehweide präsentierte ihren Roman „115 Tage an Tisch 10“.

In sehr unterhaltsamer Weise schilderte sie, was und wie sie gemeinsam mit ihrem Ehemann auf dieser Kreuzfahrt rund um die Welt erlebte. Spannend erzählte sie von den verschiedensten Charakteren, bei einer so großen Zahl von Menschen (mehr als 2000), tagtäglich miteinander auskommen müssen..

Wie zum Beispiel der Nörgler Bruno

der an allem, egal wo und bei welcher Gelegenheit etwas auszusetzen hat.

oder die Landfrauen Rita, Ute und Rosi mit denen Mann/Frau so manch feucht-fröhliches erleben kann:

An diesem Abend durfte viel gelacht werden:

Zur Pause wurde dann wie bei den Hofheimer Suppenlesungen üblich eine Suppe serviert. Diesmal gab es von der Waldgaststätte Viehweide eine köstliche Kartoffelsuppe.

An Tisch 10 genossen Beate Hüls (links im Bild) von der Agentur „evendon( http://www.evendon.de) “ und Autorin Brina Stein (www.brina-stein.de) die Kartoffelsuppe.

Weitere spannende Abenteuer gab es dann nach der Pause:

Am Ende überreichte Beate Hüls der Autorin Brina Stein ein kleines feines Geschenk als Dankeschön für den sehr unterhaltsamen Abend:

Danach gab es dann die Möglichkeit sich „sein“ Buch von der Autorin persönlich signieren zu lassen. Dies ließen sich viele der Besucherinnen und Besucher nicht nehmen.

Für alle Besucher hatte die Inhaberin der Agentur evendon eine Überraschung vorbereitet. Anlässlich des bevorstehenden 5 jährigen Jubiläums gab es für alle Sekt und/oder Orangensaft als Aufmerksamkeit für die jahrelange Treue.

115 Tage durften wir alle an Tisch 10, dem zentralen Ort für viele aufregende Geschichten, die in diesem Roman so schön beschrieben wurden, teilhaben.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend, an denen sich viele gerne erinnern werden. Für einen Landmann wie mich wären 68 Tage nur auf Wasser doch des Guten zu viel. Aber ein Erlebnis ist es sicherlich auch für eine Landratte.

Gerd Taron

Hier noch einige Hinweise:

Am Sonntag, 19.11. stellt Brina Stein im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ am Rettershof ihren neuen Bildband zu ihrer Kreuzfahrt vor.

Weitere Informationen zum Roman „115 Tage an Tisch 10“ finden Sie hier:

http://www.brina-stein.de/1.html

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Du bist ein Engel – Ein Nachtrag und einige Informationen zum literarischen Wochenendgruß vom 10.11.17

Du bist ein Engel – Ein Nachtrag und einige Informationen zum literarischen Wochenendgruß vom 10.11.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

immer wieder erreichen mich liebe Rückmeldungen zu meinem literarischen Wochenendgruß – so auch diesmal. Zwei Gedichte von meinem lieben Freund Paul Pfeffer und Susanne Esch möchte ich den Lesern nicht vorenthalten.

Foto und Kunstwerk: Connie Albers

An einen Engel
Ich liebe dich, du Engel
mit zwei linken Flügeln!
Doch du willst himmelwärts
und übersiehst mich glatt.
An meiner offnen Tür
fliegst du vorbei.Ich weiß,
du willst dir einen zweiten
Engel suchen, so rein
und ahnungslos wie du.
Gib’s auf! Ich werde dir
den Flügel richten, dir
den Eintopf kochen, dich
beschützen und mit dir
verfahrn nach Menschenart.
Ich liebe dich, und drum
verzeih mir, dummer Engel,
mein grobes Angebot.

