Es lebe die Unverbindlichkeit – Literarischer Wochenendgruß vom 29.01.

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

wie halten Sie es mit Zusagen, zum Beispiel für ein Treffen mit Freunden, für Veranstaltungen oder anderem? Sagen Sie zu, auch wenn der Termin vielleicht erst in Monaten stattfindet? Oder halten Sie sich ein „Hintertürchen“ offen, nach dem Motto, es könnte, ja noch was Besseres kommen?

In meinem Umfeld erlebe ich es immer öfter, dass Mann/Frau sich bis zur letzten Sekunde alle Möglichkeiten offen lassen möchte. Ist es die „Angst“ etwas zu verpassen? Liegt es daran, dass wir zu „busy“, „zu beschäftigt“ sind? Henning Beermann hat dies in seinem Blog unter dem Titel „Wie die moderne Welt unsere Freundschaften ruiniert“ so treffend beschrieben.

Für viele Veranstalter, so wie zum Beispiel auch bei meinen literarischen Angeboten, ist es daher schwierig, sich vorzubereiten. Die sozialen Medien, wie z. B. facebook, unterstützen eher die Unverbindlichkeit. Bei den Veranstaltungen hat man verschiedene Optionen, wie „vielleicht“ – „interessiert“. Aber auch bei Zusagen ist dann in der Realität eher Vorsicht geboten. Vertrauen kann oft darauf nicht.

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Fünf Gründe, warum Menschen sich selbst und anderen etwas vormachen:
sie vertrauen sich selbst nicht
sie vertrauen dem anderen nicht
sie vertrauen dem leben nicht
sie vertrauen der wahrheit nicht
sie vertrauen gott nicht

Angelika Wende

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Wenn die Menschen vom Leben und Treiben in ihnen auch nur die leiseste und unverbindlichste Ahnung hätten, würden sie vor vielen Worten und Redensarten zurückschaudern wie vor Gift.

Elias Canetti

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Vertrauen ist wie der Vogel,
der das Licht spürt und singt,
wenn der Morgen noch dunkel ist.

Rabindranath Tagore

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

IN EURER MITTE.
Ich möchte heute DANKE sagen,
für ausgiebiges Miteinander,
aufmerksames Füreinander,
menschliches Mitfühlen,
selbstloses Hilfreich- sein,
reifes Verantwortlich- fühlen,
verlässliches Verbindlich- sein.
Ich bin gern ein Mensch in eurer Mitte.

(C) Anne M. Pützer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich träume einen Traum……
Ich träume von liebevollen Worten, die nicht nur meine Ohren, sondern auch mein Herz erreichen.
Ich träume von Worten, die ehrlich sind und Vertrauen schaffen.
Ich träume von sanften Händen, die zärtlich mein Gesicht berühren und die Einsamkeit fortstreicheln.
Ich träume von Augen so tief und voller Liebe, dass ich in ihnen versinken möchte.
Ich träume von starken Händen, die mich bei der Hand nehmen und mit mir einen neuen Weg gehen.
Ich träume von der Wärme der Arme, die mich umarmen und halten und mir Geborgenheit geben.
Ich träume von einer Schulter, an die ich mich lehnen kann um neue Kraft zu sammeln, wenn mich der Alltag ermüdet.
Ich träume von zwei Herzen, durch das Band der Liebe fest verbunden.
Ich träume von Hoffnung, die nicht genommen wird, von Sehnsucht die erfüllt wird.
Ich träume von Glück, das nicht zerbricht, von Vertrauen, das nicht gebrochen wird.
Ich träume von Liebe, die nicht verletzt, von Liebe die nicht fordert.
Ich träume von Liebe, die verbindet, aber nicht ankettet.
Und ich träume und träume und träume………… und irgendwann wird dieser Traum Wirklichkeit werden.

Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen, dass diese Träume in Ihrem Leben Wirklichkeit werden. Wie es meine literarische Freundin Anne M. Pützer treffend formuliert, dass Sie gerne ein Mensch in Eurer/Ihrer Mitte sind.

Ein entspanntes Wochenende wünscht Ihnen

Ihr/Euer

Gerd Taron

Den Artikel „Wie die moderne Welt unsere Freundschaften ruiniert“ von Henning Beermann habe ich als Anlage beigefügt.

Ein Hinweis in eigener Sache:

Sonntag, 31.01. – 15:30 Uhr Sonntagskaffee – Ohrenschmaus
im Café Jasmin, Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim 80

Literarischer Nachmittag – Thema: Elemente des Lebens: Feuer

Zu diesem Thema lese ich Geschichten und Gedichte

Aus der antiquarischen Schatzkammer kann Mann/Frau Bücher ansehen, stöbern und auch erwerben.

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