Weiter so oder die Angst vor Veränderung – Literarischer Wochenendgruß vom 23.02.18

Weiter so oder die Angst vor Veränderung – Literarischer Wochenendgruß vom 23.02.18

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in unsicheren Zeiten, wie es selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Börsencrash vom 05.02.18 betont. Dies ist keine neue Erkenntnis, wenn ich mich in meinem Umfeld umschaue.

Es gab und gibt keine Sicherheit im Leben und ein „Weiter so“. Jederzeit kann es geschehen, dass eigene Lebenspläne, wenn es diese gibt, sich aufgrund von besonderen Ereignissen ändern.

Ich selbst überprüfe im Abstand von etwa 10 Jahren mein persönliches und berufliches Engagement. Dazu hat zum Beispiel dazu geführt, dass ich verschiedene ehrenamtliche und persönliche Aktivitäten neu überdacht habe.

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wenn Dein Leben
brennt,
Liebes Herz –
lass es zu.
Lass das Feuer
der Veränderung
Dein Leben brennen,
gib Dich hin
dem feurigen
Schmerz
der tiefen Nacht.
Kämpfe nicht,
lass es lodern
in Dir,
hinein in
Deine
dunklen Tiefen,
durch Dich.
Lass es brennen,
bis Du selbst
das Feuer bist,
welches Dich
durchdringt.
Lass verbrennen
das Alte,
allen Schmerz
der Vergangenheit,
lass brennen
die Erinnerungen,
die Deine
Schwäche nähren.
Lass brennen
alle Wünsche,
die nicht mehr
Deine sind,
lass brennen
auch alles
Andere,
denn nur
wenn
Altes geht,
wird Neues
sein.
Lass brennen
Deine Seele
und
auch Dein
Herz im
alten
Schmerz
und
Pein.
Denn noch bevor
Dir das
im Ganzen
ist bewusst,
wird neues
Leben
sein.
-FEUER der VERÄNDERUNG-

Anja Schindler

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich fürchtete einsam zu sein,
bis ich lernte mich selbst zu lieben.

Ich fürchtete Fehler zu machen,
bis ich bemerkte, es nicht zu versuchen,
ist der einzige Fehler, den ich machen kann.

Ich fürchtete die Meinung der Leute,
bis ich lernte, dass sie so oder so
eine Meinung haben.

Ich fürchtete Zurückweisung,
bis ich lernte, Vertrauen in mich
selbst zu haben.

Ich fürchtete Schmerz,
bis ich lernte, dass er manchmal
für das Wachstum notwendig ist.

Ich fürchtete die Wahrheit,
bis ich sah, wie hässlich
Lügen sind.

Ich fürchtete das Leben,
bis ich erfahren habe,
wie schön es sein kann.

Ich fürchtete den Tod,
bis ich bemerkte, dass er kein Ende
aber ein Anfang ist.

Ich fürchtete meine Bestimmung,
bis ich bemerkte, dass die Kraft zur Veränderung
in mir liegt.

Ich fürchtete die Liebe,
bis ich mein Herz berührte und die Dunkelheit
endlosen sonnigen Tagen wich.

Ich fürchtete zu altern,
bis ich bemerkte, dass ich jeden Tag
ein Stück weiser wurde.

Ich fürchtete die Zukunft,
bis ich sah, dass sich alles
langsam besserte.

Ich fürchtete die Vergangenheit,
bis ich bemerkte, dass sie mir keine
Schmerzen mehr zufügen konnte.

Ich fürchtete die Dunkelheit,
bis ich den Zauber der
Sterne sehen konnte.

Ich fürchtete das Licht,
bis ich bemerkte, dass mir die Wahrheit
Stärke verlieh.

Ich fürchtete die Veränderung,
bis ich sah, dass auch der schönste Schmetterling
eine Metamorphose durchmachen musste,
bevor er zu fliegen begann.

Autor unbekannt

Foto: K. H. Fischer

Leben ist Veränderung!

Beachte immer, dass nichts bleibt,
wie es ist, und denke daran,
dass die Natur immer wieder
ihre Formen wechselt.

Marc Aurel

Foto: Selda Eigler – Kloster Eberbach

Nachhaltige Veränderung

Durch dich muss der Mittelpunkt neu definiert werden.
Man übersieht dich leicht,
du glänzt nicht im üblichen Sinn.
Aber das Leben bedient sich deiner,
um die Welt zu verwandeln –
aber nicht mit großen Sprüchen,
nicht mit Vorträgen und Verlautbarungen,
nicht mit der Macht der Politik
und der Kaufkraft des Geldes.
Das sind nicht deine Währungen.
Von der Mitte her wird das Äußere zusammengehalten,
von der Mitte her wird alles unauffällig gesteuert.
Deine Währungen sind Liebe, Fürsorge,
Stille, Vorsicht, Verwandlung in der Tiefe.
Von da geht die nachhaltige Veränderung der Welt aus,
von dir,
kannst du es glauben?,
auch wenn man dich übersieht.

Ulrich Schaffer

Wenn wir uns bewusst machen, dass Veränderungen häufig plötzlich und unerwartet eintreten, dann können wir, egal wie schwierig unsere Lebenssituation gerade sein mag, stets Hoffnung haben und sollten immer offen für Neues sein.

Wir sind an einem Tag geboren worden.
Wir sterben an einem Tag.
Wie können uns an einem Tag verändern.
Und wir können uns an einem Tag verlieben.
Alles kann an genau einem Tag geschehen.

Louise L. Hay

Foto: Karin Ruf

Leben heißt lernen,
dass wir uns Zeit nehmen müssen,
wenn wir welche haben wollen;
dass wir verantwortlich sind
für Gedachtes und Nichtgedachtes,
Gesagtes und Nichtgesagtes,
Getanes und Nichtgetanes;
dass der Sinn des Lebens
darin liegt, immer die Liebe
und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen,
dass es nicht darauf ankommt,
ob wir uns etwas schenken,
sondern darauf, ob wir imstande sind,
uns gegenseitig etwas zu geben;
dass das Wesen des Lebens
die Veränderung ist;
dass wir Liebe säen müssen,
wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen,
die Kunst der Gelassenheit auszuüben:
das Weglassen, das Zulassen,
das Loslassen;
dass die schwierigste Aufgabe
unseres Leben darin besteht,
nie aufzugeben;
dass unser Mensch-Sein untrennbar
mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

Ernst Ferstl

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Veränderungen und neue Herausforderungen in Ihrem Leben annehmen und daraus neue positive Energien gewinnen.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Nachstehend zwei Veranstaltungshinweise für den heutigen Freitag:

Freitag, 23.02.18 – 19 Uhr – Viola’s Bücherwurm, Bahnstraße 13, Kelkheim, Tel. 06195/900-818 – E-Mail: violas-buecherwurm@t-online.de

Haroon Gordon liest aus seinem Roman „Palast aus Staub und Sand“. Eine Lebensgeschichte zwischen Algerien und der Provence.

Der Eintritt von 5 Euro kommt der Stiftung Bärenherz zugute

Freitag, 23.03.18 – 19 Uhr

Umarmung – Vernissage und Buchvorstellung mit Connie Albers (https://www.connie-albers.de/

Hospiz Lebensbrücke, Dalbergstraße 2a, 65439 Flörsheim am Main

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