Von der Weitsicht – Literarischer Wochenendgruß vom 02.10.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes ,

wir leben in einer Zeit der Kurzsichtigkeit. So erscheint es mir, wenn ich die Meldungen in den Medien über die großen Probleme in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft verfolge. Schwierigkeiten versucht man auf die Schnelle zu lösen. Dabei hätte größere Weitsicht vieles vorher verhindern können.

Menschen, die eher weitsichtig sind, haben es nicht immer einfach, Ihre Standpunkte verständlich zu machen. Sie werden oft als “Miesmacher“ eingeschätzt, die anderen den Spaß verderben wollen.

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Auf dem Großen Mannstein – Foto: Gerd Taron

Dies geht an die Verrückten, die Unangepassten, die Rebellen, die Unruhestifter, die runden Stifte in den quadratischen Löchern, diejenigen, die Dinge anders sehen – sie mögen keine Regeln. Du kannst sie zitieren, eine andere Meinung haben als sie, sie glorifizieren oder verdammen. Aber das Einzige was du nicht machen kannst, ist sie zu ignorieren. Denn sie verändern die Dinge. Sie bringen die Menschheit voran und während einige sie als die Verrückten sehen mögen, sehen wir ihr Genie. Denn diejenigen die verrückt genug sind zu denken, dass sie die Welt verändern könnten, sind diejenigen, die es tun.

~Steve Jobs~

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Erstes Morgenrot -.Blick auf Kelkheim-Fischbach vom Großen Mannstein – Foto: Gerd Taron

Wenn man
die Sonne
aufgehen
sehen will,
muss man
im Dunkeln
aufstehen.
Autor unbekannt

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Blick auf Feldberg und Altkönig (rechts) im Taunus – Foto: Gerd Taron

DER GIPFEL.

Ich will auf den Berg,
will den Gipfel erstürmen.
Da oben meine Fahne hissen.
Von dort habe ich Weitsicht,
und klare Gedanken
lassen mich zu Erkenntnissen kommen
und Entscheidungen treffen.
Ich kann befreit atmen,
alles ist einfach und leicht.
Aber erstmal
muss ich hinauf.

(C) Anne M. Pützer

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Reden können Viele.
Zeigen noch viel Mehr.
Wirklich Sehen
und Dasein
aber nur Wenige.
Text: © Monika Heckh♥

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich wünsche Dir,
dass Du Deinen Blick niemals einengen lässt,
weder durch Angst noch durch Vorurteile oder falsche Bescheidenheit.
Dass Du nicht nur siehst,
was Du immer gesehen hast,
oder nur das,
was Du sehen willst.
Dass Du neugierig und interessiert bleibst
und nicht meinst,
alles besser zu wissen.
Ich wünsche Dir,
dass Du die Dinge stets von verschiedenen Seiten betrachtest,
dass Du ungewöhnliche Sichtweisen zulässt
und Dich immer wieder vom Leben überraschen lässt.
Autor unbekannt

Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Blick weit und offen wird für das Herz Ihrer Mitmenschen, sei es Partner, Familie, Freunde, Nachbarn, Kollegen und andere.

Ein weitblickendes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron

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