Ehrlich währt am längsten? Literarischer Wochenendgruß vom 25.09.15

Liebe Leserinnen und Leser des literarischen Wochenendgrußes,

in diesen Tagen steht nicht nur in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft wieder eine besondere Tugend im Vordergrund: Ehrlichkeit. Auch im privaten Umfeld wird immer wieder unehrliches Verhalten beklagt.

Wie im Kleinen und im Großen scheint es mit der Moral offensichtlich nicht mehr so weit her zu sein. „Lügen haben kurze Beine“, sagt der Volksmund.

Warum scheint es so schwer zu sein, ehrlich und offen miteinander umzugehen? Geht es um den eigenen Vorteil, um mein Ego? Irgendwann, manchmal sehr spät, kommt die Wahrheit doch ans Tageslicht. Das Vertrauen ist nachhaltig zerstört. Verlorenes Vertrauen lässt sich nur schwer wieder gewinnen. Das dauert oft länger, als alle Bemühungen etwas zu vertuschen und nicht ehrlich zu sein.

Die heutige Ausgabe enthält wieder einige Gedankenanstöße zu diesem Thema.

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Foto: Wonderful photoArt by Marina Rupprecht

ehrlichkeit ist in den modernen kommunikationsstrategien verloren gegangen. es geht darum, sich perfekt zu präsentieren und zu verkaufen.
es geht darum – allem eine marke aufzudrücken.
sogar menschen …
Angelika Wende

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Die Welt braucht Männer und Frauen…
die nicht gekauft werden können
die Ihre Versprechen halten
die Charakter über Geld stellen
die eine Meinung und Willen besitzen
die innere Größe über äußere Karriere stellen
die nicht zögern, Glaubensschritte zu wagen
die ihre Identität nicht in der Menge verlieren
die ehrlich im Kleinen wie im Grossen sind
die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen
deren persönliche Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind
die nicht sagen: “Wir machen es, weil alle anderen es auch machen”
die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben
die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die einzigen Schlüssel zum Erfolg sind , die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie unpopulär ist, die mit Entschiedenheit “nein” sagen können, auch wenn die ganze Welt “ja” sagt
Dr. Elijah Morgan

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Foto: Gerd Taron

Ich mag die Menschen,
die offen und ehrlich sind.
Die ihre Anschauung vertreten
und sie raus posaunen.
Die sich selbst auch
ihre Schwächen eingestehen.
Die nicht lamentieren, imitieren
und ihr Ego durch andere aufpolieren.
Die sich selbst akzeptieren
und sich nicht so wichtig nehmen.
Denn diese Menschen braucht die Welt,
um wieder zu gesunden.
Marita Wo – gefunden bei facebook

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Ich sehne mich nach einfachen Formen, nach einer stillen, natürlichen Lebensweise, wo Herz zum Herzen spricht und wo man das Beste hat, was man haben kann, Ehrlichkeit, Liebe, Freiheit.

Theodor Fontane

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Kirchenfenster in St. Stephan Mainz – Foto: Gerd Taron

In letzter Konsequenz

Menschen sind oft unvernünftig, unlogisch und ichbezogen.
Vergeben Sie ihnen trotzdem.
Wenn Sie freundlich sind, kann es sein, dass andere Ihnen eigennützige
Motive und Hintergedanken vorwerfen.
Seien Sie trotzdem freundlich.
Wenn Sie erfolgreich sind, gewinnen Sie vielleicht ein paar falsche Freunde
und ein paar echte Feinde.
Seien Sie trotzdem erfolgreich.
Wenn Sie ehrlich und offen sind, kann es sein, dass man Sie übers Ohr haut.
Seien Sie trotzdem offen und ehrlich.
Was Sie jahrelang aufgebaut haben, kann ein anderer über Nacht zerstören.
Bauen Sie es trotzdem auf.
Wenn Sie gelassen und glücklich sind, kann es sein, dass andere
eifersüchtig sind.
Seien Sie trotzdem glücklich.
Das Gute, das Sie heute tun, werden die Leute morgen oft vergessen haben.
Tun Sie trotzdem Gutes.
Geben Sie der Welt das Beste, das Sie haben, auch wenn es nie genug sein wird.
Geben Sie der Welt trotzdem ihr Bestes.
Letztendlich ist dann alles eine Angelegenheit zwischen Ihnen und Gott.
Sowieso war es nie eine Angelegenheit zwischen Ihnen und den Anderen.

Mutter Theresa

Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer Menschen begegnen, die Ihnen gegenüber ehrlich und offen sind. Nur so ist für alle ein gesundes Miteinander möglich.

Ihr/Euer
Gerd Taron

Ein Hinweis:
Am Samstag, 26.09. findet das 4. Fechenheimer Literaturfestival in Frankfurt-Fechenheim. Um 14 Uhr wird im Café Jasmin (Alt-Fechenheim 80) diese Veranstaltung eröffnet. Die Frankfurter Neue Presse hat dazu deinen Artikel veröffentlicht – siehe nachstehenden Link:
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Auf-zur-Literatur-Rallye;art675,1606419

Kontakt:
Gerd Taron
Langstraße 30
65779 Kelkheim-Fischbach
Tel. +49 (0)6195-676695
E-Mail: verkauf@taron-antiquariat.de oder taron-antiquariat@gmx.de

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