Taron-Antiquariat – Veranstaltungen Oktober – Dezember 2013

                       Einladung

 

 

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Samstag, 19.10.13 – 15:00 Uhr

 

Oasen der Stille: Mit allen Sinnen – Orte der Stille rund um den Rettershof – Zur Ruhe kommen

 

Treffpunkt: Großer Parkplatz am Rettershof – Kelkheim-Fischbach

Kostenbeitrag: 5 Euro

Samstag, 02.11.13 – 15:00 Uhr

 

Oasen der Stille. Ein Spaziergang in den November

Treffpunkt:  Kelkheim-Eppenhain, Georg-Leber-Haus (IB-Hotel)

Kostenbeitrag: 5 Euro

 

 

Samstag, 16.11.13 – 17:00 Uhr!

 

Oasen der Stille: Lichter

Treffpunkt: Fahrschule t 8 in Kelkheim-Fischbach, Langstraße 17

Kostenbeitrag: 5 Euro

 

Ab 20:00 Uhr  Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt in der Fahrschule t 8 in Kelkheim-Fischbach  http://www.karin-schmitt.eu/erlebnis-lesungen/termine/


                     Mein Weihnachtsgedicht 2013

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/mein-weihnachtsgedicht-2013/

 

Eine Auswahl der eingesandten Gedichte wird präsentiert am:

 

30.11./01.12. Weihnachtsmarkt Kelkheim-Fischbach

07.12./08.12. Weihnachtsmarkt Kelkheim-Stadtmitte

14.12./15.12. im Café-Lounge Jasmin in Frankfurt-Fechenheim

 

Taron Antiquariat

Gerd Taron

Langstraße 30

65779 Kelkheim-Fischbach

                                Tel.:          0 61 95 / 67 66 95

                                        E-Mail:      verkauf@taron-antiquariat.de

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Es lebe das Buch – Frankfurter Buchmesse 2013

„Ein Buch lädt uns ein in den Garten der Phantasien. Ins Reich der Träume ohne das wir dafür die Augen schließen müssen. Wenn wir das Buch aufschlagen und uns auf die Geschichte einlassen, öffnen wir die Weiten unserer eigenen Gedanken und unserer Vorstellungskraft.“

Autor unbekannt

 

Frankfurt am Main, 09. Oktober 2013

 

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Haupteingang der Buchmesse (Festhalle) – Foto: Marina Rupprecht

 

Liebe Bücherfreunde,

 

in diesen Tagen blicken die Bücherfreunde aus aller Welt wieder nach Frankfurt. Die Frankfurter Buchmesse hat seit Mittwoch wieder ihre Pforten geöffnet, bis Freitag für die Fachbesucher und am Wochenende für das Publikum.

 

Am ersten Tag der Buchmesse hatte ich gemeinsam mit Marina Rupprecht das Vergnügen Blicke in die große Welt der Bücher zu bekommen. Viele Fotos in diesem Beitrag wurden von ihr zur Verfügung gestellt.

 

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Auf dem Gelände der Buchmesse – Foto: Marina Rupprecht

 

Für jeden Geschmack, für jedes Alter – es gab so viel zu entdecken. Mehr als 7.100 Aussteller präsentieren auf mehrere Hallen verteilt, neue Bücher (mehr als 100.000!) und was dazu gehört dem lesefreudigen Publikum

 

 

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 Eine autobegeisterte Bücherfreundin (Marina Rupprecht)

 

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 Du öffnest ein Buch, das Buch öffnet dich. –  Chinesisches Sprichwort

 

Marina Rupprecht mit einer ihrer Entdeckungen

 

Mein besonderes Thema war in diesem Jahr auf der Buchmesse:

 

Wo finde ich als Autorin/Autor einen Verlag oder professionelle Hilfe beim Veröffentlichen meiner Texte?

