Von echten und falschen Freunden – Literarischer Wochenendgruß vom 06.04.18

Von echten und falschen Freunden – Literarischer Wochenendgruß vom 06.04.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes

In stürmischen Zeiten des Lebens ist es bedeutsam, Freunde zu haben, auf die Verlass ist und denen man vertrauen kann.

Meine Erfahrungen der vergangenen Zeit zeigen aber auch, wie wichtig es ist, echte von falschen Freunden zu unterscheiden. Denn zu oft zeigen sich angebliche Freunde in schwierigen Situationen ihr wahres Gesicht. Sie suchen im anderen nur die Erfüllung ihres eigenen Ego. Manchmal kann es lange dauern, bis man sie durchschaut.

„Echte Fründe ston zusamme (echte Freunde stehen zusammen)“. – Dieses Zitat aus einem Lied aus meiner rheinischen Heimat ist mir wieder neu bewusst geworden.

Ich bin dankbar, dass ich mich von Freundeskreis getragen weiß, dem ich vertrauen kann. Das ist nicht selbstverständlich.

Daher widme ich diesen Wochenendgruß all meinen lieben Freunde in nah und fern, die mir immer wieder die Kraft geben, nicht zu verzagen.

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Blumen können nicht blühen ohne die Wärme der Sonne. Menschen können nicht Mensch werden ohne die Wärme der Freundschaft.

Phil Bosmans

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Je tiefer Dein Bündnis der Freundschaft mit Dir Selbst, desto höher die Energie zum Wandel auf Deine unmittelbare Umgebung.“

Christina Boos

Foto: Angelika Quast-Fischer

Wahre Freunde berühren nicht nur deine Augen, sondern vor
allem deine Seele, damit sie Flügel bekommt und ein Stück
weiterfliegen kann.

Monika Minder

Foto: K.-H. Fischer

Das schönste Geschenk an den Menschen ist die Fähigkeit zur Freundschaft,
nutze sie…..

Dazu eine Geschichte die im alten Persien spielt. Es war an der Zeit, das Neujahrsfest vorzubereiten. Der König wies seine Leute an: „Ich möchte, dass es ein wirklich königliches Fest wird. Die Gästeliste soll überquellen von illustren Persönlichkeiten. Die Tische sollen sich biegen unter Delikatessen, und der Wein soll nur aus erlesenen Trauben und besten Jahrgängen bestehen.“

Die Mitarbeiter schwärmten aus und brachten aus allen Landesteilen nur das Köstlichste. Aber der König war nicht zufriedenzustellen. „Im letzten Jahr habe ich ein durch nichts zu überbietendes Fest gegeben. Aber die ganze Stadt sprach nur von dem Fest bei Ramun, dem Maler. Da wurde getrunken und gelacht die ganze Nacht bis zum Nachmittag des nächsten Tages. Im Jahr davor war es dasselbe. Ebenso im Jahr davor und davor. Einmal muss es mir doch gelingen, diesen Wurm zu übertrumpfen, denn ich, ich bin der König.“

Einer der Mitarbeiter, ein kluger Mann, verneigte sich tief und fragte: „Mein König, habt Ihr je mit dem Maler gesprochen? Es muss doch einen Grund geben, warum die Leute sein Fest so lieben, obwohl sie in schäbiger Hütte ihre mitgebrachten Happen essen und den billigsten Wein trinken müssen.“ Der König nickte stumm und sagte: „Gut, schafft mir diesen Ramun heran.“

Und so geschah es. „Warum lieben die Menschen so dein Neujahrsfest?“ fragte der König.

Worauf der Maler antwortete: „Wir sind Freunde und brauchen einander – aber mehr brauchen wir nicht. Deshalb sind wir reich.“

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Eine Freundschaft zu schließen, ist eine Gunst.
Eine Freundschaft zu haben, ist eine Gabe.
Eine Freundschaft zu halten, ist eine Tugend.
Ein Freund zu sein, ist eine Ehre.
(aus Spanien)

Foto: Elisa Maria Brock

Gehe mit offenen Augen durchs Leben,
höre auf deine innere Stimme und auch du wirst ihn entdecken.
Er zieht dich magisch an und niemand kann dich abhalten, dort zu verweilen.

Hüte ihn gut, wenn du ihn einmal gefunden hast,
den Baum der Freundschaft.
Er ist ein wertvolles Geschenk,
das ohne Pflege verkümmert.

(unbekannt)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele liebe echte Freunde haben und dass Ihnen ein freundschaftliches Wochenende bevorsteht.

Ihr/Euer

Gerd Taron

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