Ankommen – Literarischer Wochenendgruß vom 20.02.15

Liebe Freunde des literarischen Wochenendgrußes,

ankommen – so heißt das Thema einer besonderen Literaturveranstaltung „Tag der langen Bücher“ in Frankfurt, die zum 12. Mal im Haus am Dom stattfindet.

Ankommen, ein Thema mit dem sich auch die heutige Ausgabe des literarischen Wochenendgrußes beschäftigt.

Wie sieht es in Ihrem Leben aus? Sind Sie bereits angekommen oder befinden Sie sich noch auf der Reise? Wann bin ich, wann sind Sie in Ihrem Leben angekommen? Wenn sich zum Beispiel ein lang ersehnter Wunsch erfüllt?

Einige der nachfolgenden Texte mögen Sie neu inspirieren und nachdenken lassen.

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Foto Hans Joerg Kampfenkel

Vom Reisen und Ankommen

Wenn ich damals mehr Mut gehabt hätte.
Wenn ich damals besser zugehört hätte.
Wenn ich mehr auf mein Herz als auf meinen Verstand geachtet hätte.
Wenn ich das Du und das Ich nicht ständig in Frage gestellt hätte.
Wenn ich nicht so entsetzlich schwarzweiß gemalt hätte.
Wie bunt und großartig könnte heute meine Reise sein?
Dennoch mag ich mich vom Hätte, Wenn und Aber verabschieden und fragen:
Kommst Du mit auf einen spontanen Trip? Raus aus Komfortzonen, der Enge aus Zweifeln und Ängste. Ins Unbekannte und Neue?
Vielleicht wird aus dem Trip ja eine Reise und am Ende ein Ankommen – Dort wo es bunt und großartig ist. Dort wo aus dem Hätte ein Ist wird.
Dort wo das Ich das Du findet.
Wo wir einander fühlen und bereichern!

Oliver Grabowski – PerspektTIefen (facebook)

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Foto Hans Joerg Kampfenkel

Die Menschen machen weite Reise um zu staunen:
über die Höhe der Berge,
über riesige Wellen des Meeres,
über die Länge der Flüsse,
über die Weite des Ozeans,
und über die Kreisbewegung der Sterne.
An sich selbst aber gehen sie vorbei, ohne zu staunen.

Aurelius Augustinus

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Foto Gerd Taron

Wer irgendwo ankommen will,
Muss sich irgendwann auf den Weg machen.

Autor unbekannt

Nicht müde werden, sondern dem Wunder,
leise, wie ein Vogel, die Hand hinhalten…
Hilde Domin

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Foto Gerd Taron

Wenn Lärm die Haut deiner Seele entstellt,
leg dir den Mond aufs Gesicht, und beschweige die Welt…

Rabbi Nachman von Bratzlaw (1772 – 1810)

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Foto Gerd Taron

Zyklen beenden…
Nicht aus Stolz, Unfähigkeit oder Hochmut,
sondern einfach nur, weil sie nicht mehr in dein Leben passen.
Schließe die Tür, lege eine andere Platte auf,
räum dein Haus auf, schüttele den Staub aus.
Höre auf zu sein, der Du warst,
und werde der, der Du bist.

~Paulo Coelho~

Kommen Sie gut in dieses Wochenende an und genießen Sie viele schöne Momente der Ruhe und Entspannung.

Ihr/Euer

Gerd Taron

Mehr Informationen über den „Tag der langen Bücher“ am 22.02.15 von 11 bis 21 Uhr in Frankfurt am Main, Haus am Dom, gibt es hier:

http://www.kultur-frankfurt.de/portal/de/Literatur/LangerTagderBuecher/1235/0/42683/mod164-details1/6.aspx

Dazu gibt es einen Bouquinisten-Markt im Foyer mit vielen interessanten Aussteller mit antiquarischen Büchern

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