Es lebe das Buch – Stationen eines literarischen Spazierganges im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse

Es lebe das Buch – Stationen eines literarischen Spazierganges im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse

Sonntag, 16.10.16 ab 14 Uhr rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

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Foto: Gerd Taron

Bald ist es wieder soweit. Vom 19.10. bis 23.10.16 öffnet die Frankfurter Buchmesse wieder ihre Pforten.
Dies ist der Anlass für den letzten literarischen Spaziergang in diesem Jahr.

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Foto: Gerd Taron

Viele Buchmessen-Besucher werden mit der Bahn anreisen und am Frankfurter Hauptbahnhof ankommen. Von dort geht es per pedes oder mit der U-Bahn oder mit der Straßenbahn zum Messegelände.

Es ist ein idealer Treffpunkt, um hier den literarischen Spaziergang zu beginnen.

Den Spaziergängern erwarten Geschichten und Gedichte rund um das Buch – manch antiquarische Rarität wird auch präsentiert.
Zum Abschluss kann man den Nachmittag gemütlich im Café Nussknacker (Karlsruher Str. 5) direkt in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes an der Südseite ausklingen lassen.

Nachstehend noch einmal die wichtigsten Fakten:
Sonntag, 16.10.2016 – 14:00 Uhr – Ende: ca. 15:30 Uhr

Es lebe das Buch – Literarischer Spaziergang rund um den Frankfurter Hauptbahnhof

Treffpunkt des Spaziergangs: Frankfurt Hauptbahnhof, am Gleis 1, Nebenausgang Mannheimer Straße

Kostenbeitrag: 5 Euro

Ich freue mich auf ein Wiedersehen und/oder Kennenlernen

Ihr/Euer
Gerd Taron

Und wer vorab ein paar Impressionen des Spazierganges an manch ungewöhnlichen Orten bekommen möchte, hier sind sie:

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Treffpunkt Gleis 1 Frankfurt Hauptbahnhof- Nebenausgang Mannheimer Straße – Foto: Gerd Taron

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Gleis 1 Frankfurt Hauptbahnhof – Foto: Gerd Taron

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Behördenzentrum in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes – Foto – Gerd Taron

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Am Westhafen – Foto Gerd Taron

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Eingang Café Nussknacker, Karlsruher Str. 5 – Foto: Gerd Taron

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Café Nussknacker von innen betrachtet – Foto: Gerd Taron

Erntedank literarisch erleben – bei einem Spaziergang rund um den Rettershof

Erntedank literarisch erleben – bei einem Spaziergang rund um den Rettershof

Ein Rückblick auf das Erntedank- und Handwerkerfest

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Kelkheim-Fischbach, 09.10.16

Es ist eine liebgewonnene Tradition: Das Erntedank- und Handwerkerfest am 2. Sonntag im Oktober am Rettershof. Wie jedes Jahr wurde auch diesmal ein reichhaltiges Programm geboten. Es war für jeden Geschmack etwas dabei. Vom leckeren Flammkuchen des Romantik Hotel Schloss Rettershof über köstliche Apfelgetränke des Obstbau- und Kleingartenvereins Fischbach, Kürbissuppe und der traditionellen Bratwurst.

Aber nicht nur kulinarische Genüsse wurden geboten, sondern auch das kulturelle Programm war sehr vielfältig. Von Reitvorführungen, einer Kräuterführung sowie alte Handwerkskunst wie die Schmiede lockten viele Besucher.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Gutsverwaltung Rettershof und den vielen Helfern, ohne ein solches Fest gar nicht möglich gewesen wäre.

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Die Kinderbuchautorin Birgit Gröger aus Kelkheim las Kindern aus ihren Büchern vor. – Foto: Gerd Taron

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Treffpunkt „Unter der Linde“ am Rettershof – Foto: Gerd Taron

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Foto: Ira Lenski

Auf Einladung der Gutsverwaltung Rettershof führte ich wieder auf literarischen Wegen rund um den Rettershof. Mit Gedichten und Geschichten zum Erntedank im Gepäck begann der Spaziergang „Unter der Linde“, dem traditionellen Treffpunkt am Rettershof.
Sie können diesen Spaziergang in kurzen Texten und Fotos ein wenig begleiten.

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Foto: Gerd Taron

Vom Treffpunkt ging es hinaus zu einer Wegkreuzung, wo sich 4 Wege aus Himmelsrichtungen kreuzen Fischbach/Ruppertshain/Schneidhain/Rettershof)

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Foto: Gerd Taron

Am Romantik Hotel Schlosshotel Rettershof gab es eine literarische Zwischenstation. über Stufen ging es hinab zum Festgelände.

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Foto: Gerd Taron

An der Kelterei der Obstbau- und Kleingartenvereins Fischbach vorbei gab es an einem alten Torbogen einen weiteren literarischen Halt.

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Foto: Gerd Taron

Der literarische Spaziergang endete am „Liebespfad“ beim Landgasthof „Zum fröhlichen Landmann“

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Foto: Gerd Taron

Zum Schluss ein herzliches Dankeschön allen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr ein Wiedersehen. Es würde mich freuen.

Gerd Taron

Einer der Texte, die den Teilnehmern besonders gefielen, sei hier aufgeführt:

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Foto: Gerd Taron

Passend zur Predigt von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel über das Brot:

DAS BROT

Ich selber war ein Weizenkorn.
Mit vielen, die mir anverwandt,
lag ich im lauen Ackerland.
Bedrückt von einem Erdenkloß,
macht’ ich mich mutig strebend los.

Gleich kam ein alter Has gehupft
und hat mich an der Nas gezupft,
und als es Winter ward, verfror,
was peinlich ist, mein linkes Ohr,
und als ich reif mit meiner Sippe,
o weh, da hat mit seiner Hippe
der Hans uns rundweg abgesäbelt
und zum Ersticken festgeknebelt
und auf die Tenne fortgeschafft,
wo ihrer vier mit voller Kraft
im regelrechten Flegeltakte
uns klopften, dass die Scharte knackte!

Ein Esel trug uns in die Mühle.
Ich sage dir, das sind Gefühle,
wenn man, zerrieben und gedrillt
zum allerfeinsten Staubgebild’,
sich kaum besinnt und fast vergisst,
ob Sonntag oder Montag ist.
Und schließlich schob der Bäckermeister,
nachdem wir erst als zäher Kleister
in seinem Troge bass gehudelt,
vermengt, geknebelt und vernudelt,
uns in des Ofens höchste Glut.
Jetzt sind wir Brot. Ist das nicht gut?
Frischauf, du hast genug, mein Lieber,
greif zu und schneide nicht zu knapp
und streiche tüchtig Butter drüber
und gib den andern auch was ab!

Wilhelm Busch