Auf märchenhaften Pfaden – Ein literarischer Spaziergang am Rettershof mit der Autorin Ananta Corte– Erzähl mir Liebe

Auf märchenhaften Pfaden – Ein literarischer Spaziergang am Rettershof mit der Autorin Ananta Corte– Erzähl mir Liebe

Vorstellen und Begrüßen der Autorin Ananta Corte durch Gerd Taron

Kelkheim-Fischbach, 05.08.18

Bei warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen hatte ich die große Freude Ananta Corte zu einem literarischen Spaziergang und Lesung am Rettershof zu begrüßen. In etwas ungewohnter Umgebung und in freier Natur las sie an verschiedenen Stationen aus ihrem Roman „Erzähl mir Liebe“.

Erfreulich dass auch das Höchster Kreisblatt mit einer Redakteurin und einem Fotograf erschien. Zum Zeitpunkt dieses Artikels war der Beitrag im Höchster Kreisblatt noch nicht veröffentlicht.

Auf dem Weg zur ersten Station

Unter der Linde las Ananta Corte die Geschichte über das Herz des Zauberers. Ein Zauberer begab sich auf der Suche nach einem Ort, wo er sich niederlassen wollte. Dabei begleitete ihn ein kleines, rot leuchtendes Herz. Auf dem Weg begegnete ihm eine junge Frau an einem Brunnen, wo er rastete.

Es ist der Beginn einer von vielen märchenhaften und berührenden Geschichten aus dem Roman.

An der zweiten Station vor dem Romantik-Schlosshotel Rettershof

An der dritten Station am Torbogen in der Nähe des Schlosshotels las dann Hanno Corte die dritte Geschichte.

Ananta und Hanno Corte vor dem Torbogen

Zum Abschluss gab es wieder im Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ die Möglichkeit für alle in gemütlicher Runde zu verweilen und sich auszutauschen.

Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“ (http://www.zum-froehlichen-landmann.de/

Ein inspirierender Nachmittag für alle Zuhörer ging viel zu schnell zu Ende.

Gerd Taron

Weitere Informationen zum Buch gibt es hier:

http://www.erzählmirliebe.de/

Wunder des Alltags – Literarischer Wochenendgruß vom 03.08.18

Wunder des Alltags – Literarischer Wochenendgruß vom 03.08.18

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

„Wunder gibt es immer wieder“ – so sang einst Katja Ebstein. Nena beschrieb mit „Wunder geschehen“ auf ebenfalls musikalische Weise ein besonderes Phänomen.

Es ist nicht die Mondfinsternis, die vergangene Woche Millionen von Menschen in den Bann zog. Diese und andere große Naturschauspiele verstellen den Blick auf die kleinen Wunder in unserem Alltag.

Es sind Begegnungen mit Menschen, ob an der Kasse am Supermarkt, ob auf der Straße oder bei anderer Gelegenheit. Und manchmal, so kann ich es aus eigener Erfahrung berichten, entsteht aus etwas Kleinem ein großes Wunder.

Mit diesem Wochenendgruß möchte ich dem Leser dieser Zeilen in Erinnerung bringen, dass jeden Tag Wunder geschehen. Die Texte und die Fotos von Hans Joerg Kampfenkel und mir mögen Ihren Teil zu einer neuen Sicht von Wundern beitragen.

Foto: Gerd Taron

Jeder einzelne Tag
bringt uns neue Wunder,
wir haben oft keinen Blick
mehr dafür oder sehen es
nicht mehr als solches.
Jedes Lächeln,
eine unverhoffte Freude,
jede Blume,
eine Umarmung von Herzen,
jede Synchronizität,
neugierige Kinderaugen,
eine Geburt,
ein Freund der da ist,
wenn du dich gerade alleine fühlst ……
und das Allerwichtigste ……
DU bist das ALLERTOLLSTE WUNDER überhaupt …….
Conny Nabers

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Stille Wunder,
die unbeobachtet geschehen,
mit denen sich aber das Leben
kraftvoll ausbreitet:
das Entfalten eines einzelnen Birkenblattes;
die Echtheit einer Frage
im Mund eines wissbegierigen Kindes;
die Erneuerung eines verölten Strandes,
den die Wellen mühsam rein waschen;
die Stille, in der wichtige Gedanken
Gestalt annehmen und Veränderung vorbereiten.

Ich will der Hoffnung die Hand hinhalten,
sie füttern, sie pflegen,
sie fliegen lassen
in jede Ecke der Welt.

Ulrich Schaffer

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Kleine Wunder

Wenn wir alle das Schöne, das wir erleben und all die Ereignisse, die uns glücklich machen, als kleine Wunder ansehen, dann ist das Leben einfach wunderbar.

Irmgard Erath

Foto: Gerd Taron

Die sieben Weltwunder

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.

Folgende Rangliste kam zustande:
Pyramiden von Gizeh
Taj Mahal
Grand Canyon
Panamakanal
Empire State Building
St. Peters Dom im Vatikan
Große Mauer China

Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.
Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.

Sie antwortete: „Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder.“

Die Lehrerin sagte:
„Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen.“

Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor.
„Für mich sind das die Sieben Weltwunder:
Sehen
Hören
sich Berühren
Riechen
Fühlen
Lachen …
… und Lieben.“
Im Zimmer wurde es ganz still.

Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

gefunden auf der Seite: lichtkreis.at,

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wunder

Wenn wir bewusst leben,
werden Wunder sichtbar und fassbar sein.
Geheimnisvoll ist die Struktur der Welt.
Wir sind umgeben von Unerklärlichem
und sind selbst Wunder.
Auch nur einen von uns zu zerstören ist ein Sakrileg.
Wir haben soviel darauf verwandt,
realistisch und geerdet zu sein,
unsere Begeisterung zu zügeln und unsere Träume zu vergessen,
dass wir dabei den Sinn für das Wunderbare verloren haben,
das in jede Faser der Welt hineingewebt worden ist,
auf jede vorstellbare und unvorstellbare Art.
Wir gehen auf Zeiten zu,
in denen unsere Augen mehr und mehr geöffnet werden,
und wir werden nicht nur mit unserer Horn- und Netzhaut sehen,
sondern mit unserem Herzen, dem einzigen Organ,
das die Welt so sieht, wie sie ist, unverzerrt.
Dann wird das Unmögliche alltäglich sein,
Wunder werden aus unserer Liebe hervorgehen,
und wir werden unserer Hoffnung
und unserem Glauben mehr trauen
als den Schlagzeilen, erfüllt von Katastrophen und Unglück.
Wohlwollend werden wir über das lachen,
was wir früher als vernünftig ansahen.
Wir werden ins Licht gehen,
und tiefer und umfassender als je zuvor
sichtbar füreinander werden.
Und so wie die Welt ein Geheimnis ist,
so sind Gedanken Energie,
Glauben ist Sehen,
und Ahnen ist Wissen.

Ulrich Schaffer

Foto: Gerd Taron

Du bist ein Wunder, das auf dieser Welt lebt.
Du bist einmalig, einzigartig, unverwechselbar.
Warum staunst du nicht, warum freust du dich nicht über
dich selbst und über all die anderen um dich herum?
Ist es dir so selbstverständlich, dass du lebst, dass du Zeit bekommst, um zu singen und zu tanzen, Zeit um glücklich zu sein?
Warum denn Zeit verlieren mit sinnlosem Jagen nach Geld? Warum sich haufenweise Sorgen machen um Dinge von morgen und übermorgen?
Warum sich zanken, sich anöden, warum in sinnloser Betriebsamkeit machen und warum schlafen, wenn die Sonne scheint?

Phil Bosmans

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wunder geschehen plötzlich.
Sie lassen sich nicht herbeiwünschen,
sondern kommen ungerufen,
meist in den unwahrscheinlichsten Augenblicken,
und widerfahren denen,
die am wenigsten damit gerechnet haben.

Georg Christoph Lichtenberg

Foto: Gerd Taron
Mögest du dir die Zeit nehmen, die stillen Wunder zu feiern, die in der lauten Welt keine Bewunderer haben.

~Irischer Segenswunsch~

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende voller persönlicher Wunder. Lassen Sie sie geschehen und einen neuen Blick für Ihr Leben gewinnen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Erzähl mir Liebe – Eine Lesung mit Ananta Corte und ihren Roman mit lieben Freunden auf dem Zauberberg in Kelkheim-Ruppertshain

Erzähl mir Liebe – Eine Lesung mit Ananta Corte und ihren Roman mit lieben Freunden auf dem Zauberberg in Kelkheim-Ruppertshain

Kelkheim-Ruppertshain, im Juni 2018

Liebe Leserinnen und Leser

seit Lesung von Ananta Cortes Roman „Erzähl mir Liebe“ sind bereits einige Tage vergangen. Das ist der Lauf der Zeit und doch möchte ich innehalten und diesem Abend ein paar Worte widmen

Unterhaltsam wurde es in der stimmungsvollen Atmosphäre des Felsenkellers in Kelkheim-Ruppertshain auf dem Zauberberg – immer wieder einen Ausflug wert – als Ananta Corte mit verschiedenen Mitlesern ausgewählte Passagen aus ihrem Buch szenisch vortrug und Christina Eretier und Paul Pfeffer dies sowohl als lesende Stimmen als auch musikalisch begleiteten.

Am 05.08.18 können Sie Ananta Corte ab 15 Uhr bei einer Lesung aus ihrem Roman rund um den Rettershof persönlich erleben.

Weitere Informationen zum Buch finden Sie am Ende dieses Artikels.

Gerd Taron/Ananta Corte

Erzähl mir Liebe – ein Imperativ, eine Aufforderung, macht neugierig.
Der Titel legt nahe, dass Liebe das zentrale Thema dieses ungewöhnlichen Buches ist. Ungewöhnlich, weil die Liebe darin zwar allgegenwärtig ist, jedoch in ganz unterschiedlicher Gestalt erscheint – tabulos, zärtlich, mitleidlos, überraschend, kompromisslos, unberechenbar, bedingungslos. So vielschichtig wie die Menschen, denen sie begegnet. Ungewöhnlich auch durch die wechselnden Perspektiven des Erzählens.
Mit seinem sich damit jeweils wandelnden Stil, seiner verstehenden und detaillierten Betrachtung menschlichen Wesens, ist dieses Buch vermutlich nicht für jeden die geeignete Entspannungslektüre.
Wer jedoch bereit ist, sich auf vielerlei Weise berühren zu lassen, wird mit einer Intensität und Dichte belohnt, die Ihresgleichen suchen.

http://www.erzählmirliebe.de/
18,90 €
zzgl. Versandkosten (3 € innerhalb Deutschlands)
Bestellbar per e-mail unter
bestellung@erzählmirliebe.de
oder telefonisch unter 0611 532 61 47
Eine Leseprobe finden Sie
http://www.essenz-persoenlichkeit.de/files/pdfs/Leseprobe.pdf