 

Das Angebot ist vielfältig geworden – nicht nur für das Buch in Papierform, sondern auch für E-Books. Neben den bekannten Anbietern „Book on demand“ – http://www.bod.de/autoren.html  oder „Lulu.com“  http://www.lulu.com/  präsentieren auch andere ihre Neuigkeiten:

 

 

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 Foto: Marina Rupprecht

 Ein Angebot von mehreren … – hier der Wagner-Verlag in Gelnhausen

 http://www.wagner-verlag.de/

 

http://www.wagner-verlag.de/autoren_ges.php

 

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Foto: Marina Rupprecht

 Auf verschiedenen Plätzen („Areas“) wurde informiert, wie hier zum Beispiel.

 

http://www.meinbestseller.de/site/

 

Bei meinem persönlichen Besuch habe ich mich auf mit mir befreundete Verlage konzentriert. Die Zeit reichte leider nicht, um bei allen vorbeizuschauen.

 Hier der Verlag „MultiSkript“ – Theater- und Literatur-Portal:

 

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 Foto: Marina Rupprecht

 Verlegerin Beate Herfurth-Uber (rechts) mit ihrer Mitarbeiterin Frau Makridou

 

http://www.multiskript.de/

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 Foto: Marina Rupprecht

 Frau Herfurth-Uber im Gespräch mit dem Autor dieses Beitrages

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 Foto: Gerd Taron

 Verlegerin Elfi Schöniger vom Verlag „Edition Schöne Bücher“

 

http://www.edition-schoene-buecher.de/


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 Foto: Gerd Taron

 Verleger Hans Köster vom Verlag Langewiesche in Königstein/Taunus („Die Blauen Bücher“)

 

http://www.langewiesche-verlag.de/

Eine meiner besonderen Entdeckungen war der Verlag „Bibliotheca Rara“:

 

http://www.br-faksimile.de/

 

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 Foto: Gerd Taron

 Vielleicht haben Sie etwas über das diesjährige Gastland Brasilien vermisst?

 In Halle 4.1 wurde auf ungewöhnliche Weise  unter dem Thema „Jenseits der Bibliothek“ auf besondere Veranstaltungen über das Gastland informiert.

 

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 Foto: Marina Rupprecht

 

Auch im nächsten Jahr gibt es wieder eine Frankfurter Buchmesse.

Für alle Bücherfreunde zum Vormerken:

 Vom 08.10. bis 12.10.2014 – Gastland wird Finnland sein.

 

Gerd Taron

 

Alle Fotos, soweit nicht anders angegeben: Marina Rupprecht

Wiedergabe nur mit Genehmigung gestattet

Das war der 1. Eppenhainer Literatur-Erlebnis-Tag – Teil 2

 

Ein literarischer Spaziergang und eine Erlebnis-Lesung rund um das Thema „Freiheit“

Mit Gerd Taron (Antiquar) und Karin Schmitt (Autorin)

 

 2. Teil: Die Erlebnis-Lesung mit Karin Schmitt:  „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“

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Am Abend nahm uns Karin Schmitt in ihren Roman hinein „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“.

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Die Zuhörerinnen und Zuhörer durften dabei auch selbst aktiv sein. Ein besonderes Erleben für alle Beteiligte.

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 Welches dieser 10 Päckchen soll denn nun geöffnet werden? In geheimer Abstimmung entschieden sich die Zuhörer für „Verlust“ und „Trauer“.

Daraus ergab sich eine anregende und fruchtbare Diskussion unter den Zuhörern.