Paul Pfeffer

Foto und Kunstwerk: Connie Albers

Ein Engel, nur für dich

Nicht immer haben Engel Flügel,
nicht immer sind sie unsichtbar.
Manchmal sehn sie aus wie Menschen,
und plötzlich sind sie einfach da.
Nicht immer kannst du sie erkennen,
denn sie verstecken sich,
und einer hat sich auserkoren,
einen ganz speziellen, nämlich dich!
Manchmal lächelt er dich an, und seine Augen blitzen,
ein andermal bleibt er nur stumm an deiner Seite sitzen.
Manchmal lacht er und ist heiter, und kugelt sich vor Freude,
gelegentlich jedoch auch weint er, als ob er ganz entsetzlich leide.
Davon fliegt er und kommt doch wieder, denn er hat dich gern!
Und ist auch körperlich weit fort er, ist er doch niemals fern!
Lass den Engel in dein Herz, und du wirst nie mehr frieren,
und sollten sich auch irgendwann unsere Wege mal verlieren,
so hoffe ich doch,
du erinnerst dich noch.

Susanne Esch

Hier noch einige persönliche Anmerkungen zum literarischen Wochenendgruß:

Immer wieder werde ich gefragt, ob Mann/Frau diesen Wochenendgruß auch weitergaben darf.

Ja, das darf er! Dies gilt insbesondere für diejenigen, die den Wochenendgruß per Mail, oft in der Freitagnacht, zugesandt bekommen. Der Wochenendgruß ist öffentlich und hat keinen kommerziellen Zweck und bleibt kostenfrei.

Meine Motivation für diesen Wochenendgruß ist ausschließlich der, dass ich mit den zusammengestellten Testen und Fotos ein kleines Licht in diese so zerrissene Welt senden möchte. Das ist alles.

Wer dennoch diese Arbeit in irgendeiner Form unterstützen möchte, kann sich gerne an mich persönlich wenden, entweder per Mail an taron-antiquariat@gmx.de oder per normaler Post an Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach

Mit literarischen Wochenendgrüßen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Du bist ein Engel – Literarischer Wochenendgruß vom 10.11.17

Du bist ein Engel – Literarischer Wochenendgruß vom 10.11.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in den vergangenen Tagen war und bin ich von Engeln umgeben. „Du bist ein Engel“ – diese liebensvollen Worte durfte ich aus meinem Freundeskreis lesen. Einer Freundin erging es ähnlich.

Nicht nur in der bevorstehenden Weihnachtszeit sind wir von Engeln umgeben. Sie begegnen uns jeden Tag in vielerlei Gestalt. Sie müssen nur von uns auch wahrgenommen werden. Engel haben nicht nur Flügel. Es können liebe Worte und vor allem Taten sein, die uns in unserem Alltag begegnen.

Seien Sie wachsam für Ihren Engel.

Die folgenden Bilder sind einer Ausstellung von einer lieben Freundin, Connie Albers, entnommen. Ihre Ausstellung „Umarmt von Deinem Engel“ ist noch bis Sonntag, 12.11. in der Alten Kirche in Kelkheim-Hornau zu sehen.

„Beistand“ – Bild: Connie Albers

Der Engel, der dir Zeit lässt, tippt dir am Abend auf die Schulter und sagt dir: „Schau dich um. Du hast heute doch eine ganze Menge geschafft. Lass dich also auch morgen nicht drängen. Wenn du mir folgst, wird dir viel mehr gelingen, als wenn du dich ständig unter Druck setzt oder setzten lässt.“

Anselm Grün

Herzengel – Bild: Connie Albers

Wenn Dich
ein Engel
umarmt, wird
die Last ein
wenig leichter,
der Weg ein
wenig seichter
und das
Herz wird frei
und
beginnt
zu fliegen.
-ENGEL-

Anja Schindler

Engel der Warmherzigkeit – Bild: Connie Albers

Ein Engel ist jemand,
den Gott dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient,
damit er dir, wenn es dunkel ist,
ein paar Sterne anzündet.

von Phil Bosmans

Engel der Geborgenheit – Bild: Connie Albers

Es gibt Menschen,
denen schaust du in die Augen
und siehst darin ein Leuchten, das dir ins Herz dringt.
Es gibt Menschen,
die brauchen nur ein Wort zu sagen oder zu schreiben
und es ist dir, als würdest du sie schon ewig kennen.
Es gibt Menschen,
die lächeln dich nur an und du fühlst dich wohl
und irgendwie vertraut.
Es gibt Menschen,
die einfach nur da sind und wie Schutzengel über dich wachen.
Es gibt Menschen,
die sind so lieb und von Herzen gut,
dass du sie einfach mögen musst.

