Licht leuchten lassen– Literarischer Wochenendgruß vom 03.11.17

Licht leuchten lassen– Literarischer Wochenendgruß vom 03.11.17

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

für viele Menschen ist der November ein trüber, ein schwermütiger Monat. Die Sonnenstunden werden weniger, die Tage kürzer, die Nächte länger. Die Natur stimmt sich auf ihren Winterschlaf ein. Aber der November ist auch eine Chance, zur Besinnung zu kommen, innezuhalten.

Wie wichtig ist es gerade jetzt, ein Licht leuchten zu lassen. Es sind die kleinen Lichter, die, wenn man sie aufmerksam betrachtet, viel bewirken zu können. Jeder von uns ist ein besonderes Licht mit seiner Einzigartigkeit.

Dieser Wochenendgruß möge dem Leser und den Betrachtern der schönen Fotos, die mir zur Verfügung gestellt wurden, neu bewusst werden.

Foto: Gerd Taron

Du bist Licht

‘…Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind;
unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Meßbare hinaus
kraftvoll zu sein.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen uns, wer ich bin:
mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen ?

Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen ?
Du bist ein Kind Gottes.

Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt.

Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen,
dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen.

Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun.
Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist,
zu manifestieren.

Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.
Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen,
geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch andere…’

Nelson Mandela, ehem. Staatspräsident Südafrikas, Antrittsrede 1994

Foto: Beate Schmitz

Wenn dein eigenes Licht heller leuchtet als das der anderen, sei glücklich darüber, aber lösche nie das Licht anderer, um dein eigenes heller leuchten zu lassen.

Aus dem Orient

St. Stephan Mainz – Foto: Gerd Taron

Die Menschen sind wie bunte Glasfenster: Sie funkeln und leuchten, wenn die Sonne scheint; doch nach Anbruch der Dunkelheit wird ihre wahre Schönheit nur offenbar, wenn sie ein inneres Licht haben.“
Elisabeth Kübler-Ross

Foto: K-H. Fischer

Das Licht

Es war einmal ein Junge, der einen weiten Weg im Dunkeln laufen musste, um in sein Dorf zu gelangen.
Er hatte eine Laterne bei sich, die aber nur wenig Licht gab, sodass die Dunkelheit ihn beängstigte und er daran zweifelte, ob er seinen Weg wohl finden würde.

Da kam ihm ein alter Mann entgegen und fragte, warum er denn so zögernd vorwärts lief.
Der Junge antwortete, er habe Angst, mit einer Laterne, die nur zwei Meter schien, im Dunkeln zu laufen.
Der alte Mann lächelte und sagte: „Auch das Licht geht mit jedem Schritt, den Du gehst, mit Dir mit.
Es wird Dir immer zwei Meter vorausleuchten. Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen und kannst Deinen Weg in Ruhe und Vertrauen weitergehen.“

Das tat der Junge auch und er erreichte sicher und wohlbehalten sein Ziel.

http://www.sinnige-geschichten.de

Foto. Gaby Schaefer

Lass uns ein Licht sein
und voller Vertrauen
die Kette der Zuversicht
mit Begeisterung bauen.
Lass uns ein Licht sein
mit strahlenden Farben
die leuchtender Bilder
der Hoffnung malen.
Lass uns ein Licht sein
und mit unserem Lachen
die Menschen einfach
wieder glücklich machen.
Lass uns ein Licht sein
und lass uns vergeben
uns selbst und den andern
mit Liebe zum Leben
Lass uns ein Licht sein…”

Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen, nicht nur für dieses Wochenende, dass sie viele lichtvolle Momente entdecken und finden.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Hinweis:
Wer einen Bericht über den Abschluss meiner literarischen Freiluftsaison am 29.10.17 lesen mag, findet ihn entweder als Word-Datei als Anlage oder über diesen Link:

https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2017/10/29/zwischen-den-zeiten-sonniger-abschluss-der-literarischen-freiluftsaison-2017/

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