Es lebe das Buch – Literarischer Wochenendgruß vom 16.10.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen ist Frankfurt am Main Hauptstadt – nicht von Deutschland, sondern von Bücherfreunden in aller Welt. Am Mittwoch bekam ich die Gelegenheit wieder einen Eindruck von der größten Bücherschau der Welt (?) zu bekommen. Es gab viele interessante, oft unverhoffte Begegnungen an meinem ersten Besuchstag.. Einen Link zum Bericht vom ersten Besuchstag finden Sie am Ende dieser heutigen Ausgabe. Weitere Artikel von Freitag und Samstag folgen.

Seit Erfindung des Buchdrucks von Johannes Gutenberg und viele Jahrhunderte zuvor, üben Bücher eine Faszination aus. Wer sich genügend Zeit nimmt, kann dies bei seinem Rundgang auf der Messe wahrnehmen und kommt oft aus dem Staunen nicht heraus.

Diese Ausgabe ist daher „aus gegebenem Anlass“ dem Buch in besonderer Weise gewidmet. Aus den vielen wunderschönen Zitaten habe ich einige ausgewählt, die anschaulich die besondere Wirkung des Buches beschreiben.

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Ein Buch ist ein Freund,
der deine Fähigkeiten aufdeckt,
es ist ein Licht in der Finsternis und
ein Vergnügen in der Einsamkeit,
es gibt, und nimmt nicht.

(Mosche Ibn Esra)

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Es geht uns mit Büchern wie mit den Menschen. Wir machen zwar viele Bekanntschaften, aber nur wenige erwählen wir zu unseren Freunden.

Ludwig Feuerbach

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Bücher sind eine höchst ergötzliche Gesellschaft. Wenn man einen Raum mit vielen Büchern betritt – man braucht sie gar nicht zur Hand zu nehmen – ist es, als würden sie zu einem sprechen, einen willkommen heißen.“

(William E. Gladstone )

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Der Abend ist mein Buch
Der Abend ist mein Buch. Ihm prangen
die Deckel purpurn in Damast;
ich löse seine goldnen Spangen
mit kühlen Händen, ohne Hast.

Und lese seine erste Seite,
beglückt durch den vertrauten Ton, –
und lese leiser seine zweite,
und seine dritte träum ich schon.

Rainer Maria Rilke

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Manche Seite Deines
Lebensbuches wirst
Du allein
umblättern,
manche Seite wird
geknickt sein,
Du Dir wünschen,
sie möge sich ausreißen lassen.
Das ein oder andere
Kapitel magst Du allein
schreiben,
hier und da wirst
Du nur der Co-Autor sein,
weil den Stift das Schicksal führt –
doch am Ende wird es
Deine wunderbar einzigartige
Geschichte von Leben sein.
Lebe mutig,
lebe Dich,
lebe ALLES,
was Leben
IST.
Anja Schindler

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Ich kann alles sein was Du willst…
Dein Liebesroman, wenn du es gefühlvoll brauchst…
Dein Thriller, wenn Du es mörderisch willst…
Dein Abenteuerroman, wenn Du Spannung suchst…
Dein Reiseführer, wenn Du Sehnsucht nach der Ferne hast…
Deine Komödie, wenn Dir nach Lachen ist…
Dein Lexikon, wenn Du Wissensdurst hast…
Dein Sprachführer, wenn Du nach den richtigen Worten suchst…
Dein historischer Roman, wenn Du in die Vergangenheit reisen möchtest…
Dein Gedichtband, wenn Dir der Sinn nach Poesie steht…
Ich kann alles sein was Du willst… ich bin Dein Buch…
Autor unbekannt

Es gäbe noch so viele wundervolle Zitate, aber dabei möchte es für heute belassen.
Allen Bücherliebhabern und die, die es werden wollen, wünsche ich einen spannendes Buch-Wochenende, nicht nur auf der Frankfurter Buchmesse.
Ihr/Euer

Gerd Taron
Alle Fotos: Gerd Taron und sind am 14.10.15 auf der Frankfurter Buchmesse aufgenommen.
2 Hinweise in eigener Sache:
Wer einen Eindruck gewinnen möchte vom 1. Tag meines Besuchs auf der Buchmesse lese und schaue hier nach:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2015/10/15/es-lebe-die-buchmesse/
Von meinem traumhaften literarischen Spaziergang am vergangenen Sonntag gibt es hier ebenfalls einen Bericht:
https://gerdtaronantiquariat.wordpress.com/2015/10/13/wenn-der-herr-von-ribbeck-auf-ribbeck-im-havelland/

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Es lebe die Buchmesse!

