Magnificat von Johann Sebastian Bach – Eine ungewöhnliche Aufführung an einem ungewöhnlichen Ort

Magnificat von Johann Sebastian Bach
Eine ungewöhnliche Aufführung an einem ungewöhnlichen Ort

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Frankfurt, 11.07.2014

Auf Einladung von Viktoria Vonseelen, Sprecherin aus Frankfurt, durfte ich an einer seiner ungewöhnlichen Aufführung teilhaben.

Das bekannte Magnificat von Johann Sebastian Bach (BWV 243) nicht als Gesang, nicht in der Kirche – sondern in einer großen Universitätssporthalle und als Tanz aufgeführt.

Was hätte dazu wohl der große Meister Johann Sebstian Bach gesagt? Martin Luther
bestimmte einst für die evangelische Kirche: „Es ist billig, dass man dies Lied noch lasse bleiben in der Kirche!“

Unter der künstlerischen Leitung der Choreografin Dr. Phil. Malda Denana konnte die etwa 50 Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Empore der Sporthalle, die Tänzerinnen und einen Tänzer bewundern. Das Ensemble bestand aus den Ballett- und Modernklassen des Hochschulsports der Johann Wolfgang-Goethe-Universität Sie verstanden mit Leidenschaft dieses nicht einfache Werk glänzend tänzerisch umzusetzen.

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Es mag für manche Augen und Ohren gewöhnungsbedürftig gewesen sein, ein frommes Werk in dieser Form dargeboten zu bekommen. Aber warum sollte es immer eine Kirche sein?

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Der Text von Magnificat wurde von Viktoria Vonseelen in der lateinischen Fassung gelesen, was angesichts des Umfeldes eine besondere Herausforderung darstellt. Dies meisterte sie mit Bravour und großer Kompetenz.

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Viktoria Vonseelen, Sprecherin (Foto: Gerd Taron)

Mit den Worten „Magnificat anima mea Dominum“ („Meine Seele preist den Herrn“) beginnt auf Lateinisch der Lobgesang Marias, mit dem sie nach der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel zu Besuch bei ihrer Base Elisabeth auf deren prophetischen Willkommensgruß antwortet. Das Magnificat ist eines der drei Cantica des Lukasevangeliums (Lk 1,46-55 EU).

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Malda Denana die künstlerische Leiterin und Choreografin

Es war ein Erlebnis, bei dieser Aufführung dabei gewesen zu sein.

Gerd Taron

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