© Text: unbekannt

Engel der Morgenröte – Bild: Connie Albers

Engel
können
nicht
nur fliegen.
Sie sehen
und erkennen,
wo andere
nur blind
vorübergehen.
Sie hören mehr,
als Menschen
sprechen können.
Sie schützen
rundherum,
mehr
als jeder Zaun
halten kann.
Engel
schlafen nie,
denn für sie
gibt es
keine Dunkelheit.
Wer an Engel
glaubt,
wird sie sehen
und erkennen,
denn sie sind
umgeben
von Licht,
Wärme
und Harmonie.

Text: © Monika Heckh

Ich wünsche Ihnen Wochenende, an denen Sie von vielen Engeln umgeben sind.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hinweise:
Die Ausstellung „Umarmt von Deinem Engel“ in der Alten Kirche in Kelkeim-Hornau ist noch bis Sonntag, 12.11.17 geöffnet. Weitere Informationen über Connei Albers unter

https://www.connie-albers.de/Herzlich-willkommen-ar-.htm

Auf meiner WordPress-Seite finden Sie einen Beitrag über Oasen der Ruhe in einer Großstadt voller Lärm:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/11/09/oasen-der-ruhe-im-laerm-einer-grossstadt/

Oasen der Ruhe im Lärm einer Großstadt

Oasen der Ruhe im Lärm einer Großstadt

Alter Kurpark Wiesbaden – Foto: Gerd Taron

Menschen, die die Muße und Ruhe nicht mehr kennen, führen auch im größten Reichtum ein armes Leben.

Elfi Egger

Wiesbaden, 08.11.2017

Ein herbstlicher Ausflug führte mich an diesem Tag in die Landeshauptstadt von Hessen, Wiesbaden. Nach längerer Zeit, ergab sich wieder die Gelegenheit mit einem langjährigen lieben Freund zu treffen. Außerdem war ich neugierig, die Galerie „kunst-model“ kennenzulernen.

Es war viel Hektik und Lärm, nicht nur der Straßenverkehr. Auch die Menschen liefen rast- und ruhelos umher. Der Aufbau für den bevorstehenden Sternenmarkt begann bereits.

Dabei gibt es doch so schöne Oasen mitten in Wiesbaden, um für einige Momente zur Ruhe zu kommen.
Wir besuchten den alten Kurpark in Wiesbaden, der am Nachmittag fast menschenleer war.

Alter Kurpark Wiesbaden – Fotos: Gerd Taron

Mitten im Einkaufstrubel der Innenstadt gibt es eine Einrichtung der evangelischen Kirche, die für Ruhesuchende zum Wohlfühlen und Entspannen einlädt. Es ist das Café „Schwalbe 6“ auf der Schwalbacher Straße 6.

Café Schwalbe, Wiesbaden, Schwalbacher Straße 6

http://kirchen-wiesbaden.de/schwalbe6/WPEinrichtung/wordpress/
Mein Weg führte mich dann in die Galerie „kunst-modul“ in der Nähe des Wiesbadener Hauptbahnhofes.

Galerie „kunst-modul“ in Wiesbaden, Luxemburgstraße 6

Unter dem Thema „Klangreisen und herbstliche Lieder“ luden Anja Böttger-Balék vom Klangraum Mörfelden und Astrid Marion Grünling mit keltischer Harfe, Oceandrum, Sansula, Klangschalen und Okarina zu einem Seelenwellness-Abend ein.

In dem kleinen feinen Atelier von Gülben Börger konnten sich die Besucher von zauberhaften Klängen verwöhnen lassen.