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Wer mehr über dieses sehr lesenswerte Buch wissen möchte …. – hier erfährt Mann/Frau mehr:

http://www.karin-schmitt.eu/

 Gerd Taron

 

Fotos: Gerd Taron und Karin Schmitt

Das war der 1, Eppenhainer Literatur-Erlebnis-Tag – Teil 1

Ein literarischer Spaziergang und eine Erlebnis-Lesung zum Thema „Freiheit“

Mit Gerd Taron (Antiquar) und Karin Schmitt (Autorin)

1. Teil: Der literarische Spaziergang

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Das Georg-Leber- Haus (IB-Hotel) in Kelkheim-Eppenhain – Zentraler Treffpunkt für den literarischen Spaziergang und für die Erlebnis-Lesung

http://internationaler-bund.de/index.php?id=10754

Eppenhain, 03.10.2013

Was für ein Tag – Sonne pur und das am Tag der Deutschen Einheit!

Der erste Eppenhainer Literatur-Erlebnis-Tag begann auf Schusters Rappen. Gerd Taron führte die kleine Gruppe durch das Eppenhainer Dorf. Mit dabei auch die Erlebnis-Autorin Karin Schmitt, die am Abend durch die Erlebnis-Lesung führte.

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Gerd Taron mit zwei Teilnehmern vor der St. Josef-Kirche Eppenhain

Am alten Rathaus und wenig später am Haus „Wiesenau“ trug Gerd Taron die ersten Texte zum Thema vor:

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Vor dem alten Rathaus am Brunnen in Eppenhain

Bürgerlied

Ob wir rote, gelbe Kragen,

Helme oder Hüte tragen,

Stiefel tragen oder Schuh’

oder ob wir Röcke nähen

und am Fließband Schrauben drehen,

Das tut, das tut nichts dazu.

Ob wir können präsidieren,

oder müssen Akten schmieren,

ohne Rast und ohne Ruh.

Ob wir dicke Bücher lesen

oder aber binden Besen,

das tut, das tut nichts dazu.

Aber ob wir Neues bauen

Oder Altes nur verdauen,

wie das Gras verdaut die Kuh,

ob wir für die Welt was schaffen

oder nur die Welt begaffen,

das tut, das tut nichts dazu.

Oder ob wir still betrachten,

wie Menschen die Menschen achten,

der Beruf verboten wird,

oder ob wir uns entscheiden,

diesen Alptraum zu vertreiben,

das tut, das tut nichts dazu.

Ob wir tatenlos zuschauen,

wie sie unser Recht abbauen,

und wir fügen uns dem Bann,

dann sind die, die immer hoffen,

sie selbst würden nicht betroffen,

schließlich selbst mit schuld daran.

Drum ihr Schwestern, drum ihr Brüder,

alles eines Bundes Glieder,

was ein jeder von euch tu,

alle, die dies Lied gesungen,

so die Alten, so die Jungen,

tun wir, tun wir was dazu.

Autor unbekannt


Weiter ging es Richtung Atzelberg. Am Fuße des Atzelberg-Turms angekommen, wurde ein Text von Annette von Droste-Hülshoff gelesen.

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Am Turme

Ich steh’ auf hohem Balkone am Turm,

Umstrichen vom schreienden Stare,

Und lass’ gleich einer Mänade den Sturm

Wir wühlen im flatternden Haare;

O wilder Geselle, o toller Tant,

Ich möchte dich kräftig umschlingen,

Und, Sehne an Sehne, zwei Schritte vom Rand

Auf Tod und Leben dann ringen!

Und drunten seh’ ich am Strand, so frisch

Wie spielende Doggen, die Wellen

Sich tummeln rings mit Geklaff und Gezisch

Und glänzende Flocken schnellen.

O, springen möcht’ ich hinein alsbald

Recht in die tobende Meute,

Und jagen durch den korallenen Wald

Das Walroß, die lustige Beute!

Und drüben seh’ ich ein Wimpel wehn

So keck wie eine Standarte,

Seh’ auf und nieder den Kiel sich drehn

Von meiner luftigen Warte;

O, sitzen möchte’ ich im kämpfenden Schiff,

Das Steuerruder ergreifen,

Und zischend über das brandende Riff

Wie eine Seemöwe streifen.

