Orte der Begegnung – Literarischer Wochenendgruß vom 16.05.14

Liebe Leserinnen und Leser des Wochenendgrußes,

am kommenden Sonntag findet hier in Kelkheim im Taunus wieder der „Kelkheimer Stadtmarkt“ statt. Überall in der Stadt gibt es was zu sehen, zu hören, zu riechen, zu schmecken. Für jeden ist etwas dabei.
Gemeinsam mit Viola’s Bücherwurm werden wir in bewährter Weise wieder zum Bücherstöbern einladen.
Für mich ist ein Markt, in welcher Form auch immer (Wochenmarkt, Flohmarkt usw.) ein besonderer Ort der Begegnung.
Andere wunder-bare Orte, wo ich Menschen begegne, sind für mich zum Beispiel Bahnhöfe. Besondere Orte, wo eine Begegnung mit mir selbst stattfindet, sind Kirchen und vor allem die schöne Natur.
Die Fotos von Hans Joerg Kampfenkel und mir und die Texte mögen Sie als Leser darauf einstimmen – auf „meine“ Orte der Begegnung.

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)

Auf dem Markt
lernt man die Leute besser kennen
als im Tempel.

~ Aus Deutschland ~

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Foto: Gerd Taron (Kleinmarkthalle Frankfurt am Main)
Die Menschen, nicht die Häuser, machen die Stadt.

Aus England

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Foto: Gerd Taron (Frankfurt Hbf)

Mensch, der du mir gerade noch ein Fremder warst.
Ich bin neugierig auf dich und gehe auf dich zu. Bitte komme auch du mir einen Schritt entgegen. Lass uns kennen lernen und unsere Vorurteile abbauen. Wir wollen uns erst tolerieren und dann akzeptieren. Viel können wir voneinander lernen und uns gegenseitig helfen. So können wir fruchtbar miteinander arbeiten und leben. Sicher können wir auch über die gleichen Dinge lachen. Humor ist ein guter Boden für menschliches Miteinander.

Anne M. Pützer

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Foto: Gerd Taron (St. Stephan Mainz)

Manchmal braucht man einfach…

Einen Moment der Stille,
um wieder das Wesentliche zu
hören …

Einen Moment mit geschlossenen Augen,
um wieder klar zu
sehen …

Einen Moment auf das Herz hören,
um das Leben zu spüren …

Einen Moment des Rückzugs,
um wieder stark zu werden …

(unbekannt)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.

(Christian Morgenstern)

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Foto: Hans Joerg Kampfenkel

Wie ich dir begegnen möchte

Ich möchte dich lieben,
ohne dich einzuengen;
Dich wertschätzen,
ohne dich zu bewerten;
Dich ernst nehmen,
ohne dich auf etwas festzulegen;
zu Dir kommen,
ohne mich aufzudrängen;
Dich einladen,
ohne Forderungen an dich zu stellen;
Dir etwas schenken,
ohne Erwartungen daran zu knüpfen;
Mich von dir verabschieden,
ohne wesentliches versäumt zu haben;
Dir meine Gefühle mitteilen,
ohne dich dafür verantwortlich zu machen;
Dich informieren,
ohne dich zu belehren;
Dir helfen,
ohne dich zu beleidigen;
Mich um dich kümmern,
ohne dich verändern zu wollen;
Mich an dir freuen –
so wie Du bist.

Alter englischer Wanderspruch
Ich freue mich am Sonntag auf die Begegnungen mit Viola Christ-Ritzer und Maren von Hoerschelmann von Viola’s Bücherwurm, mit denen mich seit vielen Jahren eine intensive Freundschaft verbindet. Besonders freue ich mich diesmal aber auch mit einem „eigenen Team“ dabei zu sein, die mich unterstützen, wie Viktoria Vonseelen, Karin Schmitt, Susanne Esch und andere, die hier nicht genannt sind bzw. nicht genannt sein wollen.
Ein Wochenende voller schöner Begegnungen wünscht Ihnen
Ihr/Euer
Gerd Taron
Vielleicht begegnen wir uns am Sonntag – ich würde mich freuen.

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