Vor-Frühling – Gedichte von Anne M. Pützer

Die Autorin hat passend zu den ersten Frühlingsboten zwei schöme Gedichte verfasst, die nachstehend präsentiert werden und die Freude auf den Frühling wecken sollen.

Die ersten Frühlingstage.

Die ersten Frühlingstage locken
Mensch und Tier in die Natur.
In den Bäumen ein Frohlocken.
Vögel singen. Freude pur.

Die Sonne scheint und streichelt Seelen,
schenkt Balsam nach der dunklen Zeit.
Dank Licht und Wärme wird nichts fehlen.
Der Frühling ist zum Start bereit.

Es mehret sich nun alles Leben.
Natur hüllt sich ins Blütenkleid.
Liebe wird die Welt beleben.
Genießet voller Dankbarkeit.

©Anne M. Pützer

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EIN HALM IM WIND.

Der Schnee ist getaut
und die warme Frühlingssonne
durchdringt mit ihrer Wärme
den eben noch gefrorenen Boden.

Ein Samenkorn bricht auf
und ein Grashalm beginnt sein Leben,
schiebt sich neugierig durch die harte Erdkrume
und begrüßt freudig das Tageslicht.

Er steht inmitten von tausend anderen Grashalmen auf einer Wiese,
umringt und geschmückt von vielen, bunten Blumen,
die ihm freundlich mit ihren Blütenköpfen zunicken.
Stolz ragt er sich gen Sonne auf
und er spürt den Willen zu leben in sich.

Sanfter Frühlingswind lässt den Halm geschmeidig
nach allen Seiten sich neigen,
und nach dessen Choreographie
wiegen sich alle Halme und Blumen mit.
Es ist ein leiser, aber kraftvoller Tanz der Natur,
ein Reigen unbezwingbaren Lebens-

und der kleine, unscheinbare Grashalm,
inmitten der anderen unscheinbaren Halme,
fühlt sich auserwählt und mächtig.

Anne M. Pützer

(C) Anne M. Pützer

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