Impressionen in Wort und Bild von Tag 1 meines Besuchs auf der Frankfurter Buchmesse

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Frankfurt, 14.10.2015

Seit vielen Jahren bin ich gerne als Besucher bei der Frankfurter Buchmesse dabei. In diesem Jahr habe ich mir etwas viel vorgenommen. 3 Besuchstage: am Eröffnungstag, am Freitag und dann nach langen Jahren wieder mal einen Publikumstag.

Von diesen 3 Tagen schildere ich hier meine persönlichen Eindrücke. Beginnen wir mit dem Tag 1.

Dieser verlief zu Beginn sehr glatt. Auf dem Gang zur Garderobe nahmen meine Schuhe und ein herunter gefallenes Blatt Papier Kontakt auf. Die Folge: In voller Länge (immerhin fast 2 Meter) landete ich auf den Boden. Glücklicherweise ohne weitere Folgen.

Nach dieser ersten unfreiwilligen Pause ging es dann los. Halle 3.1., wo in den vergangenen Jahren sich viele Kleinverlage präsentieren, dazu Reiseliteratur, Stände von den verschiedensten Religionen. Die erste Überraschung: Fast nichts mehr, mit Ausnahme der Kleinverlage, war am gewohnten Platz. Also neu orientieren, neues entdecken. Beim Besuch dort traf ich liebe Bekannte vom Verlag Langewiesche aus Königstein im Taunus wieder: Das Verleger-Ehepaar Gabriele Klempert und Hans-Curt Köster.

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http://www.langewiesche-verlag.de/

Der Naturfreund in mir erfreute sich an diesem Stand über die wunderschönen Bildbände:

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Gegen Mittag meldete der Magen an das Großhirn, dass es Zeit für ein kleines Mittagessen wäre:

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Hier gab es allerdings nichts zu essen – hier konnte „nur“ der Lesehunger gestillt werden.

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Für den Liebhaber von antiquarischen Büchern gab es natürlich auch etwas.

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So kunterbunt und und vielen schönen Begegnungen und Gesprächen kann es gerne am Tag 2, also morgen 16.10. weitergehen. Dort werde ich unter anderem die Autorin Brina Stein (www.brina-stein.de ) treffen.

Am Samstag, 17.10., meinen 3. Besuchstag begleite ich Frau Marina Rupprecht, „ambitionierte Hobbyfotografin“, auf Ihrer Entdeckungsreise nach kreativen Büchern und Motivsuche der schönstens Fotos von der Buchmesse 2015
.Hier der direkte Link zu Ihrer WordPress.Seite:
https://schillersnachtcafe.wordpress.com/

Ihr/Euer
Gerd Taron

PS: Und einen Schutzengel hatte ich an diesem Tage – siehe oben

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Wenn der Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Ein Rückblick auf das Erntedank- und Handwerkerfest am Rettershof im Taunus in Wort und Bild

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Rettershof, 11.10.15

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Im Innenhof – Foto: Gerd Taron

Was für ein Traumwetter! Bei herrlichstem Sonnenschein, etwas kühlen Temperaturen kamen wieder zahlreiche Besucher zum traditionellen Erntedankfest auf den Rettershof.

Viele fleißige Helferinnen und Helfer trugen zum Gelingen dieses Tages bei. Mein besonderer Dank gilt der Gutsverwaltung Rettershof, die alles prächtig organisierten.

Es gab vieles zu bestaunen und zu erleben: Die Showtanzgruppe „Hexenkessel“, eine Kräuterführung mit Renate Wittich, Reitvorführungen. Handwerker und Handwerksbetriebe gaben Einblick in Ihr Können, wie zum Beispiel in der Schmiedekunst.

Eine besondere Freude war es für mich, diesmal mit einem literarischen Spaziergang dabei zu sein. Etwa 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich unter der Linde eingefunden, um Gedichten von bekannten und weniger bekannten Dichtern zu lauschen. Alle Texte waren passend zum Erntedankfest und der Jahreszeit ausgesucht.
Es war ein wunderbarer Tag mit vielen schönen Begegnungen und Gesprächen.