Wär’ ich ein Jäger auf freier Flur,

Ein Stück nur von einem Soldaten,

Wär’ ich ein Mann doch mindestens nur,

So wärde der Himmel mir raten;

Nun muß ich sitzen so fein und klar,

Gleich einem artigen Kinde,

Und darf nun heimlich lösen mein Haar

Und lassen es flattern im Winde!

Annette von Dröste-Hülshoff


Auf dem Rückweg erzählte Karin Schmitt von ihrem Buch „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“, dass sie am Abend vorstellte.

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 Karin Schmitt (rechts) mit zwei Teilnehmern auf dem Weg zum Treffpunkt

Ein abwechslungsreicher Spaziergang fand nach etwa 2 Stunden sein Ende. Die Begegnung miteinander hat mir und allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet.

Gerd Taron

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Gerd Taron und Karin Schmitt vor dem Atzelberg-Turm in Kelkheim-Eppenhain

Herzlich willkommen zum 1. Eppenhainer Literatur-Erlebnis-Tag am 03.10.13

mit Buchautorin Karin Schmitt aus Bad Soden und Antiquar Gerd Taron aus Kelkheim-Fischbach

Liebe Literaturfreunde in nah und fern,

 wir, Karin Schmitt und ich, möchten Sie zu einer Reise in die Stille einladen – zu einem literarischen Erlebnis in besonderer Atmosphäre.

 Eppenhain, ein Bergdorf von Kelkheim, bietet dazu ideale Voraussetzungen.

In der Hotel- und Fremdenzeitung vom Verlag Karl Schnegelberger und Cie. aus Wiesbaden schrieb Lothar Lüstner im Jahre 1911 in einer Studie von Eppenhain als „die Perle des Hochtaunus“. Das nachfolgende Gedicht von Friedrich Oertel bezog er auf Eppenhain:

„O selig wenn beschieden

Zu halten Sommerrast

In trautem Dorfes Frieden,

Weit von der Straße Hast!

Die Seele sucht sich wieder,

Fern rückt des Tages Streit,

Neu klingen alte Lieder

O schöne, stille Zeit!

 

Friedrich Oertel

Am Tag der Deutschen Einheit wollen wir uns dem Thema „Freiheit“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln widmen.

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Beginn ist um 14:00 Uhr mit einem literarischen Spaziergang rund um den Atzelberg. Dabei. werde ich aus gesellschaftlicher und politischer Sicht das Thema aufgreifen. Der Spaziergang dauert ca. 2 Stunden. Wir starten und enden am

Georg-Leber-Haus, Ehlhaltener Str. 11-13 in Kelkheim-Eppenhain

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Ab 19:30 Uhr lädt Karin Schmitt zu ihrer Erlebnis-Lesung im Georg-Leber-Haus ein. Die Besucher entscheiden, welche Kapitel die Autorin aus ihrem Roman­debüt „Die unverstandenen Geschenke des Lebens“ liest. Alle Textstellen beziehen sich auf die persönlich-individuelle Freiheit.

Rund um die Erlebnis-Lesung gibt es einen Büchertisch zum Thema Freiheit.

Außerdem werde ich die Aktion „Mein Weihnachtsgedicht“ vorstellen, die zum zweiten Mal stattfindet. Diesmal wird diese Aktion von Felicitas Göbel vom Verein „Lesen & Kultur für alle e. V. in Frankfurt/Main“  – http://fundament-lesekultur.de/ –  unterstützt.

Ach so – fast hätten wir es vergessen, zu erwähnen. Der Kostenbeitrag beträgt jeweils 5 Euro, für beide gemeinsam 8 Euro.

