Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Im Einklang leben – Literarischer Wochenendgruß vom 22.07.16

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

wir leben in unruhigen Zeiten. Dieser Satz klingt für einige vielleicht etwas oberflächlich, wenn wir die Nachrichten in der Welt der letzten Tage betrachten. Aber wenn es das persönliche Umfeld betrifft, macht dies umso mehr betroffen. Wie können wir dem standhalten, bei all dem was uns auf uns einstürmt?

Bei meinem literarischen Spaziergang am vergangenen Samstag „Rund um den Frankfurter Hauptbahnhof – Vom Reisen“ habe ich mir bei unserem Zusammensein im Café Nussknacker ein sehr schönes Zitat notiert: „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, dann plane.“

Wir können unser Leben nicht planen. Unser voller Terminkalender, unsere Aktivitäten, geben uns keine Sicherheit. Aber wenn wir im Einklang mit unserem Schöpfer, uns selbst, unseren Mitmenschen, der Natur leben, ist es sicher leichter, den Stürmen des Lebens zu begegnen und zu widerstehen.

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Foto: Birgit Böllinger

In Einklang mit uns selbst kommen wir nicht nur, indem wir nach innen gehen. Auch das Wahrnehmen der äußeren Welt kann uns zu innerem Frieden führen.
Wenn ich ganz im Schauen der Natur um mich herum aufgehe, dann bin ich bei mir, dann bin ich eins mit mir selbst.

Anselm Grün

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Glück ist,
wenn deine Gedanken,
deine Worte und
dein Tun
im Einklang sind

Mahatma Gandhi

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Foto: Connie Albers

Die Glaubwürdigkeit eines Menschen leidet unter
der Diskrepanz zwischen Worten und Taten.
Dann darf man sich nicht wundern,
wenn das Vertrauen schwindet oder
gar nicht erst aufgebaut werden kann
und es immer wieder zu Problemen
im zwischenmenschlichen Bereich kommt.
Sag, was du fühlst und denkst.
Tue, was du sagst.
Erst, wenn das, was wir denken,
fühlen und tun im Einklang ist,
wird es im Miteinander deutlich leichter
und authentischer.
Nur so ist ein wahrhaftiger und ehrlicher Umgang
miteinander möglich.
Viele Menschen reden zwar vorzüglich,
aber handeln entweder schlecht
oder völlig konträr zu dem Gesagten
oder gar nicht!
Und auch das hat eben seine Wirkung
auf die Menschen in unserem Umfeld.
Denk mal darüber nach.

Güler Temiz, Übersetzung Irene Söding

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Foto: Maren von Hoerschelmann

Bekenntnis

Ich glaube an unsere tiefe Liebe
zu dieser Erde mit ihren Geschöpfen.

Ich glaube, dass viele bereit sind,
Opfer zu bringen, um die Erde nicht
mit Forderungen in den Abgrund zu stürzen.

Ich glaube, dass unsere Reife uns zeigen wird,
wie gefährlich es ist, jetzt so weiter zu leben,
wie wir in den letzten Jahrzehnten gelebt haben.

Ich glaube, dass unsere Fantasie
gangbare Wege finden wird,
wie wir im Einklang mit der Natur
auf allen Erdteilen ohne Not leben können.

Ich glaube, dass sich die Anzahl derer,
die sich intensiv Gedanken machen,
wie die Welt zu retten ist, jeden Tag wächst
und dass diese Menschen schon bald
eine kritische Masse bilden,
durch die das Neue überzeugend
überall auf der Welt sichtbar werden wird.

Ich glaube, dass wir uns selbst überraschen werden
durch unsere Fähigkeit,
umfassender zu lieben, aufbauender zu hoffen
und die Welt in ihrem inneren Gefüge
noch besser wahrzunehmen und zu verstehen.

Ich glaube, dass uns noch große Entdeckungen
auf inneren Abenteuerreisen bevorstehen.
Ich glaube, dass wir unser Pontential
noch nicht annähernd erreicht haben
und uns noch beglückende Entwicklungen
und verblüffende Einsichten erwarten.

Ich glaube, dass wir irgendwann
mit einem vergebenden Lächeln
auf diese Zeit zurückblicken werden,
weil wir erkennen, dass wir
als gesamte Menschheit noch jung,
unerfahren und voller Ungeduld waren.

Ich glaube, dass mit dem, was zu Ende geht,
auch etwas Neues geboren wird.

Ich glaube, in Zukunft wird
unser Dasein selbst und nicht, was wir leisten,
das erstaunlichste sein. Das Wunder,
das jeder ein einmaliger Mensch ist,
wird uns noch tiefer beeindrucken.

Ich glaube, dass unser Blick
für das Gute im Menschen
die Welt verwandeln wird.

Ich glaube, dass wir zunehmend mehr
den Zugang zu einem Wissen finden werden,
das schon lange in uns gelebt und
darauf gewartet hat, ausgedrückt zu werden.

Ich glaube, dass wir vor dem Quantensprung
in eine neue Wirklichkeit stehen,
in der wir sorgfältiger und liebevoller
miteinander umgehen werden.
Ich bin zuversichtlich,
dass wir noch eine lange Zukunft
auf diesem wunderbaren Planeten haben.

Ulrich Schaffer

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Foto. Gerd Taron

Du bist einmalig, niemand verfügt über deine Fähigkeiten. Lebe so, wie es dir entspricht, und vergleiche dich nicht ständig mit deiner Umgebung. Du kannst deine unverwechselbaren Begabungen am besten entfalten, wenn du selbstbewusst zu deinen Stärken und deinen Schwächen stehst. Stehst du im Einklang mit dir selbst, brauchst du nicht jeden gefalllen. Du bist nicht besser oder schlechter, du bist unvergleichbar

Thomas Romanus

Ich wünsche Ihnen, dass Sie trotz der vielen negativen Nachrichten nicht mutlos werden, sondern selbst Zeichen der Hoffnung für ein besseres Miteinander sein können.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Kontakt:
Gerd Taron, Langstraße 30, 65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. 06195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

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