Wer mehr wissen möchte, über die Galerie und die Veranstaltungen, schaue hier vorbei:

http://www.kunst-modul.de

In wenigen Stunden 3 Orte der Ruhe im Lärm einer Großstadt zu entdecken bereitete mir große Freude. Es gibt sich noch viele mehr bei nächster Gelegenheit

Gerd Taron

Klein-Winternheim ganz groß – Ein Konzert des Musikvereins der Extraklasse

Klein-Winternheim ganz groß – Ein Konzert des Musikvereins der Extraklasse

Foto: Gerd Taron

Klein-Winternheim, 05.11.2017

Liebe Kulturfreunde,

es ist mir eine große Freude in einer Region wie dem Rhein-Main-Gebiet zu leben, wo die kulturelle Vielfalt so groß ist, sei es im literarischen, musikalischen oder künstlerischen Bereich. Dies konnte ich beim Konzert des Musikvereins Klein-Winternheim (www.klein-winterheim.de/musiverein ) am vergangenen Sonntag erleben. Klein-Winterheim ist ein kleiner Ort südlich vor den Toren von Mainz gelegen.

Klein aber musikaliscsh schon groß – Foto: Gerd Taron

Dank der liebenswerten Einladung von Andreina Bonanni kam ich in den Genuss ein besonderen Abend genießen zu können, Der Musikverein präsentierte sich in seinen vielfältigen Facetten, vom Jugendorchester, Orchester oder der Big Band. Für jeden Geschmack war etwas dabei.

Andreina Bonanni von der Big Band des Musikvereins auf dem Weg zur „Arbeit“ – Foto: Gerd Taron

Foto: Gerd Taron

Andreina Bonanni – auf der Bühne angekommen. Es kann losgehen.
Mehr von ihr findet Mann/Frau auch als Duo unter http://www.espressione.com

Foto: GErd Taron

Beim „Somewhere“ aus der West Side Story von Leonhard Bernstein, gesungen von der Solistin Katja Finja Meier unter der Begleitung der Big Band des Musikvereins, fiel es mir schwer, die Kamera für Foto und ein kleines Video ruhig zu halten.

Foto: Gerd Taron

Die mehr als hundert begeisterten Zuhörer und Zuschauer in der Haybachhalle in Klein-Winternheim dankten dies mit tosendem Applaus.
Dieser für mich unvergessliche Abend ist ein musterhaftes Beispiel dafür, wie Musik Menschen miteinander verbinden kein, ob groß oder klein, ob jung oder alt.

Schön, dass es solche Kleinode in unserer Region gibt.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Licht leuchten lassen– Literarischer Wochenendgruß vom 03.11.17

Licht leuchten lassen– Literarischer Wochenendgruß vom 03.11.17

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

für viele Menschen ist der November ein trüber, ein schwermütiger Monat. Die Sonnenstunden werden weniger, die Tage kürzer, die Nächte länger. Die Natur stimmt sich auf ihren Winterschlaf ein. Aber der November ist auch eine Chance, zur Besinnung zu kommen, innezuhalten.

Wie wichtig ist es gerade jetzt, ein Licht leuchten zu lassen. Es sind die kleinen Lichter, die, wenn man sie aufmerksam betrachtet, viel bewirken zu können. Jeder von uns ist ein besonderes Licht mit seiner Einzigartigkeit.

Dieser Wochenendgruß möge dem Leser und den Betrachtern der schönen Fotos, die mir zur Verfügung gestellt wurden, neu bewusst werden.

Foto: Gerd Taron

Du bist Licht

‘…Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind;
unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Meßbare hinaus
kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer ich bin:
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen ?

Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen ?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.

Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere…’

Nelson Mandela, ehem. Staatspräsident Südafrikas, Antrittsrede 1994

Foto: Beate Schmitz

Wenn dein eigenes Licht heller leuchtet als das der anderen, sei glücklich darüber, aber lösche nie das Licht anderer, um dein eigenes heller leuchten zu lassen.