Die Kontaktdaten für weitere Informationen:

Karin Schmitt

E-Mail: schreib-karin@web.de

Internet: http://www.karin-schmitt.eu/

Gerd Taron

E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de

Internet: https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/

Wir freuen uns auf Ihr Kommen

Ihre/Eure

Gerd Taron und Karin Schmitt

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Foto: Marina Rupprecht

Wege – Lterarischer Abendspaziergang rund um den Rettershof bei Kelkheim-Fischbach

 

 

Kelkheim-Fischbach, 20.09.2013


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Zum zweiten Mal fand in diesem Jahr ein literarischer Abendspaziergang statt. Diesmal war Start und Ziel der Rettershof, einem bekannten Ausflugsziel im Rhein-Main-Gebiet.

 

Das Wetter meinte es gut mit uns, auch wenn die Sonne sich nicht so gerne blicken ließ. Es blieb trocken, das war das wichtigste. Der Regenschirm konnte im Auto oder zu Hause bleiben. Bedauerlicherweise konnte diesmal der Abendspaziergang von Marina Rupprecht wegen Krankheit nicht begleitet werden.

 

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Treffpunkt war der Parkplatz am Rettershof. Von dort machten wir uns auf den Weg – literarisch und praktisch gesehen.

 

 

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Gerd Taron mit dem Ehepaar Thoma aus Kelkheim-Ruppertshain

 

Das Ehepaar Thoma begab sich auf Schusters Rappen aus dem Kelkheimer Bergdorf Ruppertshain zum Rettershof.

 

Mit einem Gedicht von Peter Rosegger ging es los:

 

Auf dem Wege zum Licht

Auf dem Wege zum Licht lasset keinen zurück.
Führt jeden mit euch, der vergessen vom Glück.
Dem die Ampel verlosch, dem die Glut nie gebrannt,
Das Kind, das den leitenden Stern nie gekannt.

Sie taumeln in Nacht und Verlassenheit. –
Ihr begnadeten Pilger der Ewigkeit,
Führt alle mit euch in Liebe und Pflicht.
Lasset keinen zurück auf dem Wege zum Licht!

 

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An einer großen Weggabelung direkt in der Nähe am Rettershof betrachteten wir die Landschaft und hörten dazu einen Text

 


Kreuzung

 

Ich stehe an einer Kreuzung

Von Wegen umgeben

Wohin des Weges?

Nach links, nach rechts

Zurück oder nach vorne?

Mutig – ängstlich?

Gerd Taron

 

Da die Wegbeschaffenheit durch den Regen der vergangenen Stunden nicht  so gut war, führte uns der Weg nur wenige Meter fort zu einer weiteren literarischen Betrachtung:

 

Meine Wege

 

Meine Wege…
führen vielleicht über Stolpersteine und Wurzelwerk…
über viele labyrinthähnliche Umwege…
hin zu unbekannten Zielen.


Ich weiß sie noch nicht,
aber da warten Erfreulichkeiten auf mich,
Begegnungen, die mir gut tun,

Menschen, die mich „erkennen“,
befreites Lachen und Sich- Wohlfühlen,
befriedigendes Wirken.


Vielleicht gar ein kleines Glück.


Ich gehe ihm entgegen.

 

Anne M. Pützer

 

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Das Auge sagte eines Tages

 

Das Auge sagte eines Tages:


„Ich sehe hinter diesen Tälern im blauen Dunst einen Berg.
Ist er nicht wunderschön?“


Das Ohr lauschte und sagte nach einer Weile:
„Wo ist der Berg? Ich höre keinen!“


Darauf sagte die Hand: „Ich versuche vergeblich, ihn zu greifen.
Ich finde keinen Berg!“


Die Nase sagte: „Ich rieche nichts. Da ist kein Berg!“

Da wandte sich das Auge in eine andere Richtung.

Die anderen diskutierten weiter über diese merkwürdige Täuschung
und kamen zu dem Schluss: „Mit dem Auge stimmt etwas nicht!“

(Khalil Gibran)

 

 

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…. und sie gingen des Weges …

 

… mit einem Gedicht von Rainer Maria Rilke

 

Einmal, am Rande des Hains – Rainer Maria Rilke

 

 

Einmal, am Rande des Hains,
stehn wir einsam beisammen
und sind festlich, wie Flammen
fühlen: Alles ist Eins.

