Angekommen: Die Macht der Liebe – Literarischer Weihnachtsgruß 2015

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

das Warten hat ein Ende. In wenigen Stunden feiert die Christenheit das Weihnachtsfest. Weihnachten, ein Zeichen, ein Symbol, das Gott in diese Welt angekommen ist. Da geschieht etwas Unscheinbares. In einer Notunterkunft kommt die Liebe Gottes zu den Menschen.

12366522_917523128323456_1735179443_n

Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Die Börse wird uns nicht retten
Die Börse wird uns nicht retten.
Geld können wir nicht essen.
Politische Macht wird uns am Ende nicht retten.
Wir finden keinen anhaltenden Trost in Macht.
Waffen werden uns nicht retten.
Der Tod kommt aus einer unerwarteten Ecke.
Der Fortschritt wird uns nicht retten.
Dinge sind keine Nahrung für die Seele.
Mehr Wissen wird uns nicht retten.
Ohne Liebe und Verantwortung ist es eine tödliche Waffe.
Wirtschaftliche Überlegenheit wird uns nicht retten.
Wir können Geld immer noch nicht essen.
Ganz Mensch zu werden, herrlich lebendig zu sein
wird unser Leben lebenswert machen.
Vielleicht kommt bald die Zeit,
da wir uns auf unsere Einmaligkeit besinnen
und nicht leben, um zu passen
und nur ein Rädchen im Getriebe
der Maschinerie der Welt zu sein.
Ich ahne, dass nichts wichtiger ist
als meinen Beitrag zum Mosaik zu leisten,
meinen Teil des Bildes fertig zu stellen,
meine Gedanken hinzuzufügen,
so begrenzt sie auch sein mögen,
beizutragen zu dem tiefen Vorrat an Einsicht,
zu dem Schatz, was es heißt, Mensch zu sein.

Ulrich Schaffer

11709625_848966501845786_3737475323993361864_n

Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Wer am Ziel angekommen ist,
hat alle Umwege und Mühen vergessen.

Gabriele Ende

12367029_917434104999025_1531055146_n

Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Dem Licht entgegen gehe ich.
Wie jedes Jahr,
so sehnt mein Herz,
oh heller Schein,
oh Wärme,
liebster Platz im Garten unter kühlem Kleid.
Oh Licht,
Du mein wahrer Schatz,
Du süßes Lied vom kleinen Spatz,
vermisse Euch so sehr.
Dem Licht entgegen gehe ich.
Die Sehnsucht jeden letzten Sommers trag ich dabei
in meinem Herzen.

Anja Schindler

0812_Dez1 051_1-03

Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich bete an die Macht der Liebe,
die sich in Jesu offenbart;
Ich geb‘ mich hin dem freien Triebe,
wodurch ich Wurm geliebet ward;
Ich will, anstatt an mich zu denken,
ins Meer der Liebe mich versenken.

Wie bist Du mir so zart gewogen,
wie verlangt Dein Herz nach mir!
Durch Liebe sanft und tief gezogen,
neigt sich mein Alles auch zu Dir.
Du traute Liebe, gutes Wesen,
du hast mich und ich Dich erlesen.

Ich fühl’s, Du bist’s, Dich muss ich haben,
ich fühl’s, ich muss für Dich nur sein;
Nicht im Geschöpf, nicht in den Gaben,
mein Ruhplatz ist in Dir allein.
Hier ist die Ruh, hier ist Vergnügen;
Drum folg ich Deinen sel’gen Zügen.

Auszüge aus dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“

Im Internet finden sich einige Aufführungen des Liedes. Hier ist eine sehr schöne Fassung:

Ich wünsche Ihnen, dass Sie in diesen Tagen in besonderer Weise die Macht der Liebe spüren. Lassen Sie Ihren Seele ausruhen und bei sich ankommen.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest allen Leserinnen und Lesern

Ihr/Euer

Gerd Taron

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s