An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – Literarischer Wochenendgruß vom 06.10.17

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen – Literarischer Wochenendgruß vom 06.10.17

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

dieser Vers aus dem Neuen Testament begleitet mich immer wieder, nicht nur in dieser Jahreszeit. Dies zeigt sich nicht nur in unserer Gesellschaft, sei es in Politik oder Wirtschaft, sondern auch im persönlichen Umfeld. Erst bei genauerem Hinschauen erkennen wir – hoffentlich – die Unterschiede. Es ist für unser eigenes Wohlergehen so wichtig, die Menschen in unserem Inneren einzulassen, die ein ähnliches Empfinden haben.

Die folgenden Texte und die Fotos mögen dazu einige Impulse geben.

Foto. Gerd Taron

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
Matthäus-Evangelium – Kapitel 7, Vers 16 in der Fassung der Lutherbibel von 1912

Foto: Gerd Taron

DEIN HERZ.

Dein Herz,
ist wie das offene Land,
weit und fruchtbar.
Es ist voll Hoffnung auf Erneuerung,
voll Freude an Begegnung
und voll Dankbarkeit bei Zuwendung.

Lass dein Herz nie brachliegen,
bestelle es sorgsam
…wie ein Feld…
und lass es Früchte tragen.

Achte gut auf dein Herz
und lass es nie in böse Hände fallen.

Dein Herz ist dir kostbar.
Ist dein Reichtum,
ist dein Leben.

(Anne M. Pützer)

Foto: Petra Krenzer

Und ich erkannte, dass sie die Stille nötig hatten.
Denn nur in der Stille kann die Wahrheit eines jeden Früchte ansetzen, und Wurzeln schlagen…..

Antoine de Saint-Exupery

Foto: Gerd Taron

Gütige Herzen

Gütige Herzen sind die Gärten.
Gütige Gedanken sind die Wurzeln.
Gütige Worte sind die Blüten.
Gütige Taten sind die Früchte.

(Kirpal Singh)

Foto: Gaby Schaefer

Warten erleben ….
In Ruhe warten können,
bis der Same keimt, wächst,
blüht und Früchte trägt.
Im Glauben warten können,
bis aus Begegnungen Vertrauen
entsteht und Nähe zuläßt.
In Hoffnung warten können,
bis Loslassen möglich wird.
Im Vertrauen warten können,
bis sich aus drei Teilen
ein Ganzes bildet.
In Liebe warten können,
bis der richtige Zeitpunkt kommt
und dann den Augenblick
mit allen Sinnen erleben.

Melitta Zettl

Foto: Gerd Taron

Wer nichts weiß, liebt nichts.
Wer nichts tun kann, versteht nichts.
Wer nichts versteht, ist nichts wert.
Aber wer versteht,
der liebt, bemerkt und sieht auch …
Je mehr Erkenntnis einem Ding innewohnt,
desto größer ist die Liebe …
Wer meint, alle Früchte
würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif,
versteht nichts von den Trauben.

Paracelsus

Ich wünsche Ihnen ein lesereiches Wochenende mit vielen schönen Begegnungen.

Ihr/Euer
Gerd Taron

2 Veranstaltungs-Hinweise in eigener Sache:
Fr 06.10. – 17 Uhr Literarisches aus Frankreich
Treffpunkt: Eppsteiner Weinpresse (Altes Rathaus, Altstadt Eppstein, Burgstraße)
Das Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse ist in diesem Jahr Frankreich. Dazu lese ich verschiedene französische Gedichte, Liebesgeschichten und Märchen – natürlich in deutsch.
Ramon Olivella, der Eppsteiner Mundschenk hat dazu passend das Wein-Thema: „France je t’aime

So 08.10. – 12:45 Uhr – Literarischer Spaziergang beim Erntedank- und Handwerkerfest am Rettershof

Treffpunkt: An der Linde am Rettershof im Außenbereich

Auf Einladung der Gutsverwaltung Rettershof wird es wieder einen literarischen Erntedank-Spaziergang mit Geschichten und Gedicht zum Thema Ernte.

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