In aller Freundschaft – Literarischer Wochenendgruß vom 27.10.17

In aller Freundschaft – Literarischer Wochenendgruß vom 27.10.17

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

es gibt diese besonderen Momente, wenn Menschen sich begegnen – in aller Freundschaft. Menschen, die sich Zeit füreinander nehmen, dem Arbeitsalltag eine Pause zu gönnen. Dies durfte ich in dieser Woche bei einem Treffen auf der Terrasse eines Cafés bei herrlicher Herbstsonne genießen.

„Zauberrose“ made by Café Zauberberg in Kelkheim-Ruppertshain
Foto: Gerd Taron

Der beste Freund ist jemand, mit dem du
auf der Veranda sitzt und schaukelst,
ohne ein Wort zu sagen und wenn du gehst,
das Gefühl hast, es sei die beste Unterhaltung
deines Lebens gewesen.

gefunden bei Diana Maiworm


Foto: Gerd Taron

Die Freundschaft einiger Menschen ist wie Magie.
Du siehst sie nicht, doch spürst Du sie.
Wenn Du sie brauchst, sind sie für Dich da.
Sie wissen es noch nicht, doch sie sind Dir so nah.
Äusserst selten ist so eine Freundschaft
und doch hat sie eine besondere Kraft.
Manchmal sind sie über Hundert Kilometer entfernt.
Doch Du hast aus ihnen und mit ihnen gelernt.
Du spürst sie als ob sie neben Dir stehen.
Viele können so eine Freundschaft nicht verstehen.
Freunde, die wirklich Freunde sind
und sich so gut kennen.
Die kann keine Entfernung trennen.
Denn die Natur hat etwas geschaffen, das jeder will:
Ein Herz und eine Seele mit viel Gefühl.
unbekannt

by Izidor Gasperlin


Foto: Gerd Taron

Freundschaft

wenn du
der Sturm
des Zweifels bist

und der Baum
den Du umtost
nicht von der Stelle weicht

dann auch noch da ist
wenn der Wind sich legt

dann, hast Du einen Freund gefunden

(Engelbert Schinkel)

Foto: Gerd Taron

Eine Freundschaft zu schliessen, ist eine Gunst.
Eine Freundschaft zu haben, ist eine Gabe.
Eine Freundschaft zu halten, ist eine Tugend.
Ein Freund zu sein, ist eine Ehre.

aus Spanien


Foto: Gerd TAron

In der Freundschaft berühre ich das Herz des andern mit all seinen Höhen und Tiefen. Ich spüre, was er fühlt und denkt. Ich sehe, was ihn bewegt und bedrängt. Ich verzichte darauf, zu urteilen und zu bewerten. Ich schaue einfach hin und nehme alles so, wie es ist.

Anselm Grün


Foto: Gerd Taron

Leise Menschen
leise Freundschaften
stille Worte
stille Zeichen
übertönen
lautstarkes Gerede
lautstarkes Getue
überdauern
die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Gesten

Margot Bickel

Foot: http://www.espressione-duo.com

Ein Freund ist jemand,
der die Melodie Deines Herzens kennt
und sie Dir vorsingt,
wenn Du sie vergessen hast.“

(Albert Einstein)

Mein besonderer Dank gilt für das unvergessliche Freundschaftserlebnis am vergangenen Mittwoch an Andreina Bonnani, Paul Pfeffer und Christina Eretier. Danke auch an die lieben Freundinnen und Freunde, die mir in schwierigen Zeiten die Treue gehalten haben.

Ich wünsche, dass Sie alle Freunde haben, auf die sie sich in guten wie in schlechten Zeiten verlassen können.
Ein Wochenende der Freundschaft wünscht Ihnen

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Ein Veranstaltungshinweis
Zum Ende meiner literarischen Freiluft-Saison lade ich nochmals zu einem literarischen Spaziergang am Rettershof ein.
Unter dem Thema „Zwischen den Zeiten“ präsentiere ich Literarisches über die Zeit und den Übergang zwischen Herbst und Winter
Wann? Sonntag, 29.10.17 – 15 Uhr (Winterzeit
Wo? (Treffpunkt): Unter der Linde am Rettershof im Außenbereich
Festes Schuhwerk wird empfohlen – Kostenbeitrag 5 Euro

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Von anderen profitieren – Literarischer Wochenendgruß vom 21.08.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

jeder von uns hat seine besondere Begabungen und seine Fähigkeiten. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie Menschen ihr Können einbringen und andere teilhaben lassen – sei es im künstlerischen, im handwerklichen, im sozialen oder in anderen Bereichen. Wir Menschen sind aufeinander angewiesen, weil glücklicherweise niemand vollkommen ist und nicht jeder alles kann.

Vom anderen profitiert ein jeder auf seine Weise. Es gibt aber leider manchmal Menschen, die den anderen wegen seines Könnens nur beanspruchen, aber selbst nicht bereit sind, sich einzubringen. Sie leben gerne auf Kosten anderer. Hier ist Achtsamkeit geboten, dass man nicht ausgenutzt wird.

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Gib weiter, was du hast. Bring deine Fähigkeit auch nach außen. Vertraue deiner eigenen Kompetenz, entdecke deine eigenen Möglichkeiten und lass auch andere daran teilhaben. Dann kann das, was deine Quelle an Leben bringt, auch anderen hilfreich sein.
Anselm Grün

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Freundschaft einiger Menschen ist wie Magie.
Du siehst sie nicht, doch spürst Du sie.
Wenn Du sie brauchst, sind sie für Dich da.
Sie wissen es noch nicht, doch sie sind Dir so nah.
Äußerst selten ist so eine Freundschaft
und doch hat sie eine besondere Kraft.
Manchmal sind sie über hundert Kilometer entfernt.
Doch Du hast aus ihnen und mit ihnen gelernt.
Du spürst sie als ob sie neben Dir stehen.
Viele können so eine Freundschaft nicht verstehen.
Freunde, die wirklich Freunde sind
und sich so gut kennen.
Die kann keine Entfernung trennen.
Denn die Natur hat etwas geschaffen, das jeder will:
Ein Herz und eine Seele mit viel Gefühl.
unbekannt
Izidor Gasperlin

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Am erfolgreichsten und interessantesten
sind die Menschen,
die sich nicht wichtig nehmen.
Sie amüsieren sich über sich selbst
und wissen, dass das Leben ein Abenteuer
mit vielen unerwarteten Drehungen,
Wendungen und spannenden Stellen ist.
Wie gute Romanautoren
lassen sie sich vom Fluss weitertreiben,
um zu sehen, wohin er sie führt,
während sie das Leben kreativ anpacken
und sich den Chancen öffnen.

Alberto Villoldo

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Das schönste Geschenk an den Menschen ist die Fähigkeit zur Freundschaft,
nutze sie…..

Dazu eine Geschichte die im alten Persien spielt. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“ Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“

Und so geschah es. „Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler antwortete: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält,
Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
~Franz Kafka~

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihre besonderen Begabungen und Fähigkeiten immer wieder neu entdecken und leben. Lassen Sie andere daran teilhaben und staunen Sie über die große Vielfalt der vielen anderen Lebenskünstler.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0)6195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de