Halten uns fest umfaßt;
werden im lauschenden Lande
durch die weichen Gewande
wachsen wie Ast an Ast.

Wiegt ein erwachender Hauch
die Dolden des Oleanders:
sieh, wir sind nicht mehr anders,
und wir wiegen uns auch.

Meine Seele spürt,
daß wir am Tore tasten.
Und sie fragt dich im Rasten:
Hast Du mich hergeführt?

Und du lächelst darauf
so herrlich und heiter
und: bald wandern wir weiter:
Tore gehn auf..

Und wir sind nichtmehr zag,
unser Weg wird kein Weh sein,
wird eine lange Allee sein
aus dem vergangenen Tag.

Aus: Dir zur Feier (1897/98)

 

 

Text und Fotos: Gerd Taron bzw. Alex Kraus (Foto)

 

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Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor Dir auftun werden, und Du nicht weißt, welchen Du einschlagen
sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall,
sondern setz Dich und warte.

Atme so tief und vertrauensvoll, wie Du an dem Tag geatmet hast,
als Du auf die Welt kamst,
lass Dich von nichts ablenken, warte, warte noch.

Lausche still und schweigend auf Dein Herz.
Wenn es dann zu Dir spricht,
steh auf und geh, wohin es Dich trägt.

(Susanna Tamaro)

 

Ein Tag voller Bücher

Verkaufsoffener Sonntag am 15.09.2013 anlässlich der Kelkheimer Möbeltage

 

zusammen mit Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13 in Kelkheim

 

Es war wieder soweit: Zum zweiten Mal in diesem Jahr veranstaltete die VKS (Vereinigung Kelkheimer Selbstständiger) anlässlich der traditionellen Kelkheimer Möbeltage einen verkaufsoffenen Sonntag.

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Mit dabei in bewährter Weise: Viola’s Bücherwurm mit Viola Ritzer und Maren von Hoerschelmann sowie Gerd Taron von Taron-Antiquariat, der vor der Buchhandlung wieder seine antiquarischen Bücher mit seinem Stand präsentierte.

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Wer eine echte Bücherfreundin, ein echter Bücherfreund ist, hatte ausreichend Gelegenheit zu stöbern – sei es drinnen in der gemütlichen Buchhandlung oder draußen am Stand.

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Die Sonne gab sich diesmal öfters die Ehre und es blieb vor allem trocken. Angesichts der Regengüsse vom diesjährigen Stadtmarkt im Mai waren alle erleichtert und froh über das schöne Wetter.

Ein schöner Tag zu Beginn des Bücherherbstes ging schnell vorüber.

Gerd Taron

Einige fotografische Erinnerungen seien beispielhaft aufgeführt:. Alle Fotos stammen von Marina Rupprecht, soweit nicht anders angegeben.

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Ein Antiquar in Aktion – beim Sortieren und bei einer kleinen Pause …

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Es gab viel zu entdecken – wie man auf den nachfolgenden Fotos erkennen kann:

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Marina Rupprecht – eine neue Bücherfreundin?

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Fotos: Gerd Taron

Und hier ein paar besondere Ausgaben:

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Auch damals gab es Bücher mit Klebebildchen – hier aus dem Jahre 1938 – damals herausgegeben von der deutschen Zigarettenindustrie.

Die ersten Nachkriegs-Taschenbücher von Rowohlt

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… und Suhrkamp darf auch nicht fehlen …

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Spaß hat es gemacht mit den vielen schönen Büchern – dem Antiquar Gerd Taron und Marina Rupprecht als fotografische Begleitung. Dafür ein herzliches Dankeschön!

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Schön, dass es Bücher gibt! Herrn Gutenberg sei Dank.

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Alle Fotos wenn nicht anders vermerkt: Marina Rupprecht