Aus dem Orient

St. Stephan Mainz – Foto: Gerd Taron

Die Menschen sind wie bunte Glasfenster: Sie funkeln und leuchten, wenn die Sonne scheint; doch nach Anbruch der Dunkelheit wird ihre wahre Schönheit nur offenbar, wenn sie ein inneres Licht haben.“
Elisabeth Kübler-Ross

Foto: K-H. Fischer

Das Licht

Es war einmal ein Junge, der einen weiten Weg im Dunkeln laufen musste, um in sein Dorf zu gelangen.
Er hatte eine Laterne bei sich, die aber nur wenig Licht gab, sodass die Dunkelheit ihn beängstigte und er daran zweifelte, ob er seinen Weg wohl finden würde.

Da kam ihm ein alter Mann entgegen und fragte, warum er denn so zögernd vorwärts lief.
Der Junge antwortete, er habe Angst, mit einer Laterne, die nur zwei Meter schien, im Dunkeln zu laufen.
Der alte Mann lächelte und sagte: „Auch das Licht geht mit jedem Schritt, den Du gehst, mit Dir mit.
Es wird Dir immer zwei Meter vorausleuchten. Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen und kannst Deinen Weg in Ruhe und Vertrauen weitergehen.“

Das tat der Junge auch und er erreichte sicher und wohlbehalten sein Ziel.

http://www.sinnige-geschichten.de

Foto. Gaby Schaefer

Lass uns ein Licht sein
und voller Vertrauen
die Kette der Zuversicht
mit Begeisterung bauen.
Lass uns ein Licht sein
mit strahlenden Farben
die leuchtender Bilder
der Hoffnung malen.
Lass uns ein Licht sein
und mit unserem Lachen
die Menschen einfach
wieder glücklich machen.
Lass uns ein Licht sein
und lass uns vergeben
uns selbst und den andern
mit Liebe zum Leben
Lass uns ein Licht sein…”

Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen, nicht nur für dieses Wochenende, dass sie viele lichtvolle Momente entdecken und finden.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hinweis:
Wer einen Bericht über den Abschluss meiner literarischen Freiluftsaison am 29.10.17 lesen mag, findet ihn entweder als Word-Datei als Anlage oder über diesen Link:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/10/29/zwischen-den-zeiten-sonniger-abschluss-der-literarischen-freiluftsaison-2017/

Zwischen den Zeiten – Sonniger Abschluss der literarischen Freiluftsaison 2017

Zwischen den Zeiten – Sonniger Abschluss der literarischen Freiluftsaison 2017

Rettershof im Taunus, 29.10.17

In der Nacht stürmte und regnete es heftig. Nach der Umstellung auf die Winterzeit hatte ich eine Stunde mehr zur Verfügung, um zu überlegen, den Abschluss meiner literarischen Freiluftsaison durchzuführen.

Ein Blick auf die verschiedensten Wetterdienste stimmte mich dann optimistisch. Beim Fußweg von der Wohnung zum Rettershof wurde ich von einem Regenschauer überrascht.

Bei der Ankunft strahlte dann aber wieder die Sonne und der Herbst zeigte sich in den schönsten Farben. Wie gut, dass ich mich nicht entmutigen ließ. Es erinnerte mich an den lieben Besuch von Andreina Bonanni am vergangenen Mittwoch.

Eine kleine Schar von Literaturfreunden, darunter zwei neue Besucher, konnte ich dann Texte über die Zeit präsentieren. Ein kleiner Schauer trübte die gute Stimmung nicht.

Mit dem Text von meinem lieben Freund Paul Pfeffer begann ich den Spaziergang. nicht wie gewohnt unter der Linde am Rettershof, sondern an einer Weggabelung in der Nähe vom Romantik-Schlosshotel Rettershof.

Die Zeit und ich
(für Siegfried P.)

„Was machst du?“, frage ich die Zeit.
„Verrinnen“, sagt sie und errötet.
Im Stillen aber grinst sie breit.
Schon hat sie mir den Nerv getötet.
„Verrinnen werd ich wohl noch dürfen“,
sagt sie und hebt ihr Stundenglas.
Nachher wird sie ein Weinchen schlürfen.
Ich kenn sie nämlich, dieses Aas!
Kaum brüt ich aus gedankenschwer
was wirklich Neues, Großes halt,
schon macht die Zeit sich drüber her,
und binnen kurzem ist es alt.
Sie macht die Runzeln und die Falten,
sie macht, dass mir die Milch verdirbt.
Die Jungen macht sie flugs zu Alten,
und schließlich macht sie, dass man stirbt.
„Kannst du was anderes als verrinnen?“,
frag ich die Zeit. Sie kichert blöde.
„Ja, doch, ich kann auch manchmal spinnen.“
Ich hab’s geahnt, die Zeit ist öde.
Sie rinnt und spinnt und pichelt Wein
und wird die ganze Welt vernichten.
Ich sag ihr: „Du bist hundsgemein.
Auf dich kann ich ganz gut verzichten“.
Drauf grinst sie breit und immer breiter.
„Mein lieber Freund, du bist nicht weise.
Das Leben geht halt immer weiter.“
Ich nicke und verdrück mich leise.

Paul Pfeffer

Zum Abschluss des Spazierganges las ich den Text von „Desiderata – Geh deinen Weg“. Diese Worte begleiten mich seit etwa meinem 20. Lebensjahr. Es sind Worte der Ermutigung und des Nicht-Aufgeben in schwierigen Lebenssituationen. Diesen Text habe ich damals mit meiner mechanischen Schreibmaschine abgetippt und ist für mich heute noch aktuell.

Geh deinen Weg – Desiderata

Geh deinen Weg ohne Eile und Hast und
suche den Frieden in dir selbst zu finden.
Wenn es dir möglich ist, versuche den anderen zu verstehen.
Sag ihm die Wahrheit, ruhig und besonnen.
Höre ihm zu, auch wenn er gleichgültig und unwissend ist,
denn auch er hat seine Sorgen.
Wenn du Dich mit all den anderen vergleichst,
wirst du feststellen, du lebst unter Menschen
die entweder größer oder kleiner,
besser oder schlechter sind als du selbst.
Viele Leute reden von hohen Idealen
und überall wird Heldenmut angepriesen.
Bleibe du selber und heuchle nicht Mitgefühl.
Steh der Liebe nicht zynisch gegenüber,
denn sie ist das Einzige,
was wahr und unvergänglich ist.
Bereite dich auf den Augenblick vor,
an dem etwas Unvorhergesehenes in dein Leben tritt,
aber zerstöre dich selbst nicht aus Angst vor der Einsamkeit.
Sei immer so, dass du vor dir selbst bestehen kannst.
Du hast ein Recht auf der Welt zu sein,
genau wie die Blume die blüht
und wie ein Stern in der Nacht.
Doch auf dieser Welt lebst du nicht allein,
hast du schon irgendwann
einmal darüber nachgedacht?
Darum schließe Frieden mit Gott,
wo immer er er dir auch begegnet.
Ganz gleich, was das Leben dir
auch an Schwierigkeiten auferlegt.
Lass nicht durch Lug und Trug
deine Ideale zerbrechen.
Die Welt ist immer noch schön.
Versuche, auf ihr zu leben
und glücklich zu werden “

Max Ehrmann

Wie bei meinen literarischen Spaziergängen am Rettershof üblich, gab es im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ (http://www.zum-froehlichen-landmann.de/ im trauten Kreise anregende Gespräche. Dort trafen wir auch die Autorin Brina Stein (www.brina-stein.de )-
Für alle, die bereits an 2018 denken: Am Sonntag, 25.03.2018 beginnt die literarische Freiluftsaison wieder am Rettershof am Rettershof.

Aber vorher nicht vergessen: Am 1. Adventwochenende (02.12./03.12.) können Sie mich, Paul Pfeffer, Christina Eretier, Brina Stein und viele andere an meiner literarischen Weihnachtshütte treffen.

Mit abendlichen Grüßen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Alle Fotos: Gerd Taron