Ich freue mich schon jetzt auf das Erntedankfest im nächsten Jahr.
Gerd Taron

Die nachstehenden Fotos und die Anmerkungen geben einen kleinen Eindruck von diesem Fest wider.

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Der Posaunenchor beim ökumenischen Gottesdienst – Foto: Gerd Taron

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Der Gemeinschaftschor beim ökumenischen Gottesdienst. Im Vordergrund Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel und die katholischen Diakonin – Foto: Gerd Taron

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Beginn des literarischen Spaziergangs unter der Linde – Foto: Brina Stein

Und hier ein Gedicht von mehreren, die gelesen wurden:

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«
So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«
So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.
Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«
So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.
Theodor Fontane

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Auf dem Weg zum Schlosshotel Rettershof – Foto: Ira Lenski

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Die Vorstellung des Buches von Edith Holden „Vom Glück mit der Natur zu leben“
Foto: Ira Lenski
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Alte Schmiedekunst
Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

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Stände auf dem Gelände des Rettershof – Foto: Gerd Taron

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Der Erntewagen immer wieder schön geschmückt.- Foto: Gerd Taron

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Vorführungen des Reit- und Fahrvereins auf dem Reitplatz am Rettershof
Foto: Gerd Taron

Zeit der Ernte – Literarischer Wochenendgruß vom 09.10.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

am vergangenen Wochenende feierten die christlichen Kirchen das Erntedankfest. Hier bei uns findet am Sonntag das traditionelle Erntedank- und Handwerkerfest auf dem Rettershof im Taunus statt.

Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, sich darauf zu besinnen, wie wir in diesem Jahr beschenkt wurden. Danke den Menschen zu sagen, die dafür gesorgt haben, dass wir über genügend und eine vielfältige Auswahl an Nahrungsmitteln verfügen dürfen.

Dies gilt für mich im zwischenmenschlichen Bereich. Ich sage und schreibe ein Dankeschön für alle Begegnungen – für die, die wieder neu aufgelebt sind, für die, die sich vertieft haben.

Danken möchte ich Hans Joerg Kampfenkel und Marina Rupprecht, die mit ihren wunderschönen Erntedank-Fotos den-Wochenendgruß bereichern.

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Erntefest

Wagen auf Wagen schwankte herein,
Scheune und Böden wurden zu klein:
Danket dem Herrn und preist seine Macht,
glücklich ist wieder die Ernte vollbracht.

Hoch auf der Fichte flattert der Kranz,
Geigen und Brummbaß laden zum Tanz;
leicht wird das Leben trotz Mühe und Plag,
krönet die Arbeit ein festlicher Tag.

Seht ihr der Kinder fröhliche Schar,
blühende Wangen, goldlockiges Haar?
hört ihr sie jubeln? O liebliches Los,
fällt ihnen reif doch die Frucht in den Schoß!

Wir aber furchen, den Pflug in der Hand,
morgen geschäftig aufs neue das Land;
ewig ja reiht, nach des Ewigen Rat,
Saat sich an Ernte und Ernte an Saat.

Julius Sturm

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Gebt den Kindern die Welt für einen Tag nur
wie einen bunten Luftballon gebt ihnen die Welt zum Spielen
singend und tanzend zwischen den Sternen
gebt den Kindern die Welt
groß wie einen Apfel warm wie ein Laib Brot
für einen Tag damit sie satt werden
gebt den Kindern die Welt
dass die Welt Freundschaft lernt für einen Tag nur
die Kinder werden uns die Welt aus den Händen nehmen
und unsterbliche Bäume pflanzen
(Nazım Hikmet)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Apfellese

Das ist ein reicher Segen
In Gärten und an Wegen!
Die Bäume brechen fast.
Wie voll doch Alles hanget!
Wie lieblich schwebt und pranget
Der Äpfel goldne Last!

Jetzt auf den Baum gestiegen!
Laßt uns die Zweige biegen,
Daß Jedes pflücken kann!
Wie hoch die Äpfel hangen,
Wir holen sie mit Stangen
Und Haken all‘ heran.

