Aufmerksamkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 15.03.13

Liebe Literaturfreunde,

 

auf unserem Weg durch das Leben gilt es aufmerksam zu bleiben – für die Menschen und die Dinge – die uns begegnen.

 

Bei Ernst Bloch heißt es:

 

„Man achte grade auf kleine Dinge, gehe ihnen nach.

Was leicht und seltsam ist, führt oft am weitesten.“

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Im Palmengarten Frankfurt – Foto: Gerd Taron

 

 

„Findest Du einen Menschen, der ruhig ist,

der mit der Gegenwart des Geistes,

mit wahrer Teilnehmung,

mit stillem Bedürfnis hören kann,

der dich nicht leicht unterbricht,

der nicht zwei Fragen auf einmal tut,

die Antwort auf eine gelassen abwartet,

der nicht vorwärts, nicht zurückgreift,

dessen Blick dich nicht geflissentlich fixiert

und niederschlägt

und dem deinigen nicht geflissentlich ausweicht,

und in demselben Grade unnachlässig

und unangespannt ist,

so denke, einen Schatz im Acker,

eine Perle gefunden zu haben.“

 

Johann Kasper Lavater

 

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Blick auf den Altkönig im Taunus – Foto: Gerd Taron

 

 

Ich wünsche allen an diesem Wochenende den Blick für besondere Menschen und besondere Dinge.

 

Mit den besten Wünschen für wunderschöne Begegnungen

 

Ihr/Euer

 

Gerd Taron

Ein besonderer Tipp:

 

Veranstaltungshinweis: Mittwoch, 20.03.2013 um 20:00 Uhr  – Literarisch-kulturelle Impressionen in Frankfurt-Bornheim, Alt Bornheim 32 (Interkulturelle Bühne)
Jannis Plastargias liest aus seinem Buch „Meine Mutter Griechenland“ – Weitere Informationen, auch über den Verein „Lesen und Kultur für alle“ unter http://fundament-lesekultur.de/
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