Und ist das Werk vollendet,
So wird auch uns gespendet
Ein Lohn für unsern Fleiß.
Dann zieh‘n wir fort und bringen
Die Äpfel heim und singen
Dem Herbste Lob und Preis.

August Hoffmann von Fallersleben

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

Erde, die uns dies gebracht

Erde, die uns dies gebracht,
Sonne, die es reif gemacht.
Liebe Sonne, liebe Erde,
euer nie vergessen werde.
Wir haben volle Teller
und voll sind Scheune und Keller,
wir leiden keine Not.
Gesichert ist das Brot,
die Äpfel sind knallrot
und auch der süße Wein
lief rein ins Fass hinein.
Die Ernt‘ ist geborgen,
wir haben keine Sorgen,
drum sei heut Dank gebracht,
Sonne, die es reif gemacht.
Liebe Sonne, liebe Erde,
euer nie vergessen werde !

Christian Morgenstern

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

ERNTE-GEDANKEN

Wenn ich danke
für meine reiche Ernte- dann möchte ich auch daran denken,
dass jede Sekunde auf unserer Erde
ein kleines Kind an Hunger zugrunde geht.

Wenn ich danke
für meinen Arbeitsplatz- dann möchte ich auch an die denken,
die vor dem Arbeitsamt Schlange stehen.

Wenn ich danke
für meine Gesundheit- dann möchte ich auch an die denken,
die mit der Diagnose „Unheilbar“
auf ihren Tod warten.

Wenn ich danke
für meinen Erfolg und meine Kraft- dann möchte ich auch an die denken,
die keine Chance haben,
die die Verzweiflung zu Alkohol und Drogen treibt,
weil vielleicht gerade ich kein offenes Ohr
für sie hatte.

Wenn ich danke
für mein ruhiges Gewissen- dann möchte ich auch an die denken,
die ich aus Selbstgefälligkeit gar nicht mehr sehe

Weil Danken von Denken kommt

Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen ein Wochenende voller Dankbarkeit, für alles was Ihnen widerfahren ist.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Hinweis:

Wer einige der Texte einmal persönlich hören möchte, ist herzlich eingeladen, am

Sonntag, 11.10. um 13 Uhr bei einem literarischen Spaziergang am Rettershof im Taunus dabei zu sein. Wir treffen uns dort unter der Linde. Der Spaziergang findet im Rahmen des Erntedank- und Handwerkerfest statt.

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0) 6195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

Veranstaltungen Oktober 2015 – Taron-Antiquariat – Bücher und mehr

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Viola’s Bücherwurm in der Bahnstraße 13 – hier findet die Premiere meines neuen Literatur-Programms „Früher war alles besser …? statt

Liebe Kultur- und Literaturfreunde,

es ist herbstlich geworden in der Natur. Die Ernte ist eingefahren, die Bäume zeigen ihre bunten Blätter. In unseren Wohnungen wird es gemütlich.

Der Oktober wird für mich sehr ereignisreich. Beim Erntedank- und Handwerkerfest auf dem Rettershof im Taunus am Sonntag, 11.10. werde ich ab 13 Uhr auf einem literarischen Spaziergang Gedichte und Geschichten rund um das Erntefest lesen.

Nach dem Besuch der Frankfurter Buchmesse (14.10. – 18.10.) geht es dann mit meinem neuen literarischen Programm ab 22.10. weiter.

Eine Übersicht finden Sie untenstehend.

Ich wünsche Ihnen allen eine farbenfrohe Zeit. Auf die vielen Begegnungen, Gespräche wo auch immer freue ich mich bereits jetzt.

Ihr/Euer

Gerd Taron

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Foto: Gerd Taron

Sonntag, 11.10. – 13 Uhr – Literarischer Spaziergang anlässlich des Erntedank- und Handwerkerfestes auf dem Rettershof

Rund um den Rettershof lese ich Geschichten und Gedichte zum Erntedankfest.

Treffpunkt: Unter der Linde am Rettershof

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

PREMIERE: Früher war alles besser … ? Ein literarischer Abend mit Gerd Taron

Donnerstag, 22.10. – 19 Uhr – Viola’s Bücherwurm in Kelkheim, Bahnstraße 13

Es ist soweit: Nach der Frankfurter Buchmesse starte ich mit meinem neuen Literatur-Programm.

Aus alten Original-Büchern lese ich Passagen über Kultur und Gesellschaft wie es vor Zeiten mal war und auch heute noch aktuell ist. In 90 kurzweiligen Minuten stehen Themen wie Ernährung, Mode, Wohnkultur in Wort und Bild im Vordergrund. Die Liebe und die Romantik darf da auch nicht fehlen.

In der Pause und nach dem Programm gibt es alte Bücher zum Anfassen und stöbern und auch zu kaufen, wer mag.

Eintritt: 5 Euro

Anmeldungen bitte direkt an violas-buecherwurm@t-online.de oder telefonisch 06195-900818

Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, hier gibt es weitere Möglichkeiten dabei zu sein:

Donnerstag, 29.10. – 19:30 Uhr –Buchhandlung Herr , Frankenallee 6, Kelkheim

Anmeldungen bitte direkt an info@buchhandlung-herr.de oder verkauf@taron-antiquariat.de. Telefonisch unter 06195-902200

Freitag, 30.10. – 16 Uhr und Sonntag, 08.11. – 15 Uhr:

Frankfurt, Karlsruher Str. 5, Cafè Nussknacker in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofes (Seitenstraße vom Parkplatz Südseite)

Freitag, 20.11. – 19:30 Uhr – Frankfurt-Fechenheim, Alt-Fechenheim, Café Jasmin

Von der Weitsicht – Literarischer Wochenendgruß vom 02.10.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes ,

wir leben in einer Zeit der Kurzsichtigkeit. So erscheint es mir, wenn ich die Meldungen in den Medien über die großen Probleme in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft verfolge. Schwierigkeiten versucht man auf die Schnelle zu lösen. Dabei hätte größere Weitsicht vieles vorher verhindern können.

Menschen, die eher weitsichtig sind, haben es nicht immer einfach, Ihre Standpunkte verständlich zu machen. Sie werden oft als “Miesmacher“ eingeschätzt, die anderen den Spaß verderben wollen.

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Auf dem Großen Mannstein – Foto: Gerd Taron

Dies geht an die Verrückten, die Unangepassten, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Stifte in den quadratischen Löchern, diejenigen, die Dinge anders sehen – sie mögen keine Regeln. Du kannst sie zitieren, eine andere Meinung haben als sie, sie glorifizieren oder verdammen. Aber das Einzige was du nicht machen kannst, ist sie zu ignorieren. Denn sie verändern die Dinge. Sie bringen die Menschheit voran und während einige sie als die Verrückten sehen mögen, sehen wir ihr Genie. Denn diejenigen die verrückt genug sind zu denken, dass sie die Welt verändern könnten, sind diejenigen, die es tun.

~Steve Jobs~

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Erstes Morgenrot -.Blick auf Kelkheim-Fischbach vom Großen Mannstein – Foto: Gerd Taron

Wenn man
die Sonne
aufgehen
sehen will,
muss man
im Dunkeln
aufstehen.
Autor unbekannt

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Blick auf Feldberg und Altkönig (rechts) im Taunus – Foto: Gerd Taron

DER GIPFEL.

Ich will auf den Berg,
will den Gipfel erstürmen.
Da oben meine Fahne hissen.
Von dort habe ich Weitsicht,
und klare Gedanken
lassen mich zu Erkenntnissen kommen
und Entscheidungen treffen.
Ich kann befreit atmen,
alles ist einfach und leicht.
Aber erstmal
muss ich hinauf.

(C) Anne M. Pützer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Reden können Viele.
Zeigen noch viel Mehr.
Wirklich Sehen
und Dasein
aber nur Wenige.
Text: © Monika Heckh♥

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich wünsche Dir,
dass Du Deinen Blick niemals einengen lässt,
weder durch Angst noch durch Vorurteile oder falsche Bescheidenheit.
Dass Du nicht nur siehst,
was Du immer gesehen hast,
oder nur das,
was Du sehen willst.
Dass Du neugierig und interessiert bleibst
und nicht meinst,
alles besser zu wissen.
Ich wünsche Dir,
dass Du die Dinge stets von verschiedenen Seiten betrachtest,
dass Du ungewöhnliche Sichtweisen zulässt
und Dich immer wieder vom Leben überraschen lässt.
Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Blick weit und offen wird für das Herz Ihrer Mitmenschen, sei es Partner, Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen und andere.

Ein weitblickendes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron